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Aktuelle Studie: Digitale IDs können physische Dokumente nicht ersetzen – noch nicht

RESTON, Virginia, USA--(BUSINESS WIRE)--Das Aufkommen innovativer digitaler Überprüfungsmethoden heizt die Debatte über ihre Zuverlässigkeit und Effektivität weiter an. Laut der aktuellen Studie „ The New Imperative: Digital IDs “ im Auftrag von Regula bleiben physische Ausweisdokumente vorerst unverzichtbar. Trotz des Fortschritts digitaler Technologien setzt ein hoher Anteil weltweiter Unternehmen weiterhin auf physische Dokumente zur Identitätsprüfung.

Aktueller Stand. Unternehmen nutzen verschiedene Methoden zur Identitätsprüfung – so das Ergebnis einer von Regula in Auftrag gegebenen Studie von Forrester Consulting. 46 % der Befragten überprüfen Dokumente manuell, selbst in Remote-Szenarien mit Videointerviews oder im Fall von übermittelten Reisepass-Scans. Einige Unternehmen haben diesen Prozess automatisiert (53 %) oder sicherere Formen der Benutzerauthentifizierung eingeführt, wie biometrische Verfahren (54 %) oder Multi-Faktor-Authentifizierung (49 %). Eine signifikanter Anteil der Unternehmen (44 %) nutzt die Dienste von Drittanbietern, die für gründliche Identitätsprüfungen oft auch physische Dokumente hinzuziehen.

Der Studie von Forrester Consulting zufolge bleiben physische Identitätsdokumente trotz der Entwicklung innovativer digitaler Überprüfungsmethoden vorerst unverzichtbar, um zuverlässige und vertrauenswürdige Identitätsprüfungen unter verschiedenen regulatorischen Rahmenbedingungen zu gewährleisten.

In Branchen mit hohen Sicherheitsanforderungen wie der Luftfahrt (63 %) und dem Finanzwesen (44 %) wird besonders häufig auf physische Dokumente gesetzt. Organisationen aus Ländern mit hohen gesetzlichen Anforderungen wie den USA (50 %) und Deutschland (49 %) halten ebenfalls an manuellen Prüfungsverfahren fest.

Hürden für eine breite Einführung der digitalen Identität. Zu den Hindernissen auf dem Weg zu einer breiten Einführung der digitalen Identität gehört das Fehlen eines rechtlichen Rahmens für diese Form des Identitätsnachweises. 74 % der Befragten betonen die Notwendigkeit globaler Normen und Gesetze, um die grenzüberschreitende Interoperabilität solcher IDs zu gewährleisten.

Angesichts der regional verschiedenen Perspektiven auf Identität und Datenschutz (71 %) und der technologischen Unterschiede zwischen Ländern (70 %) – ein weiterer Problembereich – dürfte sich die Einigung auf gemeinsame Standards schwierig gestalten. Um diese Hürden zu überwinden, ist eine enge Zusammenarbeit von Behörden, Unternehmen und Akteuren auf dem Markt für Identitätsüberprüfung (IDV) notwendig.

Ein gemeinsames Vorgehen wird entscheidend sein, um eine hohe Zuverlässigkeitsrate der Digital ID und die Weiterentwicklung des IDV-Marktes zu ermöglichen. Früher oder später wird dieser Prozess anlaufen, da 72 % der Befragten davon überzeugt sind, dass die Integration digitaler Identitäten zur Entwicklung einer dynamischen weltweiten digitalen Wirtschaft beitragen wird.

„Die digitale Identität bedeutet einen grundlegenden Wandel der Identitätsprüfung und eröffnet eine ganz neue Dimension für unsere vorhandenen Systeme. Bei ihrem gegenwärtigen Entwicklungsstand wird die Einführung der Digital ID jedoch keine Disruption des IDV-Marktes bewirken. Viele Signale deuten darauf hin, dass eine langfristige Unterstützung der existierenden Identitätsnachweise notwendig sein wird. Obwohl einzelne Länder den neuen Ansatz auf nationaler Ebene in ihrer eigenen Geschwindigkeit einführen können, muss eine globale Umstellung auf Digital IDs flächendeckend erfolgen. Dieser Übergang wird durch verschiedene politische und wirtschaftliche Herausforderungen und das Fehlen einer universellen öffentlichen Validierung der Technologie erschwert. Zumindest in der Anfangsphase wird für die Ausstellung einer digitalen Identität wahrscheinlich die Vorlage eines physischen Reisepasses oder Personalausweises erforderlich sein. Selbst nach der Einführung einer umfassenden ICAO-Norm für die Digital ID wird deren Einführung und die Entwicklung eines solchen Systems einige Zeit beanspruchen und vermutlich erhebliche Kosten verursachen. Wir haben gerade erst damit begonnen, das Potenzial dieser neuen Technologie auszuloten“, berichtet Ihar Kliashchou, Chief Technology Officer bei Regula.

Die vollständige Studie mit allen Details können Sie hier kostenlos herunterladen.

Weitere Informationen zu diesem Thema:

Über Regula

Regula ist ein weltweiter Entwickler von forensischen Geräten und Lösungen zur Identitätsprüfung. Mit unserer mehr als 30-jährigen Erfahrung in der forensischen Forschung und der weltweit größten Bibliothek von Dokumentenvorlagen entwickeln wir bahnbrechende Technologien zur Überprüfung von Dokumenten und biometrischen Daten. Unsere Hardware- und Softwarelösungen ermöglichen es mehr als 1.000 Organisationen und 80 Grenzkontrollbehörden weltweit, ihren Kunden einen erstklassigen Service zu bieten, ohne Kompromisse bei der Sicherheit oder Geschwindigkeit einzugehen.

Regula wurde mehrfach in den Gartner® Market Guide for Identity Verification als „Representative Vendor“ aufgenommen.

Erfahren Sie mehr unter www.regulaforensics.com.

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