Chinesischer Rechtsexperte fordert stärkere Rechtsstaatlichkeit zur Förderung der ESG-Zusammenarbeit zwischen China und Europa
Chinesischer Rechtsexperte fordert stärkere Rechtsstaatlichkeit zur Förderung der ESG-Zusammenarbeit zwischen China und Europa
MAINZ, Deutschland--(BUSINESS WIRE)--Ein stärkerer rechtlicher Rahmen und größere Rechtssicherheit seien für den Ausbau der Zusammenarbeit zwischen China und Europa in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) unerlässlich, da Unternehmen mit immer komplexeren grenzüberschreitenden Compliance-Anforderungen konfrontiert seien, erklärte ein chinesischer Rechtsexperte.
Bei seiner Rede auf der dritten chinesisch-europäischen Konferenz zu ESG-Best-Practices für Unternehmen in Mainz erklärte Wang Heng, globaler Vorsitzender der Anwaltskanzlei Shengheng und Präsident der Liaoning-Handelskammer in Deutschland, dass die Verknüpfung von ESG-Prinzipien mit der Rechtsstaatlichkeit die bilaterale wirtschaftliche Zusammenarbeit stärken, das Investitionsklima verbessern und eine nachhaltige Entwicklung fördern könne.
An der Konferenz nahmen mehr als 500 Regierungsvertreter, Führungskräfte aus der Wirtschaft, Wissenschaftler und Branchenvertreter aus China und mehreren europäischen Ländern teil, um über nachhaltiges Wachstum, den ökologischen Wandel und die Zusammenarbeit im ESG-Bereich zu diskutieren.
Wang erklärte, die nordostchinesische Provinz Liaoning habe ihr Investitionsklima durch marktorientierte Reformen, einen stärkeren Rechtsschutz und die Einbindung von ESG-Prinzipien in die Wirtschaftspolitik verbessert.
Als Beispiel nannte er das BMW-Werk in Shenyang und wies darauf hin, dass dort Chinas erstes groß angelegtes geothermisches Heizsystem in der Automobilindustrie betrieben werde, das die Kohlendioxidemissionen jährlich um etwa 18.000 Tonnen reduziere und vollständig mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werde. Er hob zudem die Zusammenarbeit zwischen dem in Liaoning ansässigen Unternehmen Wellhope Foods und dem niederländischen Tiernahrungshersteller De Heus hervor, dessen Joint Venture als nationale „grüne Fabrik“ anerkannt wurde. Ein weiteres Beispiel sei der chinesisch-deutsche (Shenyang) Industriepark für die Herstellung hochwertiger Ausrüstung, der die gegenseitige Anerkennung von Standards zur CO₂-Bilanzierung und zur grünen Zertifizierung zwischen China und Europa fördere, sagte er.
Wang erklärte, Rechtssicherheit sei zunehmend wichtiger geworden, da chinesische Unternehmen ins Ausland expandieren und europäische Unternehmen ihre Investitionen in China verstärken.
Unter Berufung auf die Erfahrung der Anwaltskanzlei Shengheng im grenzüberschreitenden Rechtsgeschäft sagte er, die Kanzlei habe ein globales Netzwerk für Rechtsdienstleistungen aufgebaut, das über Fachteams in 40 Städten in China und Deutschland sowie strategische Partnerschaften mit Anwaltskanzleien in verschiedenen Rechtsordnungen verfüge.
Durch ihr Dienstleistungsmodell „Einzige Anlaufstelle im Gastland“ bietet Shengheng chinesischen und internationalen Unternehmen, die grenzüberschreitende Investitionen tätigen, umfassende rechtliche Unterstützung und hilft Mandanten dabei, sich im lokalen regulatorischen Umfeld zurechtzufinden, Compliance-Risiken zu managen sowie die Expansion ins Ausland und den Markteintritt zu erleichtern. Er erklärte, die integrierten Rechtsdienstleistungen der Kanzlei hätten dazu beigetragen, den Handel und die Investitionen zwischen China und Deutschland in beide Richtungen zu fördern, indem sie Unternehmen während des gesamten Investitionsprozesses mehr Rechtssicherheit bieten.
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Chinesisch-europäische Konferenz zu ESG-Best-Practices für Unternehmen
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