Agendia zeigt neue Forschungen zu KI-gestützter digitaler Pathologie bei der ESMO 2026
Agendia zeigt neue Forschungen zu KI-gestützter digitaler Pathologie bei der ESMO 2026
- Podiumspräsentation von Mitgründerin und Chief Research Officer Laura van ’t Veer zu KI-gestützter Methode von MammaPrint
- Zwei zusätzliche Posterpräsentationen aus der FLEX-Studie
IRVINE, Kalifornien & AMSTERDAM--(BUSINESS WIRE)--Agendia, Inc., ein führendes Unternehmen im Bereich der Präzisionsonkologie bei Brustkrebs, gab heute bekannt, dass es bei der Tagung der European Society for Medical Oncology (ESMO) vom 23. bis zum 27. Oktober 2026 in Madrid im Rahmen einer Podiumspräsentation zur Entwicklung einer KI-gestützten Methode der digitalen Pathologie für MammaPrintⓇ neue Untersuchungen präsentieren wird. Das Unternehmen wird bei der ESMO zudem zwei zusätzliche Poster vorstellen.
KI-gestützte Methoden der digitalen Pathologie entwickeln sich rasch weiter, um weltweit einen breiteren Zugang zu Genomtests zu ermöglichen. Die erste Präsentation von Agendia, ein spät eingereichtes Abstract, konzentriert sich auf die Entwicklung und Validierung einer KI-gestützten MammaPrint-Methode basierend auf der Analyse routinemäßiger Aufnahmen ganzer Objektträger von Brustkrebsgewebe.
Informationen zu dem auf dem Podium vorgestellten spät eingereichten Abstract:
PODIUMSPRÄSENTATION: KI-gestützte digitale Pathologie für die 70-Gen-Rezidivsignatur: Entwicklung und Validierung bei Brustkrebs im Frühstadium
- Referentin: Laura van ‘t Veer, PhD, Mitgründerin und Chief Research Officer, Agendia
- Session: KI und digitale Gesundheit
- Abstract-Nummer: LBA20
- Datum/Uhrzeit: Samstag, 24. Oktober 2026 | 14:45 bis 16:15 Uhr CEST
- Ort: Bilbao-Auditorium, Halle 3
Agendia wird zudem zwei weitere Poster vorstellen, die auf der laufenden Real-World-FLEX-Studie basieren und zeigen, wie eine große Real-World-Plattform zur Erforschung von Brustkrebs Untersuchungen zu Biomarkern, geerbten Mutationen und genomischer Tumorbiologie unterstützen kann. Die Forschungen verdeutlichen die Beziehung zwischen genomischem Risiko und Ki67 und die Korrelation zwischen Keimbahnmutationen in den BRCA1- und BRCA2-Genen bei der Bestimmung des Genexpressionsprofils.
„Keimbahnmutationen in den BRCA1- und BRCA2-Genen hängen mit unterschiedlichen Brustkrebsphänotypen zusammen, aber ihr Zusammenhang mit Genexpressions-basierten Subtypen wurde noch nicht umfassend untersucht. Ki67 ist ein Biomarker, dessen Nutzen durch die Variabilität der verschiedenen Labore und das Fehlen eines Konsens im Hinblick auf aussagekräftige Expressionsebenen begrenzt ist“, sagte William Audeh, M.D., M.S., Chief Medical Officer bei Agendia. „Mit den beiden Studien möchten wir bei der ESMO 2026 zeigen, wie die Klassifizierung des genomischen Risikos in einer realen Population mit diesen Biomarkern zusammenhängt. Im Rahmen der FLEX-Studie konnten Fragen wie diese durch die Analyse realer Daten im großen Maßstab beantwortet werden, und wir freuen uns, die vollständigen Erkenntnisse nach den geplanten Präsentationen in Madrid teilen zu können.“
Informationen zu den beiden zusätzlichen Abstracts, die als Posterpräsentationen zugelassen wurden:
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70-Gen-Signatur liefert prognostischen Wert jenseits von Ki67 bei HR-positivem/HER2-negativem Brustkrebs im Frühstadium
- Referent: Michael Gnant, MD, Ordentlicher Professor für Chirurgie, Medizinische Universität Wien
- Session: Brustkrebs, Frühstadium
- Nummer der Präsentation: 578P
- Datum/Uhrzeit: Samstag, 24. Oktober 2026 | 12:00 bis 12:45 Uhr CEST
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Einfluss von Keimbahnmutationen in den BRCA1- und BRCA2-Genen auf die Risikoeinstufung anhand der 70‑Gene-Signatur für Patienten der FLEX-Studie
- Referent: Amir Sonnenblick, MD, PhD, Außerordentlicher Professor, Universität Tel Aviv
- Session: Brustkrebs, Frühstadium
- Abstract-Nummer: 564P
- Datum/Uhrzeit: Samstag, 24. Oktober 2026 | 12:00 bis 12:45 Uhr CEST
Über die FLEX-Studie
Die Studie „MammaPrint, BluePrint and Full-genome Data Linked With Clinical Data to Evaluate New Gene EXpression Profiles“ (FLEX) (NCT03053193) ist eine großangelegte prospektive, beobachtende Brustkrebsstudie, die darauf abzielt, die Ganztranskriptom-Profilbestimmung, einschließlich MammaPrint® und BluePrint®, mit vollständigen klinischen Daten zu verknüpfen. Die FLEX-Studie ist die größte und vielfältigste Kohorte von Patienten mit Brustkrebs im Frühstadium mit mehr als 25.000 registrierten Patienten weltweit, darunter 2.235 selbstberichtende afroamerikanische, 2.125 lateinamerikanische/hispanische und 602 asiatisch-amerikanische/pazifisch-insulanische Patienten. FLEX repräsentiert außerdem eine der größten Kohorten von Patienten mit invasiv lobulärem Karzinom, mit 2.981 invasiv lobulären Karzinomen und 853 invasiv lobulären/duktalen Mammakarzinomen. FLEX unterstützt kooperative Teilstudien, die unsere Kenntnisse der Brustkrebsbiologie erweitern und eine individuellere, gerechtere Versorgung ermöglichen.
Über Agendia
Agendia ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Präzisionsonkologie mit Schwerpunkt auf Brustkrebs im Frühstadium. Die genomischen Assays des Unternehmens, MammaPrint + BluePrint, liefern wichtige biologische Erkenntnisse, die als Grundlage für personalisierte Behandlungsentscheidungen für Patientinnen und ihre Behandlungsteams dienen. Mit Standorten in Amsterdam und Irvine arbeitet Agendia weltweit mit akademischen und kommunalen Onkologiezentren zusammen, um im Rahmen der bahnbrechenden FLEX-Studie (NCT03053193) – dem größten Ganztranskriptom-Register für Brustkrebs im Frühstadium – Erkenntnisse aus der Praxis zu gewinnen.
Über MammaPrint
MammaPrint ist der einzige von der FDA zugelassene Test zur Bestimmung des Genexpressionsprofils, der das Risiko einer Frau für Fernmetastasen bei Brustkrebs im Frühstadium bewertet. Durch die Analyse von 70 Schlüsselgenen in einem Tumor wird das Risiko in vier Kategorien eingeteilt – UltraLow Risk, Low Risk, High Risk 1 und High Risk 2 –, um die personalisierte Behandlungsplanung zu unterstützen, einschließlich Entscheidungen zum Nutzen einer Chemotherapie und zur Deeskalation der Therapie.
Über BluePrint
BluePrint ist ein molekularer Subtypisierungs-Assay mit 80 Genen, der die funktionelle Biologie aufdeckt, die das Tumorwachstum antreibt, und Tumoren in den Luminal-Typ, den HER2-Typ oder den Basal-Typ klassifiziert. Durch die Definition intrinsischer Subtypen, die über die traditionelle Immunhistochemie hinausgehen, liefert BluePrint entscheidende Erkenntnisse zur Optimierung der Behandlungsauswahl und zur Verbesserung der Behandlungsergebnisse.
Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.
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