-

AHF: Unternehmensgier stellt Gesundheitsgerechtigkeit bei der WTO in den Hintergrund

LOS ANGELES--(BUSINESS WIRE)--Die AIDS Healthcare Foundation (AHF) bringt ihre tiefe Enttäuschung darüber zum Ausdruck, dass es den Mitgliedstaaten der Welthandelsorganisation (WTO) nach 18 Monaten Verhandlungen nicht gelungen ist, eine Entscheidung über die Ausweitung der COVID-19-bezogenen Patentflexibilität auf Diagnostika, Arzneimittel und Therapeutika zu treffen.

„Diese Entscheidung ist ein Rückschlag für die globale Gesundheitsgerechtigkeit, der leider Auswirkungen auf zukünftige Pandemien weit über COVID-19 hinaus haben wird“, sagte AHF-Präsident Michael Weinstein. „Die Entscheidung, Unternehmensinteressen und Patente auf wichtige medizinische Innovationen während globaler Gesundheitsnotfälle zu schützen, steht im Widerspruch zu unserer gemeinsamen Verantwortung und der Notwendigkeit von Solidarität im Bereich der globalen öffentlichen Gesundheit. Sie vertieft bestehende gesundheitliche Ungleichheiten und behindert den Zugang zu lebensrettenden Maßnahmen, insbesondere in Ländern mit niedrigem Einkommen.“

Trotz der enttäuschenden WTO-Entscheidung ruft AHF die internationale Gemeinschaft, die politischen Entscheidungsträger und die Interessengruppen dazu auf, sich weiterhin für ein gerechteres und faireres globales Gesundheitssystem einzusetzen. Die Welt braucht gemeinsame Anstrengungen, um gesundheitliche Herausforderungen zu bewältigen und die Gesundheit und Sicherheit aller Menschen zu gewährleisten, unabhängig von ihrem geografischen Standort oder ihrem wirtschaftlichen Status.

Über die AIDS Healthcare Foundation (AHF)

Die AIDS Healthcare Foundation (AHF) ist eine weltweit tätige gemeinnützige Organisation, die mehr als 1,9 Millionen Menschen in 46 Ländern in den USA, Afrika, Lateinamerika/Karibik, im asiatisch-pazifischen Raum und in Europa medizinische Spitzenleistungen und Unterstützung bietet. Wir sind derzeit der größte gemeinnützige Anbieter von HIV/AIDS-Hilfe in der Welt. Um mehr über AHF zu erfahren, besuchen Sie bitte unsere Website: www.aidshealth.org , finden Sie uns auf Facebook: www.facebook.com/aidshealth und folgen Sie uns auf Twitter: @aidshealthcare und Instagram: @aidshealthcare

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Contacts

US MEDIENKONTAKT:
Ged Kenslea, Senior Director, Communications, AHF
+1 323 308 1833 Arbeit +1.323.791.5526 Mobil
gedk@aidshealth.org

Denys Nazarov, Director of Global Policy & Communications, AHF
+1 323.308.1829
denys.nazarov@aidshealth.org

AIDS Healthcare Foundation


Release Versions

Contacts

US MEDIENKONTAKT:
Ged Kenslea, Senior Director, Communications, AHF
+1 323 308 1833 Arbeit +1.323.791.5526 Mobil
gedk@aidshealth.org

Denys Nazarov, Director of Global Policy & Communications, AHF
+1 323.308.1829
denys.nazarov@aidshealth.org

More News From AIDS Healthcare Foundation

Im Anschluss an die HIV-Konferenz der Vereinten Nationen fordert die AHF dazu auf, Ressourcen zum Einhalten der Versprechen bereitzustellen

LOS ANGELES--(BUSINESS WIRE)--Die AIDS Healthcare Foundation (AHF) begrüßte das Engagement der Mitgliedstaaten auf der hochrangigen Konferenz der Vereinten Nationen zum Thema HIV/AIDS, unterstrich jedoch gleichzeitig, dass Millionen von Menschen, die mit HIV leben, noch immer keinen Zugang zu lebensrettender Behandlung haben und dass schätzungsweise 1,2 Millionen Menschen jedes Jahr an HIV erkranken. Während Regierungen ihr Engagement für die Beseitigung von AIDS als Bedrohung der öffentlichen...

AHF: Ebola-Ausbruch macht deutlich, dass stärkere Investitionen in die Vorsorge erforderlich sind

KAMPALA, Uganda--(BUSINESS WIRE)--Die AIDS Healthcare Foundation (AHF) fordert verstärkte Investitionen in die Ebola-Vorsorge und -Bekämpfung, da der aktuelle Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda die anhaltende Bedrohung durch diese tödliche Krankheit sowie die dringende Notwendigkeit unterstreicht, die öffentlichen Gesundheitssysteme in ganz Afrika zu stärken. Der Ausbruch wird durch den Virusstamm „Bundibugyo“ verursacht, für den es derzeit weder einen zugelassenen Impf...

Die Ebola-Krise offenbart das Versagen der derzeitigen globalen Gesundheitsarchitektur, so die AHF

LOS ANGELES--(BUSINESS WIRE)--Angesichts des sich rasch ausbreitenden Ebola-Ausbruchs in Uganda und der Demokratischen Republik Kongo (DRK) warnt die AIDS Healthcare Foundation (AHF), dass diese Krise die anhaltenden Schwächen der weltweiten Fähigkeit offenbart, schnell und gerecht auf neu auftretende Bedrohungen durch Infektionskrankheiten zu reagieren. Der aktuelle Ausbruch betrifft den Ebola-Stamm „Bundibugyo“, für den es derzeit keine zugelassenen Impfstoffe oder Therapeutika gibt, was laut...
Back to Newsroom