Globale Forschung zeigt, dass KI die Technologielandschaft der 2020er Jahre prägt, aber unbeabsichtigte Konsequenzen große Risiken bergen

ISACA feiert 50-jähriges Bestehen mit Umfrage unter mehr als 5000 Tech-Profis zum nächsten Jahrzehnt im Technologiebereich

SCHAUMBURG, Illinois (USA)--()--Die sich entwickelnde Beziehung zwischen künstlicher Intelligenz, Automatisierung und Menschen wird laut einer neuen ISACA-Studie zur Technologielandschaft der 2020er Jahre vielversprechende Möglichkeiten für die Tech-Belegschaft schaffen und gleichzeitig ernüchternde Bedenken für die breite Öffentlichkeit aufwerfen.

Die ISACA-Umfrage mit dem Titel „Next Decade of Tech: Envisioning the 2020s“ unter mehr als 5000 Fachleuten im Bereich Business Technology entstand im Rahmen des 50-jährigen Bestehens von ISACA, da sich der weltweite Berufsverband weiterhin dafür einsetzt, seinen Mitgliedern dabei zu helfen, die Zukunft der Technologie zu steuern. Die Studie zeigt, dass die Befragten hinsichtlich der Auswirkung des technologischen Fortschritts im neuen Jahrzehnt auf ihre Karriere wesentlich optimistischer sind (59 %) als hinsichtlich der Auswirkung auf die Gesellschaft insgesamt (40 %).

Vom Standpunkt des Arbeitsplatzes aus sind die Befragten optimistisch, dass technologische Veränderungen sowohl ihre Organisationen zum Erfolg führen als auch ihr Gehalt erhöhen werden:

  • Fast 9 von 10 Befragten (87 %) gaben an, dass KI bzw. maschinelles Lernen einen erheblichen oder mäßigen Einfluss auf die Rentabilität von Unternehmen haben wird.
  • 58 Prozent erwarten, dass die sich entwickelnde Technologielandschaft zu Gehaltserhöhungen für Tech-Profis führen wird.

Es wird erwartet, dass die meisten Technologierollen durch KI und eine stärkere Integration von Technologie am Arbeitsplatz neu kalibriert werden. 93 Prozent der Befragten erwarten, dass eine verstärkte Belegschaft – oder eine enge Zusammenarbeit von Menschen, Robotern und KI – die Ausführung einiger oder der meisten Arbeiten neu gestalten wird.

„Das Tempo des technologiegetriebenen Wandels wird sich weiter beschleunigen, daher ist es wichtiger denn je, immer zu lernen“, sagte David Samuelson, CEO von ISACA. „Sowohl als Einzelperson als auch in unserem Unternehmen werden wir neue Fähigkeiten und Rahmenbedingungen benötigen, um den unvermeidlichen Wandel in Angriff zu nehmen. Da sich das nächste Jahrzehnt schnell nähert, wird unser menschliches Potenzial in Kombination mit diesen fortschrittlichen Technologien eine Ära positiver technologischer Durchbrüche einläuten und eine Zukunft gewährleisten, in der wir alle erfolgreich sein können.“

Potenzielle Fallstricke von KI wirken der Begeisterung entgegen

Während KI bzw. maschinelles Lernen vor Cloud-Plattformen und Big Data als die wichtigste Unternehmenstechnologie des nächsten Jahrzehnts gilt, halten es nur 50 Prozent der Befragten für wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich, dass Unternehmen den ethischen Aspekten der Bereitstellung von KI ausreichende Aufmerksamkeit schenken werden.

Ob durch böswillige oder irrtümliche Verwendung von KI, die potenziellen Folgen eines Missbrauchs können schwerwiegend sein. Die Befragten sind am meisten besorgt über KI-Angriffe, die im Zusammenhang mit Folgendem stehen:

  • Kritische Infrastruktur (73 %)
  • Soziale Manipulation (58 %)
  • Autonome Waffen (56 %)
  • Angriffe auf das Gesundheitswesen (56 %)
  • Datenvergiftung (55 %)

Weitere bemerkenswerte Ergebnisse der ISACA-Umfrage „Next Decade of Tech“:

  • Die Kompetenzlücke im Bereich Cybersicherheit ist weiterhin problematisch. Nur 18 Prozent der Befragten erwarten, dass die Wissenslücke im Bereich Cybersicherheit im neuen Jahrzehnt größtenteils oder vollständig geschlossen wird.
  • Der Aufstieg der Digital Natives wird die Unternehmenskultur verändern. Da die Digital Natives, also diejenigen, die mit etablierter digitaler Technologie aufgewachsen sind, zunehmend Führungspositionen erobern, gehen 72 Prozent der Befragten davon aus, dass die Cybersicherheit für Unternehmen eine höhere Priorität haben wird, während 56 Prozent der Meinung sind, dass Unternehmen den Einsatz neuer Technologien aktiver gestalten werden.
  • Viele alltägliche Aktivitäten könnten eingestellt werden. Die Befragten erwarten, dass technologische Innovationen des neuen Jahrzehnts einige Routinetätigkeiten und Notwendigkeiten weniger alltäglich machen, darunter die Verwendung von Bargeld (75 %), physischen Schlüsseln (60 %), physischen Ausweisen/Bordkarten (58 %) und die Nutzung von physischen Bürostandorten (58 %). Die Befragten sehen die Zukunft autonomer Fahrzeuge uneinheitlicher. 48 Prozent sagen, dass es wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich ist, dass sich selbstfahrende Autos bis zum Ende des Jahrzehnts durchsetzen werden.

Weitere Ressourcen zu dieser Forschungsarbeit finden Sie unter www.isaca.org/next-decade-of-tech.

Contacts

Emily Van Camp, evcamp@isaca.org, +1.847.385.7223

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