STARTEEPO fordert Xerox-Board in Schreiben und Präsentation zu Maßnahmen zur Steigerung des Shareholder Value auf
STARTEEPO fordert Xerox-Board in Schreiben und Präsentation zu Maßnahmen zur Steigerung des Shareholder Value auf
Fordert strategische Prüfung von Xerox Financial Services unter Einbeziehung eines möglichen vollständigen oder teilweisen Verkaufs
XFS könnte 7,69 US-Dollar je Aktie wert sein – mehr als doppelt so viel wie der aktuelle Xerox-Aktienkurs
Mehr Transparenz soll Investoren eine bessere Bewertung von XFS ermöglichen
PRAG--(BUSINESS WIRE)--STARTEEPO SICAV a.s. („STARTEEPO“) hat heute eine Investorenpräsentation sowie das folgende Schreiben an das Board of Directors der Xerox Holdings Corporation („Xerox“ oder das „Unternehmen“) (NASDAQ: XRX) veröffentlicht. STARTEEPO hat seine Beteiligung an Xerox in Form von Aktien und Optionen auf 7,34 Prozent erhöht und fordert das Board nun zu entschlossenen Maßnahmen auf, um erheblichen Shareholder Value zu erschließen. Dazu zählen mehr Transparenz über die Geschäftsentwicklung von Xerox Financial Services, die Prüfung strategischer Alternativen für den Geschäftsbereich, der weitere Schuldenabbau und eine weiterhin disziplinierte Kapitalallokation.
Aktionäre können die Investorenpräsentation hier einsehen. Weitere Informationen unter: www.starteepo.com/xerox.
Der vollständige Wortlaut des Schreibens:
7. September 2026
The Board of Directors
Xerox Holdings Corp.
401 Merritt 7
Norwalk, CT 06851
Sehr geehrte Mitglieder des Board of Directors,
Seit unserem ersten Schreiben an Sie im Mai haben wir unsere bereits beträchtliche Beteiligung an der Xerox Holdings Corp. in Form von Aktien und Optionen auf 7,34 Prozent erhöht. Mit diesem Schritt festigen wir unsere Position als einer der größten Xerox-Aktionäre und unterstreichen unsere feste Überzeugung, dass sich hier eine attraktive Chance bietet, erheblichen Wert für die Aktionäre zu schaffen.
Wir unterstützen weiterhin die Maßnahmen, die das Board und das Managementteam zur Verbesserung der Geschäftsentwicklung von Xerox ergriffen haben. Die Ergebnisse des Unternehmens für das zweite Quartal zeigen aus unserer Sicht, dass bei allen Kennzahlen solide Fortschritte erzielt werden.
Die operative Trendwende gewinnt an Dynamik, und sowohl Umsatz als auch Ergebnis wachsen. Die Integration von Lexmark ist weit fortgeschritten, und die geplanten Synergien werden wie vorgesehen realisiert. Die angehobene Prognose belegt das Vertrauen des Managements in das Geschäft. Zugleich hat das Unternehmen beim Abbau der Verschuldung in seiner Bilanz deutliche Fortschritte erzielt.
Nach allen Maßstäben hat sich das Geschäft in den vergangenen vier Monaten verbessert. Trotz dieser Fortschritte liegt der Unternehmenswert von Xerox heute sogar noch niedriger als zu dem Zeitpunkt, als wir unsere Position erstmals öffentlich gemacht haben – und bleibt damit weiterhin deutlich hinter dem Potenzial des Unternehmens zurück.
Auf den Punkt gebracht: Der Markt versteht Xerox nach wie vor nicht richtig und bewertet das Unternehmen zu niedrig.
Zeit zu handeln
Als engagierter, langfristig orientierter Investor in Xerox sind wir überzeugt, dass Board und Management jetzt entschlossen handeln sollten, um das Potenzial eines verborgenen Juwels zu erschließen: Xerox Financial Services (XFS).
Mit der richtigen Strategie und konsequenter Umsetzung veranschlagen wir den Wert des XFS-Geschäfts anhand vergleichbarer früherer Transaktionen auf rund 7,69 US-Dollar je Aktie – mehr als das Doppelte des aktuellen Aktienkurses des gesamten Unternehmens.1
Nach unseren Schätzungen hat XFS, das die Finanzierung von Gerätekäufen durch Kunden übernimmt, einen Unternehmenswert von 1,3 bis 1,5 Milliarden US-Dollar, noch bevor dem Kerngeschäft auch nur ein Dollar Wert zugerechnet wird. Dieser beträchtliche Wert kommt in der Finanzberichterstattung des Unternehmens jedoch kaum zum Ausdruck: XFS wird lediglich in den Bilanzanhängen ausgewiesen und dem Berichtssegment „Print and Other“ zugeordnet. Dadurch bleiben Erträge aus Gebühren, Serviceleistungen und Vertragsverlängerungen weitgehend verborgen.1
Im Folgenden skizzieren wir einen mehrstufigen Prozess, mit dem Board und Management dieses verborgene Juwel im Xerox-Portfolio endlich sichtbar machen können.
Mehr Transparenz, um den Wert von XFS offenzulegen
Zunächst muss Xerox Investoren aus unserer Sicht dabei unterstützen, XFS besser zu verstehen und angemessen zu bewerten. Dazu sollte das Unternehmen detailliertere Angaben unter anderem zu Finanzierungsforderungen, Refinanzierung, Zinsmarge, Kreditqualität und Eigenkapitalrendite veröffentlichen.
Spätestens mit den Ergebnissen für das dritte Quartal sollte Xerox zudem seine Strategie für das Finanzierungsportfolio klar darlegen, einschließlich der Einschätzung von CEO und CFO zur aktuellen XFS-Strategie, zur erwarteten Entwicklung der Finanzierungsforderungen und zur Rolle des Geschäftsbereichs innerhalb von Xerox. Mehr Klarheit in diesen Punkten dürfte dazu beitragen, den Bewertungsabschlag zu verringern, den der Markt aufgrund der bestehenden Unsicherheit auf diese Vermögenswerte anwendet. Diese Schritte können sofort umgesetzt werden, ohne Transaktions- oder Umsetzungsrisiken einzugehen.
Strategische Alternativen prüfen und den besten Weg für XFS bestimmen
Neben mehr Transparenz sollte das Board Finanzberater mit einer formellen strategischen Prüfung des XFS-Geschäfts beauftragen und dabei sämtliche Möglichkeiten zur Wertsteigerung untersuchen. Dieser strukturierte Prozess sollte unter Leitung des Boards stehen und auf unabhängiger Beratung, klar definierten Kriterien und einem verbindlichen Zeitplan beruhen.
Zu den zu prüfenden Optionen zählen unter anderem ein Joint Venture, eine strategische Kapitalpartnerschaft, alternative Finanzierungsstrukturen, eine teilweise Monetarisierung oder der Verkauf eines Teils oder des gesamten Geschäfts.
Wir verfolgen kein vorab festgelegtes Ziel – und auch das Board sollte dies nicht tun. Ziel der Prüfung ist es, die Struktur zu ermitteln, die den langfristigen Shareholder Value maximiert. Dabei sind Wirtschaftlichkeit, Umsetzungsrisiken und Auswirkungen auf die Kunden gleichermaßen zu berücksichtigen. Aus unserer Sicht muss die Zukunft von XFS unbedingt lange vor den ab 2028 anstehenden Fälligkeiten der Unternehmensschulden geklärt werden.
Von der konzerneigenen Finanzierung zur Branchenplattform
Für eine optimierte Kapitalstruktur gibt es aus unserer Sicht zahlreiche bewährte Modelle: Dabei wird die Finanzierung des Portfolios auf externe Kapitalgeber verlagert, während Xerox die Kreditvergabe, die Verwaltung der Finanzierungen und die Kundenbeziehungen weiterhin selbst übernimmt. Kapitalarme Finanzierungsmodelle sind etabliert und haben sich in verschiedenen Märkten und Branchen bei führenden Unternehmen wie HP, General Electric und Siemens bewährt.
Mit einem solchen Modell könnte Xerox seine Verschuldung senken, die Bilanz stärken, das Refinanzierungsrisiko verringern und größere strategische Flexibilität gewinnen, ohne durch die Bilanz eingeschränkt zu sein. Als eigenständig kapitalisiertes Unternehmen, das nicht mehr ausschließlich als konzerninterner Finanzierer von Xerox agiert, könnte XFS auch Portfolios Dritter übernehmen und sich zur bevorzugten Finanzierungsplattform für das gesamte Ökosystem der Arbeitsplatztechnologie entwickeln.
Der Weg zu mehr Shareholder Value
Parallel zu den oben genannten Schritten empfehlen wir Board und Management, bei der Kapitalallokation weiterhin konsequent diszipliniert vorzugehen und am Schuldenabbau festzuhalten, damit die bereits erzielten Fortschritte nicht wieder verloren gehen.
Wir sind überzeugt, dass der weitere Schuldenabbau, mehr Transparenz bei XFS und der Aufbau einer kapitalarmen Plattform gemeinsam den Eigenkapitalwert steigern werden. Letztlich dürfte ein entschuldetes und vom Markt höher bewertetes Xerox besser aufgestellt sein, um sich an der Branchenkonsolidierung zu beteiligen und eine höhere Bewertung zu erzielen.
Nach erfolgreichem Schuldenabbau und einer Neubewertung am Markt könnte Xerox für potenzielle Käufer aus unserer Sicht einen Eigenkapitalwert von bis zu 3,3 Milliarden US-Dollar beziehungsweise mehr als 18 US-Dollar je Aktie erreichen, falls sich das Unternehmen künftig für weitere strategische Alternativen entscheidet.1
Unser Engagement für Xerox
Die oben vorgeschlagenen Maßnahmen sollen die derzeit vom Management umgesetzte Strategie ergänzen – nicht ersetzen. STARTEEPO ist ein engagierter Aktionär mit langfristiger Perspektive. Wir sind überzeugt, dass Sie als Board erheblichen Wert für die Xerox-Aktionäre schaffen können, und stehen bereit, konstruktiv zu diesem Prozess beizutragen.
Weitere Einzelheiten zu unseren Vorschlägen und den von uns identifizierten Möglichkeiten zur Wertsteigerung bei Xerox finden Sie in der beigefügten Präsentation. Wir freuen uns darauf, den Austausch mit Ihnen hierzu in den kommenden Wochen und Monaten fortzusetzen.
Mit freundlichen Grüßen
František Bostl
Chairman of the Board
STARTEEPO SICAV a.s.
Über STARTEEPO SICAV
STARTEEPO SICAV a.s. ist ein alternativer Investmentfonds mit Sitz in Prag, Tschechien, der sich auf besonders aussichtsreiche Anlagechancen an den öffentlichen Aktienmärkten konzentriert. Das Unternehmen verfolgt einen fundamentalen, langfristig ausgerichteten Anlageansatz mit Schwerpunkt auf disziplinierter Analyse und konstruktivem Dialog.
Haftungsausschluss
Diese Mitteilung gibt ausschließlich die Auffassung von STARTEEPO SICAV a.s. („STARTEEPO“) und den mit ihr verbundenen Unternehmen wieder und nicht die einer anderen Partei. Diese Mitteilung dient ausschließlich Informationszwecken und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung oder ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Die hierin dargelegten Auffassungen von STARTEEPO beruhen auf öffentlich zugänglichen Informationen und eigenen Analysen. STARTEEPO kann seine Anlageposition jederzeit und ohne vorherige Ankündigung kaufen, verkaufen, reduzieren, erhöhen oder anderweitig verändern, auch aus Gründen, die von den in dieser Mitteilung geäußerten Auffassungen abweichen können. Anlagen in Wertpapieren sind mit erheblichen Risiken verbunden, darunter dem möglichen Verlust des eingesetzten Kapitals. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Jeder Anleger sollte vor einer Anlageentscheidung eigene unabhängige Recherchen und eine Due-Diligence-Prüfung durchführen oder einen zugelassenen Finanz-, Rechts- oder Steuerberater konsultieren.
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Die Schätzung von STARTEEPO basiert auf den von Xerox veröffentlichten Erwartungen für die Finanzierungsforderungen zum Jahresende 2026. Dabei verwendet STARTEEPO eine Bewertungsmethode, die dem historischen Ansatz von Xerox zur Bewertung seines Finanzierungsgeschäfts entspricht, einschließlich der in den Unterlagen zum Xerox Investor Day vom Dezember 2022 für FITTLE, die frühere Bezeichnung von XFS, dargestellten Methodik. Anschließend verglich STARTEEPO diese Methodik mit vergleichbaren früheren Transaktionen im Bereich der Gerätefinanzierung, wie in der dem Schreiben beigefügten und auf der STARTEEPO-Website veröffentlichten Präsentation beschrieben. Die daraus abgeleitete Bewertung ist eine Schätzung von STARTEEPO und keine Prognose des Unternehmens. |
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