FuzeBox AI wird Mitautor im neuen technischen Ausschuss der SPUR Coalition zur Überprüfung der Nutzung von Inhalten durch KI
FuzeBox AI wird Mitautor im neuen technischen Ausschuss der SPUR Coalition zur Überprüfung der Nutzung von Inhalten durch KI
Ein neuer technischer Ausschuss soll festlegen, wie Verlage die Angaben von KI-Unternehmen zur Nutzung ihrer Inhalte unabhängig überprüfen können
LAS VEGAS, Nevada, USA--(BUSINESS WIRE)--Die SPUR Coalition, eine internationale Non-Profit-Organisation aus 37 Nachrichten- und Medienunternehmen, hat FuzeBox AI zu einem von vier Mitautoren des neu eingerichteten Evidence Profile Technical Committee ernannt. Der am 2. September 2026 eingesetzte Ausschuss soll ein Evidence Profile für den Content-Telemetry-Standard von SPUR erarbeiten. Damit können Verlage die Angaben von KI-Unternehmen zur Nutzung ihrer Inhalte überprüfen, ohne auf deren Mitwirkung angewiesen zu sein.
Nach dem derzeitigen SPUR-Standard geben KI-Unternehmen selbst an, welche Inhalte sie nutzen. Macht ein Unternehmen keine Angaben, wird die Nutzung nicht erfasst. Die Verlage können zudem nicht überprüfen, ob die gemeldeten Angaben zutreffen.
Am 10. Juli 2026 stellte FuzeBox seinen Verified Provenance Telemetry Standard (VPTS) vor: Verlage versehen Inhalte mit erkennbaren Markern und können anschließend anhand eines prüfbaren Registers feststellen, ob diese in KI-Ausgaben auftauchen. Der SPUR-Standard selbst muss dafür nicht geändert werden. Innerhalb von 48 Stunden reichten drei Organisationen weitere Vorschläge zu diesem Thema ein: ProRata zum Umfang der Nutzung, Encypher-CEO Erik Svilich zur von FuzeBox aufgeworfenen Frage, wie sich die Nutzung überprüfen lässt, und LicenseFoundry zur Möglichkeit, die Lizenzierung einer Nutzung unabhängig nachzuweisen. Diese Entwicklung führte zur Einsetzung des technischen Ausschusses, in den SPUR alle vier Beteiligten als Mitautoren berief.
„Es geht hier nicht um unsere Technologie, sondern darum, ob Verlage und KI-Anbieter denselben Daten vertrauen können. Eine Überprüfung funktioniert nur branchenweit“, erklärt Les Ottolenghi, CEO bei FuzeBox AI.
„Die Verlässlichkeit selbst gemeldeter Daten hängt letztlich davon ab, welchen Anreiz Unternehmen haben, korrekte Angaben zu machen“, so Alex Springer, Technical Lead der SPUR Coalition. „Damit steht Verlagen und KI-Plattformen ein gemeinsamer, überprüfbarer Nachweis zur Verfügung. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu einem tragfähigen, transparenten und kooperativen Markt für Wissen in der KI-Wirtschaft.“
Der Vorschlag steht als GitHub Issue Nr. 18 zur Diskussion. Die optionalen Stufen V0 bis V3 können bereits jetzt umgesetzt werden, ohne dass dafür Änderungen am Standard erforderlich sind. Der technische Ausschuss tritt im Oktober 2026 zusammen und wird entscheiden, ob er den Vorschlag als Ganzes oder in einzelnen Teilen prüft. Ziel ist die Ratifizierung als offizielles Profil.
„Verlage versehen Inhalte mit erkennbaren Markern. Tauchen diese Marker in einer KI-Ausgabe auf, ist das ein unabhängiger Nachweis – ganz ohne weitere Mitwirkung“, ergänzt Paul Wright, General Manager bei FuzeBox AI.
Über FuzeBox AI: FuzeBox AI wurde 2025 von CEO Les Ottolenghi gegründet und unterstützt große Unternehmen dabei, KI produktiv einzusetzen und deren Ergebnisse zu überprüfen. fuzebox.ai
Über SPUR: Eine gemeinnützige Koalition von Nachrichtenverlagen, die sich dafür einsetzt, dass Rechteinhaber die Nutzung ihrer Inhalte durch KI kontrollieren können. Gründungsmitglieder: BBC, Financial Times, Guardian Media Group, Mediahuis, Sky News, Telegraph Media Group.
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