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Visa Provisioning Intelligence setzt zur Bekämpfung von Token-Betrug an

Der neue Visa-Service setzt ein auf maschinellem Lernen basierendes Modell ein, um die Wahrscheinlichkeit von Token-Betrug vorherzusagen, bevor er passiert.

SAN FRANCISCO--(BUSINESS WIRE)--Visa (NYSE: V), ein weltweit führendes Unternehmen im Zahlungsverkehr, gab heute die Markteinführung von Visa Provisioning Intelligence (VPI) bekannt, einem KI-basierten Produkt, das entwickelt wurde, um Token-Betrug an der Quelle zu bekämpfen. VPI ist als Mehrwert generierenden Service für Kunden verfügbar und nutzt maschinelles Lernen, um die Wahrscheinlichkeit von Betrug bei Token-Bereitstellungsanfragen einzuschätzen. So können Finanzinstitute Betrug gezielt verhindern und nahtlosere und sicherere Transaktionen für Visa-Karteninhaber anbieten.

Tokenisierung ist eine leistungsstarke Technologie zur Betrugsbekämpfung, die dazu beiträgt, die Kontodaten von Verbrauchern vor böswilligen Akteuren zu schützen, indem Kontonummern durch einen eindeutigen Code ersetzt werden. Token können jedoch unrechtmäßig an böswillige Akteure weitergegeben werden. Visa fand heraus, dass die Verluste durch Betrug bei der Token-Bereitstellung allein im Jahr 2022 weltweit schätzungsweise 450 Millionen US-Dollar ausmachten1.

„Zwar zählt die Tokenisierung zu den sichersten Transaktionsmethoden, doch wir beobachten, dass Betrüger Social Engineering und andere Betrugsmethoden einsetzen, um Token unrechtmäßig bereitzustellen“, so James Mirfin, SVP und Global Head of Risk and Identity Solutions bei Visa. „Mit VPI nutzen wir das riesige Netzwerk und die Datenkenntnisse von Visa, um Kunden dabei zu helfen, Provisioning-Betrug zu erkennen und zu verhindern, bevor er passiert.“

VPI ist ein Echtzeit-Betrugsrisiko-Wert zwischen 1 (für die geringste Betrugswahrscheinlichkeit) und 99 (für die höchste Betrugswahrscheinlichkeit)2, der Emittenten für jede Token-Bereitstellungsanfrage zur Verfügung gestellt wird. VPI verwendet ein überwachtes maschinelles Lernmodell auf Segmentebene, um Muster in früheren Token-Anfragen für Geräte-, E-Commerce- und Card-on-File-Token zu erkennen und so die Wahrscheinlichkeit eines Token-Bereitstellungsbetrugs vorherzusagen. Der VPI-Score soll Finanzinstituten die folgenden Vorteile bieten:

  • Verbesserte Betrugsvorhersage, indem Emittenten befähigt werden, Provisioning-Betrug zu erkennen und eine Token-Provisioning-Anfrage abzulehnen, bevor der Betrug auftritt.
  • Genaue Trennung von betrügerischen und nicht betrügerischen Aktivitäten, wodurch die Zahl der Ablehnungen verringert wird.
  • Eine größere Anzahl legitimer Bereitstellungsanfragen, ein höheres Zahlungsvolumen und anhaltendes Vertrauen in das Kartenzahlungsnetz.

In einem Zeitalter, in dem der größte Teil unseres Finanzlebens digital abläuft, konzentriert sich Visa weiterhin darauf, die Sicherheit seines Netzwerks zu verbessern und seinen Kunden innovative Technologien zur Verfügung zu stellen, um den Schutz von Kundendaten zu gewährleisten, wo immer Transaktionen stattfinden. VPI steht jetzt für Kunden weltweit im Rahmen der Visa-Suite von Mehrwert-Services zur Verfügung. Wenn Sie mehr über Risk and Identity Solutions bei Visa erfahren möchten, besuchen Sie unsere Website Intelligent Security.

Über Visa Inc.

Visa (NYSE: V) ist ein im digitalen Zahlungsverkehr weltweit führendes Unternehmen, das Transaktionen zwischen Verbrauchern, Handelsunternehmen, Finanzinstitutionen und staatlichen Stellen in mehr als 200 Ländern und Gebieten ermöglicht. Unser Ziel ist es, die Welt über das innovativste, bequemste, zuverlässigste und sicherste Zahlungsnetzwerk zu verbinden, damit Einzelpersonen, Unternehmen und Volkswirtschaften gedeihen können. Wir sind davon überzeugt, dass Volkswirtschaften, die alle Menschen einschließen, alle Menschen überall voranbringen, und wir betrachten den Zugang zu Leistungen als Fundament für die Zukunft des Geldverkehrs. Erfahren Sie mehr unter Visa.com.

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1 Visa Risk MIS
2 Kunden können eine Null erhalten, die anzeigt, dass die Token-Bereitstellungsanforderung nicht bewertet wurde

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Contacts

Meg Omecene
momecene@visa.com

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