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EES EUROPE: BATTERIESPEICHER – POWERBANKS FÜR DIE ENERGIEWENDE

MÜNCHEN & PFORZHEIM, Deutschland--(BUSINESS WIRE)--Batteriespeicher boomen. Laut einer Studie von Frontier Economics kann das Volumen netzgekoppelter Speicher allein in Deutschland bis 2050 auf 60 Gigawatt (GW) beziehungsweise 271 Gigawattstunden (GWh) ansteigen. Das ist das Vierzigfache der derzeitigen Speicherkapazität. Sowohl bei der Kostendegression als auch bei der Zubaugeschwindigkeit wird eine ähnliche Dynamik erwartet wie bei der Photovoltaik (PV) in den vergangenen Jahren. Schon bald werden Batteriespeicher damit die Energieversorgung grundlegend verändern. Die aktuellen Technologien, Trends und Marktentwicklungen werden auf der ees Europe, Europas größter und internationalster Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme, zu sehen sein. Sie findet vom 19. bis 21. Juni im Rahmen von The smarter E Europe, Europas größter Messeallianz für die Energiewirtschaft, in München statt. In 19 Messehallen und auf einem Freigelände werden rund 3.000 Aussteller sowie über 115.000 Besucher aus aller Welt erwartet.

Der Zuwachs von netzgekoppelten Speichern ist mit enormen Vorteilen für das Energiesystem verbunden und zahlt sich volkswirtschaftlich aus. Der Ausbau von Großspeichern kann den Bedarf an Investitionen in neue Gaskraftwerke in Deutschland um bis zu 9 GW drastisch reduzieren. Auch damit leisten Speicher einen enormen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen. Der Clou dabei: Dieser Ausbau ist rein marktgetrieben und kommt ohne staatliche Subventionen aus.

Kurzfristspeicher ermöglichen die Systemtransformation

Batteriespeicher übernehmen zunehmend wichtige Funktionen für eine sichere Stromversorgung sowie zur Stabilisierung der Stromnetze. So stellen Großbatteriespeicher die Spannungshaltung sicher, ermöglichen Momentanreserve sowie Schwarzstartfähigkeit und sind Teil des Engpassmanagements. Sie sind in der Lage, Schwankungen im Netz im Sekundenbereich auszugleichen und puffern Energie stunden- und tageweise. Gerade die Schwarzstartfähigkeit der Speicher wird im Notfall benötigt.

Außerdem sind Speicher in der Lage, die Folgen des verschleppten Netzausbaus abzumildern. Speicher helfen, die knappe Netzinfrastruktur gut auszulasten und so mehr Anlagen anschließen zu können. Dadurch wird mehr Leistung und mehr PV-Zubau trotz einer begrenzten Netzanschlusskapazität ermöglicht. Und ein weiterer Vorteil: Batteriespeicher erhöhen die Marktwerte erneuerbarer Energien. Grüner Strom kann bei niedrigen Marktpreisen eingespeichert und, wenn der Bedarf hoch und der Strom entsprechen teuer ist, ins Netz eingespeist werden.

Internationale Speicher-Revolution

Weltweit zeichnet sich ein exponentielles Wachstum bei Batteriespeichern ab. Fachleute erwarten, dass die globale Produktionskapazität bis 2025 auf 500 GWh pro Jahr ansteigt. In Märkten wie Australien, den USA oder Indien werden Ausschreibungen für neue Kapazitäten von Wind- oder Solarerzeugern seit Jahren mit Speichern gekoppelt. In Deutschland sind die Ausbaugeschwindigkeit und die errichtete Speicherkapazität bislang noch überschaubar. Dennoch werden hierzulande Batteriespeicher in diesem Jahr erstmals die Pumpspeicher bei der installierten Leistung überholen.

Richtige Rahmenbedingungen setzen

Um stationäre Speicher aller Größen attraktiv zu machen, bedarf es eines günstigen Marktumfeldes und einfacher Regeln. Der marktliche Zubau muss weiter ermöglicht und verbessert werden. Zeitgemäße Rahmenbedingungen für Batteriespeicher sollten durch Reformen bei den Netzentgelten, durch flexible Stromtarife oder die Einführung von Contracts for Difference gesetzt werden.

ees Europe

Unter dem Motto "Innovating Energy Storage" versammelt die ees Europe als Europas größte und internationalste Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme die führenden Akteure der Branche. Die ees Europe findet vom 19. bis 21. Juni 2024 im Rahmen von The smarter E Europe auf der Messe München statt.

Weitere Informationen : www.ees-europe.com

Contacts

ressourcenmangel an der Panke GmbH
Roberto Freiberger
roberto.freiberger@ressourcenmangel.de

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