Neue HTEC-Studie zeigt: Die Investitionen in KI übersteigen die Fähigkeit der Unternehmen, daraus Nutzen zu ziehen
Neue HTEC-Studie zeigt: Die Investitionen in KI übersteigen die Fähigkeit der Unternehmen, daraus Nutzen zu ziehen
Eine weltweite Umfrage unter 1.500 Führungskräften der obersten Ebene zeigt, dass die Wertschöpfung an der Schnittstelle zwischen Investitionen, organisatorischer Bereitschaft, Governance und der Fähigkeit zur Messung der gewünschten Ergebnisse liegt, und warnt vor einer sich vergrößernden Lücke, die einen Engpass bei den Renditen im Bereich der KI verursacht.
PALO ALTO, Kalifornien--(BUSINESS WIRE)--HTEC, ein weltweit tätiges Unternehmen für Produktentwicklung und KI-Transformation, hat heute erste Ergebnisse aus seinem AI Value Realization Report 2026 veröffentlicht, der auf einer Umfrage unter 1.500 Führungskräften der obersten Ebene in den USA, Großbritannien, Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten basiert. Die Untersuchung zeigt, dass die Investitionen in KI schneller steigen als die Fähigkeit der Unternehmen, diese zu nutzen, was zu einem zunehmenden Engpass zwischen den Ausgaben der Unternehmen für KI und dem Wert führt, den sie tatsächlich daraus erzielen können.
Ganze 79 Prozent der Führungskräfte geben an, dass die Investitionen in KI in den letzten zehn Monaten gestiegen sind, wobei die Ausgaben im Durchschnitt um 31 Prozent zugenommen haben. Den Erkenntnissen von HTEC zufolge wird dieses Kapital jedoch schneller bereitgestellt, als die erforderlichen Kapazitäten zum Messen, Steuern und Umsetzen in Ergebnisse aufgebaut werden können.
„Schon in dieser frühen Phase zeichnet sich bereits ein Muster ab: Unternehmen investieren schneller Kapital in KI, als sie die erforderlichen Kapazitäten aufbauen, um die Ergebnisse effektiv messen und steuern zu können“, heißt es in dem Bericht.
Wertrealisierung ist nicht nur eine separate Angelegenheit sondern ein Schnittpunkt
Die Studie macht deutlich, dass es nicht ausreicht, eine einzige Entscheidung zu treffen oder einen einzigen Posten im Budget zu veranschlagen, um Investitionen in KI in nachhaltigen geschäftlichen Mehrwert umzuwandeln. Sie hängt vom Zusammenspiel mehrerer Faktoren ab: wie viel investiert wird, inwieweit das Unternehmen bereit ist, diese Investition operativ zu integrieren, und ob die Mitarbeiter über die erforderlichen Fähigkeiten und Tools sowie über die Zuversicht verfügen, um KI im Arbeitsalltag einzusetzen.
Mehr als drei Viertel der Führungskräfte (77 %) sind mittlerweile der Meinung, dass der Nutzen der KI stärker durch Menschen und Prozesse eingeschränkt wird als durch die Technologie selbst. Und trotz steigender Investitionen geben nur 24 % der Unternehmen an, umfassende Schulungen zum Einsatz von KI, rollenspezifische Anleitungen und kontinuierliche Unterstützung anzubieten, während 27 % angeben, dass die Mitarbeiter beim Erlernen und der Anwendung von KI weitgehend auf sich allein gestellt sind.
„Unternehmen konzentrieren sich oft darauf, den Mitarbeitern den Umgang mit KI beizubringen. Eine größere Herausforderung besteht jedoch darin, das Umfeld, in dem sie sie nutzen, neu zu gestalten“, sagte Srdjan Jovanovic, Chief People Officer bei HTEC. „KI verändert Arbeitsabläufe, Entscheidungsprozesse, die Unternehmensführung und sogar die Art und Weise, wie Kompetenzen bezogen und skaliert werden. Die Befähigung der Mitarbeiter ist von entscheidender Bedeutung, stellt jedoch nur einen Teil einer umfassenderen Transformation des Betriebsmodells dar.“
Eine sich vergrößernde Kluft – und ein Engpass bei der Wertrealisierung
Die Kluft zwischen Investitionen und Bereitschaft ist nicht dabei, sich zu schließen, und die Folgen sind bereits sichtbar. Führungskräfte berichten von unerwarteten Kosten bei der Skalierung von KI, ohne über die nötige Transparenz zu verfügen, um diese zu steuern: 24 % verzeichneten aufgrund unzureichender Nachverfolgung höhere Kosten für den Einsatz von KI, und zwischen 18 % und 21 % gaben an, dass die Einführung von KI zu einer geringeren Produktivität, einer verminderten Zuversicht der Mitarbeiter oder einer Verlangsamung der Innovationen geführt habe.
„Viele Unternehmen investieren massiv in KI, haben aber nach wie vor keinen verlässlichen Überblick über den Mehrwert, den diese Technologie in verschiedenen Funktionsbereichen, Teams und Anwendungsfällen bietet“, sagte Marko Anić, Vice President für Engineering und Delivery bei HTEC. „Das ist eine der Herausforderungen, die uns dazu veranlasst hat, OneLoopAi zu entwickeln – die Intelligenzplattform von HTEC, welche Ressourcenauslastung, KI-Einführung, Kosten, erzielten Mehrwert sowie Kunden- und Teamzufriedenheit miteinander verknüpft und so mehr Übersicht und Transparenz dabei schafft, wie Unternehmen ihre KI-Ergebnisse nachverfolgen.“
Ergebnisse, nicht der Aufwand, bestimmen Strategie und Tempo
Das vielleicht deutlichste Zeichen dafür, dass die KI eine immer wichtiger werdende Rolle spielt, ist die Art und Weise, wie Führungskräfte ihre Prioritäten mittlerweile setzen. Nur 18 % zählen Kostensenkungen nach wie vor zu den wichtigsten Ergebnissen von KI-Investitionen. Stattdessen verteilen sich die Prioritäten auf eine verbesserte Entscheidungsqualität (29 %), Produktivitätssteigerungen (27 %), ein besseres Kundenerlebnis (27 %), Innovation (26 %) und eine schnellere Markteinführung (25 %), wobei kein einzelnes Ergebnis dominiert.
Dies ist ein bedeutender Wandel: Da kein Konsens darüber besteht, welches Ergebnis wie relevant ist, sollten die konkreten Ziele, die ein Unternehmen verfolgt – und nicht allein die Höhe der Investitionen – ausschlaggebend für seine KI-Strategie und das Tempo sein, mit dem es diese ausbaut. Die Prioritäten unterscheiden sich bereits stark je nach Branche: Während in den Bereichen Finanzdienstleistungen und Telekommunikation die Qualität der Entscheidungen im Vordergrund steht, liegt der Schwerpunkt in der Fertigungsindustrie auf der Produktivität, und in der Automobil- und Gesundheitsbranche geht es vor allem um die Markteinführungszeit.
„Vor etwas mehr als einem Jahr ging es in einem Großteil der KI-Diskussionen um Experimente. Heute skalieren Unternehmen ihre Initiativen, investieren mehr und setzen sich ehrgeizigere Ziele hinsichtlich des Mehrwerts, den KI schaffen soll. Höhere Investitionen führen jedoch nicht automatisch zu einer größeren Wirkung“, sagte Alex Rumble, Chief Marketing Officer bei HTEC. „Unternehmen, die die Befähigung als unternehmensweite Kompetenz und nicht als isolierte Schulungsmaßnahme betrachten, sind weitaus besser positioniert, um KI-Investitionen in nachhaltige Geschäftsergebnisse umzusetzen.“
Über die Studie
Die Ergebnisse stammen aus einer weltweiten Umfrage unter 1.500 Führungskräften der obersten Ebene, darunter CEOs, CIOs, CTOs, CDOs, CFOs, COOs, CPOs und CSOs. Die Studie wurde von HTEC in Auftrag gegeben und von Censuswide durchgeführt. Der vollständige HTEC AI Value Realization Report 2026 mit detaillierten Branchen- und Regionalanalysen wird im September 2026 veröffentlicht.
Über HTEC
HTEC ist ein weltweit tätiges Unternehmen für Produktentwicklung und KI-Transformation, das in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen Technologien entwirft, entwickelt und skaliert, die messbare Geschäftsergebnisse erzielen. Mithilfe von Plattformen wie OneLoopAi unterstützt HTEC Unternehmen dabei, ihre Investitionen in KI, die Einführung von KI, die damit verbundenen Kosten und die Wertschöpfung in einer einzigen Übersicht zusammenzufassen.
Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.
Contacts
Medienkontakt: Alex Rumble Chief Marketing Officer, HTEC alex.rumble@htecgroup.com

