SWISSto12 und das deutsche Konsortium HPS/LSS arbeiten gemeinsam an der Erstellung des ersten europäischen ausfahrbaren Antennenreflektors für kommerziellen GEO-Telekommunikationssatelliten
SWISSto12 und das deutsche Konsortium HPS/LSS arbeiten gemeinsam an der Erstellung des ersten europäischen ausfahrbaren Antennenreflektors für kommerziellen GEO-Telekommunikationssatelliten
Der jüngste Auftrag bestätigt die Strategie von SWISSto12, die Kapazitäten in Europa durch End-to-End-Raumfahrtsysteme zu stärken
RENENS, Schweiz--(BUSINESS WIRE)--SWISSto12 hat heute einen bedeutenden Auftrag von deutschen Lieferanten von leistungsstarken Raumfahrtsubsystemen HPS/LSS bekannt gegeben. Das in München ansässige Konsortium wird ein großes ausfahrbares Reflektorsubsystem (LDRS) für die NEASTAR-1 Mission, erbaut auf HummingSat, bereitstellen. Damit werden weltweit erstmals Fähigkeiten zur direkten Medienübertragung auf Geräte aus der geostationären Umlaufbahn ermöglicht.
Das Antennen-Reflektor-Subsystem wurde unter deutscher Leitung über einen Zeitraum von 15 Jahren im Rahmen des European Space Agency’s (ESA) Advanced Research in Telecommunications (ARTES)-Programms, ESA’s Earth Observation Technology Development-Aktivitäten und dem Programm Horizon 2020 der EU entwickelt. Der Vertrag für das NEASTAR-1-LDRS wird von der ESA mitfinanziert. Die Hauptfinanzierung übernimmt die Deutsche Raumfahrtbehörde, unterstützt von Beiträgen anderer ESA-Mitgliedstaaten.
Seit der Gründung des HummingSat-Programms hat SWISSto12 seine Position in Deutschland ausgeweitet. Mit dem jüngsten Vertrag werden die Partnerschaft mit Deutschland und die Beteiligung an HummingSat erweitert. Im Hinblick auf zukünftige Kooperationen platziert das Unternehmen seine Technologien für kleine geostationäre Satelliten und fortschrittliche Nutzlast für mehrere Umlaufbahnen als technisch und strategisch passend zu der Strategie für Raumfahrt der deutschen Regierung, insbesondere im Hinblick auf sichere Kommunikation.
Das Konsortium HPS/LSS wird nun Teil eines wachsenden Partnernetzwerks für die Lieferkette, zu dem bereits ASP, AST, DLR, Tesat, Thales Germany, Jena Optronik und Rockwell Collins Germany gehören. Dies reflektiert das wachsende Interesse an der Raumfahrt. Bei der Auftragsvergabe werden europäische Satellitenunternehmen von kommerziellen und staatlichen europäischen Organisationen bevorzugt.
Emile de Rijk, CEO und Gründer, SWISSto12: „Die Zusammenarbeit mit HPS/LSS verlief von Anfang an reibungslos und effizient. Wir achten ihre Kultur des präzisen Engineering, der Deep-Tech-Innovation und ihre Bemühung um Exzellenz. Darüber erfolgen die Ausführung schnell und effizient. Sie bringen beim Bau von LDRS, insbesondere im Rahmen von ESA-Missionen, langjährige Erfahrungen mit und können auf Erfolge verweisen. Das unterstützt die Vision von ESA und DLR eigene unabhängige Raumfahrtkapazitäten zu schaffen.”
Ernst K. Pfeiffer, CEO, HPS GmbH: „Neben dem erfolgreichen Abschluss eines weiteren wichtigen HPS/LSS-Vertrags sind wir stolz darauf, Europa durch diese schweizerisch-deutsche Kooperation dabei zu helfen, technologisch unabhängig zu werden. Wir liefern konkrete geschäftliche Ergebnisse nur vier Monate, nachdem die deutschen ESA‑CM25-Entscheidungen gefällt wurden.”
Leri Datashvili, Co ‑ CEO & Gründer, LSS GmbH: „LSS ist stolz darauf, gemeinsam mit HPS in Europa LDRS-Technologien für Kommunikation, Erkundung und Beobachtung einzuführen. Dank des Vertrauens der geschäftlichen Kunden, der Deutschen Raumfahrtagentur und der ESA liefern wir dieses europäische Produkt nun innerhalb von globalen Programmen.”
Laurent Jaffart, Director of Resilience, Navigation and Connectivity bei ESA, sagte: „Dank ESA’s langfristiger Investitionen in Innovation und Partnerschaften gelangen nun modernste Technologien auf den Markt, was die europäische Wettbewerbsfähigkeit deutlich erhöht und gleichzeitig Autonomie und Stabilität stärkt. Auf der Grundlage der Exzellenz in zweien unserer wichtigsten Mitgliedstaaten zeigt dieser Vertrag, wie sich eine starke Zusammenarbeit in Konnektivität der kommenden Generation umsetzen lässt - insbesondere in der Domain Direct-to-Device.”
Über SWISSto12 SA
SWISSto12 ist ein führender Akteur im Wirtschaftszweig „Neue Raumfahrt” , der patentierte Produktionsmethoden und Design-Technologien wie 3D-Druck anwendet, um störende Nutzlasten herzustellen. Diese können auf jeder Plattform, für jede Mission und für jede Umlaufbahn genutzt werden — entweder auf einem externen Satelliten oder auf dem eigenen, kompakten geostationären Satelliten, dem HummingSat. Das 2011 gegründete Unternehmen liefert derzeit sieben HummingSet GEO-Plattformen an globale Betreiber. Es hat 2025 einen Umsatz von CHF 110 Millionen erwirtschaftet und erzielte seit 2022 110 % CAGR. HummingSat ist ein ESA Partnerschaftsprojekt. Mehr Informationen finden Sie unter: https://www.swissto12.ch.
Über das Partnerschafskonsortium HPS/LSS
Die High Performance Space Structure Systems GmbH (HPS) wurde 2000 gegründet und die Large Space Structures GmbH (LSS) 2012. Es handelt sich um erfolgreiche, unabhängige und beständig wachsende KMUs. Das sogenannte Large Deployable Reflector Subsystem (LDRS) für NEASTAR-1 wird ein Antennenreflektor (betrieben in L-Band) mit einem Durchmesser von 5 m sein, einschließlich einem Ausleger und mehreren Reflektor-/ Ausleger-Baugruppen. HPS/LSS entwickelt derzeit unter anderem einen 8 m LDRS für ESA/EU’s Copernicus Imaging Microwave Radiometer Mission für Frequenzbänder bis zu Ka-Band. Mehr Informationen finden Sie unter: https://www.hps-gmbh.com/ und https://www.largespace.de/.
Über die Europäische Weltraumorganisation (ESA)
Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ist Europa’s Gateway ins Weltall.
ESA ist eine zwischenstaatliche Organisation, die 1975 gegründet wurde. Ihre Mission besteht darin, Europa's Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Bürger Europas davon profitieren.
Zur ESA gehören 23 Mitgliedstaaten: Österreich, Belgien, Tschechien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Slowenien, Spanien, Schweden, die Schweiz sowie das Vereinigte Königreich. Litauen, Lettland, die Slowakei und die Republik Zypern sind assoziierte Mitglieder.
ESA hat eine formelle Kooperation mit vier Mitgliedstaaten der EU etabliert. Im Rahmen eines Kooperationsabkommens beteiligt sich Kanada.
ESA koordiniert die finanziellen und intellektuellen Ressourcen der Mitgliedstaaten und kann so Programme und Aktivitäten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen Staates hinausgehen. Wesentliche Initiativen der Zusammenarbeit mit der EU sind die Programme Galileo und Kopernikus, ebenso wie die Kooperation mit Eumetsat zwecks der Entwicklung der meteorologischen Mission.
Mehr Informationen über die ESA finden Sie hier: www.esa.int.
Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.
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