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Corcept präsentiert vollständige Daten aus der zulassungsrelevanten ROSELLA-Studie im Rahmen einer Late-Breaker-Präsentation auf der SGO-Konferenz, begleitet von einer gleichzeitigen Veröffentlichung in The Lancet: Lifyorli™ (Relacorilant) Plus...

  • Die Daten belegen eine Senkung des Sterberisikos um 35 Prozent
  • Lifyorli in Kombination mit Nab-Paclitaxel wurde als bevorzugtes Behandlungsschema in die NCCN Guidelines® aufgenommen
  • Lifyorli wurde im März 2026 von der FDA zugelassen

REDWOOD CITY, Kalifornien--(BUSINESS WIRE)-- 

Corcept präsentiert vollständige Daten aus der zulassungsrelevanten ROSELLA-Studie im Rahmen einer Late-Breaker-Präsentation auf der SGO-Konferenz, begleitet von einer gleichzeitigen Veröffentlichung in The Lancet: Lifyorli™ (Relacorilant) Plus Nab-Paclitaxel Improves Overall Survival in Patients with Platinum-Resistant Ovarian Cancer

Corcept Therapeutics Incorporated (NASDAQ: CORT), ein Unternehmen im kommerziellen Stadium, das sich mit der Erforschung und Entwicklung von Medikamenten zur Behandlung schwerer endokrinologischer, onkologischer, metabolischer und neurologischer Erkrankungen durch Modulation der Wirkungen des Hormons Cortisol befasst, hat heute in einem aktuellen Vortrag auf der Jahrestagung 2026 der Society of Gynecologic Oncology (SGO) zum Thema Frauenkrebs die endgültigen Daten zur Gesamtüberlebensrate aus seiner zulassungsrelevanten Phase-3-Studie ROSELLA zu Lifyorli™ (Relacorilant) in Kombination mit dem Chemotherapeutikum Nab-Paclitaxel bei Patientinnen mit platinresistentem Eierstockkrebs vorgestellt. Die Folien zur SGO-Präsentation finden Sie hier.

Diese Daten wurden zeitgleich in The Lancet: „Overall survival with relacorilant and nab-paclitaxel in patients with platinum-resistant ovarian cancer (ROSELLA): a phase 3 randomised controlled trial veröffentlicht.”

Lifyorli plus Nab-Paclitaxel wurde nun in die klinischen Praxisleitlinien des National Comprehensive Cancer Network® (NCCN Guidelines®) als bevorzugtes Behandlungsschema für Patientinnen mit platinresistentem Eierstockkrebs aufgenommen. Lifyorli wurde in Kombination mit Nab-Paclitaxel im März 2026 von der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA für die Behandlung von Erwachsenen mit platinresistentem epithelialem Eierstock-, Eileiter- oder primärem Peritonealkrebs zugelassen, die zuvor ein bis drei systemische Therapien erhalten haben, von denen mindestens eine Bevacizumab enthielt. Lifyorli ist der erste von der FDA zugelassene selektive Glukokortikoidrezeptor-Antagonist (SGRA).

Die ROSELLA-Studie erreichte ihre beiden primären Endpunkte – das Gesamtüberleben und das progressionsfreie Überleben – unabhängig vom Biomarkerstatus und ohne erhöhte Sicherheitsbedenken. Bei Patientinnen, die zusätzlich zur Chemotherapie mit Nab-Paclitaxel mit Lifyorli behandelt wurden, war das Sterberisiko um 35 Prozent geringer als bei Patientinnen, die nur mit Nab-Paclitaxel behandelt wurden (Hazard Ratio: 0,65; p-Wert: 0,0004). Das mediane Gesamtüberleben war bei Patienten, die Lifyorli erhielten, um 4,1 Monate länger als bei Patienten, die nur Nab-Paclitaxel erhielten (16,0 gegenüber 11,9 Monaten). Bei Patienten, die zusätzlich zu Nab-Paclitaxel Lifyorli erhielten, zeigte sich im Vergleich zu Patienten, die nur mit Nab-Paclitaxel behandelt wurden, eine Verringerung des Risikos für ein Fortschreiten der Erkrankung um 30 Prozent (Hazard Ratio: 0,70; p-Wert: 0,0076), wie durch eine verblindete, unabhängige zentrale Überprüfung festgestellt wurde.

Die Kombination von Lifyorli mit Nab-Paclitaxel wurde gut vertragen. Die unerwünschten Ereignisse in der Kombinationsgruppe waren mit denen in der Nab-Paclitaxel-Monotherapiegruppe vergleichbar. Die Fachinformation zu Lifyorli enthält Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen bezüglich Neutropenie und schwerer Infektionen, Nebenniereninsuffizienz, Verschlimmerung von mit Glukokortikoiden behandelten Erkrankungen sowie embryo-fötaler Toxizität. Die häufigsten Nebenwirkungen, die bei mehr als 20 Prozent der Patienten auftraten (einschließlich Laborwertabweichungen), waren ein niedriger Hämoglobinspiegel, eine verminderte Neutrophilenzahl, Müdigkeit, Übelkeit, Durchfall, eine verminderte Thrombozytenzahl, Hautausschlag und Appetitlosigkeit.

„Die Ergebnisse der ROSELLA-Studie hinsichtlich Sicherheit und Wirksamkeit sind bemerkenswert“, sagte Dr. med. Alexander B. Olawaiye, Professor und Vice Chair of Diversity and Inclusion am Magee-Women’s Hospital der University of Pittsburgh, Hauptprüfer der ROSELLA-Studie, Referent bei der SGO und Autor der Veröffentlichung in The Lancet. „Sie geben Patienten und Onkologen Hoffnung, da wir nun über eine neue bevorzugte Therapie bei dieser verheerenden und schwer zu behandelnden Krebserkrankung verfügen.“

„Patientinnen mit platinresistentem Eierstockkrebs benötigen mehr wirksame Behandlungsoptionen. Relacorilant bietet eine solche Option. Es verlängert das Gesamtüberleben signifikant, bei nur sehr geringer zusätzlicher Toxizität“, sagte Dr. med. Domenica Lorusso, Ph.D., Director der Abteilung für gynäkologische Onkologie am Humanitas-Krankenhaus San Pio X in Mailand und ordentliche Professorin für Geburtshilfe und Gynäkologie an der Humanitas-Universität in Pieve Emanuele, leitende Autorin der Lancet-Veröffentlichung und Forscherin des European Network of Gynaecological Oncology Trial Groups (ENGOT) in der ROSELLA-Studie. „Diese Therapie hat sich in den Vereinigten Staaten fest als neue Standardbehandlung für Patienten etabliert. Wir rechnen in Kürze mit der behördlichen Zulassung in Europa.“

„Die positiven Ergebnisse der ROSELLA-Studie bestärken uns in unserer Überzeugung, dass selektive Glukokortikoidrezeptor (GR)-Antagonisten wie Relacorilant bei der Behandlung aller Patienten helfen können, deren Tumor den GR exprimiert“, sagte Bill Guyer, PharmD, Chief Development Officer bei Corcept. „Nach der kürzlich erteilten Zulassung durch die FDA konzentrieren wir uns nun darauf, diese Therapie den Patienten zugänglich zu machen und die Forschung zur Cortisolmodulation bei soliden Tumoren, die GR exprimieren, in vielen verschiedenen Behandlungssituationen fortzusetzen. Wir sind den Patienten und Forschern dankbar, die unsere Studien ermöglichen.“

An der ROSELLA-Studie nahmen 381 Patientinnen mit platinresistentem Eierstockkrebs an Studienzentren in den Vereinigten Staaten, Europa, Südkorea, Brasilien, Argentinien, Kanada und Australien teil. Die Patienten wurden im Verhältnis 1:1 randomisiert und erhielten entweder Relacorilant plus Nab-Paclitaxel oder Nab-Paclitaxel allein. Die ROSELLA-Studie wurde in Zusammenarbeit mit der GOG Foundation, Inc. (GOG-F) (GOG-3073), dem European Network of Gynaecological Oncology Trial Groups (ENGOT) (ENGOT-ov72), der Asia-Pacific Gynecologic Oncology Trials Group (APGOT) (APGOT-Ov10), der Latin American Cooperative Oncology Group (LACOG) (LACOG-0223) und der Australia New Zealand Gynaecological Oncology Group (ANZGOG) (ANZGOG-221/2023) durchgeführt.

Informationen zum Ovarialkarzinom

Eierstockkrebs ist die fünfthäufigste krebsbedingte Todesursache bei Frauen. Patienten, bei denen die Erkrankung weniger als sechs Monate nach einer platinhaltigen Therapie wieder auftritt, leiden an einer „platinresistenten“ Erkrankung. Für diese Frauen gibt es nur wenige Behandlungsmöglichkeiten. In den Vereinigten Staaten kommen jedes Jahr etwa 20.000 Frauen mit einer platinresistenten Erkrankung für den Beginn einer neuen Therapie in Frage, in Europa ist die Zahl mindestens ebenso hoch.

Über die Rolle von Cortisol in der Onkologie

Cortisol beeinflusst das Tumorwachstum über verschiedene Mechanismen. Es unterstützt solide Tumore dabei, einer Chemotherapie zu widerstehen, indem es die Apoptose der Zellen hemmt – also genau den Vorgang, den die Chemotherapie eigentlich stimulieren soll, um den Tumor abzutöten. Bei einigen Krebsarten fördert Cortisol das Tumorwachstum, indem es onkogene Signalwege in den Zellen aktiviert, an die es bindet. Cortisol unterdrückt zudem die Immunantwort des Körpers, was dessen Fähigkeit zur Abwehr aller Krankheiten, einschließlich Krebs, schwächt.

Corcept entwickelt Relacorilant zur Behandlung von Eierstock-, Gebärmutter-, Gebärmutterhals-, Bauchspeicheldrüsen- und Prostatakrebs. Relacorilant ist ein geschützte Marke von Corcept und durch Patente auf die Stoffzusammensetzung, das Anwendungsverfahren und weitere Aspekte geschützt. Es wurde von der Europäischen Kommission (EK) als Orphan-Arzneimittel zur Behandlung von Eierstockkrebs ausgewiesen. Corcept hat bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) einen Antrag auf Marktzulassung (MAA) für Relacorilant zur Behandlung von Patientinnen mit platinresistentem Eierstockkrebs gestellt.

Über Lifyorli™

Lifyorli (Relacorilant), zugelassen in Kombination mit Nab-Paclitaxel, ist der erste von der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA zugelassene selektive Glukokortikoidrezeptor-Antagonist für Erwachsene mit platinresistentem Eierstockkrebs. Lifyorli ist ein orales Medikament, das am Tag vor, am Tag der und am Tag nach der Behandlung mit Nab-Paclitaxel eingenommen wird. Für Lifyorli besteht keine Anforderung hinsichtlich eines Biomarkers. Lifyorli bindet kompetitiv an den Glukokortikoidrezeptor (GR), wo es die Empfindlichkeit gegenüber einer Chemotherapie erhöht, indem es die durch Cortisol verursachte Hemmung der Apoptose – also des programmierten Zelltods, den Chemotherapien wie Nab-Paclitaxel auslösen sollen – unterbindet. Lifyorli hat keine Wirkung auf die anderen Steroidrezeptoren des Körpers.

Corcept setzt sich dafür ein, dass Patienten zeitnah Zugang zu Lifyorli erhalten. Bei Fragen zur Produktverfügbarkeit wenden Sie sich bitte an den Lifyorli Support™ unter der Nummer 1-85-LIFYORLI (1-855-439-6754).

LIFYORLI – Indikation und Anwendung

LIFYORLI ist in Kombination mit Nab-Paclitaxel zur Behandlung von Erwachsenen mit platinresistentem epithelialem Ovarialkarzinom, Eileiterkarzinom oder primärem Peritonealkarzinom indiziert, die zuvor 1 bis 3 systemische Therapien erhalten haben, von denen mindestens eine Bevacizumab enthielt.

WICHTIGE SICHERHEITSINFORMATIONEN

Gegenanzeigen:

LIFYORLI ist bei Patienten kontraindiziert, die systemische Glukokortikoide zu lebensrettenden Zwecken erhalten (z. B. zur Immunsuppression nach einer Organtransplantation), da LIFYORLI die Wirkung von Glukokortikoiden aufhebt.

Warnungen und Vorsichtsmaßnahmen:

Neutropenie und schwere Infektionen

LIFYORLI kann in Kombination mit Nab-Paclitaxel Neutropenie verursachen, einschließlich febriler Neutropenie und schwerer Infektionen. Es gab einen tödlichen Fall von septischem Schock mit febriler Neutropenie. Bei 38 % der Patienten wurde im ersten oder zweiten Therapiezyklus eine Behandlung mit Granulozyten-Kolonie-stimulierendem Faktor (G-CSF) eingeleitet.

Überwachen Sie das vollständige Blutbild vor jeder wöchentlichen Behandlung mit LIFYORLI in Kombination mit Nab-Paclitaxel sowie nach klinischer Indikation. Je nach Schweregrad der Neutropenie ist die Dosis von LIFYORLI in Kombination mit Nab-Paclitaxel zu verschieben, zu reduzieren oder die Behandlung dauerhaft abzubrechen. Erwägen Sie gegebenenfalls die Gabe von kurz wirksamem G-CSF. Berücksichtigen Sie die Möglichkeit einer begleitenden Nebenniereninsuffizienz, insbesondere bei schweren Infektionen.

Nebenniereninsuffizienz

LIFYORLI ist ein reversibler Glukokortikoidrezeptor-Antagonist und kann eine Nebenniereninsuffizienz verursachen. Eine Nebenniereninsuffizienz kann zu jedem Zeitpunkt während der Behandlung mit LIFYORLI auftreten. Das Risiko einer Nebenniereninsuffizienz ist in Stresssituationen wie bei akuten Erkrankungen, Infektionen oder Operationen erhöht. Prüfen Sie, ob bei Patienten, die innerhalb von 30 Tagen vor der Operation LIFYORLI erhalten haben, in der perioperativen Phase eine zusätzliche Glukokortikoidtherapie erforderlich ist. Überwachen Sie Patienten, die LIFYORLI erhalten, auf Anzeichen und Symptome einer Nebenniereninsuffizienz. Setzen Sie LIFYORLI ab und leiten Sie eine Glukokortikoidtherapie ein, wenn der Verdacht auf eine Nebenniereninsuffizienz besteht. Möglicherweise sind hohe Dosen an Glukokortikoid-Ergänzungspräparaten erforderlich, um den durch LIFYORLI hervorgerufenen Glukokortikoidrezeptor-Antagonismus zu überwinden. Nach Behebung der Nebenniereninsuffizienz ist die bisherige Dosis wieder aufzunehmen, die Dosis zu reduzieren oder die Behandlung mit LIFYORLI je nach Schweregrad dauerhaft abzubrechen.

Verschlimmerung von Erkrankungen, die mit Glukokortikoiden behandelt werden

Die Anwendung von LIFYORLI bei Patienten, die aufgrund anderer Erkrankungen (z. B. Autoimmunerkrankungen) systemische Glukokortikoide einnehmen, kann zu einer Verschlimmerung dieser Erkrankungen führen. LIFYORLI ist ein Glukokortikoidrezeptor-Antagonist, der die Wirksamkeit systemisch verabreichter Glukokortikoide beeinträchtigen kann. Ebenso kann die gleichzeitige Gabe von systemischen Glukokortikoiden die Wirksamkeit von LIFYORLI beeinträchtigen. Bei Patienten, die sowohl LIFYORLI als auch Glukokortikoide erhalten, ist auf eine verminderte Wirksamkeit zu achten.

Embryo-Fötale Toxizität

LIFYORLI kann bei Verabreichung an Schwangere den Fötus schädigen. Schwangere sollten über das potenzielle Risiko für den Fötus aufgeklärt werden. Vor Beginn einer Behandlung mit LIFYORLI ist der Schwangerschaftsstatus von Frauen im gebärfähigen Alter zu überprüfen. Frauen im gebärfähigen Alter, einschließlich männlicher Patienten mit Partnerinnen im gebärfähigen Alter, sollten angewiesen werden, während der Behandlung mit LIFYORLI und für eine Woche nach der letzten Dosis eine wirksame Verhütungsmethode anzuwenden.

Unerwünschte Nebenwirkungen:

Bei 35 % der Patienten, die LIFYORLI in Kombination mit Nab-Paclitaxel erhielten, traten schwerwiegende unerwünschte Wirkungen auf. Zu den schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen (≥ 2 %) bei den Patienten zählten Neutropenie (4 %), Pneumonie (3,2 %), Pleuraerguss (3,2 %), febrile Neutropenie (2,1 %) und Fatigue (2,1 %). Tödliche Nebenwirkungen (2,1 %) bei Patienten waren septischer Schock (0,5 %), Herzstillstand (0,5 %), ischämischer Schlaganfall (0,5 %) und Darmperforation (0,5 %).

Ein dauerhafter Abbruch der Behandlung mit LIFYORLI in Kombination mit Nab-Paclitaxel aufgrund von Nebenwirkungen trat bei 9 % der Patienten auf. Die Nebenwirkung (>2 %), die bei Patienten zu einem dauerhaften Abbruch der Behandlung mit LIFYORLI führte, war eine Darmobstruktion (2,6 %). Bei 72 % der Patienten kam es aufgrund einer Nebenwirkung zu einer Unterbrechung der Behandlung mit LIFYORLI. Zu den Nebenwirkungen (≥ 5 %), die bei Patienten eine Unterbrechung der Behandlung mit LIFYORLI in Kombination mit Nab-Paclitaxel erforderlich machten, gehörten Neutropenie (44 %), Anämie (12 %) und Müdigkeit (7 %). Zu den Nebenwirkungen, die eine Dosisreduktion von LIFYORLI erforderlich machten, gehörten Müdigkeit (1,6 %), verminderter Appetit (1,2 %), Bauchschmerzen (0,5 %), Neutropenie (0,5 %), Ödeme (0,5 %) und Ischias (0,5 %). Die Behandlung mit LIFYORLI sollte unterbrochen oder abgebrochen werden, wenn die Behandlung mit Nab-Paclitaxel unterbrochen oder abgebrochen wird.

Die häufigsten Nebenwirkungen (>20 %) bei Patienten, die mit LIFYORLI plus Nab-Paclitaxel behandelt wurden, waren – einschließlich Laborwertabweichungen – ein niedriger Hämoglobinspiegel, eine verminderte Neutrophilenzahl, Müdigkeit, Übelkeit, Durchfall, eine verminderte Thrombozytenzahl, Hautausschlag und Appetitlosigkeit.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln:

  • Starke CYP3A-Induktoren: Die gleichzeitige Verabreichung von LIFYORLI plus Nab-Paclitaxel mit starken CYP3A-Induktoren ist zu vermeiden. Sowohl Relacorilant als auch Paclitaxel sind CYP3A-Substrate. Die gleichzeitige Gabe starker CYP3A-Induktoren kann die Konzentrationen von Relacorilant und Paclitaxel senken, was deren Wirksamkeit beeinträchtigen kann.
  • CYP2C8 und moderate CYP3A-Induktoren: Es ist darauf zu achten, dass die Wirksamkeit von LIFYORLI plus Nab-Paclitaxel bei der gleichzeitigen Einnahme von CYP2C8-Induktoren und moderaten CYP3A-Induktoren verringert sein kann. Paclitaxel ist ein Substrat von CYP2C8 und CYP3A, und Relacorilant ist ein CYP3A-Substrat. Die gleichzeitige Gabe von CYP2C8- und moderaten CYP3A-Induktoren kann die Konzentrationen von Paclitaxel und Relacorilant senken, was deren Wirksamkeit beeinträchtigen kann.
  • CYP2C8-Hemmer: Achten Sie auf verstärkte Nebenwirkungen und passen Sie die Dosierung entsprechend den Empfehlungen bei Auftreten von Nebenwirkungen an. Paclitaxel ist ein Substrat von CYP2C8. Die gleichzeitige Gabe von CYP2C8-Hemmern kann zu einem Anstieg der Paclitaxel-Konzentrationen führen, was das Risiko von Nebenwirkungen erhöhen kann.
  • CYP3A-Substrate: Vermeiden Sie die gleichzeitige Anwendung, sofern in der Fachinformation für CYP3A-Substrate nichts anderes empfohlen wird. Relacorilant ist ein starker CYP3A-Hemmer. Relacorilant erhöht die Exposition von CYP3A-Substraten, was das Risiko für Nebenwirkungen im Zusammenhang mit diesen Substraten erhöhen kann.
  • Bestimmte CYP2C8-Substrate: Vermeiden Sie die gleichzeitige Anwendung, sofern in der Fachinformation für CYP2C8-Substrate nichts anderes empfohlen wird, da bereits geringfügige Konzentrationsveränderungen zu einer verminderten Wirksamkeit führen können. Relacorilant ist ein schwacher CYP2C8-Induktor. Relacorilant verringert die Exposition von CYP2C8-Substraten, was zu einer verminderten Wirksamkeit in Bezug auf diese Substrate führen kann.

Anwendung bei bestimmten Patientengruppen:

  • Laktation: Weisen Sie Frauen darauf hin, während der Behandlung mit LIFYORLI und für eine Woche nach der letzten Dosis nicht zu stillen.
  • Anwendung bei älteren Patienten: Bei Patienten im Alter von ≥ 65 Jahren traten im Vergleich zu jüngeren erwachsenen Patienten häufiger unerwünschte Ereignisse des Schweregrads 3–4 sowie Dosisanpassungen auf.
  • Leberfunktionsstörung: Bei Patienten mit mittelschwerer oder schwerer Leberfunktionsstörung (Gesamtbilirubin > 1,5- bis 10-facher oberer Normwert und beliebiger AST-Wert) sollte LIFYORLI nicht in Kombination mit Nab-Paclitaxel angewendet werden.

Weitere wichtige Sicherheitshinweise finden Sie in der vollständigen Fachinformation.

Über Corcept Therapeutics

Seit über 25 Jahren konzentriert sich Corcept auf die Cortisolmodulation und deren Potenzial zur Behandlung von Patienten mit einer Vielzahl schwerwiegender Erkrankungen und hat mehr als 1.000 firmeneigene selektive Cortisolmodulatoren und Glukokortikoidrezeptor-Antagonisten entdeckt. Corcept führt fortgeschrittene klinische Studien bei Patienten mit Cushing-Syndrom, soliden Tumoren, ALS und Lebererkrankungen durch. Im Jahr 2012 brachte das Unternehmen Korlym® auf den Markt, das erste von der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA zugelassene Medikament zur Behandlung von Patienten mit endogenem Cushing-Syndrom, und im Jahr 2026 führte das Unternehmen Lifyorli™ ein, das in Kombination mit Nab-Paclitaxel zugelassen wurde und der erste von der FDA zugelassene selektive Glukokortikoidrezeptor-Antagonist für Erwachsene mit platinresistentem Eierstockkrebs ist. Corcept hat seinen Hauptsitz in Redwood City, Kalifornien. Weitere Informationen finden Sie unter Corcept.com.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Aussagen in dieser Pressemitteilung, die keine historischen Tatsachen darstellen, sind zukunftsgerichtete Aussagen, die auf unseren derzeitigen Plänen und Erwartungen beruhen und Risiken und Ungewissheiten unterliegen, die dazu führen können, dass unsere tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in solchen zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit genannten künftigen Ergebnissen abweichen.

In dieser Pressemitteilung enthalten die zukunftsgerichteten Aussagen unter anderem Aussagen zu folgenden Themen: Die Wirksamkeit, das Sicherheitsprofil und andere klinische Eigenschaften von Lifyorli sowie dessen Potenzial, eine neue Standardtherapieoption für Patientinnen mit platinresistentem Eierstockkrebs darzustellen; die erwartete behördliche Zulassung von Relacorilant in Europa; unsere Zuversicht, dass selektive GR-Antagonisten wie Relacorilant zur Behandlung aller Patientinnen beitragen können, deren Tumor den GR exprimiert; unser Fokus auf die Bereitstellung einer Therapie mit selektiven GR-Antagonisten für Patienten und die Fortsetzung der Forschung zur Cortisolmodulation bei soliden Tumoren, die den GR exprimieren, in vielen verschiedenen Behandlungssituationen; unsere weitere Entwicklung von Relacorilant bei Eierstock-, Gebärmutter-, Gebärmutterhals-, Bauchspeicheldrüsen- und Prostatakrebs; sowie unser Engagement für einen zeitnahen Zugang der Patienten zu Lifyorli.

Eine ausführlichere Darstellung der Risiken und Ungewissheiten finden Sie in unseren bei der SEC eingereichten Unterlagen, die auf unserer Website und auf der Website der SEC verfügbar sind. Zu diesen Risiken und Ungewissheiten zählen unter anderem solche, die sich auf Folgendes beziehen: unsere Fähigkeit, unser Geschäft zu betreiben; unsere Bemühungen zur Erforschung und Entwicklung von Korlym, Relacorilant, Miricorilant, Dazucorilant, Nenocorilant und unseren anderen Produktkandidaten; die klinischen Eigenschaften dieser Moleküle; behördliche Genehmigungen, Auflagen, Aufsicht und sonstige Anforderungen, die unseren Produkten oder unserem Geschäft durch Gesetze, Vorschriften oder das Ermessen staatlicher Behörden auferlegt werden; sowie den Umfang und den Schutzumfang unseres geistigen Eigentums. Wir lehnen jede Absicht oder Verpflichtung zur Aktualisierung dieser zukunftsgerichteten Aussagen ab.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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Corcept Therapeutics Incorporated

NASDAQ:CORT
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Headquarters: Redwood City, California
CEO: Joseph Belanoff
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