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Kerecis treibt die Debatte über Fischhaut auf der führenden europäischen Wundkonferenz – EWMA-DEWU 2026 – voran

Dank der führenden Rolle bei Symposien und der zahlreichen angenommenen Abstrakte steht intakte Fischhaut an vorderster Front der evidenzbasierten Wundversorgung.

BREMEN, Deutschland--(BUSINESS WIRE)--Kerecis, das Unternehmen, das Pionierarbeit bei der Verwendung von intakter Fischhaut aus nachhaltiger Herkunft in der Zelltherapie und Geweberegeneration leistet, wird auf der EWMA-DEWU-Konferenz 2026, die vom 6. bis 8. Mai im Messe- und Kongresszentrum Bremen in Bremen stattfindet, eine herausragende Rolle in den Bereichen Wissenschaft und Bildung spielen.

In diesem Jahr findet die Tagung der European Wound Management Association (EWMA) gemeinsam mit dem Deutschen Wundkongress (DEWU) statt; damit werden zwei bedeutende Kongresse zur Wundversorgung zu einem einzigen Forum für wissenschaftlichen Austausch, Fortbildung und klinische Diskussionen vereint.

Auf der diesjährigen Konferenz wird Kerecis die wachsenden klinischen Erfahrungen mit Transplantaten aus intakter Fischhaut bei einer Vielzahl von Wundindikationen vorstellen. Dies wird durch zwei von Kerecis geleitete wissenschaftliche Symposien, zahlreiche Vorträge und Posterpräsentationen sowie den direkten Austausch mit Klinikern am Stand D30, der sich direkt neben der EWMA Arena befindet, untermauert.

„Die Fischhaut-Technologie von Kerecis hat sich auf dem US-amerikanischen Markt für Wundversorgung bereits etabliert, wo Ärzte ihren klinischen Nutzen bei einer Vielzahl von Indikationen erkannt haben“, sagte Fertram Sigurjonsson, Executive Vice President bei Coloplast sowie Gründer, CEO und Erfinder bei Kerecis. „In Europa befinden wir uns jedoch noch in einer frühen Phase der Einführung, und es bieten sich hier erhebliche Chancen. Die Jahrestagung der European Wound Management Association bietet eine wichtige Plattform, um klinische Erfahrungen auszutauschen, das Bewusstsein zu schärfen und die breitere Einführung dieses innovativen Ansatzes zur Wundheilung auf den europäischen Märkten zu fördern.“

Wissenschaftliche Symposien

Kerecis wird im Rahmen der EWMA-DEWU 2026 zwei wissenschaftliche Symposien veranstalten.

Am Mittwoch, dem 6. Mai (11:30–12:30 Uhr MEZ), ist Kerecis Mitveranstalter eines interdisziplinären Symposiums mit dem Titel „Umsetzung von Programmen zur klinischen und Kostenoptimierung für eine wertorientierte Wundversorgung“, das in Halle 6, Raum 5A, stattfindet.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen:

  • Caroline Dowsett, PhD, Tissue Viability Nurse Consultant
  • Sian Fumarola, RGN, MSc, Head of Clinical Procurement
  • Marcus Philipp Moll, Medical Advisor, Coloplast GmbH

Das Symposium wird untersuchen, wie strukturierte, evidenzbasierte Ansätze zur klinischen und wirtschaftlichen Verbesserung der Wundversorgung beitragen können. In diesem Zusammenhang wird auf fundierte Erkenntnisse zu modernen Wundverbänden, darunter Biatain®, Bezug genommen.

Am Freitag, dem 8. Mai (11:00–12:00 Uhr MEZ), veranstaltet Kerecis im Focke-Wulf-Auditorium ein zweites Symposium mit dem Titel „Der Nutzen intakter Fischhaut bei Kindern“.

Die Sitzung wird von Dr. med. John Lantis II moderiert; zu den Teilnehmern gehören:

  • Prof. Dr. med. Guido Ciprandi, Kinderchirurg und Mitglied des EWMA-Rates
  • Dr. Helen Glosse, Oberärztin, Kinderchirurgie, Klinikum Stuttgart
  • Dr. Matthias Schaffert, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie, Salzburg

Im Mittelpunkt des Symposiums stehen klinische Erfahrungen und neue Erkenntnisse, die den Einsatz von intakten Fischhauttransplantaten in der pädiatrischen Wundversorgung stützen.

Abstrakte und Poster

Die Forschung im Bereich Kerecis wird im wissenschaftlichen Programm der EWMA-DEWU 2026 umfassend vertreten sein, wobei sich fünf akzeptierte Abstracts mit der Technologie der intakten Fischhaut befassen:

Mündliche Präsentation

  • Dr. Petra Kotzbeck (Österreich): Vergleichende Untersuchung der Wundheilungsdynamik unter Verwendung von intakten und zerkleinerten Fischhauttransplantaten

Posterpräsentationen

  • Prof. Lars Peter Kamolz (Österreich): Epidemiologie der zivilen Kriegsopfer aus der Ukraine in Österreich
  • Prof. Lars Peter Kamolz (Österreich): Opfer des Ukraine-Kriegs: Komplexe Verletzungen und hohe Keimbelastung – Erfahrungen aus einem Traumazentrum
  • Dr. Thomas Kapp (Schweiz): Behandlungsmöglichkeiten für nicht heilende Wunden: Transplantat aus intakter Fischhaut
  • Dr. Magdalena Maj (Polen): Intakte Fischhauttransplantation als Alternative zur Spalthauttransplantation bei der Behandlung diabetischer Fußgeschwüre – Eine prospektive Beobachtungsstudie

Darüber hinaus wurde ein Posterbeitrag zum Thema moderne Wundverbände angenommen, der sich mit der Optimierung des Exsudatmanagements in der klinischen Praxis befasst.

Ausstellung und Bildung

Während des gesamten Kongresses sind Ärzte herzlich eingeladen, sich am Stand D30, der sich neben der EWMA Arena befindet, mit dem Kerecis-Team auszutauschen. Am Stand werden Produktvorführungen, kurze Informationsveranstaltungen im „Speaker’s Corner“ sowie ein informeller wissenschaftlicher Austausch mit Schwerpunkt auf der Technologie zur Verarbeitung intakter Fischhaut angeboten.

Kerecis veranstaltet zudem am Abend des Mittwochs, dem 6. Mai, seine Fortbildungsveranstaltung „Taste of Iceland“, bei der geladene Fachärzte zu einer gezielten wissenschaftlichen Sitzung und zum informellen Networking zusammenkommen, wobei der Schwerpunkt auf evidenzbasierter Wundversorgung und Innovation liegt.

Über Kerecis

Das von Fertram Sigurjonsson gegründete Unternehmen Kerecis entwickelt Produkte auf der Basis von intaktem Fischgewebe für die Zelltherapie, Geweberegeneration und den Gewebeschutz. Wenn das patentierte Material auf beschädigtes menschliches Gewebe aufgebracht oder implantiert wird, unterstützt es die körpereigenen Heilungs- und Regenerationsprozesse. Da zwischen Atlantischem Kabeljau und Menschen kein Risiko einer Virus- oder Prionenübertragung besteht, werden die Produkte von Kerecis nur schonend verarbeitet und behalten ihre Ähnlichkeit mit menschlichem Gewebe bei. Durch die schonende Verarbeitung bleibt die ursprüngliche dreidimensionale Struktur des Materials erhalten, wodurch seine natürliche Festigkeit, Komplexität und seine Moleküle (wie beispielsweise Fettsäuren) bewahrt werden. Klinische Studien zeigen, dass Kerecis-Produkte Wunden schneller heilen als Produkte von Mitbewerbern. Kerecis ist der einzige weltweit tätige Hersteller von Medizinprodukten, die intaktes Fischgewebe enthalten, und das am schnellsten wachsende Unternehmen auf dem US-amerikanischen Markt für xenogene Hauttransplantate. Zu den Produkten gehören SurgiBind® /SurgiClose®, GraftGuide®, MariGen® sowie Shield™, MariCell®, MariGraft™ und MariSurgi™, die zur Behandlung verschiedener medizinischer Komplikationen dienen. Kerecis bekennt sich zu den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung und verwendet Fisch aus Island, der aus nachhaltigen Quellen stammt und mit erneuerbarer Energie verarbeitet wird. Kerecis gehört zu Coloplast, einem führenden Anbieter von Produkten für die Intimpflege. Weitere Informationen über Kerecis und die klinische Forschung des Unternehmens finden Sie unter www.kerecis.com.

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Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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