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Merz Group tritt Initiative „Made for Germany“ bei

  • Bekenntnis zum Industriestandort Deutschland: Investitionen von über 100 Millionen Euro in Werk Dessau
  • Reaktion auf stark wachsende Nachfrage nach Neurotoxin in der ästhetischen Medizin, insbesondere in Asien und Lateinamerika.

FRANKFURT AM MAIN, Deutschland--(BUSINESS WIRE)--Die Merz Group ist neues Mitglied der Wirtschaftsinitiative „Made for Germany“ – einem Zusammenschluss von 129 führenden deutschen Familien- und Industrieunternehmen, die sich für bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen und eine Stärkung des Industriestandorts Deutschland einsetzt.

Als international tätiges Familienunternehmen aus Frankfurt mit 118‑jähriger Tradition trägt die Merz Group aktiv dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands langfristig zu sichern.

Über 100-Millionen-Euro-Investition in Werk Dessau

Ein zentraler Baustein der Zukunftsstrategie von Merz ist die Investition von über 100 Millionen Euro bis 2028 in den Ausbau des Produktionsstandorts Dessau (Sachsen‑Anhalt). Mit der Erweiterung der Fertigung in Dessau reagiert die Merz Group vor allem auf die international stark gestiegene Nachfrage nach Neurotoxin – insbesondere durch die Expansion in den Märkten Asien und Lateinamerika, in denen die Merz Group vor allem im Bereich der ästhetischen Medizin zu den Marktführern zählt.

Am Standort Dessau produziert Merz Neurotoxin sowie sogenannte „Filler“ auf Hyaluronsäure-Basis. Die Neurotoxine kommen weltweit sowohl in der Neurologie über die Tochtergesellschaft Merz Therapeutics als auch in der ästhetischen Medizin über das Tochterunternehmen Merz Aesthetics zum Einsatz. Die Filler‑Produkte finden in der ästhetischen Medizin bei der Faltenunterspritzung Anwendung.

Philip Burchard (CEO Merz Group): „Deutschland ist für uns nicht nur der Ursprung unseres Unternehmens, sondern auch der Kern unserer Zukunftsstrategie. Unsere hochqualifizierten Beschäftigten sind das Fundament unseres Erfolgs. Deshalb investieren wir in den Standort Deutschland – aus Überzeugung und aus Verantwortung. Allein in Deutschland beschäftigen wir den Großteil unserer weltweit über 5.500 Mitarbeitenden.“

Christian Baatz (Gesellschafter und Geschäftsführer Merz Familien Holding): „Als Familienunternehmen in inzwischen fünfter Generation stehen wir für langfristiges Denken und investieren stetig in unseren deutschen Produktionsstandort in Dessau. Gleichzeitig wünschen wir uns von der Politik verlässliche Rahmenbedingungen, die es uns Unternehmerinnen und Unternehmern langfristig ermöglichen, hier am Standort Innovationen zu entwickeln und international wettbewerbsfähig zu sein.“

Über die Merz Group

Die Merz Group ist seit 1908 ein Familienunternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main. Zur Gruppe gehören sieben Unternehmen. Die größten sind Merz Aesthetics – einer der weltweit führenden Anbieter im Bereich der ästhetischen Medizin –, Merz Therapeutics – ein Pharmaunternehmen mit Fokus auf neurologischen Erkrankungen – sowie Merz Lifecare als Anbieter rezeptfreier Medizinprodukte mit bekannten Marken wie tetesept, Merz Spezial, SOS und Zirkulin. Mit diesem Markensortiment gehört Merz Lifecare zu den Marktführern im deutschsprachigen Raum. Fast alle Unternehmen der Merz Group – insbesondere Merz Therapeutics und Merz Lifecare – haben ihren Unternehmenssitz in Frankfurt.

Die Merz Group beschäftigt weltweit über 5.500 Mitarbeitende und erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von über 2,2 Milliarden Euro.

Über Made for Germany

Die Initiative „Made for Germany“ ist ein Zusammenschluss von 129 Unternehmen aus verschiedenen Branchen, darunter Mittelständler, Start‑ups, internationale Konzerne und Investoren, mit dem Ziel, den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken. Die Mitgliedunternehmen haben dafür Investitionen von über 800 Milliarden Euro sowie mehr als 200 Leuchtturmprojekte bis 2028 angekündigt.

In Zusammenarbeit mit der Bundesregierung erarbeitet die Initiative konkrete Reformvorschläge in zehn strategischen Themenfeldern, darunter Digitalisierung, Energiekosten und Bürokratieabbau, um die Wettbewerbsfähigkeit und das Wirtschaftswachstum Deutschlands zu fördern. Seit ihrer Gründung im Juli 2025 setzt sich „Made for Germany“ für eine beschleunigte Umsetzung von Strukturreformen ein und bringt ihre Impulse auch in die europäische politische Debatte ein.

Auf der Hannover Messe brachte Made for Germany zuletzt Vertreter von Airbus, Deutscher Telekom, Siemens, SAP und Isar Aerospace mit Bundeskanzler Friedrich Merz sowie weiteren Regierungsvertretern zusammen, um die Nutzung von Künstlicher Intelligenz für die Industrie im Rahmen der Neuausrichtung der Industriepolitik zu diskutieren.

Contacts

Kontakt für Medienanfragen:
Jesko Giessen
Head of Group Communications
Office: +49 69 1503 2581 | Mobile: +49 1511 6480 378
merz.com | Eckenheimer Landstraße 100, 60318 Frankfurt am Main

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