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PUMA verpflichtet sich, bis spätestens 2030 sämtliches Rindsleder aus Lieferketten zu beziehen, die nachweislich nicht zur Abholzung von Wäldern beitragen

HERZOGENAURACH, Deutschland--(BUSINESS WIRE)--PUMA hat sich der Initiative Deforestation-Free Call to Action for Leather (Aufruf zum Handeln für Leder ohne Abholzung von Wäldern) angeschlossen, die von den globalen gemeinnützigen Organisationen Textile Exchange und Leather Working Group mit dem Ziel ins Leben gerufen wurde, gerechte, transparente und abholzungsfreie Lederlieferketten zu schaffen. Diese branchenübergreifende Initiative zielt darauf ab, Marken zum aktiven Handeln zu bewegen, um die Abholzung von Wäldern und die Umwandlung natürlicher Ökosysteme im Zusammenhang mit der Lederbeschaffung zu beenden. Auf diese Weise sollen der Lebensraum von Wildtieren und die biologische Vielfalt geschützt, die zur Abmilderung des Klimawandels erforderlichen Kohlenstoffvorräte erhalten und die Menschenrechte geschützt werden.

Bekleidungslieferketten stehen im Zusammenhang mit einer Verschlechterung der Bodenqualität, der Umwandlung natürlicher Ökosysteme und der Verschmutzung von Gewässern. Die meisten negativen Auswirkungen auf die Biodiversität entstehen auf drei Stufen der Wertschöpfungskette - der Rohstoffgewinnung, der Rohstoffaufbereitung und -verarbeitung und dem Ende der Produktlebensdauer.

“Um das Risiko des Verlusts von Biodiversität aufgrund unserer Produktionsprozesse zu vermindern, wirkt PUMA dem Risiko der Umweltverschmutzung entgegen, indem wir die Verwendung nachhaltigerer Materialien erhöhen und die Programme unserer Zulieferer in den Bereichen Klima, Chemikalien, Wasser und Luft unterstützen”, sagt Veronique Rochet, Senior Head of Sustainability bei PUMA. “Diese Selbstverpflichtung zur Vermeidung der Abholzung von Wäldern unterstützt auch direkt eines der 10FOR25-Nachhaltigkeitsziele von PUMA, die darauf abzielen, unsere Einflussnahme auf die biologische Vielfalt zu reduzieren. Um zum Schutz gefährdeter Wälder und Arten beizutragen, verpflichtet sich PUMA außerdem, kein Holz oder aus Holz gewonnene Materialien zu verwenden, die aus alten und gefährdeten Waldbeständen stammen”, sagt Veronique.

100% des Leders, das PUMA gegenwärtig bezieht, stammen aus Gerbereien, die von der Leather Working Group zertifiziert sind. Dies bedeutet, dass das in PUMA-Produkten verwendete Leder von Herstellern stammt, die an der Umsetzung von Standards für bewährte Praktiken im Bereich Umweltmanagement und Rückverfolgbarkeit arbeiten. PUMA überwacht derzeit die Rückverfolgbarkeit in seinen von der LWG (Leather Working Group) mit einer Medaille ausgezeichneten Gerbereien.

Die Hälfte des bei PUMA verwendeten Leders ist allerdings Wildleder, ein Nebenprodukt der Vollnarbenlederherstellung. Die Herausforderung, vor der PUMA und andere Unternehmen der Branche derzeit stehen, besteht darin, dass die meisten Wildledergerbereien außer mit Direktgerbereien auch mit Vermittlern und Zwischenhändlern zusammenarbeiten, um eine stabile Versorgung zu gewährleisten, was eine vollständige Rückverfolgbarkeit bis zu den Rinderfarmen schwierig macht.

PUMA sieht der Zusammenarbeit mit der Industrie, seiner Lederlieferkette, Textile Exchange und der Leather Working Group erwartungsvoll entgegen, um die Hindernisse auszuräumen und gemeinsam Lösungen zu finden.

PUMA

PUMA ist eine der weltweit führenden Sportmarken, die Schuhe, Textilien und Accessoires entwirft, entwickelt, verkauft und vermarktet. Seit 75 Jahren bringt PUMA Sport und Kultur unermüdlich voran, indem das Unternehmen schnelle Produkte für die schnellsten Athleten der Welt entwickelt. Zu den Performance- und sportlich-inspirierten Lifestyle-Produktkategorien von PUMA gehören u.a. Fußball, Running und Training, Basketball, Golf und Motorsport. PUMA kooperiert mit renommierten Designern und Marken und bringt so sportliche Einflüsse in die Straßenkultur und Mode. Zur PUMA-Gruppe gehören die Marken PUMA, Cobra Golf und stichd. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte in über 120 Ländern, beschäftigt weltweit ungefähr 20.000 Mitarbeiter und hat seinen Sitz in Herzogenaurach (Deutschland).

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Contacts

Samantha Du Plessis
Lead Sustainability Communication
Samantha.duplessis@puma.com

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