Abnormal AI erweitert seine verhaltensbasiere Sicherheitsplattform um Identitäts- und KI-Risiken
Abnormal AI erweitert seine verhaltensbasiere Sicherheitsplattform um Identitäts- und KI-Risiken
Abnormal launcht drei neue Produkte – Identity Threat Protection, AI Governance und Infiltration Prevention, um die moderne Angriffsfläche für Identitäten abzusichern.
LAS VEGAS--(BUSINESS WIRE)--Abnormal AI, das KI-native Unternehmen für verhaltensbasierte Security, dem mehr als 25 % der Fortune 500 vertrauen, kündigte heute die Erweiterung seiner verhaltensbasierten Sicherheitsplattform an und stellt drei neue Produkte vor: Identity Threat Protection, AI Governance und Infiltration Prevention. Damit erweitert das Unternehmen die verhaltensbasierte KI, die bereits mehr als 4.500 Kunden schützt, auf den Schutz von Identitäten, KI-Systemen und Personaleinstellungsprozessen, die Angreifer zunehmend ausnutzen. Zusätzlich können Kunden ab sofort Produkte über den AI App Store aktivieren, eine neue Oberfläche, mit der sich Abnormal-Produkte mit einem einzigen Klick einschalten lassen.
Seit fast einem Jahrzehnt schützt Abnormal Unternehmen, indem es Verhalten versteht, lernt, wie „normal“ für jede Identität aussieht, und Abweichungen erkennt, die auf ungewöhnliche Aktivitäten oder einen Angriff hindeuten. Dieses verhaltensbasierte Fundament, das E-Mail-, Login- und Kommunikationssignale umfasst, erstreckt sich nun über die gesamte Angriffsfläche für Identitäten.
„Abnormal hatte die Vision einer Zukunft, in der verhaltensbasierte KI kritische Probleme lösen kann, mit denen Unternehmen weltweit konfrontiert sind“, sagte Evan Reiser, CEO und Co-Founder von Abnormal AI. „Unsere Kunden stehen heute vor zentralen Herausforderungen: Angreifer, die sich unauffällig einfügen, statt einzubrechen, eine KI-Adoption, die schneller voranschreitet als deren Governance, und staatlich gesteuerte Akteure, die gefälschte Identitäten konstruieren, um als Insider aufzutreten. Jedes dieser Risiken lässt sich letztlich auf das Verständnis von Identität und Verhalten zurückführen. Genau das ist die Perspektive, die Abnormal in diese Themen einbringt.“
Moderne Angriffe sind zunehmend erfolgreich, weil sie legitim wirken. Angreifer umgehen die Authentifizierung vollständig, um vertrauenswürdige Identitäten zu kompromittieren, die KI-Adoption erreicht einen kritischen Punkt schneller, als Security-Teams sie kontrollieren können, sowie unechte Identitäten – darunter Service Accounts, OAuth-Apps und KI-Agenten – übersteigen mittlerweile bei weitem die Zahl menschlicher Identitäten. Traditionelle Abwehrmaßnahmen, die auf Policies und Credential-Checks basieren, wurden nicht dafür entwickelt, diese Verhaltensebene zu erfassen: Sobald eine Identität authentifiziert ist, hören viele Tools auf, sie zu beobachten.
Drei neue Produkte, eine Behavioral Security Platform
Jedes neue Produkt wendet dasselbe Verhaltensmodell auf einen anderen Teil der Angriffsfläche an:
Identity Threat Protection hilft, Identity Breaches zu verhindern, die zu Schlagzeilen werden. Es deckt die Schwachstellen auf, die Angreifer ausnutzen, etwa Accounts ohne MFA und überprivilegierte Service Accounts, und rankt diese nach ihrer voraussichtlichen Angriffsanfälligkeit. Eine dynamische Threat Library ordnet anschließend reale Angriffe – von Adversary-in-the-Middle-Phishing bis OAuth-Missbrauch – der jeweiligen Kundenumgebung zu. Durch die Korrelation von Identity-, SaaS- und E-Mail-Signalen unterstützt Identity Threat Protection dabei, Kompromittierungen innerhalb bereits authentifizierter Sessions zu erkennen und zu beheben, und schützt den Helpdesk, indem verdächtige Passwort- und MFA-Reset-Anfragen hinterfragt werden.
AI Governance verschafft Security-Teams eine kontrollierte Sichtbarkeit über die im Unternehmen genutzten KI-Tools, Agenten und Chats. Da Mitarbeitende KI schneller adaptieren, als Security-Teams sie nachverfolgen können, erfasst, bewertet und steuert AI Governance all diese Tools – autorisierte wie nicht autorisierte gleichermaßen – bevor unkontrollierte Aktivitäten zu einem Incident werden. AI Governance erkennt neue KI-Tools in der gesamten Umgebung anhand derselben E-Mail- und Identity-Signale, die auch den Posteingang schützen. Anschließend etabliert es für jedes Tool und jeden Agenten eine Verhaltensbaseline und markiert Abweichungen – etwa einen Agenten, der plötzlich weit über seine Rolle hinaus Zugriff erhält – und setzt dabei kundenspezifisch konfigurierte Policies automatisch durch, sobald etwas riskant erscheint.
Infiltration Prevention ist das Security-Tool, das verhindert, dass betrügerische Kandidat:innen zu Insidern werden. Es wurde konzipiert, um zu verhindern, dass staatlich gesteuerte Akteure provisioniert werden. Durch die direkte Integration mit Bewerbermanagementsystemen wie Greenhouse und Workday identifiziert und korreliert es die Verhaltensmuster hinter gefälschten Identitäten – etwa VoIP-Burner-Nummern, per VPN verschleierte Standorte und denselben Akteur, der wiederholt in der Threat Intelligence von Abnormal auftaucht –, um verdächtige Signale für Security-Teams sichtbar zu machen, bevor eine Provisionierung überhaupt erfolgt. Dabei deckt es nicht nur einzelne verdächtige Akteure, sondern auch großangelegte Kampagnen auf und erstellt Evidence Briefs, auf deren Basis Security-Teams handeln können.
„Die Bedrohungen, die am meisten zählen, sehen überhaupt nicht wie Bedrohungen aus“, ergänzte Reiser. „Eine vertrauenswürdige Identität bewegt sich durch eine gültige Session wie eine echte Mitarbeiterin oder ein echter Mitarbeiter. Ein hilfreicher KI-Agent programmiert sich seinen Weg in eine sensible Datenbank. Ein staatlich gesteuerter Akteur nutzt eine synthetische Persona, um sich auf eine Stelle zu bewerben. Jeder Fall sieht anders aus, doch jeder verrät sich auf dieselbe Weise: durch abnormales Verhalten.“
Eine neue Art, Abnormal-Produkte zu aktivieren: der AI App Store
Da KI das Tempo erhöht, mit dem Angreifer neue Taktiken entwickeln, müssen sich Verteidiger genauso schnell neue Schutzmaßnahmen zulegen. Der AI App Store, eine zentrale Oberfläche innerhalb des Abnormal Portal, ermöglicht es Security-Teams, Abnormal-Produkte, die auf dem Behavioral-AI-Fundament des Unternehmens aufbauen, mit einem einzigen Klick zu durchsuchen, zu testen und einzusetzen.
Identity Threat Protection, AI Governance, Infiltration Prevention und der AI App Store gehen am 3. August 2026 live.
Weitere Ressourcen
- Mehr über die Produkte erfahren: Lesen Sie mehr über diese Produktinnovationen in diesem Blogbeitrag von CEO Evan Reiser.
- Besuchen Sie Abnormal auf der Black Hat USA 2026: Abnormal präsentiert diese Produkte die ganze Woche über in der Abnormal Arcade, direkt vor der Expo Hall. Vereinbaren Sie vor Ort einen Termin. Demos sind ebenfalls auf Anfrage verfügbar.
- Besuchen Sie Abnormal auf der it-sa Expo & Congress 2026: Vom 27. bis 29. Oktober präsentiert Abnormal seine neuen Produkte auch auf der it-sa in Nürnberg, der führenden deutschen Fachmesse für IT-Sicherheit. Besuchen Sie unseren Stand in Halle 7 | Stand 7-435. Weitere Informationen zur it-sa.
Über Abnormal AI
Abnormal AI stoppt Cybercrime mit KI und schützt mehr als 4.500 Organisationen, darunter mehr als 25 % der Fortune 500. Die verhaltensbasierte Sicherheitsplattform von Abnormal umfasst E-Mail, Identity und Insider Threats und basiert auf proprietären, spezialisierten Behavioral-AI-Modellen, die entwickelt wurden, um Angriffe zu erkennen, die klassische, regelbasierte Tools nicht erkennen können. Mehr erfahren Sie unter abnormal.ai.
Contacts
Media Contact:
Hanah Johnson
media@abnormal.ai
