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Muskelmessung mit quantitativer MRT: Neue Studie in Neurology stärkt die Evidenz für MRT-Biomarker bei SBMA

LINKÖPING, Schweden--(BUSINESS WIRE)--AMRA Medical gibt die Veröffentlichung neuer Forschungsergebnisse in Neurology bekannt. Die Studie untersucht das Potenzial der quantitativen Ganzkörper-MRT, den Krankheitsverlauf bei der spinalen und bulbären Muskelatrophie (SBMA) zu erfassen, einer seltenen, fortschreitenden neuromuskulären Erkrankung. Zudem wurde die Studie für das Titelbild der Ausgabe ausgewählt und verschafft dieser bedeutenden Forschungsarbeit zu neuromuskulären Erkrankungen zusätzliche Aufmerksamkeit.

Das Manuskript mit dem Titel „Muscle MRI as an imaging biomarker of muscle damage in patients with spinal and bulbar muscular atrophy“ zeigt, dass MRT-basierte Biomarker der Muskelzusammensetzung empfindliche und objektive Messgrößen liefern können, um krankheitsbedingte Veränderungen im Zeitverlauf zu erfassen. Mit AMRAⓇ Researcher wurden für die Studie 25 Personen mit SBMA untersucht, um zu prüfen, inwieweit sich Veränderungen der Muskelzusammensetzung mittels fettreferenzierter MRT erfassen lassen. Auf Grundlage quantitativer Ganzkörper-MRT erfasste das Forschungsteam Veränderungen der Muskelzusammensetzung im Zeitverlauf und untersuchte deren Zusammenhang mit etablierten klinischen Beurteilungen von Krankheitsschwere und Funktionsfähigkeit.

Laut den Ergebnissen konnten mit den aus MRT-Daten abgeleiteten Messgrößen über einen Zeitraum von zwölf Monaten signifikante Veränderungen der Muskelzusammensetzung erfasst werden. Dies unterstreicht ihre Sensitivität gegenüber Muskelveränderungen im Zuge der SBMA-Progression. Darüber hinaus korrelierten die MRT-Messwerte zu Studienbeginn mit etablierten klinischen Endpunkten, darunter die Spinal and Bulbar Muscular Atrophy Functional Rating Scale (SBMAFRS) und der 2-Minuten-Gehtest. Diese Korrelationen zu Studienbeginn deuten darauf hin, dass die quantitative Muskelbildgebung bei SBMA relevant sein könnte. Weitere Studien sind jedoch erforderlich, um den Zusammenhang zwischen MRT-Messwerten und klinischen Endpunkten genauer zu charakterisieren.

Die Ergebnisse stärken die wachsende Evidenz für den Einsatz quantitativer MRT als potenzieller Biomarker in der Forschung zu neuromuskulären Erkrankungen. Bei seltenen neuromuskulären Erkrankungen ist es aufgrund ihrer Heterogenität, des langsamen Krankheitsverlaufs und der Grenzen herkömmlicher Funktionsbeurteilungen oft schwierig, eine Progression zu erkennen. Empfindliche bildgebende Biomarker, die selbst geringfügige Veränderungen der Muskelzusammensetzung erfassen, könnten Forschenden helfen, die Krankheitsbiologie besser zu verstehen, therapeutische Interventionen zu bewerten und die Auswahl von Endpunkten für klinische Studien zu verbessern.

Die Veröffentlichung dieser Forschungsarbeit in Neurology, einer der weltweit führenden Fachzeitschriften für klinische Neurologieforschung, erweitert die Evidenzbasis für quantitative Ganzkörper-MRT über die bislang untersuchten neuromuskulären Erkrankungen hinaus und unterstreicht das Potenzial weiterer Studien mit diesen MRT-basierten Messgrößen bei SBMA. Angesichts des wachsenden Interesses an der Entwicklung von Therapien für seltene neuromuskuläre Erkrankungen könnten standardisierte bildgebende Biomarker Forschenden und Sponsoren objektivere und besser reproduzierbare Messgrößen für den Krankheitsverlauf liefern. Zuletzt engagierte sich AMRA intensiv in der Forschung zu neuromuskulären Erkrankungen und befasste sich dabei sowohl mit schnell und langsam fortschreitenden Erkrankungen als auch mit entzündlichen Myopathien (FSHD, DMD, sIBM).

Das vollständige Manuskript ist in der aktuellen Ausgabe von Neurology erschienen und hier abrufbar.

Über AMRA Medical

AMRA Medical ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Gesundheitsinformatik und leistet mit seinen proprietären, MRT-basierten Technologien Pionierarbeit auf dem Gebiet der Fett- und Muskelanalyse. Unsere Goldstandard-Plattform liefert hochpräzise und standardisierte Biomarker und ermöglicht ein tiefgreifendes Verständnis der Stoffwechsel- und Muskel-Skelett-Gesundheit, das über herkömmliche Körperzusammensetzungsmetriken hinausgeht. Diese Erkenntnisse spielen eine entscheidende Rolle bei der Optimierung des Designs klinischer Studien, der Verbesserung der Endpunktwahl und der Unterstützung datengestützter Entscheidungen sowohl in der Forschung als auch in der klinischen Praxis.

Die Lösungen von AMRA basieren auf strengen wissenschaftlichen Erkenntnissen und kontinuierlicher Innovation und sind darauf ausgelegt, den komplexen Anforderungen der modernen Gesundheitsversorgung und pharmazeutischen Entwicklung gerecht zu werden. Durch standardisierte, cloudbasierte Arbeitsabläufe und strategische Zusammenarbeit ermöglichen wir unseren Partnern den klaren und sicheren Zugriff auf verwertbare Daten – und beschleunigen so den Fortschritt von der frühen Entdeckungsphase bis hin zu wirkungsvollen klinischen Ergebnissen.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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MEDIENKONTAKT
Melinda Perjons, Communication Strategist
melinda.perjons@amramedical.com

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