Usbekistan, der Motor Zentralasiens: Das BIP liegt bei über 145 Milliarden US-Dollar und die Exporte steigen auf 33,4 Milliarden US-Dollar – Botschaft der Republik Usbekistan in Italien
Usbekistan, der Motor Zentralasiens: Das BIP liegt bei über 145 Milliarden US-Dollar und die Exporte steigen auf 33,4 Milliarden US-Dollar – Botschaft der Republik Usbekistan in Italien
TASCHKENT, Usbekistan--(BUSINESS WIRE)--Mit einem BIP von über 145 Milliarden US-Dollar, Exporten, die um 23 Prozent auf 33,4 Milliarden US-Dollar gestiegen sind, und Goldreserven im Wert von über 60 Milliarden US-Dollar startet Usbekistan mit soliden und sich stetig verbessernden makroökonomischen Indikatoren in das Jahr 2026. Die Botschaft der Republik Usbekistan in Italien erklärt, das in der Rede zur Lage der Nation von Präsident Shavkat Mirziyoyev am 26. Dezember beschriebene vertrauensvolle Klima spiegele sich in den Daten des internationalen Handels wider: Die ausländischen Investitionen beliefen sich insgesamt auf 43,1 Milliarden US-Dollar, was 31,9 Prozent des BIP entspricht. Diese Entwicklung hat zudem zu einer Verbesserung des Länderratings beigetragen, das von den führenden internationalen Ratingagenturen auf BB angehoben wurde.
Die Regierung prognostiziert für das laufende Jahr ein Wirtschaftswachstum von 6,6 Prozent und ein BIP in Höhe von 167 Milliarden US-Dollar. Insgesamt werden 782 neue Industrie- und Infrastrukturprojekte mit einem Gesamtwert von 52 Milliarden US-Dollar auf den Weg gebracht, darunter bereits im nächsten Jahr 228 große Produktionsanlagen. Der Schwerpunkt wird auf wertschöpfungsintensiver Fertigung, Technologietransfer und Produktivitätssteigerung liegen.
Besonderes Augenmerk wird auf der digitalen Wirtschaft liegen. 2026 sollen in mehreren Regionen des Landes Rechenzentren, Supercomputer und Labore für künstliche Intelligenz eingerichtet werden, und über 100 Projekte sollen KI in den Bereichen Gesundheitswesen, Finanzen, Landwirtschaft, Verkehr und öffentliche Sicherheit einsetzen. Usbekistan hat außerdem erstmals in der Geschichte des Landes ein Programm zum Einsatz eines nationalen Satelliten und zur Entsendung des ersten usbekischen Astronauten ins All gestartet.
Der Plan für 2026 umfasst eine umfassende Unterstützung des Binnenmarktes mit gezielten Investitionen in die Bereiche Wohnungsbau, Dienstleistungen, Tourismus und Verkehrsinfrastruktur. Rund 1,9 Milliarden US-Dollar werden durch öffentliche Subventionen für das Hypothekenkreditgeschäft bereitgestellt, während der Dienstleistungssektor von Krediten und Anreizen in Höhe von mehr als 7 Milliarden US-Dollar profitieren wird.
In Bezug auf den Tourismus ist es das Ziel, die Zahl der ausländischen Besucher in den nächsten fünf Jahren zu verdoppeln und den Wert des Sektors auf 20 Milliarden US-Dollar zu steigern. Um dieses Wachstum zu unterstützen, wird Taschkent in die Stärkung der zivilen Luftfahrt, des Hochgeschwindigkeitsbahnverkehrs und des Straßennetzes investieren.
Das Jahr 2026 wird auch durch eine tiefgreifende Reform des Arbeitsmarktes und des Berufsbildungssystems gekennzeichnet sein, im Zuge derer mindestens 100 technische Institute gemäß internationalen Standards modernisiert werden sollen. Parallel dazu treibt die Regierung den ökologischen Wandel voran: Über 157 Millionen US-Dollar werden für Umweltprojekte, saubere Energie, nachhaltige Mobilität und effizientes Wasserressourcenmanagement bereitgestellt.
Auch die institutionelle Ebene steht im Fokus der Reformen: Usbekistan wird durch die vollständige Überarbeitung der E-Government-Plattform, den Ausbau digitaler Dienste und die Verstärkung von Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung eine neue Phase der Modernisierung der öffentlichen Verwaltung einleiten, deren Umsetzung für 2026 als nationale Priorität festgelegt wurde.
Usbekistan hat sich im Laufe der letzten Jahre als Plattform für den internationalen Dialog und als zentraler Akteur für Stabilität in der Region etabliert. Das Land war außerdem Gastgeber hochrangiger Veranstaltungen zu wichtigen globalen Themen, darunter die jüngste Generalkonferenz der UNESCO, der Gipfel Zentralasien-Europäische Union, das Internationale Klimaforum und die Versammlung zum 150-jährigen Jubiläum der Interparlamentarischen Union. Neue Abkommen mit der Europäischen Union, den Vereinigten Staaten, Japan und den Ländern Zentralasiens tragen weiter zur Stärkung der strategischen Positionierung bei, die auf multilateraler Zusammenarbeit, wirtschaftlicher Offenheit und der Vernetzung zwischen Europa, Asien und dem Kaukasus basiert.
Das Jahr 2026, das zum „Jahr der Entwicklung der Mahalla und des sozialen Wohlstands“ erklärt wurde, wird somit den Beginn einer entscheidenden Phase für das „Neue Usbekistan“ markieren: ein auf Innovation, integratives Wachstum und Integration in die großen globalen wirtschaftlichen und geopolitischen Strömungen ausgerichtetes Land.
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