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Cardano Foundation startet programmierbaren Token-Standard und ermöglicht Ledger-gestützte Compliance für tokenisierte Vermögenswerte

Mit dem von der CMTA anerkannten Standard CIP-0113 können Emittenten von Stablecoins, Fonds und anderen regulierten Vermögenswerten Compliance-Vorgaben wie KYC, Sanktionsprüfungen und Transferbeschränkungen direkt im nativen Cardano-Token verankern

ZUG, Schweiz & SINGAPUR--(BUSINESS WIRE)--Die Cardano Foundation, eine unabhängige gemeinnützige Organisation mit Sitz in der Schweiz, die sich der Weiterentwicklung von Cardano als öffentliche digitale Infrastruktur widmet, gab heute auf der TOKEN2049 bekannt, dass Cardanos neuer programmierbarer Token-Standard CIP-0113 auf dem Cardano-Mainnet eingeführt wurde. Dies geht aus intensiven gemeinsamen Entwicklungsanstrengungen mit Experten der Cardano-Community sowie dem erfolgreichen Abschluss mehrerer unabhängiger Sicherheitsaudits hervor. Emittenten von Stablecoins, tokenisierten Fonds, Anleihen und anderen regulierten Vermögenswerten können den Standard ab sofort nutzen, um Compliance-Regeln wie KYC- und AML-Prüfungen, Sanktions-Screenings, Sperr- und Beschlagnahmungsfunktionen sowie Transferbeschränkungen direkt in ihre Token zu integrieren. Das Cardano-Ledger setzt diese Regeln bei jeder Übertragung, jedem Minting oder Burning eines Tokens durch.

Token, die unter dem neuen programmierbaren Token-Standard ausgegeben werden, bleiben native Cardano-Assets. Der Standard basiert auf dem erweiterten UTXO-Ledger-Modell (EUTXO) von Cardano und bindet die Compliance-Logik direkt an den Token selbst, sodass dieser stets auf Cardano verbleibt. Einmal integriert, verwalten Wallets, Explorer und Anwendungen diese Token wie jedes andere Cardano-Asset, und die Ausführungskosten bleiben vorhersehbar – unabhängig davon, wie viele Inputs eine Transaktion enthält. Für den Standard war kein Hard Fork erforderlich. Emittenten wählen aus modularen Regelsätzen, sogenannten Modulen, oder entwickeln eigene und können diese bei regulatorischen Änderungen aktualisieren, ohne den Kernstandard anpassen zu müssen.

Frederik Gregaard, CEO der Cardano Foundation, kommentierte: „Aufsichtsbehörden haben klar formuliert, was tokenisierte Finanzwerte benötigen: Die Regeln müssen den Vermögenswert begleiten und bei jeder Übertragung durchgesetzt werden. Cardano kann dies nun nativ leisten, und wir sind überzeugt, dass unser Ansatz einzigartig ist. Programmierbare Token auf Cardano bleiben native Assets im Ledger, wobei die Compliance vom Netzwerk selbst durchgesetzt wird und nicht durch einen Wrapper oder ein geschlossenes System. Für Banken, Fondsmanager und Stablecoin-Emittenten, die entscheiden, wo sie tokenisieren, verlagert sich die Diskussion damit von dem, was Cardano leisten könnte, hin zu dem, was es bereits leistet.“

Internationale Standardsetzer, darunter die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich und der Internationale Währungsfonds, haben die Programmierbarkeit – also die Möglichkeit, Compliance-Bedingungen fest in einen Vermögenswert selbst zu codieren – als zentral für die nächste Generation tokenisierter Finanzmärkte identifiziert. CIP-0113 bietet Emittenten die Möglichkeit, diese Anforderung auf einer öffentlichen Blockchain zu erfüllen.

Der Standard für programmierbare Token startet mit Unterstützung aus dem gesamten Cardano-Ökosystem, darunter Eternl, GeroWallet, CardanoScan und BloxBean. So können Emittenten und Inhaber programmierbare Token über Tools nutzen und überprüfen, die sie bereits kennen. Giovanni Gargiulo, Senior Blockchain Architect bei der Cardano Foundation, erklärte: „Auf Cardano ist ein programmierbarer Token weiterhin ein natives Asset, sodass das gesamte Ökosystem damit arbeiten kann, während die Regeln des Emittenten bei jeder Transaktion vom Ledger geprüft werden. Das hält die Kosten vorhersehbar und ermöglicht es Emittenten, neue Regeln hinzuzufügen, wenn sich die Vorschriften ändern, ohne das Kernprotokoll anzutasten."

Phil di Sarro, Community Expert und CEO von Anastasia Labs, sagte: „Beim Entwurf des ursprünglichen Protokolls für programmierbare Token war das Ziel, Token mit individueller, auf die Anforderungen von Anwendungen zugeschnittener Logik zu schaffen und dabei die Interoperabilität mit dem bestehenden Cardano-Ökosystem zu wahren. Das Team der Cardano Foundation hat der Aiken-Implementierung Sorgfalt und Präzision verliehen. Unsere Zusammenarbeit hat dabei den Standard gestärkt. Ich bin stolz darauf, ihn nun im Mainnet zu sehen.“

Darüber hinaus gaben die Swiss Capital Markets and Technology Association (CMTA) und die Cardano Foundation heute bekannt, dass die CIP-113 Programmable Asset Tokens von Cardano als Smart-Contract-Äquivalent zum CMTAT im Rahmen des Zertifizierungssystems der CMTA anerkannt wurden. Die CIP-113 Programmable Asset Tokens enthalten die im CMTAT-Framework aufgeführten obligatorischen Funktionen und können gemäß den Standards der CMTA zur Zertifizierung der Compliance von Ledger-basierten Wertpapieren verwendet werden. Damit wird die Einführung Schweizer Ledger-basierter Wertpapiere unterstützt, der Due-Diligence-Aufwand verringert und zugleich ein blockchainunabhängiger Ansatz bewahrt.

Die Cardano Foundation wird weiterhin direkt mit Projekten und Institutionen zusammenarbeiten, die auf dem Standard aufbauen, und dabei unter anderem ein Wertpapiermodul für regulierte Finanzinstrumente weiterentwickeln.

Über die Cardano Foundation

Die Cardano Foundation ist eine unabhängige, in der Schweiz ansässige, gemeinnützige Organisation, deren Aufgabe es ist, Cardano als öffentliche digitale Infrastruktur branchenübergreifend voranzubringen. Die Foundation entwickelt Infrastrukturtools, stärkt die operative Resilienz und fördert praxisnahe Anwendungsfälle sowie solide Governance-Strukturen. Weitere Informationen finden Sie auf https://cardanofoundation.org

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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Medienkontakt
Siobhán Calpin
Global Communications Director
siobhan.calpin@cardanofoundation.org

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