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Zoomtopia 2026: Unified Context Layer setzt Gesprächsinhalte in Ergebnisse um

Mit einer Reihe neuer KI-Produkte schließt Zoom die Lücke zwischen Gespräch und Umsetzung in Zoom Workplace, Customer Experience, Entwickler-Tools und Events.

SAN JOSE, Kalifornien--(BUSINESS WIRE)--Im Geschäftsalltag führen Gespräche täglich zu wichtigen Entscheidungen. Dabei entsteht zugleich die Kundenhistorie: Eine Kundeninteraktion kann in einer Besprechung beginnen, sich am Telefon fortsetzen und in Chats weitergehen. Ohne gemeinsamen Kontext über die verschiedenen Anwendungen hinweg verlieren Menschen und KI-Agenten schnell den Überblick. Teams müssen dann viel Zeit darauf verwenden, das Geschehene nachzuvollziehen und die nächsten Schritte abzuleiten. Hier setzt Zooms neue Unified Context Layer an: Sie verknüpft Gesprächsverläufe mit relevanten Dokumenten und Daten. Menschen und KI-Agenten erhalten so ein vollständigeres Bild und wissen, was als Nächstes ansteht.

Unified Context Layer führt Gespräche mit nahezu in Echtzeit erfassten Aktivitäten aus Zoom und angebundenen Anwendungen von Drittanbietern zusammen. Menschen und KI-Agenten können so auf geschäftlichen Kontext zugreifen, der sonst verloren ginge oder isoliert in einzelnen Systemen läge. Konfigurierbare Einstellungen und Kontrollen helfen, den Zugriff zu steuern. Gleichzeitig sorgt die Abstimmung zwischen KI-Agenten dafür, dass aus geschäftlichem Kontext umsetzbare Erkenntnisse werden.

Wachsende Nutzungszahlen, große Zeitersparnis

Zoom entwickelt sich zunehmend zu einer umfassenden Arbeitsplattform, weil Unternehmen jeder Größe die KI-Werkzeuge des Konzerns im großen Maßstab einsetzen. Die Kundenzahl von Zoom Virtual Agent ist um 256 Prozent gestiegen. Nutzende, die verschiedene KI-Werkzeuge von Zoom einsetzen, berichten, Aufgaben doppelt so schnell zu erledigen. 72 Prozent von ihnen bewerten die geschäftliche Wirkung als hoch oder sehr hoch, verglichen mit einem Marktdurchschnitt von 63 Prozent.

Mit einer wachsenden Kundschaft in Branchen von Gesundheitswesen und Finanzdienstleistungen über den Handel bis zur Bildung treibt Zoom seine Vision einer produktiveren Arbeitswelt voran, in der die Grenze zwischen Gespräch und Umsetzung immer schmaler wird.

„Leistungsfähige KI-Modelle verstehen, wie das eigene Geschäft funktioniert. Genau dieser Kontext macht den Unterschied“, sagt Eric Yuan, Gründer und CEO von Zoom. „Fragmentierte Produkterlebnisse isolieren Gespräche, blockieren Entscheidungen und bremsen Unternehmen aus. Mit der Unified Context Layer legen wir den Grundstein für eine umfassende Arbeitsplattform, das Gespräche in erledigte Arbeit verwandelt.“

Auf der Zoomtopia zeigt Zoom, wie diese Vision in den Bereichen Zusammenarbeit, KI, Customer Experience und Events Gestalt annimmt. Die folgenden Ankündigungen zeigen, wie alles zusammenhängt: Geschäftskontext verbindet sich mit den Werkzeugen und Workflows, die Menschen für ihre Arbeit tatsächlich nutzen.

Kontext führt zu Ergebnissen

Jede Besprechung, jeder Chat und jedes Dokument hinterlässt eine Spur aus Diskussionen, Entscheidungen und Aufgaben. Die Unified Context Layer greift auf diese Informationen zu, damit Menschen und KI-Agenten schneller von Kontext über Klarheit zur Handlung gelangen. Folgende neue Funktionen machen die Arbeit mit der Unified Context Layer noch effizienter:

  • Follow the meeting: Liefert personalisierte Transkripte und Zusammenfassungen für Nutzende, die eine Besprechung ganz oder teilweise verpasst haben (Verfügbarkeit: voraussichtlich ab Dezember 2026).
  • Enriched notes: Verknüpft geteilte Bildschirme, Folien, Diagramme und Chat-Nachrichten einer Besprechung mit den passenden Stellen in einem durchsuchbaren Transkript (Verfügbarkeit: voraussichtlich ab November 2026).
  • Hardware-Integrationen für My Notes: Erweitern My Notes auf persönliche Gespräche über neue Geräte von DTEN und Bota (Verfügbarkeit: voraussichtlich ab November 2026/Q1 2027).
  • My Notes Workflows: Macht aus Meetingzusammenfassungen Folgeaufgaben in gängigen Tools wie Zoom Chat und Salesforce. Es gibt fertige Workflows für Vertrieb, Marketing und IT. Eigene Workflows lassen sich in natürlicher Sprache erstellen, ohne einen separaten Workflow-Builder (Verfügbarkeit: voraussichtlich ab Oktober 2026).
  • Neue Zoom-Chat-Erfahrung: Macht relevante Gespräche besser sichtbar und bringt KI-Agenten direkt in Diskussionen. Diese können auf Basis von Einstellungen, die Administrator:innen festlegen, Aktionen ausführen (Verfügbarkeit: voraussichtlich ab Dezember 2026).
  • ZoomMate Agent Teams: Spezialisierte KI-Agenten, die als KI-Team zusammenarbeiten und Aktionen außerhalb der Zoom-Oberfläche koordinieren (Verfügbarkeit: ab sofort).

Zoom-Funktionen in bestehenden KI-Tools

Entwickler:innen und KI-Agenten können nun außerhalb der Zoom-App auf Zoom-Funktionen zugreifen. Über APIs und MCP-Server können Teams Terminplanung, Transkription, Suche, Administration und Contact-Center-Aktionen mit anderen KI-Umgebungen und Workflows verbinden. Zu den Highlights zählen:

  • MCP-Server: Im gesamten Portfolio lassen sich Aktionen außerhalb der Zoom-Oberfläche koordinieren (Verfügbarkeit: ab sofort).
  • Anbindung an KI-Assistenten: Unterstützte Zoom-Funktionen direkt in KI-Umgebungen wie Claude, Codex, Copilot und Muse nutzen (Verfügbarkeit: voraussichtlich ab Oktober 2026).
  • Search- und Ask-APIs: Unified Context Layer direkt aus Claude, GPT, Codex, Muse, MS Copilot, Gemini und Slackbot sowie aus MCP-kompatiblen Agenten abfragen (Verfügbarkeit: ab sofort).
  • Zoom Admin MCP Server: Administrationsaufgaben im Dialog erledigen (Verfügbarkeit: voraussichtlich ab Oktober 2026).

Gespräche klarer, natürlicher und inklusiver gestalten

Damit Nutzende sich in Meetings besser präsentieren können, macht Zoom Gespräche klarer, natürlicher und inklusiver. KI soll dabei zu wirkungsvollen Ergebnissen beitragen. Die neuen Funktionen stärken die Basis der Unified Context Layer:

  • Voice Translator: „Translate Me“ ermöglicht es einer sprechenden Person, ihr Audio für alle Teilnehmenden mit einer synthetisierten, natürlich klingenden Version der eigenen Stimme zu übersetzen (Verfügbarkeit: voraussichtlich ab Oktober 2026).
  • Pose Correction: Passt das Video dezent an, wenn der Blick kurz von der Kamera abschweift. So bleibt der Eindruck erhalten, direkt in die Kamera zu schauen (Verfügbarkeit: voraussichtlich ab Dezember 2026).
  • „Touch up my Voice“: Nutzende können ihre Stimme in Echtzeit anpassen. Die Funktion glättet den Akzent, damit Sprechende klarer und besser verstanden werden (Verfügbarkeit: voraussichtlich ab Dezember 2026).
  • Screensharing in hoher Qualität: Unterstützt Bildschirmfreigaben mit 60 Bildern pro Sekunde (Verfügbarkeit: ab sofort).
  • Live Meeting AI Agent: Bietet proaktive Unterstützung in Besprechungen. Er hilft, Antworten zu finden, Besprechungen auf Kurs zu halten und die Beteiligung anzuregen (Verfügbarkeit: voraussichtlich ab Q1 2027).

Kundenhistorie von einem Kontakt zum nächsten übertragen

Der Kundenservice gerät ins Stocken, sobald Kund:innen sich ständig wiederholen müssen und Mitarbeitende oder KI-Agenten frühere Kontakte mühsam rekonstruieren. Zoom CX erweitert den gemeinsamen Kundenkontext über verschiedene Kanäle hinweg für Mitarbeitende und KI-Agenten. So entsteht ein umfassenderer Blick für fundiertere Ergebnisse. Die wichtigsten Neuerungen:

  • Customer Profiles: Bringt dynamische Kundenprofile in Zoom CX. Sie zeigen Echtzeitkontext über Kanäle und Interaktionen hinweg (Verfügbarkeit: voraussichtlich ab November 2026).
  • CX Insights Transcript Intelligence: Klassifiziert Transkripte von Sprach-, Chat- und E-Mail-Kontakten automatisch und macht sie in natürlicher Sprache abfragbar. Die Transkripte lassen sich mit Betriebsdaten wie Bearbeitungsdauer, Warteschlange und Ergebnis verknüpfen (Verfügbarkeit: voraussichtlich ab November 2026).
  • Zoom Virtual Agent Kiosk: Bringt KI-gestützten Self-Service in den stationären Einzelhandel. Markengebundene Kiosk-Agenten lösen Kundenanliegen direkt vor Ort, ohne Unterstützung durch Personal im Laden (Verfügbarkeit: voraussichtlich ab November 2026).

Die Kontrolle behalten, wenn KI mehr Arbeit übernimmt

Zoom führt neue Verwaltungsfunktionen ein, mit denen Administrator:innen KI-Aktivitäten im gesamten Konto steuern können. Bestehende Richtlinien der Kundschaft zu Schutzmaßnahmen und Datenklassifizierung bleiben erhalten. Die wichtigsten Neuerungen:

  • Zentralisierte KI-Verwaltung: Administrator:innen erhalten mehr Kontrolle darüber, wie KI-Funktionen im Unternehmen konfiguriert und genutzt werden (Verfügbarkeit: voraussichtlich ab Dezember 2026).
  • Sensitivity Labels: Lassen sich mit Sensitivity Labels in Microsoft Purview synchronisieren oder als eigene Labels in Zoom anlegen. Richtlinien greifen automatisch, je nach Vertraulichkeit von Meetings und Inhalten (Verfügbarkeit: ab sofort, für ausgewählte Kund:innen von Zoom Workplace).
  • AI Guardrails: Kontoweite Regeln legen fest, was KI in ihren Antworten erzeugen oder verwenden darf (Verfügbarkeit: voraussichtlich ab Q1 2027).
  • Deepfake Risk Detection: Neue Werkzeuge sollen potenziell synthetische Medien in Bewerbungsverfahren, im Kundenservice und in Meetings kennzeichnen (Verfügbarkeit: voraussichtlich ab Dezember 2026).
  • Zoom Compliance Manager für My Notes und Zoom Canvas: Archiviert und überwacht KI-generierte Zusammenfassungen, Notizen und Dokumente, um die Aufbewahrungs- und Aufsichtspflichten des jeweiligen Unternehmens zu erfüllen (Verfügbarkeit: voraussichtlich ab Januar 2027).

Den Wert von Events über die letzte Session hinaus verlängern

Ein großer Teil dessen, was bei einer Live-Veranstaltung passiert, geht mit dem Ende verloren. Zoom Events bringt jetzt leistungsstarke KI-Funktionen in Eventplanung, Content-Erstellung und Analyse. Sie reduzieren den Vorbereitungsaufwand und verlängern den Nutzen der Inhalte weit über die Sessions hinaus. Die wichtigsten Neuerungen:

  • Content Studio: Aus einer einzigen Aufzeichnung entsteht eine Content-Bibliothek in mehreren Sprachen und Formaten (Verfügbarkeit: voraussichtlich ab Oktober 2026).
  • Agentic Event Setup: KI unterstützt bei der Konfiguration von Veranstaltungsdetails, von den Sessions bis zur Anmeldung und bereits vor dem Start (Verfügbarkeit: voraussichtlich ab November 2026).
  • AI Analytics for Events: Event-Daten lassen sich in natürlicher Sprache abfragen, die Beteiligung wird bewertet und es entstehen teilbare Berichte, um die Nachbereitung zu verkürzen (Verfügbarkeit: ab sofort).

Weitere Informationen zu den Ankündigungen der Zoomtopia 2026 sind im Zoom Newsroom verfügbar.

Zoom Communications, Inc.

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