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IQM und Zurich Instruments präsentieren Vorführsystem für Quantenfehlerkorrektur in Echtzeit mit NVIDIA NVQLink

  • Der im Rahmen dieses Projekts entwickelte Demonstrator weist einen klaren Weg hin zu skalierbaren und fehlertoleranten Quantencomputern.
  • Das Gemeinschaftsprojekt integriert den supraleitenden Quantenprozessor von IQM und das ZQCS Quantum Control System von Zurich Instruments mit der NVIDIA NVQLink-Plattform, um eine Fehlerkorrektur in Echtzeit zu ermöglichen.
  • Diese Initiative schafft die Grundlage für standardisierte, unternehmensgerechte Quantensysteme und deren Einsatz in Rechenzentren.

ZÜRICH, Schweiz & ESPOO, Finnland & SANTA CLARA, Kalifornien--(BUSINESS WIRE)--Heute geben IQM Quantum Computers und Zurich Instruments ein gemeinsames Projekt zum Aufbau und Betrieb eines Demonstrators für die Echtzeit-Quantenfehlerkorrektur (QEC) bekannt, der auf der NVIDIA NVQLink-Plattform basiert. Dieses Projekt stellt einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg zu skalierbaren und fehlertoleranten Quantencomputern dar, die für den Einsatz in Unternehmen und Rechenzentren konzipiert sind.

Da Unternehmen und öffentliche Einrichtungen weltweit von der Erforschung der Quanteninformatik zum langfristigen Einsatz übergehen, geht die Herausforderung mittlerweile über den bloßen Zugang zu Quantenhardware hinaus. Der Fokus liegt nun darauf, Quantencomputer zuverlässig zu betreiben, sie nahtlos in die bestehende Recheninfrastruktur zu integrieren und sie im Hinblick auf Fehlertoleranz zu skalieren. Das angekündigte Projekt geht direkt auf diesen Bedarf ein, indem es sich auf die vollständige Systemintegration für Quantencomputing im industriellen Maßstab konzentriert.

Die Unternehmen entwickeln derzeit ein erstes Vorführsystem, das den 20-Qubit-Supraleiter-Quantencomputer von IQM, das neue ZQCS Quantum Control System von Zurich Instruments und die durch NVQLink ermöglichte GPU-beschleunigte klassische Datenverarbeitung miteinander vereint. Dieses integrierte System unterstützt die Dekodierung im geschlossenen Regelkreis mit geringer Latenz sowie Feedback-Funktionen, die für den Betrieb logischer Qubits im großen Maßstab und die Realisierung fehlertoleranter Quantencomputer erforderlich sind.

Durch die Integration von Quantenhardware, Steuerelektronik und klassischer Beschleunigung in einer einzigen Betriebsarchitektur schafft das Projekt eine praktische Grundlage für künftige NVQLink-basierte Produkte und ebnet den Weg für skalierbare und fehlertolerante Quantencomputer, die für den Einsatz in modernen Rechenzentrumsumgebungen konzipiert sind.

„Quantencomputing wird erst dann in großem Maßstab Bedeutung erlangen, wenn es weit verbreitet ist und routinemäßig genutzt wird. IQM entwickelt das Infrastrukturmodell für diese Zukunft“, sagte Jan Goetz, CEO von IQM Quantum Computers. „In Zusammenarbeit mit Zurich Instruments und NVIDIA gehen wir einige der praktischsten und dringlichsten Herausforderungen im Bereich des Quantencomputings an. Der neue Demonstrator ist mehr als nur ein Fortschritt im Bereich der Fehlerkorrektur – es geht darum, Impulse für eine Zukunft zu setzen, in der fehlertolerante Quantensysteme für Organisationen überall zugänglich sind und eine bedeutende Wirkung entfalten.“

„Wir haben das ZQCS genau für diesen Moment entwickelt: um Quantensysteme zuverlässig und in die Supercomputing-Infrastruktur integriert zu betreiben. Durch die Zusammenarbeit mit IQM und NVIDIA NVQLink demonstrieren wir den Betrieb logischer Qubits mit Echtzeit-Anbindung an klassische Rechner – und fügen so einzelne Bausteine zu einer funktionsfähigen Plattform für QEC zusammen“, sagte Andrea Orzati, CEO von Zurich Instruments.

„Quantenprozessoren und Supercomputing nähern sich einander an und erweitern gemeinsam das Spektrum der Probleme, die wir mit Hilfe von Computern angehen können“, sagte Tim Costa, Vizepräsident und General Manager für den Quantum-Bereich bei NVIDIA. „Die erforderliche Anbindung zwischen Quantenprozessoren und beschleunigten Rechensystemen stellte eine große Herausforderung dar, doch die Arbeit von IQM und Zurich Instruments mit der NVIDIA NVQLink-Plattform zeigt, dass solche Integrationen mit geringer Latenz und hohem Durchsatz nun möglich sind.“

Über IQM Quantum Computers

IQM Quantum Computers („IQM“, „Unternehmen“) ist ein Weltmarktführer für supraleitende Quantumcomputer. IQM bietet sowohl On-Premises-Full-Stack-Quantumcomputer als auch eine Cloud-Plattform für den Zugriff auf seine Systeme. Zu den Kunden von IQM zählen führende High-Performance-Rechenzentren, Forschungslabore, Universitäten und Unternehmen, die uneingeschränkten Zugriff auf Quantum-Hardware und -Software benötigen. IQM beschäftigt über 300 Mitarbeiter, hat seinen Hauptsitz in Finnland und ist global in Ländern vertreten, unter anderem in Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Polen, Saudi-Arabien, Spanien, Singapur, Südkorea, Taiwan, Großbritannien und den Vereinigten Staaten.

Über Zurich Instruments

Zurich Instruments ist ein Schweizer Unternehmen mit einer Leidenschaft für Phänomene, die oft notorisch schwer zu messen sind. Wir sind Vorreiter bei der Bereitstellung fortschrittlicher Hardware, Software und Dienstleistungen für Quantencomputer-Steuerungssysteme, Lock-in-Verstärker, Impedanzanalysatoren und Arbiträrgeneratoren. Als Unternehmen von Wissenschaftlern für Wissenschaftler stellen wir uns den Herausforderungen der Forschung, indem wir ein breites Produktportfolio anbieten, das die Komplexität von Laboraufbauten reduziert, neue Messstrategien ermöglicht und den Schweizer Qualitätsstandards entspricht. Unser Engagement für Kooperationen und Echtzeit-Support spiegelt sich in sieben Niederlassungen weltweit, zahlreichen Forschungspartnerschaften und Tausenden von Publikationen wider, die sich auf Zurich Instruments beziehen. Seit 2021 ist Zurich Instruments Teil von Rohde & Schwarz und setzt seine Expansionspläne fort, um die Wissenschaft voranzubringen und die zweite Quantenrevolution zu beschleunigen.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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