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Deutsche Unternehmen gestalten Arbeit um, damit KI effektiv genutzt werden kann

Durch den Einsatz von KI rücken Governance und die Bereitschaft der Mitarbeiter in den Mittelpunkt der Arbeitsplatzgestaltung besagt ein Bericht von ISG Provider Lens®.

FRANKFURT, Deutschland--(BUSINESS WIRE)--Deutsche Unternehmen gestalten hybride Arbeitsmodelle neu, um KI in die täglichen Arbeitsabläufe zu integrieren, die Mitarbeitererfahrung zu verbessern und gleichzeitig gesetzliche Anforderungen zu erfüllen. Dies geht aus einem neuen Forschungsbericht hervor, der heute von der Information Services Group veröffentlicht wurde (ISG) (Nasdaq: III), einem globalen Technologie- und Beratungsunternehmen mit Schwerpunkt KI.

Der Bericht „2026 ISG Provider Lens® Future of Work - Services“ befasst sich mit dem Dienstleistungssektor in Deutschland und kommt zu dem Ergebnis, dass Strategien am Arbeitsplatz mittlerweile über Geräte, Konnektivität und Support hinausgehen und sich auf die Gestaltung der Arbeit in menschlichen, digitalen und physischen Umgebungen erstrecken. Die rechtlichen und arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland verlangen von Unternehmen, dass sie Transparenz, menschliche Kontrolle und die Einbeziehung der Betriebsräte berücksichtigen, bevor sie KI-Anwendungen für Mitarbeiter einführen. Der Mangel an IT- und digitalen Kompetenzen erhöht zudem den Bedarf an Managed Services und Automatisierung.

„KI kann nur dann Teil der täglichen Arbeit werden, wenn die Mitarbeiter verstehen, wie sie eingesetzt wird, und die Unternehmen die Verantwortung für die Ergebnisse übernehmen“, sagte Martin Mitrega, Direktor bei ISG. „Deutsche Unternehmen betrachten Vertrauen und Governance als Grundlagen für die Einführung von KI und nicht als Themen, die erst später angegangen werden müssen.“

Generative und agentenbasierte KI werden zunehmend produktiv in den Bereichen Zusammenarbeit, technischer Support und Wissenszugang eingesetzt. Deutsche Unternehmen erstellen zunächst KI-Bestandsaufnahmen und Einführungspläne, bevor sie den Einsatz dieser Tools ausweiten, da diese Auswirkungen auf Mitarbeiterdaten oder Serviceinteraktionen haben können. Unternehmen tragen weiterhin die Verantwortung für den Einsatz von KI am Arbeitsplatz und müssen gewährleisten, dass er von Menschen überwacht wird.

Der anhaltende Mangel an IT- und Digitalspezialisten lässt die Nachfrage nach Automatisierungslösungen und Managed-Workplace-Services steigen, insbesondere im Mittelstand – einer Gruppe stabiler, meist mittelgroßer und familiengeführter Unternehmen. Gleichzeitig benötigen die Mitarbeiter die nötigen Kompetenzen und das Selbstvertrauen, um neue Tools sicher zu nutzen. Digitale Kompetenz und Change Management entwickeln sich zunehmend zu zentralen Anforderungen am Arbeitsplatz und sind nicht mehr nur optionale Programmelemente.

Auch die Verantwortlichen für die Ausstattung von Arbeitsplätzen ändern ihre Methoden zur Bewertung. Große Unternehmen nutzen zwar nach wie vor Service-Level-Agreements, bewerten jedoch zunehmend den Gerätestatus, Arbeitshindernisse und die Effektivität der Zusammenarbeit anhand von Modellen wie „Digital Employee Experience“ (DEX) oder „Experience-Level-Agreement“ (XLA). Ausgereiftere Servicemodelle nutzen diese Informationen laut ISG nicht nur für die Berichterstattung über die Leistung, sondern auch für Korrekturmaßnahmen und die Neugestaltung von Dienstleistungen. Führende Anbieter passen ihre Serviceangebote an die unterschiedlichen Bedürfnisse der Unternehmen an.

„Deutschland ist kein einheitlicher Markt für Arbeitsplatzdienstleistungen“, sagte Roman Pelzel, Principal Analyst bei ISG und Hauptautor des Berichts. „Anbieter benötigen Bereitstellungs- und Geschäftsmodelle, die sowohl für Großunternehmen als auch für den Mittelstand geeignet sind, und nicht nur abgespeckte Versionen desselben Ansatzes.“

Der Bericht befasst sich zudem mit der zunehmenden Nutzung von Nachhaltigkeitsdaten bei Entscheidungen über den Arbeitsplatz sowie mit der Bedeutung von Diensten vor Ort und in der Nähe für die Unterstützung auf der „letzten Meile“.

Weitere Einblicke über die Herausforderungen im Kontext mit der Arbeitsplatzgestaltung, mit denen Unternehmen in Deutschland konfrontiert sind, sowie Empfehlungen von ISG zu deren Bewältigung finden Sie im ISG Provider Lens® Focal Points-Briefing hier.

Der Bericht bewertet die Leistungsfähigkeit von 54 Anbietern in fünf Bereichen: Strategien und Dienstleistungen zur Gestaltung des digitalen Arbeitsplatzes, Betrieb und Support des digitalen Arbeitsplatzes – Großkunden, Betrieb und Support des digitalen Arbeitsplatzes – Mittelstand, KI-gestützte Dienstleistungen für Zusammenarbeit und Nutzererfahrung sowie Dienstleistungen für intelligente und nachhaltige Arbeitsumgebungen.

Bechtle, Capgemini, Computacenter, Deutsche Telekom/T-Systems, HCLTech, Infosys und Wipro werden in jeweils vier Quadranten als „Leader“ genannt. Accenture und Unisys werden in jeweils drei Quadranten als „Leader“ bezeichnet, während Deloitte, NTT DATA und TCS in jeweils zwei Quadranten als „Leader“ aufgeführt werden. Die ACP Group, Arvato Systems, Atos, DATAGROUP, Lenovo, Logicalis, netgo, PwC, Stefanini und SVA werden jeweils in einem Quadranten als „Leader“ genannt.

Darüber hinaus wird Cognizant in zwei Quadranten als „Rising Star“ bezeichnet – laut Definition von ISG ein Unternehmen mit einem „vielversprechenden Portfolio“ und „hohem Zukunftspotenzial“. NTT DATA wird in einem Quadranten als „Rising Star“ aufgeführt.

Im Bereich Kundenerlebnis wurde Infosys unter den Anbietern von Arbeitsplatzdienstleistungen zum globalen „ISG CX Star Performer“ für das Jahr 2026 gekürt. Infosys erzielte in der „Voice of the Customer“-Umfrage von ISG, die Teil des ISG Star of Excellence™ - Programms ist, die beste Auszeichnung für die Technologie- und Unternehmensdienstleistungsbranche.

Unterschiedliche Versionen des Berichts sind verfügbar über Computacenter, Deutsche Telekom/T-Systems und Enthus.

Der Bericht „2026 ISG Provider Lens Future of Work — Services“ für Deutschland ist für Abonnenten oder zum Kauf auf dieser Webpage verfügbar.

Über die Information Services Group (ISG)

ISG (Nasdaq: III) ist ein weltweit tätiges, auf KI spezialisiertes Technologie- und Beratungsunternehmen. Als vertrauenswürdiger Partner von mehr als 900 Kunden, darunter 75 der 100 weltweit führenden Unternehmen, ist ISG seit langem führend im Bereich Technologie- und Unternehmensdienstleistungen und steht heute an vorderster Front, wenn es darum geht, KI einzusetzen, um Unternehmen dabei zu unterstützen, operative Exzellenz und schnelleres Wachstum zu erzielen. Das 2006 gegründete Unternehmen ist bekannt für seine firmeneigenen Marktdaten und -analysen, sein fundiertes Wissen und seine Kompetenz im Umgang mit Anbieter-Ökosystemen sowie für die Fachkompetenz seiner weltweit 1.500 Experten, die gemeinsam daran arbeiten, Kunden dabei zu unterstützen, den Wert ihrer Technologieinvestitionen zu maximieren.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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Laura Hupprich, ISG
+1 203-517-3132
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Philipp Jaensch, ISG
+49 151 730 365 76
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