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IQM lanciert HPC Integration Service zur Beschleunigung der Einführung hybrider Quanten-HPC-Umgebungen

  • IQM Radiance-Systeme werden nun als Rechenknoten in HPC-Umgebungen eingesetzt
  • Hybride Workflows werden zusammen mit CPUs und GPUs von demselben Workload-Manager geplant und verwaltet, der bereits in den weltweit führenden Supercomputing-Zentren im Einsatz ist
  • Der neue HPC-Integrationsdienst basiert auf dem IQM-Quantum-Modell für den Produktivbetrieb: Die Endnutzer sind Eigentümer der Hardware, betreiben diese auf ihrer eigenen Infrastruktur und verwalten diese entsprechend ihrer eigenen Vorgaben

ESPOO, Finnland--(BUSINESS WIRE)--IQM Quantum Computers hat heute den HPC Integration Service vorgestellt – eine sofort einsatzbereite Lösung, um IQM Radiance-Quantencomputer als Slurm-Knoten in HPC-Umgebungen zu betreiben.

Mithilfe dieses weit verbreiteten HPC-Workflows will IQM die Einführung von hybridem quantenklassischem Computing in Unternehmen und Forschungseinrichtungen beschleunigen. Slurm ist der Open-Source-Workload-Manager, der aufgrund seiner Skalierbarkeit und Flexibilität von den meisten führenden Supercomputing-Zentren der Welt verwendet wird.

Der Integrationsservice verwandelt Quantencomputer in eine planbare Ressource neben Zentraleinheiten (CPUs) und Grafikprozessoren (GPUs) und eliminiert den Integrationsaufwand, der die Einführung bislang verzögert hat.

Zudem basiert der Dienst auf dem Quantum Device Management Interface (QDMI) von IQM – einer Open-Source-Standardisierungsschicht, die die anbieterspezifischen Softwareschnittstellen vereinfacht, die eine Quantenintegration bisher erschwert haben.

Der neue HPC Integration Service wurde in einem zusammen mit Forschenden der Munich Quantum Software Company (MQSC) verfassten Artikel auf arXiv präsentiert und ist im Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) bereits im Produktivbetrieb, wo IQM vier Quantencomputer installiert hat.

„Seit Jahren berichten uns HPC-Kunden von Engpässen bei der Integration“, erklärt Jan Goetz, CEO und Mitbegründer von IQM Quantum Computers. „Die HPC-Integration ist eine wichtige Aufgabe. Durch die Reduzierung der Komplexität können sich Endanwender ganz auf die Ausführung von Quanten-Workloads konzentrieren, anstatt Zeit mit der Programmierung neuer Routinen zu verlieren. Das ist es, was Production Quantum für uns bedeutet: Quantenhardware, die Sie besitzen, betreiben und wertschöpfend nutzen. Echte Infrastruktur in realen Umgebungen, die konkrete Aufgaben erfüllt.“

Seit mehreren Jahren werden Quantencomputer bei Kunden vor Ort eingesetzt. Nach ihrer Installation wurden die meisten von ihnen jedoch eher außerhalb als innerhalb des HPC-Software-Stacks betrieben. Jede Bereitstellung war mit einem individuellen Integrationsaufwand verbunden, der bei der nächsten Bereitstellung erneut entstanden wäre. Der neue HPC Integration Service vereinheitlicht den Software-Stack, sodass Kunden ihren Fokus verstärkt auf die Umsetzung von Anwendungsfällen richten können.

Der HPC Integration Service schließt diese Lücke, indem er Anwendern ermöglicht, Quantenaufträge über dieselbe Schnittstelle und denselben Scheduler einzureichen, die sie auch für CPUs und GPUs verwenden. Forschende können mithilfe vertrauter Tools systemübergreifende Benchmarks durchführen, während die Systemteams ihr bestehendes Betriebsmodell behalten.

„Unsere Vision ist seit jeher die nahtlose Integration von Quantum Computing in bestehende HPC-Umgebungen, in denen Anwendungen ausgeführt werden können, ohne dass sich Anwender um die zugrunde liegende Hardware zu kümmern brauchen. Das Quantum Device Management Interface ist als Teil des Munich Quantum Software Stack ein wichtiger Schritt in diese Richtung. „Wir sind stolz darauf, dass Innovationen, die hier im Munich Quantum Valley entwickelt wurden, nun von IQM als einem der wichtigsten Akteure in der Quantenwelt übernommen werden, um hybride Quanten-HPC-Workloads in realen Umgebungen zu ermöglichen“, so Prof. Dieter Kranzlmüller, Vorstandsvorsitzender des Leibniz-Rechenzentrums.

IQM betreibt On-Premises-Systeme in vier der Top-10-Supercomputing-Zentren und hat mehr Quantensysteme verkauft als jeder andere Hersteller. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, eine Grundlage für die Entwicklung der Quantenkompetenz von Kunden zu schaffen.

Im Februar stellte IQM seine Pläne vor, im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses mit der Real Asset Acquisition Corp. (Nasdaq: RAAQ) an die Börse zu gehen. Nach Abschluss der Transaktion wird das Unternehmen voraussichtlich an einer wichtigen US-Börse notiert werden. Eine Zweitnotierung an der Börse in Helsinki wird derzeit geprüft.

Über IQM Quantum Computers:

IQM Quantum Computers ist der weltweit führende Anbieter supraleitender Quantencomputer und stellt Forschungsinstituten, Universitäten, Hochleistungsrechenzentren und nationalen Laboratorien weltweit Full-Stack-Quantensysteme und Zugang zu Cloud-Plattformen bereit. Das On-Premises-Bereitstellungsmodell von IQM bietet Kunden die Möglichkeit, ihre Quanteninfrastruktur selbst zu verwalten und zu kontrollieren. Das 2018 gegründete Unternehmen mit Sitz in Finnland beschäftigt über 350 Mitarbeitende. IQM ist in Europa, Asien und Nordamerika tätig. IQM hat seine Pläne bekannt gegeben, durch eine Fusion mit der Real Asset Acquisition Corp. (Nasdaq: RAAQ) als erstes europäisches Quantenunternehmen an einer großen US-Börse notiert zu werden. Eine Zweitnotierung an der Börse in Helsinki wird ebenfalls geprüft.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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IQM – Medienkontakt:
E-Mail: press@meetiqm.com
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