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Untersuchungen zeigen, dass Einschränkungen bei der Softwareentwicklung Banken jährlich 5 % Umsatz kosten

Banken greifen bei der Zahlungsabwicklung zunehmend auf „Low-Code“ zurück, um die Kontrolle über ihren Transformationsprozess zu übernehmen

LONDON--(BUSINESS WIRE)--Eine von Celent im Auftrag von Icon Solutions durchgeführte unabhängige Studie schätzt, dass Kapazitätsengpässe bei Softwareentwicklern die Zahlungseinnahmen der Banken in den letzten zwei Jahren um 5 % beeinträchtigt haben. Dies führt zu einem zunehmenden Interesse an „Low-Code“-Tools und -Plattformen, um die Bereitstellung umsatzgenerierender Dienste zu beschleunigen und gleichzeitig die Kontrolle über den Entwicklungsprozess zu behalten.

Die heute auf der Sibos gestartete Umfrage unter Tier-1-Banken in Nordamerika und Europa hat ergeben, dass das kontobasierte Zahlungsabwicklungsmodell weiterhin erheblichem und anhaltendem Druck ausgesetzt ist. Trotz eines Hochzinsumfelds gaben 61 % an, dass es aufgrund sich ändernder Kundenerwartungen, zunehmender regulatorischer Anforderungen und des Aufkommens neuer Wettbewerber immer schwieriger wird, die Margen aufrechtzuerhalten.

Diese Margenherausforderungen werden durch Kapazitätsbeschränkungen der technologischen Abteilungen verschärft. Viele große Banken geben Eigenentwicklungen Vorrang vor dem Kauf von Anbieterpaketen für Software zur Zahlungsabwicklung, um die Kontrolle zu behalten und sich von der Konkurrenz abzuheben. Die Fähigkeit, Veränderungen herbeizuführen, ist jedoch eingeschränkt und Verbesserungsprojekte werden häufig abgebrochen, im Umfang reduziert oder schaffen es noch nicht einmal, in die Roadmaps aufgenommen zu werden. Im Durchschnitt haben Banken in den letzten zwei Jahren etwa vier Gelegenheiten zur Einführung umsatzgenerierender Verbesserungen ihres Zahlungsabwicklungsangebots verpasst, wobei die Opportunitätskosten auf etwa 5 % der jährlichen Zahlungseinnahmen geschätzt werden.

Um diese Herausforderung zu meistern, erforschen Banken zunehmend den Einsatz von Low-Code, um mehr Effizienz, Agilität und Zusammenarbeit zu erreichen. Bei Low-Code werden standardisierte, vorgefertigte Blöcke verwendet, mit denen über eine visuelle „Drag-and-Drop“-Oberfläche schnell neuer Code erstellt oder Änderungen an vorhandener Software vorgenommen werden können. Dies ermöglicht eine Softwareentwicklung ohne Code schreiben zu müssen, erhöht die Produktivität der Entwickler und ermöglicht es technisch weniger versierten Produktspezialisten der Bank, zum Entwicklungsprozess beizutragen.

Während Low-Code traditionell auf Unternehmensanwendungen oder Projekte zur Verbesserung von Arbeitsabläufen beschränkt war, ergab die Untersuchung, dass mehrere große Banken den Einsatz nun auf die Zahlungsabwicklung ausweiten. 36 % der Banken gaben an, dass sie Low-Code bereits in gewissem Umfang zur Unterstützung der Softwareentwicklung bei Nicht-Kartenzahlungen einsetzen, wobei der gleiche Anteil aktiv experimentiert oder ihre Optionen erkundet. Insgesamt planen 90 % der Banken, in naher Zukunft Low-Code für kartenlose Zahlungen zu implementieren.

„Low-Code ist kein neues Konzept, entwickelt sich aber zu einem sehr wichtigen Thema in der Zahlungsbranche“, kommentiert Kieran Hines, Principal Analyst bei Celent. „Viele große Banken stehen vor den gleichen Herausforderungen: Die notwendigen Modernisierungen des Zahlungsverkehrs und Verbesserungen der Produkte scheitern an der Begrenztheit der Kapazitäten. Einige Early Adopters verwenden mittlerweile in manchen Bereichen Low-Code auch für kartenlose Zahlungen, und die Zahl der Erfolgsnachweise und Anwendungsfälle nimmt zu. Dahinter steckt ein wachsender Konsens darüber, dass die Vorteile von Low-Code sowohl real als auch realisierbar sind.“

Toine van Beusekom, Strategy Director bei Icon, fügt hinzu: „Low-Code bietet eine großartige Gelegenheit, die Wertschöpfungskette der Zahlungsabwicklung neu zu gestalten, Zahlungen vom Kosten- zum Profitcenter zu verlagern und zugleich die Kontrolle zu behalten. Es gibt keinen universellen Ansatz für die Nutzung von Low-Code zur Bereitstellung verbesserter, umsatzgenerierender Dienstleistungen, sondern jede Bank muss sich ihre eigenen Gedanken machen und das gesamte Spektrum in Betracht ziehen – vom Kauf eines Pakets bis hin zur vollständig intern entwickelten Software – um einen einheitlichen Fokus auf den Kundenbedarf sicherzustellen. Dies beginnt mit einer klaren Strategie und einem Verständnis der zugrunde liegenden architektonischen Anforderungen, die zur Realisierung des transformativen Potenzials erforderlich sind.“

Um den vollständigen Bericht „Using Low Code to Accelerate Payments Innovation: Unlocking Greater Agility and Flexibility“ herunterzuladen, klicken Sie hier.

Auf der Sibos wird Icon Strategien zur Zahlungsabwicklung eingehender erkunden. Besuchen Sie das Team am Stand DISM10 oder klicken Sie hier, um ein Meeting zu buchen.

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Über Icon Solutions

Icon Solutions ist ein führender Spezialanbieter von Dienstleistungen und Technologielösungen, welche die Transformation des Bankwesens vereinfachen.

Icon steht für die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Zahlungsverkehrs. Gestützt auf seine nachweisliche Erfolgsbilanz bei der Bereitstellung unternehmenskritischer Lösungen für global operierende Institutionen bringt das Unternehmen Bank- und Zahlungsarchitekturen der nächsten Generation voran. Icon setzt auf branchenführende Experten, Dienstleistungen, Beschleuniger und Technologien, welche die Kunden in die Lage versetzen, Probleme zu lösen, unnötig komplexe Strukturen zu vereinfachen und den Wandel zu fördern.

Icon lässt seine Fachkompetenz in den Bereichen Zahlungsverkehr, Technologie und Integration in die Entwicklung von IPF einfließen. Dabei handelt es sich um eine cloud-native, Open-Source-basierte Low-Code-Technologieplattform zur Beschleunigung der Transformation im Zahlungsverkehr.

Zu den Kunden von Icon zählen führende Banken wie BNP Paribas, HSBC und Lloyds Banking Group.

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Für weitere Medieninformationen zu Icon Solutions wenden Sie sich bitte an Ellie Fingleton bei iseepr ellie.f@iseepr.co.uk

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