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Forrester-Report „Top 10 Emerging Technologies For 2026“: KI ist nicht länger auf digitale Workflows beschränkt

Der Vorstoß der KI in die physische Welt zeigt bereits spürbare Auswirkungen für Verbraucher

CAMBRIDGE, Massachusetts, USA--(BUSINESS WIRE)--Forrester (NASDAQ: FORR) hat heute seinen Bericht The Top 10 Emerging Technologies In 2026 veröffentlicht, der den tiefgreifenden Wandel der KI von digitalen Experimenten hin zu einer Transformation der realen Welt beleuchtet. KI überschreitet die Grenzen der Software und erobert physische Umgebungen – von Robotern über Fahrzeuge bis hin zu kontextsensitiven Anwendungen, die bereits heute verändern, wie Verbraucher kommunizieren, arbeiten und Kaufentscheidungen treffen.

Angesichts des anhaltend hohen Innovationstempos werden agentische Software und physische KI die kommenden Kundenerlebnisse prägen. Technologien wie Frontier-Modelle und KI-Sicherheit werden dabei eine zentrale Rolle für zukünftige Innovationen einnehmen. Die Studie kategorisiert die zehn wichtigsten Zukunftstechnologien nach ihren Auswirkungen auf kurz-, mittel- und langfristige Nutzenhorizonte, um Unternehmen und Führungskräften dabei zu unterstützen, ihre Investitionen nach Prioritäten zu ordnen. Hier die wichtigsten Ergebnisse:

Kurzfristige, aufstrebende Technologien, die rasch von der Testphase in den praktischen Einsatz überführt werden und Early Adopters innerhalb der kommenden zwei Jahre greifbare Vorteile mit soliden Geschäftsmodellen bieten:

  • Agentic Commerce. Unternehmen werden in eigenen Kanälen wie Apps oder Websites einen ROI erzielen, indem sie mithilfe von Agentic Commerce und Personalisierung Reibungsverluste verringern und den Umsatz steigern können. Die Einführung in nicht firmeneigenen Umgebungen wird noch bis zu drei Jahre dauern, da sich die Ökosysteme zunächst weiterentwickeln und die zugrunde liegenden Technologien erst noch zur Reife gelangen müssen.
  • Technologien für KI-Sicherheit und Vertrauen. Da generative und agentische KI in Unternehmen immer mehr Verbreitung finden, werden integrierte Sicherheits-, Governance- und Vertrauenskontrollen immer wichtiger. Branchen wie Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen oder öffentlicher Sektor, die auf Vorhersagemodelle und Entscheidungssysteme mit hohem Risiko zurückgreifen, werden die Auswirkungen zuerst spüren.

Mittelfristige Zukunftstechnologien, die Disziplin, Weitsicht und eine hohe Risikobereitschaft erfordern, um in den nächsten zwei bis fünf Jahren höhere Erträge zu erzielen:

  • Agentische Softwareentwicklung. ASD wird den Software-Entwicklungszyklus beschleunigen, da Agenten Software-Artefakte erstellen und perfektionieren. Bis diese Technologie jedoch echte Vorteile bringt, werden noch einige Jahre vergehen, da zunächst die Koordination der Agenten verbessert und strengere Sicherheitsvorkehrungen eingeführt werden müssen.
  • Humanoide Roboter. Physische KI und Robotik werden Personalengpässe in allen Branchen beseitigen und den Weg für Systeme ebnen, die schnell auf Veränderungen reagieren können. Allerdings wird diese Technologie kurzfristig nur einen begrenzten Nutzen bieten, solange Unternehmen die Herausforderungen in den Bereichen Integration, Skalierung, Sicherheit, Daten und Personal noch nicht bewältigt haben.

Eine aufstrebende Technologie, die einen messbaren Nutzen für Unternehmen erst nach längerer Zeit erbringen wird:

  • Quantencomputer. Fortschritte bei Quantenhardware, Algorithmen und Hybridarchitekturen lassen auf zukünftige Durchbrüche in den Bereichen Optimierung, Simulation, Kryptografie und Materialwissenschaften hoffen, doch bis zu einer breiten kommerziellen Nutzung werden noch Jahre ins Land gehen. Finanzdienstleistungen, die Pharmabranche und das verarbeitende Gewerbe werden zuerst von der Quanteninformatik profitieren.

„Angesichts der stetig aufkommenden neuen Technologien müssen Führungskräfte aus Wirtschaft und Technologie ihre Technologieinvestitionen auf der Grundlage von Wert, Risiko und potenziellen Amortisationszeiträumen planen“, so Sharyn Leaver, Chief Research Officer bei Forrester. „Während KI auch 2026 weiterhin die Liste der wichtigsten Zukunftstechnologien anführt, unterscheiden sich KI-Technologien erheblich in Bezug auf ihre Leistungsfähigkeit und ihre Auswirkungen. Unsere Studie soll Führungskräften aus Wirtschaft und Technologie helfen, ihre Investitionen zu diversifizieren, indem wir kurzfristige Technologien identifizieren, die schnelle Erträge bringen, aber auch längerfristige Investitionen, die mehr Aufwand, grundlegende Investitionen und die Fähigkeit erfordern, höhere Risiken zu tragen.“

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