2018 Iron Deficiency Day: Aufklärung über Eisenmangel sollte stärker gefördert werden

  • Der diesjährige Iron Deficiency Day (26. November 2018) zielt darauf ab, das Bewusstsein für die gravierenden öffentlichen Gesundheitsprobleme aufgrund von Eisenmangel und Eisenmangelanämie zu schärfen und die potenziellen negativen Folgen dieses Mangels für die Betroffenen besonders hervorzuheben.1
  • Von Eisenmangel ist gegenwärtig ein Drittel der Weltbevölkerung betroffen.2
  • Am häufigsten ist dieser bei prämenopausalen und schwangeren Frauen sowie Kindern unter fünf Jahren anzutreffen.3
  • In diesem Jahr wird der Iron Deficiency Day Symptom Checker animierte Figuren einsetzen, um die unterschiedlichen und zahlreichen Symptome in Zusammenhang mit Eisenmangel und Eisenmangelanämie zu veranschaulichen.

ZÜRICH--()--Pflichtmitteilung:

AM „IRON DEFICIENCY DAY 2018“ ERGEHT EINE AUFFORDERUNG AN ALLE MENSCHEN RUND UM DEN GLOBUS, INFORMATIONEN ÜBER EISENMANGEL EINZUHOLEN UND ZU VERSTEHEN, WESHALB EISEN FÜR DEN KÖRPER SO WICHTIG IST UND WELCHE FOLGEN EINTRETEN KÖNNEN, WENN DEM EISENSPIEGEL NICHT DIE NOTWENDIGE AUFMERKSAMKEIT GEWIDMET WIRD. TROTZ SEINER POTENZIELL GRAVIERENDEN FOLGEN UND RELATIV HOHEN PRÄVALENZ IST EISENMANGEL WEITERHIN EIN HÄUFIG UNERKANNTES UND UNTERSCHÄTZTES LEIDEN.6, 7

Obwohl der Eisenmangel jedermann betreffen kann, tritt er am häufigsten bei prämenopausalen und schwangeren Frauen sowie bei Kindern unter fünf Jahren auf3. Unbehandelter Eisenmangel kann sich zu Eisenmangelanämie entwickeln. Die Folgen von Eisenmangel unterscheiden sich von Person zu Person, können jedoch zu einer Verschlechterung der allgemeinen Gesundheit und des Wohlbefindens führen.13 Selbst ohne Anämie kann Eisenmangel beeinträchtigend wirken, eine zugrunde liegende chronische Erkrankung verschlimmern und eine erhöhte Morbidität und Mortalität nach sich ziehen.4 Wenn die Mangelerscheinung fortschreitet, können zu den allgemeinen Symptomen Müdigkeit,5, 9, 10 blasse Haut,5 brüchige Nägel,5, 11 Verlangen nach Dingen wie Schmutz, Ton und Eis5, 12 und eine Konzentrationsunfähigkeit zählen.9, 13 Eisenmangel kann sich jedoch in unterschiedlichen Symptomen manifestieren. Diese sind nicht leicht zu präzisieren und können mit einer Reihe anderer Erkrankungen in Zusammenhang stehen.4,5 Insbesondere bei Kindern kann Eisenmangel die kognitive und motorische Entwicklung beeinträchtigen.14

Das Nichterkennen der Symptome eines Eisenmangels und einer Eisenmangelanämie trägt oftmals in beträchtlicher Weise zur Nichteinholung - und dem Erhalt - einer Diagnose bei.4 Die Fähigkeit zur Identifizierung der Symptome bedeutet einen wichtigen Schritt zur Diagnosefindung. Der neue Iron Deficiency Day Symptom Checker wird von Animationen Gebrauch machen, um die Folgen von Eisenmangel und Eisenmangelanämie zu beleuchten, sodass die Betroffenen in die Lage versetzt werden, diese Mangelerscheinung zu erkennen.

Dr. Diana Mansour, Consultant in Community Gynaecology and Reproductive Health Care und Head of Sexual Health Services am New Croft Centre in Newcastle (Großbritannien), erklärte: „Der Eisenmangel betrifft immens viele Frauen rund um den Globus und kann signifikante Auswirkungen auf ihre Gesundheit und Lebensqualität haben. Die Aufrechterhaltung des Eisenspiegels ist für schwangere Frauen von besonderer Bedeutung, da er nicht nur die Gesundheit der Frauen, sondern auch die Entwicklung des Ungeborenen beeinträchtigen kann. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, dass Frauen dazu ermutigt werden, die Symptome eines Eisenmangels zu erkennen, sodass sie sich an ihren Gesundheitsdienstleister wenden können, um die notwendige Unterstützung zu erhalten und ihren Eisenspiegel effektiv zu steuern.“

Prof. Michal Matysiak, Department of Paediatrics, Haematology and Oncology, Medizinische Universität Warschau (Polen) betont, dass eine wirkliche Notwendigkeit bestehe, das Bewusstsein für die gravierenden Konsequenzen eines Eisenmangels zu schärfen. „Obwohl der Eisenmangel große Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung besitzen kann, bleibt er häufig unerkannt und unbehandelt. Diese Erkrankung ist nach wie vor der häufigste Ernährungsmangel weltweit. Die Schärfung des Bewusstseins für einen potenziellen Eisenmangel und ein Verständnis dieser Symptome könnten zur Eindämmung dieses Problems beitragen.“

Vifor Pharma Group ist ein global tätiges Pharmaunternehmen, das bestrebt ist, Weltmarktführer für die Bereiche Eisenmangel, Nephrologie und kardiorenale Therapieformen zu werden. Das Unternehmen ist der bevorzugte Partner für Pharmazeutika und innovative patientenorientierte Lösungen. Vifor Pharma Group hat sich zum Ziel gesetzt, Patienten rund um den Globus bei schwerwiegenden und chronischen Erkrankungen zu unterstützen, ein besseres und gesünderes Leben zu führen. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vermarktet pharmazeutische Produkte zur bestmöglichen Patientenversorgung. Die Gruppe spielt eine führende Rolle in all ihren Kerngeschäften und besteht aus folgenden Unternehmen: Vifor Pharma; Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma, ein Unternehmenszusammenschluss mit Fresenius Medical Care; Relypsa und OM Pharma. Die Gruppe unterhält ihren Hauptsitz in der Schweiz und ist an der Swiss Stock Exchange (SIX Swiss Exchange, VIFN, ISIN: CH0364749348) notiert. Weitere Informationen finden Sie unter www.viforpharma.com.

Iron Deficiency Day findet jedes Jahr am 26. November statt und widmet sich folgenden Themen:

  • Bewusstseinsschärfung für die gravierenden Folgen des Eisenmangels für die öffentliche Gesundheit.1
  • Betonung der signifikanten Auswirkungen von Eisenmangel und Eisenmangelanämie für die Betroffenen.1
  • Unterstützung von Betroffenen bei der Erkennung der typischen und häufig übersehenen Symptome.

Zur Unterstützung der Betroffenen rund um den Globus bei der Aufklärung über den Eisenmangel wurden im Rahmen des Iron Deficiency Day 2018 zahlreiche Informationen und Themen ausgearbeitet, um über potenziellen Eisenmangel und Eisenmangelanämie aufzuklären. Zusätzlich wurde ein Symptom Checker bereitgestellt, um den Betroffenen das Erkennen der zahlreichen, aber vielfältigen Symptome zu erleichtern. Der Symptom Checker listet die Hauptsymptome in Zusammenhang mit Eisenmangel und Eisenmangelanämie und veranschaulicht diese mit einer animierten Figur, um jedes Symptom genauer zu erläutern.

Eisenmangel liegt bei einem Drittel der Weltbevölkerung vor.2 Dieser Mangel findet sich am häufigsten bei prämenopausalen und schwangeren Frauen sowie bei Kindern im Alter von weniger als fünf Jahren.3 In Europa beispielsweise sind bis zu 33 Prozent der prämenopausalen Frauen und bis zu 77 Prozent der schwangeren Frauen sowie bis zu 48 Prozent der Kinder davon betroffen3. Eisenmangel steht ebenfalls häufig in Zusammenhang mit chronisch entzündlichen Erkrankungen wie chronischer Herzinsuffizienz, chronischen Nierenerkrankungen und Reizdarmsyndromen.4

Eisen wird im gesamten Körper benötigt. Das Metall ist unerlässlich für die Produktion der roten Blutkörperchen und gewährleistet, dass das Herz und die Skelettmuskeln wirkungsvoll funktionieren können.15 Eisen spielt auch eine wesentliche Rolle bei der Bekämpfung von Infektionen und Krankheiten,16 der Aufrechterhaltung des Energieniveaus16 und für die normale Gehirnfunktion.17 Wenn die Eisenspeicher des Körpers unzureichend gefüllt sind (Eisenmangel), kann dies zu einer Beeinträchtigung nahezu aller Aspekte des täglichen Lebens führen. Hierzu zählen der Stoffwechsel, die mentale und physische Gesundheit, die Arbeitsleistung und selbst die Sexualfunktion.5, 17 Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation könne Eisenmangel zu einer Reduzierung der physischen Arbeitsleistung um 30 Prozent führen.18

Weitere Informationen finden Sie unter www.irondeficiencyday.com.

Quellenangaben

  1. Hassan, Tamer Hasan et al. „Impact of Iron Deficiency Anemia on the Function of the Immune System in Children.” Ed. Esaki M. Shankar. Medicine 95.47 (2016): e5395. PMC. Web. 12. Juni 2018.
  2. Peyrin-Biroulet L, et al. Guidelines on the diagnosis and treatment of iron deficiency across indications: a systematic review. Am J Clin Nutr. 2015;102(6):1585-94.
  3. Hercberg S, et al. Iron deficiency in Europe. Public Health Nutr. 2007;4(2b).
  4. Cappellini MD et al. Iron deficiency across chronic inflammatory conditions: International expert opinion on definition, diagnosis, and management. Am J Hematol. Okt. 2017;92(10):1068-1078.
  5. Auerbach M, Adamson JW. How we diagnose and treat iron deficiency anemia. Am J Hematol. 2016;91(1):31-38.
  6. Thachil J. Iron deficiency: still under-diagnosed? Br J Hosp Med. 2015;76(9):528-532.
  7. Miller JL. Anemia: a common and curable disease. Cold Spring Harb Perspect Med. Juli 2013; 3(7).
  8. Caramelo L, Mezzacasa A and Kassebaum NJ. Iron Deficiency. Understanding perceptions of sufferers and the general public. EHA 21st Annual Congress, 9.-12. Juni 2016, Kopenhagen, Dänemark.
  9. Fernando B, et al. A guide to diagnosis of iron deficiency and iron deficiency anemia in digestive diseases. World J Gastroenterol. 7. Okt. 2009; 15(37): 4638-4643.
  10. Favrat, B., et al. (2014). Evaluation of a single dose of ferric carboxymaltose in fatigued, iron-deficient women--PREFER a randomized, placebo-controlled study. PLoS One 9(4): e94217. eCollection 2014. <
  11. Cashman MW, Sloan SB. Nutrition and nail disease. Clin Dermatol. 2010;28(4):420-5.
  12. Barton JC, et al. Pica associated with iron deficiency or depletion: clinical and laboratory correlates in 262 non-pregnant adult outpatients. BMC Blood Disord. 2010;10:9. doi:10.1186/1471-2326-10-9.
  13. Patterson A et al. Iron deficiency, general health and fatigue: Results from the Australian Longitudinal Study on Women’s Health. Qual Life Res. 2000;9:491-497.
  14. World Health Organisation. Nutritional anaemias: tools for effective prevention and control. 2017. Verfügbar unter: http://www.who.int/nutrition/publications/micronutrients/anaemias-tools-prevention-control/en/. Letzter Zugriff: Juni 2018.
  15. Camaschella C. 2015. Iron‐deficiency anemia. N. Engl. J. Med. 372:1832–1843.
  16. Beard JL. Iron biology in immune function, muscle metabolism and neuronal functioning. J Nutr. 2001:568-580.
  17. Pinero DJ, Connor JR. Iron in the Brain: An Important Contributor in Normal and Diseased States. Neurosci. 2000;6(6):435-453.
  18. World Health Organisation. Iron deficiency anaemia. Assessment, prevention and control: A guide for programme managers. 2001. Verfügbar unter: http://www.who.int/nutrition/publications/en/ida_assessment_prevention_control.pdf Letzter Zugriff: Juni 2018.

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