Neue Studie: Organisationen mit starkem Prozesskontext erzielen mit fünfmal höherer Wahrscheinlichkeit erfolgreiche KI-Ergebnisse
Neue Studie: Organisationen mit starkem Prozesskontext erzielen mit fünfmal höherer Wahrscheinlichkeit erfolgreiche KI-Ergebnisse
Eine Studie von The Hackett Group® und ARIS offenbart eine wachsende Kluft bei der Umsetzung, da die Ambitionen von Unternehmen im Bereich KI die operative Einsatzbereitschaft übertreffen
SAARBRÜCKEN, Deutschland--(BUSINESS WIRE)--Laut einer neuen Studie von The Hackett Group® und ARIS berichten Unternehmen mit einem ausgeprägten Prozessverständnis fünfmal häufiger von sehr erfolgreichen KI-Ergebnissen; dies unterstreicht die entscheidende Rolle, die das Verständnis der Geschäftsprozesse dabei spielt, Unternehmen einen umfangreichen Einsatz von agentenbasierter KI zu ermöglichen.
Die „Process Context Study 2026“ untersucht, wie gut Global-2000-Unternehmen auf den Einsatz von Agenten in ihren zentralen Geschäftsprozessen vorbereitet sind und welche entscheidende Rolle der Prozesskontext für deren zuverlässige und sichere Arbeitsweise auf Unternehmensebene spielt, um messbaren neuen Geschäftswert zu schaffen.
Die Ergebnisse offenbaren eine erhebliche Kluft zwischen den KI-Ambitionen von Unternehmen und ihrer aktuellen operativen Einsatzbereitschaft: 86 % der Befragten sind der Ansicht, dass Agenten ohne Prozesskontext nicht zuverlässig eingesetzt werden können, und 76 % glauben, dass der Prozesskontext für ihr Unternehmen in den nächsten drei Jahren sehr wichtig oder sogar entscheidend sein wird.
Doch nur 22 % geben an, dass ihre Organisation derzeit über einen umfassenden Echtzeit-Einblick in End-to-End-Prozesse und -Arbeitsabläufe verfügt.
Der entscheidende Punkt ist der, dass die Forschung darauf hindeutet, dass das Schließen dieser Lücke erhebliche Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit von KI haben könnte. Organisationen mit mehr Erfahrung im Prozesskontext berichten fünfmal häufiger von sehr erfolgreichen KI-Ergebnissen als Organisationen mit begrenzter Erfahrung in diesem Bereich.
„Diese Untersuchung deckt eine deutliche Lücke bei der Einsatzbereitschaft auf. Da sich die Rolle der KI von der Unterstützung der Mitarbeiter hin zur eigenständigen Erledigung von Aufgaben wandelt, wird es immer wichtiger, diese Lücke zu schließen“, sagte Rick Gardner, Senior Director für Advisory Market Intelligence bei The Hackett Group®. „Organisationen müssen Agenten das nötige operative Verständnis vermitteln, damit diese nicht nur wissen, was sie tun können, sondern auch, wie die Arbeit tatsächlich durchgeführt werden sollte.“
Fokus auf wertvolle Arbeitsabläufe
Der Prozesskontext ermöglicht der KI ein Verständnis dafür, wie Arbeit tatsächlich ausgeführt wird, indem er Arbeitsabläufe, Regeln, Kontrollen und Systeminteraktionen im gesamten Unternehmen miteinander verknüpft. Anstatt „Agentic AI“ als umfassende Transformation anzugehen, legen die Ergebnisse nahe, sich auf wertvolle Arbeitsabläufe zu konzentrieren, um vom ersten Tag an messbaren geschäftlichen Mehrwert zu erzielen:
- Finanzplanung, Finanzanalyse sowie Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung
- Ausgabenanalyse, Vertragsmanagement und Beschaffungsabläufe
- IT-Service-Desks und automatisiertes Störfallmanagement
- Rekrutierung, Onboarding von Mitarbeitern sowie Kundenbetrieb
Werte erschließen, die über Effizienz hinausgehen
Durch die Schaffung eines klaren operativen Kontexts in Bereichen wie Finanzwesen, Beschaffung, IT, Lieferkette und betriebliche Geschäftsvorgänge können Unternehmen über eine nur grundlegende Automatisierung hinausgehen und Ergebnisse mit hohem Mehrwert erzielen. Der Studie zufolge gehören folgende Quellen für den geschäftlichen Mehrwert, der durch Prozesskontext erzielt wird, zu den wichtigsten:
- 78 % berichten von einer höheren Ausführungsgeschwindigkeit und kürzeren Prozesszykluszeiten
- 75 % erzielen eine Reduzierung manueller, repetitiver Aufgaben
- 71 % verzeichnen eine erhöhte Prozessqualität und -konsistenz
- 69 % erzielen eine qualitativ hochwertigere Entscheidungsfindung in den Kernbereichen des operativen Geschäfts
- 67 % stärken Governance, Risikomanagement und die Durchsetzung von Compliance-Vorgaben
Umgang mit operativen Reibungsverlusten
Obwohl das Interesse der Führungsebene an autonom agierender KI (Agentic AI) groß ist, verursachen organisatorische und strukturelle Hürden weiterhin Reibungsverluste. Kosten, Datenqualität und organisatorische Silos machen mehr als 70 % der Haupthindernisse für die Erstellung eines instruktiven Prozesskontexts aus.
Im Bereich der Governance ist die Lücke am größten. Nur 34 % der Unternehmen sind zuversichtlich, KI-gestützte Entscheidungen effektiv steuern zu können, während lediglich 18 % bereits über ausgereifte, unternehmensweite Frameworks für die KI-Governance verfügen. Unterdessen sehen 46 % der Unternehmen die Verantwortung für KI weiterhin ausschließlich bei der IT. Das führt zu einer erheblichen Lücke bei der betrieblichen Mitverantwortung, da es den meisten Organisationen an einer klaren Verantwortlichkeit für KI-gestützte Entscheidungsfindungen mangelt.
„KI entwickelt sich in rasantem Tempo weiter und wird immer leistungsfähiger, doch Leistungsfähigkeit allein schafft noch keinen geschäftlichen Mehrwert“, sagte Guillaume Bacuvier, CEO von ARIS. „Entscheidend wird sein, wie effektiv Unternehmen diese Erkenntnisse in ihrem Geschäftsbetrieb nutzbar machen. Daten können der KI zwar Informationen über Ihr Unternehmen vermitteln, aber erst der Prozesskontext kann ihr erklären, wie der Betrieb funktioniert.“
Bacuvier fügte hinzu: „In der nächsten Phase der Unternehmens-KI geht es nicht einfach darum, mehr Agenten einzusetzen. Es geht darum, die richtigen Agenten in den richtigen Prozessen einzusetzen und ihnen die betrieblichen Grundlagen zu vermitteln, die sie für eine effektive Vorgehensweise benötigen. Das ‚Agentic Enterprise‘ wird nicht durch eine einzige, gewaltige Transformation entstehen, sondern Schritt für Schritt – Prozess für Prozess.“
Klicken Sie hier, um Ihr Exemplar von The Hackett Group® Process Context Study 2026, in Zusammenarbeit mit ARIS, herunterzuladen.
Zur 2026 Process Context Study
In der Process Context Study 2026, die von The Hackett Group® in Zusammenarbeit mit ARIS durchgeführt wurde, wurden mehr als 200 Führungskräfte aus Unternehmen der „Global 2000“-Liste befragt. Dabei wurde die Rolle des Prozesskontexts als Grundlage für die KI-Bereitschaft des Unternehmens, für die Governance, und für einen messbaren geschäftlichen Mehrwert untersucht. Die Studie liefert einen unternehmensweiten Benchmark sowie Erkenntnisse aus den Bereichen Finanzen und Controlling, Beschaffung, IT, Lieferkette, operatives Geschäft und Personalwesen. Dabei wurde untersucht, wo Unternehmen die größten Chancen für KI-Agenten sehen, welchen Kontext diese Agenten benötigen und welche Risiken mit dem Einsatz von KI verbunden sind, wenn kein hinreichendes Verständnis der zugrundeliegenden Prozesse vorliegt.
Über ARIS
ARIS ist die Prozesskontext-Plattform für Enterprise AI. Durch die Kombination von Process Mining, Prozessmodellierung, Simulation, Workflow-Orchestrierung und Governance auf einer einheitlichen Plattform unterstützt ARIS Unternehmen der G2000-Gruppe dabei, den Übergang von isolierten KI-Pilotprojekten zu autonomen, regelbasierten Abläufen im Unternehmensmaßstab zu vollziehen – um damit die Effizienz zu steigern, Risiken zu minimieren und messbaren neuen Geschäftswert zu schaffen. Für weitere Informationen besuchen Sie: www.aris.com
Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.
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Tom Pressley, CMO, ARIS
tom.pressley@aris.com

