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Vultr und AMD unterstützen das TESSERA-KI-Projekt der Universität Cambridge zur Beschleunigung der weltweiten Umweltüberwachung

Die Energy & Environment Group an der Universität Cambridge setzt ein KI-Basismodell im planetarischen Maßstab auf der Vultr Cloud-GPU-Infrastruktur mit AMD Instinct™ MI325X-GPUs ein

CAMBRIDGE, Großbritannien--(BUSINESS WIRE)--Vultr, das weltweit größte privat geführte Cloud-Infrastrukturunternehmen, und AMD, ein führender Anbieter von Hochleistungs- und KI-Computing-Lösungen, haben ihre Unterstützung für die Energy & Environment Group an der Universität Cambridge bei der Entwicklung von TESSERA bekannt gegeben. Das wegweisende KI-Basismodell soll Umweltveränderungen weltweit in bislang unerreichtem Umfang erfassen.

Vultr stellt die auf AMD Instinct MI325X-Beschleunigern basierende Recheninfrastruktur bereit, um globale Einbettungen der Erdoberfläche für den Zeitraum von 2017 bis 2025 zu generieren. Diese Einbettungen ermöglichen Anwendungen in Bereichen wie Landwirtschaft, Schutz der Artenvielfalt und Überwachung der Infrastruktur für erneuerbare Energien. Die Zusammenarbeit markiert einen bedeutenden Fortschritt beim Einsatz künstlicher Intelligenz zur Bewältigung globaler Herausforderungen im Umwelt- und Naturschutz.

TESSERA verarbeitet Daten der Sentinel-Satelliten der Europäischen Weltraumorganisation und erstellt daraus detaillierte Einbettungen – komprimierte KI-Darstellungen – für jedes 10 × 10 Meter große Quadrat der Erdoberfläche. TESSERA ist das präziseste pixelgenaue Basismodell, das jemals auf der Grundlage von Sentinel-Satellitendaten erstellt wurde, und setzt Maßstäbe bei Genauigkeit und Reproduzierbarkeit. Diese Einbettungen versetzen Forschende, Regierungen und Organisationen weltweit in die Lage, Umweltveränderungen von der Überwachung des Gesundheitszustands von Nutzpflanzen bis hin zur Erkennung von Entwaldung in einem bis dato unerreichten Umfang und mit bislang unerreichter Präzision zu verfolgen.

„Diese Zusammenarbeit positioniert Vultr an der Schnittstelle zwischen modernster KI-Infrastruktur und dem Schutz unseres Planeten“, erklärt Kevin Cochrane, Chief Marketing Officer bei Vultr. „Indem Vultr die für TESSERA erforderliche Rechenleistung bereitstellt und auf Open-Source-Technologie setzt, ermöglicht das Unternehmen Forschungsprojekte mit unmittelbarem Praxisnutzen – von der Unterstützung von Kleinbauern bei der Steigerung ihrer Erträge bis zur Erfassung des Verlusts biologischer Vielfalt in besonders gefährdeten Ökosystemen.“

Stephanie Dismore, Senior Vice President EMEA bei AMD, fügt an: „TESSERA zeigt, was möglich ist, wenn erstklassige Forschungsteams KI mit der richtigen Rechenleistung und auf einer offenen Softwarebasis skalieren können. Mithilfe der Vultr-Cloud-Infrastruktur mit AMD Instinct™ MI325X-GPUs und dem offenen AMD ROCm™-Software-Stack können die Forschenden der Universität Cambridge Petabytes an Satellitendaten effizient verarbeiten und Einbettungen im planetarischen Maßstab erstellen. Diese helfen dabei, Umweltbeobachtungen in verwertbare Erkenntnisse zu überführen.“

Um die Einbettungen zu verarbeiten und zu hosten, wird das Projekt die AMD-basierte Infrastruktur von Vultr nutzen, darunter Konfigurationen mit 4×8 MI325X-GPUs. Diese Infrastruktur wird sowohl die Anforderungen an das intensive Training als auch den langfristigen Speicherbedarf des globalen Datensatzes abdecken.

Professor Anil Madhavapeddy, Professor für Planetary Computing am Fachbereich Informatik und Technologie der Universität Cambridge und Co-Direktor des Cambridge Centre for Earth Observation, bekräftigt den Anspruch des Projekts, einen offenen Zugang zu gewährleisten: „Unser Ziel ist es, den Zugang zur Umweltüberwachung im planetarischen Maßstab zu demokratisieren. Indem wir die TESSERA-Einbettungen unter einer CC-BY-Lizenz frei zugänglich machen und die vollständige Trainingspipeline veröffentlichen, ermöglichen wir Forschenden, Regierungen und Organisationen weltweit, diese Technologie für ihre jeweiligen Anforderungen im Natur- und Umweltschutz einzusetzen.“

Die Energy & Environment Group wird nicht nur die Einbettungen veröffentlichen, sondern auch eine vollständig reproduzierbare Pipeline, mit der sich das Modell auf der Vultr-Infrastruktur von Grund auf trainieren lässt. Dadurch kann es für regionsspezifische Anwendungen bereitgestellt und feinabgestimmt werden.

Für das Projekt werden sowohl GPU-Ressourcen zum Trainieren des Modells als auch CPU-Kapazitäten benötigt, um die Rohdaten aus Satellitenbeobachtungen zu verarbeiten.

Drei wichtige Anwendungsbereiche

Im Rahmen der Zusammenarbeit werden Fallstudien in drei Hauptanwendungsbereichen entwickelt:

  • Optimierung der Landwirtschaft: Unterstützung der Präzisionslandwirtschaft durch die Überwachung des Pflanzenzustands, die Vorhersage von Erträgen und die Bewertung von Risiken mit einer Auflösung von 10 Metern, insbesondere für Kleinbauern in Entwicklungsregionen.
  • Überwachung und Erhaltung der Biodiversität: Veränderungen von Lebensräumen und Artenverbreitung sowie den Zustand von Ökosystemen in unterschiedlichsten Umgebungen verfolgen – von tropischen Wäldern bis zu britischen Heckenlandschaften, die für Arten wie den Igel von entscheidender Bedeutung sind.
  • Infrastruktur für erneuerbare Energien: Erfassung und Kartierung von Solaranlagen, Windparks und anderer Infrastruktur für erneuerbare Energien zur Unterstützung der Planung der Energiewende und politischer Entscheidungsprozesse.

„Diese Partnerschaft zeigt, wie Cloud-Infrastruktur wissenschaftliche Forschung beschleunigen und weltweit konkrete Wirkung entfalten kann“, erklärt Professor Madhavapeddy abschließend. „Wir schaffen damit die Grundlage für eine neue Form der offenen und allgemein zugänglichen Umweltüberwachung, die politische Entscheidungen und Naturschutzmaßnahmen in Großbritannien und weltweit unterstützen kann.“

Die Zusammenarbeit begann im November 2025. Die ersten globalen Einbettungen sind seit Anfang 2026 öffentlich zugänglich.

Über Vultr

Vultr verfolgt das Ziel, leistungsstarke Cloud-Infrastruktur für Unternehmen und KI-Innovatoren auf der ganzen Welt benutzerfreundlich, erschwinglich und lokal verfügbar zu machen. Vultr genießt das Vertrauen von Hunderttausenden aktiver Kunden in 185 Ländern dank seiner flexiblen, skalierbaren und globalen Lösungen in den Bereichen Cloud Compute, Cloud GPU, Bare Metal und Cloud Storage. Gegründet wurde Vultr von David Aninowsky, der das Unternehmen über ein Jahrzehnt lang aus eigenen Mitteln finanzierte. Inzwischen hat sich Vultr zum weltweit größten privat geführten Anbieter von Cloud-Infrastruktur entwickelt.

Erfahren Sie mehr unter www.vultr.com.

Über AMD

AMD (NASDAQ: AMD) treibt Innovationen im Bereich Hochleistungs- und KI-Computing voran, um einige der größten Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen. Heute bildet AMD-Technologie die Grundlage für Milliarden von Anwendungen in den Bereichen Cloud- und KI-Infrastruktur, eingebettete Systeme, KI-PCs und Gaming. Mit einem breitgefächerten Portfolio an KI-optimierten CPUs, GPUs, Netzwerktechnologien und Software bietet AMD Full-Stack-KI-Lösungen, die die Leistung und Skalierbarkeit für eine neue Ära des intelligenten Computing bereitstellen. Erfahren Sie mehr unter www.amd.com.

Über die Energy & Environment Group an der Universität Cambridge

Die Energy & Environment Group des Fachbereichs für Informatik und Technologie der Universität Cambridge setzt computergestützte Methoden ein, um globale Herausforderungen wie den Klimawandel, den Schutz der Artenvielfalt und die nachhaltige Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen anzugehen. Durch Partnerschaften mit Organisationen wie UNEP-WCMC, IUCN und der Cambridge Conservation Initiative verbindet die Gruppe akademische Forschung mit praktischer Wirkung.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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