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Boomi liefert die entscheidende Infrastruktur, die Kontrolle über Enterprise-KI ermöglicht

KI-Agenten steuern, Token-Ausgaben optimieren und Sicherheitsrisiken minimieren, um KI im großen Maßstab produktiv einzusetzen

CONSHOHOCKEN, Pennsylvania, und SYDNEY--(BUSINESS WIRE)--Boomi, das auf Datenaktivierung für KI spezialisierte Unternehmen, hat heute umfassende Plattform-Innovationen angekündigt, die darauf ausgelegt sind, kritische Hürden bei der Einführung von KI in Unternehmen zu beseitigen. Den Kern dieser Updates bildet die Boomi Agent Control Plane, eine KI-native Infrastruktur, die KI-Agenten sicher mit den zentralen Geschäftssystemen verbindet, die Steuerung der Agentenaktivitäten ermöglicht und ausufernde KI-Kosten eindämmt. Diese entscheidende Infrastruktur, die sich flexibel in der öffentlichen Cloud, in der Cloud des Kunden (VPC) oder vor Ort betreiben lässt, unterstützt direkt die Daten- und digitale Souveränität von Unternehmen und gibt ihnen die operative Kontrolle über ihre KI-Umgebung.

Die wichtigsten Merkmale

  • Die Boomi Agent Control Plane bietet die entscheidende KI-native Infrastruktur, die agentische Workloads operationalisiert und dabei vollständige Kontrolle ermöglicht. Anbieter- und modellunabhängig verbindet sie KI-Agenten mit zentralen Unternehmenssystemen, stützt die Ausführung auf verifizierte Geschäftsdaten mit lückenloser Datenherkunft und steuert die von KI-Agenten ausgeführten Aktionen.
  • Gartner® stellt fest: „Bis 2027 werden 40 % der Unternehmen autonome KI-Agenten zurückstufen oder stilllegen aufgrund von Defiziten in der Governance, die erst nach Vorfällen im Laufzeitbetrieb festgestellt werden.“* Die Boomi Agent Control Plane schließt diese Governance-Lücke, die KI in Unternehmen bremst, indem sie die Transparenz für Agenten und Tools über eine KI-Gateway- Durchsetzungsebene zentralisiert, Kostenüberschreitungen bei Token eindämmt und Human-in-the-Loop-Freigaben vorschreibt.
  • Die Boomi Agent Control Plane bietet maximale Flexibilität und Wahlfreiheit, indem sie Agenten, Tools und Modelle im gesamten Ökosystem sicher steuert, einschließlich Bring-Your-Own-Models (BYOM) und spezialisierter SLMs.** Diese Governance erfolgt innerhalb privater Netzwerke oder regionaler Grenzen, um die Daten-Souveränität zu stärken, sensibles geistiges Eigentum hinter Unternehmens-Firewalls zu schützen und Rechenkosten zu optimieren.
  • Die Boomi Enterprise Plattform liefert Unternehmen messbare KI-ROI-Steigerungen, indem sie in natürlicher Sprache geäußerte Absichten direkt in systemübergreifende Workflows umwandelt. Gleichzeitig öffnet sie die Plattform für Entwickler durch erweiterte APIs und Agenten-Fähigkeiten, programmatische Orchestrierung sowie eine Vertrauensbewertung für Agenten, um den Betrieb unternehmensweit zu skalieren.

Die KI-Governance-Lücke schafft eine neue Generation von Unternehmensrisiken

Die Einführung von KI schreitet deutlich schneller voran als die entsprechende Governance. Unternehmen bringen Agenten schneller in die Produktion, als sie nachvollziehen können, was diese tun, welche Kosten sie verursachen oder was passiert, wenn ein Agent auf das falsche System zugreift. Diese Defizite ziehen schwere operative, finanzielle und sicherheitsbezogene Risiken nach sich: unvorhersehbare Token-Ausgaben, den Verlust von firmeneigenem geistigem Eigentum, Compliance-Risiken und die fehlende Übersicht darüber, was KI im Unternehmen tut. Angesichts dieser Unsicherheit greifen viele Unternehmen auf den einzigen Hebel zurück, der ihnen bleibt – sie sperren den Zugriff. Das Einschränken der Konnektivität schützt das Unternehmen zwar auf dem Papier, entzieht den Agenten jedoch genau die Systeme und Daten, die sie nützlich machen – und bremst so den Mehrwert von KI aus.

Unternehmen sollten sich nicht zwischen einer schnellen KI-Einführung und der Kontrolle über ihre Daten und Infrastruktur entscheiden müssen. KI-Agenten benötigen tiefgreifenden Zugriff auf zentrale Transaktionssysteme wie Salesforce, SAP, Oracle und Workday, um echten geschäftlichen Mehrwert zu liefern. Die Gewährung dieses Zugriffs ohne konkrete Richtliniendurchsetzung und strenge Begrenzungskontrollen setzt jedoch das kritische geistige Eigentum eines Unternehmens öffentlichen Modellen und unbefugten Datenlecks aus. Die Sicherung dieses Gleichgewichts stellt heute das größte ungesteuerte Risiko in der Unternehmenstechnologie dar. Genau dieser Mangel an Governance ist der Grund dafür, dass so viele KI-Initiativen in der Pilotphase stecken bleiben und dass bereits in der Produktion befindliche Agenten ohne Sicherheitsaudits oder klare finanzielle Rechenschaftspflicht laufen.

Unabhängige Untersuchungen beziffern beide Aspekte des Problems:

  • Governance. Gartner prognostiziert: „Bis 2027 werden 40 % der Unternehmen autonome KI-Agenten zurückstufen oder stilllegen aufgrund von Defiziten in der Governance, die erst nach Vorfällen im Laufzeitbetrieb festgestellt werden.“ Zudem erklärt Gartner: „Wird auf alle KI-Agenten eine einheitliche Governance angewendet, ungeachtet ihres Autonomiegrads und ihres Anwendungsbereichs, kann dies zum Scheitern von KI-Agenten im Unternehmen führen.“ (Gartner, Mai 2026).*(Gartner, Mai 2026).
  • Kosten. In der Umfrage „State of FinOps 2026“ der FinOps Foundation unter 1.192 Fachleuten, die Ausgaben für Cloud-Dienste von jährlich mehr als 83 Milliarden US-Dollar repräsentieren, gaben 98 % an, dass sie mittlerweile KI-Ausgaben verwalten. Vor zwei Jahren waren es nur 31 %. Damit ist das KI-Kostenmanagement die gefragteste Qualifikation in diesem Fachbereich (FinOps Foundation, Februar 2026).
  • Vertrauen. In „The Agentic AI Readiness Gap“, einem von Boomi im Juli 2026 in Auftrag gegebenen Thought-Leadership-Papier von Forrester Consulting, gaben 86 % der Führungskräfte an, dass ihre Unternehmen die Pilotphase bei KI-Agenten bereits hinter sich gelassen haben, jedoch gaben nur 34 % an, dass sie den Aktionen ihrer agentischen Systeme vertrauen. Unternehmen, die Agenten vorzeitig eingeführt haben, meldeten im Schnitt Zusatzkosten in Höhe von 2,1 Millionen US-Dollar.

„Die Diskussion rund um das Thema Governance hat sich vom Modellrisiko auf das Ausführungsrisiko verlagert. Unternehmen sorgen sich heute nicht mehr primär darum, was ein Agent sagt, sondern was er in einem Hauptbuch oder einem Kundendatensatz bewirkt, was diese Aktion gekostet hat und ob sich die Entscheidung sechs Monate später im Rahmen eines Audits noch nachvollziehen lässt. Cloud- und Modellanbieter verwalten jeweils nur ihren eigenen Bereich. Das führt dazu, dass dem durchschnittlichen Unternehmen zwar mehrere unvollständige Audit-Trails vorliegen, jedoch kein einziger, der vollständig ist. Die Unternehmen, die dies richtig angehen, verankern die Durchsetzung direkt im Pfad zwischen dem Agenten und dem ‚System of Record‘ – anstatt lediglich parallel dazu.“
— Michael Barnes, Chief Analyst, Enterprise IT, Omdia

Operationalisierung der KI durch ein hersteller- und modellneutrales Sicherheitssystem

Die Boomi Agent Control Plane fungiert als hersteller- und modellneutraler Kontrollpunkt, der sich direkt zwischen beliebigen KI-Agenten, Modellen oder Anwendungen – unabhängig davon, ob diese auf Boomi, Drittanbieter- oder Open-Source-Frameworks basieren – und den transaktionalen Systemen des Unternehmens befindet. Anstatt Unternehmen an ein einzelnes proprietäres Cloud-Ökosystem zu binden, bietet Boomi volle Kontrolle über die Ausführung der Agenten und bewahrt gleichzeitig die Freiheit, die eigene KI-Strategie im Laufe der Zeit weiterzuentwickeln.

Boomi operationalisiert Enterprise-KI für sechs zentrale Geschäftsszenarien:

1. Die Aktionen der Agenten steuern und die Ausbreitung eindämmen

Boomi hilft Unternehmen dabei, die Kontrolle über fragmentierte, herstellerübergreifende KI-Initiativen zurückzugewinnen. Über einen zentralen Kontrollpunkt bündelt die Plattform die Transparenz für Agenten und Tools, überwacht den Live-Datenverkehr, setzt Identitäts- und Ratenbegrenzungen durch, dämmt Token-Kostenüberschreitungen sowie Kostenspitzen ein und hält transaktionale Aktionen mit hohem Risiko bis zur menschlichen Freigabe zurück. Die Agent Control Plane bietet die Transparenzschicht; das Boomi AI Gateway, basierend auf der Technologie von Boomis kürzlicher Übernahme von Lunar.dev, fungiert als Durchsetzungsebene, die MCP-Gateway- und LLM-Gateway-Fähigkeiten in einem Kontrollpunkt bündelt.

2. KI mit den Unternehmenssystemen sicher verbinden

Boomi bietet gesteuerte Agenten-Konnektivität. Boomi Connect stellt Unternehmenssysteme als steuerbare MCP-Server und Tools bereit, die von MCP-kompatiblen Agenten erkannt und aufgerufen werden können. So können Mitarbeiter KI-Tools wie Claude, ChatGPT und Gemini sicher nutzen. Fachkräfte aus verschiedensten Funktionsbereichen erhalten sofortigen Zugriff auf mehr als 1.000 vorgefertigte MCP-Server und Tools, statt eigene Konnektoren entwickeln und warten zu müssen. Boomi Connect setzt Governance um, indem es Zugriffe über bestehende Identitätsanbieter bereitstellt sowie Tool-Aufrufe authentifiziert, protokolliert und deren Nutzung erfasst. (Boomi Connect und MCP Gateway)

3. Agenten hinter der eigenen Firewall ausführen

Boomi bietet Unternehmen Flexibilität bei der Bereitstellung durch seine hybride Laufzeitarchitektur, in der sich Agenten, Tools, Bring-Your-Own-Models und spezialisierte Small-Language-Models** sicher innerhalb privater Netzwerke und regionaler Grenzen betreiben lassen. Dadurch können Unternehmen Vorgaben zur Datensouveränität einhalten, sensibles geistiges Eigentum hinter der Unternehmens-Firewall schützen und Rechenkosten optimieren. (Runtime)

4. Antworten in geschäftlicher Realität und Herkunft verankern

Boomi reduziert Agenten-Halluzinationen und Token-Verschwendung, indem Logikprozesse auf von Experten verifizierten Geschäftsdefinitionen sowie eine End-to-End-Datenherkunft gestützt werden. Dies verschafft Unternehmen vollständige Transparenz über die Datenherkunft bei KI-gesteuerten Aktionen. (Agent Context)

5. Absichten in bestätigte Workflows verwandeln

Boomi begegnet dem Druck, messbaren KI-Mehrwert über einfache Chatbots hinaus nachzuweisen, indem auch nicht-technische Teams die Möglichkeit haben, systemübergreifende agentische Arbeitsabläufe in natürlicher Sprache zu erstellen. Jede Lösung wird in zwei Ansichten dargestellt – einer geschäftlichen Ansicht der Logik und einer technischen Ansicht der Implementierung. So können sich Geschäfts- und IT-Teams auf dieselbe agentische Lösung abstimmen, um sie vor der Freigabe zu testen und zu überprüfen. (Boomi Orchestrate)

6. Die Plattform für Entwickler zugänglich machen

Erschließen Sie das volle Potenzial der Boomi Enterprise Plattform durch erweiterte APIs und innovative Entwickler-Tools. Orchestrieren, verwalten und erweitern Sie Workflows in den Bereichen Agentenentwicklung, Datenmanagement und Plattformbetrieb vollständig in natürlicher Sprache. Neue Funktionen wie Agent-Trust-Scoring zeigen, was ab sofort möglich ist. (Boomi Agentstudio APIs, Boomi Companion Skills, Agent Trust Scorecard)

„Vor zwei Jahren kümmerten sich 31 % der FinOps-Fachleute um die Ausgaben für KI. In diesem Jahr sind es 98 %. Das Thema Finanzen ist inzwischen Teil jeder KI-Diskussion und wirft drei Fragen auf, die die meisten Architekturen nicht beantworten können: Welcher Agent hat diese Ausgaben verursacht, wofür wurde das Geld ausgegeben und wer hat dies genehmigt? Solange ein Unternehmen diese Fragen nicht beantworten kann, sind KI-Ausgaben nicht zu rechtfertigen – und was sich nicht rechtfertigen lässt, wird nicht finanziert. Genau das verändert die Boomi Agent Control Plane: Agenten werden sichtbar, Aktionen gesteuert, Ausgaben lassen sich zuordnen und die Lösung kann überall dort betrieben werden, wo das Unternehmen sie benötigt. Kontrolle ist nicht die Bremse für Enterprise-KI. Sie ist die Voraussetzung für Skalierung.“
— Steve Lucas, Chairman und Chief Executive Officer, Boomi

Auf einer Grundlage des Vertrauens aufgebaut

Boomi bietet die kritische KI-Infrastruktur für das agentische Unternehmen. Mehr als 30.000 Kunden setzen auf die Plattform, um über 200 Milliarden Nachrichten pro Quartal zu verarbeiten. Mehr als 16 Sicherheitszertifizierungen decken die regionalen und branchenspezifischen Standards ab, unter denen regulierte Unternehmen agieren. Da die Verbindungen zu den Kernsystemen bereits vorhanden, gesteuert und auditiert sind, verwandelt Boomi die Infrastruktur, auf die Unternehmen bereits vertrauen, in das Fundament, auf dem ihre Agenten ausgeführt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter boomi.com/platform/ai-infrastructure.

Weitere Informationen

Über Boomi

Boomi, das auf Datenaktivierung für KI spezialisierte Unternehmen, unterstützt das agentengestützte Unternehmen, indem Daten unternehmensweit zum Leben erweckt werden. Die Boomi Enterprise Plattform ist die aktive Datengrundlage, die die unverzichtbare Agenteninfrastruktur bereitstellt, um die Agententransformation voranzutreiben. Durch die Vereinigung von Agentendesign und -Governance, API- und MCP-Management, Integration und Automatisierung sowie Datenmanagement in einer einzigen Plattform befähigt Boomi Organisationen dazu, das Potenzial der KI mit sicherer, skalierbarer Konnektivität zu nutzen. Mit dem Vertrauen von mehr als 30.000 Kunden und unterstützt durch ein globales Netzwerk von über 800 Partnern befähigt Boomi Unternehmen jeder Größe dazu, schneller zu agieren, effizienter zu arbeiten und Innovationen in großem Maßstab zu realisieren. Entdecken Sie mehr unter boomi.com.

© 2026 Boomi, LP. Boomi, das „B“-Logo und Boomiverse sind Marken von Boomi, LP oder deren Tochtergesellschaften oder verbundenen Unternehmen. Alle Rechte vorbehalten. Andere Namen oder Marken können die Marken der jeweiligen Eigentümer sein.

*Pressemitteilung von Gartner: Laut Gartner wird einheitliche Governance für alle KI-Agenten zum Scheitern von Enterprise-KI-Agenten führen, 26. Mai 2026, https://www.gartner.com/en/newsroom/press-releases/2026-05-26-gartner-says-applying-uniform-governance-across-ai-agents-will-lead-to-enterprise-ai-agent-failure. GARTNER ist eine Marke von Gartner, Inc. und/oder seiner Tochtergesellschaften.

** BYOM beginnt mit Modellen von Anthropic, OpenAI und Gemini und wird kontinuierlich erweitert.

Häufig gestellte Fragen

Frage: Was ist Boomi Agent Control Plane?

Die Boomi Agent Control Plane ist die entscheidende, KI-native Infrastruktur, um agentische Workloads unter strenger Unternehmenskontrolle zu steuern und zu operationalisieren. Als hersteller- und modellneutraler Kontrollpunkt verbindet sie Agenten mit Systemen, steuert die von ihnen ausgeführten Aktionen und stützt Antworten auf verifizierte Geschäftsdaten.

- Für Enterprise-IT und Sicherheit ermöglicht sie die operative Steuerung, setzt Sicherheitsrichtlinien um und läuft sicher in öffentlichen Clouds, vor Ort oder in souveränen Umgebungen.

- Für Finanz- und Business-Führungskräfte schafft sie Transparenz für alle Agenten, um den Einsatz zu verfolgen, strenge Kostenkontrollen aufrechtzuerhalten und ausufernde KI-Ausgaben einzudämmen.

Frage: Ist Boomi Agent Control Plane ein neues Produkt?

Die Boomi Agent Control Plane ist eine Lösung, die auf der Boomi Enterprise Plattform basiert. Sie vereint wichtige agentische Funktionen zur Vernetzung, Erstellung, Kontextualisierung, Steuerung und zum Betrieb von Agenten, damit Unternehmen KI in großem Maßstab einsetzen können.

Frage: Welche Probleme löst die Boomi Agent Control Plane?

Unternehmen können autonomen Agenten nicht ohne Weiteres Zugriff auf geschäftskritische operative Systeme gewähren, ohne Risiken hinsichtlich Sicherheit, Compliance oder Finanzen einzugehen. Agenten benötigen Echtzeit-Zugriff auf Systeme, um echten geschäftlichen Mehrwert zu liefern. Ein unkontrollierter Zugriff birgt jedoch erhebliche Risiken und führt dazu, dass die meisten KI-Pilotprojekte in Unternehmen ins Stocken geraten. Die Agent Control Plane macht Agentenaktionen, Datenzugriffe und API-Aufrufe über Modelle und Anwendungen hinweg transparent, richtliniengesteuert und auditierbar. So können Unternehmen sicher von KI-Pilotprojekten zum produktiven Einsatz übergehen.

Frage: Was bedeutet eigentlich „governed“ für einen KI-Agenten?

„Governed“ bedeutet, dass Agenten unter einer verifizierten nicht-menschlichen Identität agieren und über fein abgestufte, rollenbasierte Zugriffskontrollen verfügen, anstatt gemeinsam genutzte API-Keys mit übermäßigen Berechtigungen zu verwenden. Für die Aktionen, die Agenten ausführen wollen, und die Systeme, auf die sie zugreifen, ist eine explizite, richtlinienbasierte Berechtigung erforderlich. Die Token-Nutzung und API-Ausgaben werden über agentenspezifische Ratenlimits und finanzielle Obergrenzen gesteuert. Transaktionale Aktionen mit hohem Risiko werden bis zur menschlichen Freigabe vor der Ausführung zurückgehalten, und alle Ereignisse werden in einem zentralen Audit-Trail protokolliert. Diese Kontrollen werden durch Boomi AI Gateway in Echtzeit direkt im Datenverkehrspfad angewendet, anstatt nach einem Vorfall lediglich in einem Richtliniendokument festgehalten zu werden.

Frage: Hilft die Agent Control Plane dabei, KI-Ausgaben zu optimieren, oder setzt sie lediglich Richtlinien durch?

Beides. Dieselbe Transparenz, die die Governance durchsetzt, sorgt auch für die operative und finanzielle Kostenkontrolle. Mit der Boomi Agent Control Plane verfolgen Teams die Nutzung, Leistung und den Token-Verbrauch aller aktiven Agenten in Echtzeit. Das ermöglicht es Unternehmen, Hochleistungs-Workloads zu identifizieren, Agenten zu erkennen, die ohne Ergebnisse übermäßig viele Token verbrauchen, und Budgets umzuschichten, bevor unüberwachte Aufrufe zu finanziellen Überraschungen führen.

Frage: Funktioniert Boomi Agent Control Plane mit KI-Agenten und -Modellen, die wir bereits von anderen Anbietern haben?

Ja. Boomi ist hersteller- und modellunabhängig. Es bietet einen zentralen Kontrollpunkt für Agenten, Tools und Modelle, die auf Frameworks wie Microsoft, AWS, Salesforce oder Open-Source-Modellen basieren. Unternehmen können zudem eigenen internen Code, selbst bereitgestellte Modelle (BYOM) oder fein abgestimmte, von Experten entwickelte kleine Sprachmodelle (SLMs) einsetzen, ohne an einen bestimmten Anbieter gebunden zu sein.

Frage: Wir haben bereits Governance-Tools von unserem Cloud-Anbieter und unserem Modellhersteller. Was ist der Unterschied?

Cloud- und Modellanbieter verwalten den Datenverkehr innerhalb ihrer eigenen proprietären Plattformen, was zu fragmentierten Governance-Silos in Multi-Cloud-Umgebungen führt. Ein Unternehmen, das KI-Workloads über mehrere Clouds, Modelle und SaaS-Plattformen hinweg betreibt, hat Schwierigkeiten, das Gesamtbild über eines dieser Systeme zu steuern. Zudem hat jeder Anbieter ein berechtigtes Interesse daran, Workloads in der eigenen Umgebung zu halten. Die Boomi Agent Control Plane ist allen diesen Systemen übergeordnet und bietet eine universelle Durchsetzungsebene, anbieterübergreifende Audit-Trails sowie vollständige Transparenz – unabhängig davon, welches Modell oder welche Cloud die Arbeit ausführt.

Frage: Können wir unsere eigenen Modelle, einschließlich kleiner Sprachmodelle, auf unserer eigenen Infrastruktur ausführen?

Ja. Boomi Runtime unterstützt „Bring-Your-Own-Model“-Deployments (BYOM), die kommerzielle LLMs wie Claude und ChatGPT, Open-Weight-Modelle sowie private Modellinstanzen umfassen. Darüber hinaus führt Boomi in dieser Version feinabgestimmte kleine Sprachmodelle ein (demnächst verfügbar), die innerhalb der Laufzeitumgebung ausgeführt werden. Indem Unternehmen Modelle betreiben, die sie kontrollieren, auf einer Infrastruktur, die sie kontrollieren, sichern sie die Datenhoheit und verwandeln variable Kosten pro Token in vorhersehbare Rechenkosten.

Frage: Müssen wir unsere vorhandenen Systeme oder Integrationen ersetzen, um Boomi Agent Control Plane zu nutzen?

Nein. Die operativen Systeme bleiben unverändert bestehen. Vorhandene Boomi-Integrationsprozesse können Agenten als „governed“ Tools bereitgestellt werden, ohne dass eine Neueinrichtung erforderlich ist. Für Nicht-Boomi-Systeme verbinden sich Agenten über Boomis Bibliothek mit mehr als 1.000 vorgefertigten, MCP-fähigen Tools.

Frage: Wie sieht die Preisgestaltung bei Boomi aus?

Das Preismodell ist flexibel und verbrauchsabhängig. So können Unternehmen zunächst klein starten und ihre Investitionen mit zunehmender Nutzung skalieren. Zu den Einstiegsoptionen gehören Pay-as-you-go-Tarife, mit denen sich erste Anwendungsfälle ohne langfristige Kapitalbindung umsetzen lassen. Zudem gibt es Enterprise-Kapazitätspläne für den Einsatz von Agenten in Multi-Cloud-Umgebungen.

Frage: Wie verbindet Boomi KI-Agenten mit Backend-Systemen wie SAP, Salesforce, oder Workday?

Boomi verbindet KI-Agenten über Boomi Connect mit Backend-Systemen und bietet Managed Tool Services auf Basis des Model Context Protocol (MCP) in Kombination mit einem MCP Gateway auf Unternehmensniveau. Unter Nutzung von mehr als 1.000 vorgefertigten Tools verwandelt Boomi komplexe Integrationen in sichere MCP-Tools. Es wendet Protokollsicherheit in Echtzeit, rollenbasierte Zugriffskontrollen sowie Ratenbegrenzungen an und gewährt Agenten so transaktionalen Zugriff ganz ohne individuellen Code oder offengelegte Zugangsdaten.

Frage: Wo fangen wir an?

Unternehmen können mit einem Boomi Discovery Workshop beginnen. Dabei arbeiten die Fachexperten von Boomi gemeinsam mit den Teams aus den Bereichen Architektur, Sicherheit und Operations daran, KI-Anwendungsfälle mit hohem Mehrwert zu identifizieren, Systemabhängigkeiten abzubilden und Governance-Rahmenbedingungen festzulegen, die auf die Compliance-Anforderungen des jeweiligen Unternehmens zugeschnitten sind. Klicken Sie hier, um weitere Informationen zu erhalten.

Frage: Warum Boomi?

Vertrauen: Mehr als 30.000 Kunden vertrauen auf die Plattform, um über 200 Milliarden Nachrichten pro Quartal zu verarbeiten. Zudem verfügt Boomi über mehr als 16 Sicherheitszertifikate, welche die regionalen und branchenspezifischen Standards abdecken, unter denen regulierte Unternehmen agieren. Neutralität: Boomi ist modell- und plattformunabhängig und steuert Agenten, Modelle sowie Tools in jedem Cloud- oder Anbieter-Ökosystem. Vollständigkeit: Boomi vereint Konnektivität, Identitäts-Governance, datengestützte Absicherung und eine überall einsetzbare Ausführungs-Engine in einer einzigen Plattform.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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