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CWAN-Bericht: Die Verlagerung von 2,7 Billionen US-Dollar in alternative Anlagen durch die Versicherungsbranche erzeugt Technologielücke

CWAN-Analyse von 400 Versicherungsunternehmen zeigt, dass einige Versicherer mittlerweile 40 bis 50 % alternativen Anlagen zuteilen

BOISE, Idaho und NEW YORK und CHICAGO und LONDON und HONGKONG--(BUSINESS WIRE)--Clearwater Analytics (NYSE: CWAN), die umfassendste Technologieplattform für das Investmentmanagement, hat heute eine Branchenstudie veröffentlicht, die zeigt, dass sich alternative Anlagen grundlegend von einer Nischenstrategie zu einem Portfolio-Eckpfeiler gewandelt haben. Mittlerweile machen sie fast ein Drittel der Vermögenswerte der US-Versicherungsbranche aus – was ungefähr 2,7 Billionen US-Dollar entspricht – da Versicherer traditionelle Portfoliostrategien aufgeben. Ähnliche strukturelle Veränderungen zeichnen sich auch im Vereinigten Königreich und in Kontinentaleuropa ab, zumal Versicherer Diversifizierung, Rendite und die Deckung von Verbindlichkeiten unter Solvency II und sich entwickelnden Kapitalregeln anstreben.

Der Bericht „Are ‘Alternatives’ Still Alternative?“ bietet detaillierte Einblicke in die Akzeptanzmuster alternativer Anlagen im gesamten Versicherungssektor. Die Studie kombinierte NAIC-Branchendaten mit einer Analyse von rund 400 CWAN-Versicherungsunternehmen, die insgesamt 4,4 Billionen US-Dollar an Vermögenswerten repräsentieren.

Die zentralen Datenergebnisse von CWAN stellen die gängige Branchenweisheit infrage:

  • „Alternatives“-Klassifizierung erfordert Neudefinition: Was einst als eine Nischenstrategie galt, macht heute etwa 2,7 Billionen US-Dollar (oder fast ein Drittel) aller Vermögenswerte der Versicherungsbranche aus. Dies ist kein zyklischer Trend, sondern stellt eine dauerhafte, strukturelle Verschiebung dar.
  • Private Credit dominiert alternative Anlagen: Der Bericht zeigt, welche alternativen Anlageklassen den größten Aufschwung verzeichnen – an der Spitze stehen Private-Credit-Anlagen, einschließlich privat platzierter Anleihen und Hypothekendarlehen.
  • Krise bei Technologie-Infrastruktur zeichnet sich ab: Altsysteme können mit dem Wachstum alternativer Vermögenswerte nicht Schritt halten. Die Daten von CWAN zeigen, dass die Bearbeitungszeiten für alternative Vermögenswerte drei- bis fünfmal länger sind.
  • Plattform-Daten offenbaren Unterschiede bei der Allokation: Die proprietäre Datenbank von CWAN deutet auf signifikante Unterschiede bei der Akzeptanz alternativer Anlagen. Detaillierte Angaben hierzu stehen im vollständigen Bericht zur Verfügung.
  • Strukturelle Veränderungen nach der Pandemie: Der Bericht analysiert, welche Trends aus der Pandemiezeit sich dauerhaft etabliert haben, und hebt sich abzeichnende Muster hervor, die das nächste Jahrzehnt der Versicherungsinvestitionen prägen werden.

„Diese Studie zeigt vor allem, dass alternative Anlagen von der Peripherie in den Kern der Versicherungsportfolios gerückt sind – sie liegen bereits vorne“, sagte Kirat Singh, President, Risk and Alternative Assets bei CWAN. „Bei unseren Kunden sehen wir, dass führende Versicherungsunternehmen Kapital in Private Assets und alternative Anlagen verlagern, einige auf 35 %, während andere sogar bis zu 70–80 % gehen. Die wahre Herausforderung liegt nun im operativen Bereich, und eine offene, skalierbare Technologieinfrastruktur wird unerlässlich, um diese Komplexität zu bewältigen.“

Die Studie kombiniert branchenweit aggregierte NAIC-Daten mit der proprietären Datenbank von CWAN, die über 10 Billionen US-Dollar an globalen Vermögenswerten verarbeitet. So werden Allokationsmuster und operative Herausforderungen ersichtlich, die mit kleineren Datensätzen nicht erkennbar sind. Die Studie macht große Unterschiede zwischen den einzelnen Versicherern deutlich – wobei das Engagement in alternativen Anlagen von niedrigen einstelligen Werten bis weit über die Hälfte einiger Portfolios reichte – identifizierte jedoch strukturelle Aufwärtstrends, die durch den Bedarf an Diversifizierung, vorhersehbaren Renditen und der Deckung von Verbindlichkeiten angetrieben werden.

Implikationen für die Investmentbranche

Die Ergebnisse legen nahe, dass traditionelle Modelle zur Portfoliostrukturierung einer grundlegenden Überarbeitung bedürfen, was tiefgreifende Auswirkungen für Vermögensverwalter, Berater und institutionelle Investoren in allen Sektoren hat.

„Diese Studie stellt eine der umfassendsten Analysen der Akzeptanz alternativer Anlagen in der Versicherungsbranche dar“, sagte Matthew Vegari, Head of Research bei CWAN. „Durch die Kombination von NAIC-Branchendaten mit der Analyse unserer 4,4 Billionen US-Dollar umfassenden Kundendatenbank sehen wir Muster, die kleinere Datensätze einfach nicht aufdecken können, wie etwa eine Technologieinfrastrukturlücke, die die operative Stabilität bedroht. Institutionelle Investoren setzen auf neuere Anlageklassen, die Altsysteme einfach nicht in nennenswertem Umfang bewältigen können. Portfoliomanager müssen ihre Anlagen an einem Ort, in einem System einsehen können, insbesondere im heutigen Risikoumfeld. CWAN ermöglicht genau das.“

Der vollständige Forschungsbericht steht als Download hier zur Verfügung.

Über CWAN

Clearwater Analytics (NYSE: CWAN) revolutioniert das Investmentmanagement mit der branchenweit umfassendsten Cloud-nativen Plattform für institutionelle Anleger auf globalen öffentlichen und privaten Märkten. Während ältere Systeme Risiken, Ineffizienz und Datenfragmentierung mit sich bringen, liefert die Single-Instance- und Multi-Tenant-Architektur von CCWAN Echtzeitdaten und KI-gestützte Erkenntnisse über den gesamten Investitionslebenszyklus hinweg. Die Plattform beseitigt Informationssilos, indem sie Portfoliomanagement, Handel, Anlagebuchhaltung, Abstimmung, regulatorische Berichterstattung, Performance, Compliance und Risikoanalyse in einem einheitlichen System integriert. CWAN betreut führende Versicherungen, Vermögensverwalter, Hedgefonds, Banken, Unternehmen und Regierungen und unterstützt weltweit Vermögenswerte in Höhe von über 10 Billionen USD. Erfahren Sie mehr unter www.cwan.com.

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