Peregrine-Studie: Europäische Vermögensverwalter bauen ihr Private-Markets-Angebot schneller aus, als sie darüber informieren
Peregrine-Studie: Europäische Vermögensverwalter bauen ihr Private-Markets-Angebot schneller aus, als sie darüber informieren
- Das Angebot läuft der Kommunikation davon: 73 % der 30 untersuchten Unternehmen sind im Bereich Private Markets aktiv, doch nur 40 % erklären ihr Angebot auf einer eigenen Landingpage
- Schweizer Privatbanken setzen Maßstäbe: 70 % verfügen über einen eigenen Website-Bereich für Private Markets. Vorreiter sind Julius Baer, UBP, Pictet und Lombard Odier
- Konzentrierte Medienpräsenz: Auf fünf Unternehmen entfällt die Hälfte der gesamten Berichterstattung über Wealth Management – nur 7 % der Berichterstattung befassen sich mit alternativen Anlagen
LONDON--(BUSINESS WIRE)--Europas führende Vermögensverwalter haben ihr Angebot im Bereich Private Markets erheblich ausgebaut. Die meisten haben ihren Kunden bislang jedoch nicht ausreichend vermittelt, welche Möglichkeiten ihnen damit zur Verfügung stehen. Dies zeigt der neue Bericht The Wealth 30 von Peregrine Communications. Der Bericht untersucht, wie 30 führende Vermögensverwalter und Privatbanken aus Großbritannien und Kontinentaleuropa ihr Private-Markets-Angebot positionieren. Demnach ist es inzwischen weniger das Produktangebot als vielmehr die Kommunikation, die eine klare Abgrenzung vom Wettbewerb im Wealth Management erschwert.
Das Angebot ist weiter als die Kommunikation
73 Prozent der im Bericht Wealth 30 untersuchten Unternehmen bieten Anlagen im Bereich Private Markets an. Allerdings erklären nur 40 Prozent auf einer eigenen Landingpage, was Private Markets sind, welche Bedeutung sie haben und wie Kunden darin investieren können. Lediglich 23 Prozent bieten neben grundlegenden Informationen auch einen eigenen Website-Bereich und veröffentlichen regelmäßig eigene Einschätzungen.
Schweizer Privatbanken sind hier besonders gut aufgestellt. Sie veröffentlichen eigene Marktanalysen und Ausblicke und verweisen dabei auch auf ihre langjährige Tradition. Pictet, UBP, Lombard Odier und Julius Baer stärken ihre Positionierung durch regelmäßig veröffentlichte Einschätzungen. In Großbritannien sticht vor allem Coutts hervor. Andere britische Anbieter behandeln Private Markets dagegen eher im Zusammenhang mit der Portfoliozusammensetzung und setzen bei der Information ihrer Kunden vorwiegend auf entsprechende Unterlagen.
Naheliegende Möglichkeiten zur Differenzierung bleiben ungenutzt
Die Studie analysiert 57 Positionierungsaussagen von 19 Unternehmen, die ihr Angebot näher beschreiben. Dabei betonen 79 Prozent den Zugang zu Private Markets, während jeweils 68 Prozent die Diversifikation beziehungsweise die globale Reichweite hervorheben.
Vier Grundtypen der Kommunikation über Private Markets
Der Vergleich der eigenen Kommunikationsangebote mit der Medienpräsenz zeigt vier unterschiedliche Ansätze: Einige Anbieter setzen vor allem auf eigene Website-Bereiche, andere hingegen auf Informationsmaterialien oder Wissensvermittlung. Eine vierte Gruppe ist insgesamt nur wenig sichtbar.
Anthony Payne, Managing Partner bei Peregrine, erklärt: „Eine ähnliche Entwicklung haben wir bereits im Asset Management erlebt. Einige wenige Unternehmen haben ihre Einschätzungen leicht zugänglich gemacht und damit den größten Anteil an der Medienberichterstattung und den Mittelzuflüssen auf sich vereint. Heute steht das Wealth Management an einem vergleichbaren Punkt. In drei Jahren wird dieser Vorsprung kaum noch aufzuholen sein. Entscheidend dafür, wer dann vorne liegt, wird nicht die fachliche Kompetenz sein.“
Marina Fraser Harris, Partnerin bei Peregrine, ergänzt: „Zugang, Diversifikation und globale Reichweite gehören bei den meisten untersuchten Unternehmen zum Angebot. Damit allein kann sich niemand mehr vom Wettbewerb abheben. Künftig wird entscheidend sein, wer Private Markets verständlich erklärt und Fragen zu Liquidität und Governance offen anspricht. Da Anleger bei ihrer Recherche zunehmend zuerst auf KI zurückgreifen, reicht Fachwissen allein nicht mehr aus. Entscheidend ist, dass die entsprechenden Informationen auch leicht zu finden sind.“
The Wealth 30 steht hier bei Peregrine Communications zum Download bereit.
Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.
Contacts
Marina Fraser Harris, Partner, Peregrine Communications
marina.fraserharris@peregrinecommunications.com | +44 (0)7909 994428