59 % der Unternehmen haben im vergangenen Jahr eine „falsche KI-Einstellung“ getätigt, wie eine neue Studie von TestGorilla zeigt
59 % der Unternehmen haben im vergangenen Jahr eine „falsche KI-Einstellung“ getätigt, wie eine neue Studie von TestGorilla zeigt
Eine Umfrage unter fast 2.000 Führungskräften im Bereich Personalbeschaffung ergab, dass 53 % mittlerweile KI-Kompetenz gegenüber Fachwissen priorisieren, doch eine kritische Diskrepanz zwischen Definitionen und Messmethoden führt auf beiden Seiten des Atlantiks zu sicher geglaubten Fehlbesetzungen
TestGorilla's The State of Hiring for AI Fluency Report Reveals a Transatlantic Divide between US and UK: Study of nearly 2,000 senior hiring leaders finds 53% now prioritize AI fluency over domain expertise, but a critical gap between definitions and measurement is producing confident wrong hires on both sides of the Atlantic
LONDON--(BUSINESS WIRE)--TestGorilla, die führende kompetenzbasierte Rekrutierungsplattform, veröffentlichte heute den Bericht The State of Hiring for AI Fluency, der einen grundlegenden Wandel in der Talentbewertung aufzeigt: KI-Kompetenz hat Fachwissen als oberste Priorität bei der Personalbeschaffung abgelöst. 53 % der Personalverantwortlichen bevorzugen mittlerweile Kandidaten mit ausgeprägter KI-Kompetenz gegenüber Experten mit tiefgreifendem Fachwissen.
Doch die Ambitionen überholen die Realität. Obwohl 72 % der britischen und 71 % der US-amerikanischen Unternehmen den Begriff „KI-Kompetenz“ formal definiert haben und fast alle ihn als Einstellungsvoraussetzung angeben, haben 59 % in beiden Märkten im vergangenen Jahr dennoch eine Fehlbesetzung im KI-Bereich vorgenommen – einen Kandidaten, der die Sprache im Vorstellungsgespräch fließend beherrschte, sie aber im Job nicht anwenden konnte.
„Unternehmen suchen nicht mehr nur nach Fachexperten; sie suchen nach KI-gestützten Leistungsträgern, die neue Technologien nutzen können, um ihre Leistung um das Zehnfache zu steigern“, sagt Wouter Durville, CEO von TestGorilla. „Aber ein Kandidat kann sich das Vokabular – ‚agentenbasierte Workflows‘, ‚RAG‘, ‚Prompt Chaining‘ – an einem einzigen Wochenende aneignen. Er kann einen Workflow überzeugend beschreiben, ohne jemals einen erstellt zu haben.“
Das Infrastruktur-Paradoxon
Die Untersuchung von TestGorilla identifiziert ein „Infrastruktur-Paradoxon“: Unternehmen investieren in KI-Einstellungsrahmen, die auf denselben veralteten Indikatoren basieren, die Personalvermittler seit Jahrzehnten im Stich gelassen haben. Der Bericht hebt drei kritische Probleme hervor:
- Die Wissensfalle: 37 % der Unternehmen legen ihre Mindestanforderung auf die Kenntnis von Tools fest – also lediglich das Wissen, dass ein Tool existiert.
- Die Subjektivitätsfalle: 19 % überlassen die KI-Bewertung vollständig dem Ermessen des einzelnen Personalverantwortlichen. Ohne gemeinsame Bewertungskriterien wird die Sprachgewandtheit zu einer „Vibe-Prüfung“, die den besten Geschichtenerzähler belohnt, nicht den besten Kandidaten.
- Selbstvertrauen vs. Kompetenz: Vorstellungsgespräche dienen dazu, die Kommunikation zu beobachten, nicht die Umsetzung. Kandidaten können fließend über KI-Workflows sprechen, ohne jemals einen Output geprüft oder neu gestaltet zu haben.
Eine Fehlbesetzung im KI-Bereich kann mehr kosten als eine unbesetzte Stelle: durch entgangene Leistung, gescheiterte Projekte und Kosten für die Neueinstellung.
Eine transatlantische Kluft
Die Daten zeigen eine deutliche Kluft. 33 % der US-Unternehmen berichten von häufigen KI-bedingten Fehlern, verglichen mit nur 13 % in Großbritannien. Britische Arbeitgeber legen die Messlatte zudem seltener bei bloßer Tool-Kenntnis an (29 % gegenüber 45 % in den USA), was eine stärkere interne Übereinstimmung darüber zeigt, was KI-Kompetenz erfordert.
Die Schlussfolgerung ist auf beiden Seiten dieselbe: Subjektive Bewertungen sind nicht mehr zweckmäßig. Eine objektive, kompetenzbasierte Beurteilung ist der einzige zuverlässige Weg, um KI-Kompetenz zu überprüfen.
Lesen Sie den vollständigen Bericht von TestGorilla State of Hiring for AI Fluency 2026 hier.
Über die Daten
The State of Hiring for AI Fluency stützt sich auf eine Umfrage vom Februar 2026 unter 1.928 leitenden Personalverantwortlichen in den USA und Großbritannien aus 29 Branchen und Unternehmen, die jährlich 1 bis über 250 Stellen besetzen. Die 15-Fragen-Umfrage untersuchte, wie Unternehmen KI-Kompetenz definieren und messen. Die Ergebnisse wurden durch TestGorillas virtuelles Event Hire for the AI Era sowie durch Frameworks von Zapier, IBM und dem Microsoft und LinkedIn 2025 Work Trend Index ergänzt.
Über TestGorilla
TestGorilla ist eine kompetenzbasierte Rekrutierungsplattform, die über 10.000 Organisationen dabei unterstützt, die richtigen Mitarbeiter zu finden und einzustellen – schneller, fairer und ohne die Verzerrungen durch Lebensläufe. Mit über 350 wissenschaftlich fundierten Assessments, über 100 KI-Interviews, Lebenslauf-Bewertungen und Rollensimulationen bietet TestGorilla Personalteams alles, was sie benötigen, um Talente anhand dessen zu bewerten, worauf es wirklich ankommt: nachgewiesene Fähigkeiten.
Seit Dezember 2025 arbeitet TestGorilla mit Unternehmen zusammen, um ihnen dabei zu helfen, KI-kompetente Talente zu identifizieren und einzustellen sowie wissenschaftlich fundierte Tests und Interviews zu entwickeln, mit denen sich rollenspezifische KI-Kompetenz ermitteln lässt.
Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.
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