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Die Vereinigten Arabischen Emirate stellen 49 Milliarden Dollar für lokale Hersteller bereit

Die Vereinigten Arabischen Emirate wollen im Rahmen ihrer Bemühungen um industrielle Souveränität mehr als 5.000 Produkte lokal produzieren – Dr. Sultan Al Jaber, Minister für Industrie und fortschrittliche Technologien sowie CEO der ADNOC Group

ABU DHABI, Vereinigte Arabische Emirate--(BUSINESS WIRE)--Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben am Montag Industrieaufträge im Wert von 49 Milliarden US-Dollar zugesagt und Pläne zur Lokalisierung von mehr als 5.000 Produkten angekündigt, womit der Golfstaat seine Agenda zur industriellen Souveränität weiter vorantreibt.

Dr. Sultan Al Jaber, Minister für Industrie und Spitzentechnologie der Vereinigten Arabischen Emirate, gab dies bei der Eröffnung der fünften Ausgabe von „Make it in the Emirates“ bekannt, die auf eine für die Region schwierige Zeit folgt.

„Die Geschichte erinnert an die Herausforderungen, denen sich Nationen stellen müssen. Aber sie erinnert auch daran, wie Nationen darauf reagieren und was sie danach aufbauen“, sagte er.

TA’ZIZ gab Verträge im Wert von 40,5 Milliarden US-Dollar bekannt, die auf den Ausbau der chemischen Produktionskapazitäten in den Vereinigten Arabischen Emiraten abzielen. Zu den Möglichkeiten zählen Abnahmeverträge sowie eine Finanzierung in Höhe von 2 Milliarden Dollar für die erste Methanolanlage von Weltklasse in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Zudem wurde ein mit 270 Millionen Dollar dotierter Nationaler Fonds für industrielle Widerstandsfähigkeit (NIRF) ins Leben gerufen, der 4.000 Arbeitsplätze schaffen und langfristig Industrieimporte im Wert von bis zu 24,5 Milliarden Dollar (820 Millionen Dollar pro Jahr) ersetzen soll. Am Sonntag stellte ADNOC Ausschreibungen und geplante Projekte im Wert von 54,4 Milliarden US-Dollar vor.

Im Laufe der Woche werden weitere Geschäfte und Investitionen in Milliardenhöhe erwartet.

Dr. Al Jaber bezeichnete den Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate aus der OPEC und der OPEC+ als „eine wohlüberlegte strategische Entscheidung“, die im Einklang mit den langfristigen wirtschaftlichen Zielen des Landes stehe.

„Es richtet sich gegen niemanden“, sagte er und fügte hinzu, dass die Entscheidung „uns mehr Spielraum gibt, Investitionen zu beschleunigen, zu expandieren und Wert zu schaffen“.

Dr. Al Jaber erklärte, der Beitrag des Industriesektors der VAE habe 54,5 Milliarden US-Dollar erreicht, was einem Anstieg von 70 % gegenüber 2021 entspricht, während die Industrieexporte auf 71,4 Milliarden US-Dollar gestiegen seien – darunter 25,1 Milliarden US-Dollar an Exporten im Bereich der Spitzentechnologie.

Die neue Abnahmeverpflichtung in Höhe von 49 Milliarden US-Dollar soll im Laufe des nächsten Jahrzehnts umgesetzt werden und zielt auf Sektoren ab, die für die wirtschaftliche Sicherheit, die Ernährungssicherheit und die Gesundheitsversorgung von entscheidender Bedeutung sind.

„Wirtschaftliche Sicherheit lässt sich nicht importieren – sie muss aufgebaut und geschützt werden“, sagte Dr. Al Jaber.

Dr. Al Jaber fügte hinzu: „Wenn eine lebenswichtige Verkehrsader wie die Straße von Hormus gesperrt wird, hat dies nicht nur Auswirkungen auf eine Region – es betrifft die gesamte Weltwirtschaft.“

„Die Freiheit der internationalen Schifffahrt ist nicht verhandelbar und darf nicht beeinträchtigt werden.“

Dr. Al Jaber wandte sich direkt an internationale Investoren und stellte die VAE als globale Produktionsplattform dar – dabei verwies er auf flexible Vorschriften, eine hochmoderne Logistik und die Anbindung an internationale Märkte.

*Quelle: AETOSWire

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