Wasabi Cloud Storage Index 2023: Ausgaben für Cloud-Speicher steigen

Die aktuellen Ergebnisse des EMEA Cloud Storage Index 2023 von Wasabi zeigen, dass Unternehmen ihre IT-Budgets für Cloudspeicherlösungen erhöhen. Als Gründe hierfür nennt die Umfrage unter anderem die steigende Beliebtheit von Cloud-Nutzung und versteckte Anbietergebühren.

  • 87 Prozent der befragten Unternehmen in der EMEA-Region verlagerten 2022 ihren Speicher von On-Premise in die Public Cloud
  • 83 Prozent erwarten, dass die Menge, der in der Cloud gespeicherten Daten, 2023 zunehmen wird
  • 52 Prozent der befragten Unternehmen in der EMEA-Region gaben an, ihr Budget für Public Cloud Storage im letzten Jahr überzogen zu haben

BOSTON & FRANKFURT--()--Der internationale Hot-Cloud-Speicheranbieter Wasabi Technologies veröffentlicht heute den dritten Teil seines diesjährigen Global Cloud Storage Index. Die Ergebnisse der weltweiten Umfrage geben einen wertvollen Überblick über den derzeitigen Stand von Speicherinfrastrukturen in Unternehmen aus EMEA. Die Studie wurde Wasabi Technologies in Auftrag und von Vanson Bourne durchgeführt. Sie zielt darauf ab, Trendverläufe zur Einführung von Public-Cloud-Storage und die Faktoren zur Kaufentscheidungen von Cloud-Services zu erkennen sowie die wichtigsten Prioritäten zu Budgetfragen, Anwendungsfällen, Sicherheit und Cloud-Datenmigration sichtbar zu machen.

EMEA ist ein unglaublich wichtiges Segment des gesamten Cloud-Storage-Marktes. Die Region und der Markt haben einzigartige Anforderungen an Sicherheit, Datenbewegung, Datenhoheit und Zugänglichkeit, so Andrew Smith, ehemaliger IDC-Analyst und Senior Manager of Strategy and Market Intelligence bei Wasabi Technologies. „Diese Anforderungen können Entscheidungen über Cloud-Infrastrukturen und Migrationsvorhaben komplexer machen. Unsere Umfragedaten schließen darauf, dass die EMEA-Region im Jahr 2023 sowohl die in der Cloud gespeicherten Datenmengen als auch die Budgets für Cloud-Speicher weiter erhöhen wird.“

Den Umfrageergebnissen zufolge erwarten 83 Prozent der befragten Unternehmen in der EMEA-Region, dass sie die Menge, der in der Public Cloud gespeicherten Daten, im nächsten Jahr erhöhen müssen. 81 Prozent planen eine entsprechende Aufstockung ihrer Budgets für Cloudspeicherlösungen. Darüber hinaus ergab die Umfrage, dass EMEA-Unternehmen Cloud-Speicherumgebungen (öffentlich und private) gegenüber herkömmlichen IT-Umgebungen vorziehen. Viele EMEA-Organisationen haben jedoch Schwierigkeiten, die mit Public-Cloud-Speicher verbundenen Gebühren- und Kostenstrukturen zu bewältigen.

EMEA nutzt bevorzugt Cloud-Storage, jedoch bleiben Sicherheitsbedenken vorrangig

  • 87 Prozent der befragten Unternehmen in EMEA verlagerten im Jahr 2022 ihren Speicher von On-Premises in Public Clouds. In Deutschland und den Niederlanden liegt der Prozentsatz mit 98 Prozent und 97 Prozent sogar über EMEA-Durchschnitt. Großbritannien und Frankreich liegen mit 78 Prozent und 85 Prozent darunter.
  • 90 Prozent der Unternehmen in der EMEA-Region gehen davon aus, dass die Menge der in der Cloud gespeicherten Daten im Jahr 2023 gleichbleiben oder steigen wird.
  • Die drei wichtigsten Faktoren, für die Migration von On-Premises zu Cloud-Lösungen sind laut Umfrage
    • eine widerstandsfähigere Infrastruktur (43 Prozent),
    • Kosten für die Erneuerung alter oder den Kauf neuer Hardware zu vermeiden (40 Prozent) und
    • die Notwendigkeit, Ressourcen zu skalieren (38 Prozent).
  • Frankreich hob sich von den übrigen EMEA-Befragten ab: Hier gilt der Zugang zu globalen Regionen als wichtigster Faktor (44 Prozent).
  • Unternehmen aus Großbritannien und Deutschland geben an, dass die Erfüllung von Compliance- und Regulierungsanforderungen ihr drängendstes Problem sei.
  • Für die befragten Unternehmen in Großbritannien ist die DSGVO mit Abstand die wichtigste Norm bei der Cloud-Nutzung, während für Deutschland und Frankreich ISO-Standards auf Platz eins liegen.
  • In Frankreich geben 40 Prozent der Unternehmen an, dass mangelnde Erfahrung mit Cloud-Plattformen und unzureichende Mitarbeiterschulung ihr größtes Sicherheitsproblem sind. Die Befragten im Vereinigten Königreich nennen hier den unbefugten Zugriff auf (oder die Einsicht in) die eigenen Daten als ihr größtes Sicherheitsproblem. Unternehmen in Deutschland sehen in fehlenden Richtlinien und fehlenden Tools für das Identitäts- und Zugriffsmanagement das größtes Sicherheitsproblem bei der Cloud-Speicherung. Befragte aus den Niederlanden bemängelten fehlende native Backup-, Disaster-Recovery- und Datenschutz-Tools als ihr wichtigstes Sicherheitsproblem.
  • Auch bei den Auswahlkriterien eines Cloud-Speicheranbieters steht Sicherheit für die EMEA-Region ganz oben auf der Liste: Befragte EMEA-Unternehmen nennen Datenschutz-, Sicherheits- und Compliance-Funktionen als wichtigstes Kriterium. Allerdings gibt es je nach Land wichtige Unterschiede.
    • Für Unternehmen in Großbritannien stehen der Preis bzw. die Gesamtbetriebskosten bei der Auswahl des Anbieters an erster Stelle.
    • Im Gegensatz dazu ist Nachhaltigkeit das wichtigste Kriterium bei den Befragten aus Frankreich und den Niederlanden.

Unternehmen in der EMEA-Region planen ihre Ausgaben für Cloud-Speicher zu erhöhen – haben aber Probleme mit der Verwaltung von Kosten und Gebühren

  • EMEA-Unternehmen geben durchschnittlich 14 Prozent ihres gesamten IT-Budgets für Cloud-Speicher – im Vergleich zum weltweiten Durchschnitt von 12 Prozent aus.
  • 81 Prozent planen, ihr Budget für Cloud-Speicher im Jahr 2023 zu erhöhen.
  • Die drei wichtigsten Gründe für die Erhöhung des Public-Cloud-Storage-Budgets in den nächsten 12 Monaten sind IT-Initiativen (51 Prozent), neue Geschäftsvorhaben (47 Prozent) und neue Anforderungen an Datensicherheit, -sicherung und -wiederherstellung (43 Prozent) waren.
  • 52 Prozent der befragten EMEA-Unternehmen geben an, dass sie ihr Budget für Public-Cloud-Storage im letzten Jahr überschritten haben, wobei nur 45 Prozent der britischen Unternehmen ihr Budget überschritten.
  • Die Hauptgründe für Budgetüberschreitungen in EMEA sind:
    • eine höhere Speichernutzung als erwartet (39 Prozent)
    • höhere Gebühren für den Datenbetrieb als vorausgesagt (37 Prozent)
    • zusätzliche Migration von Anwendungen in die Cloud (37 Prozent)
    • gestiegene Listenpreise für Speicherplatz (37 Prozent)
    • höhere Gebühren für den Datenabruf (35 Prozent)
    • API-Aufrufe (31 Prozent)
    • Ausstiegsgebühren (26 Prozent)
    • Datenlöschungen (26 Prozent)
  • Insgesamt geben die Befragten in der EMEA-Region an, dass im Durchschnitt 48 Prozent ihrer Rechnung für Cloud Speicher auf Gebühren und 51 Prozent auf Speicherkapazität entfallen. Die Niederlande gaben mit 51 Prozent den höchsten Anteil für Gebühren aus, Großbritannien mit 45 Prozent den niedrigsten.

Die Unternehmen von heute müssen flexibel sein. Die aus den Daten gewonnenen Erkenntnisse sind ein Wettbewerbsvorteil“, so Andrew Smith. „Der Wert von Unternehmensdaten mag zwar unbegrenzt sein, aber die Speicherung und der Zugriff auf diese Daten sind mit sehr hohen Kosten verbunden. Leider sind die Komplexität und die Ungewissheit bezüglich der Gebühren für die Cloud Speicherung eine große Herausforderung. Sie sind ein Hauptgrund dafür, dass mehr als die Hälfte der Unternehmen ihr Budget für die Cloud-Speicherung im Jahr 2022 überschritten haben. Hierin liegt ein enormer Pain Point für Unternehmen und eine Gelegenheit zur Verbesserung, wenn sie ihre Ausgaben für Cloud-Speicher für 2023 bewerten.“

Den ersten Teil des Wasabi Global Cloud Storage Index 2023 finden Sie auf unserer Landingpage.

Methodik

Für die Durchführung der Studie beauftragte Wasabi Technologies das unabhängige Marktforschungsinstitut Vanson Bourne. Im Rahmen der Studie wurden 1.000 IT-Entscheidungsträger befragt, die zumindest in gewissem Umfang an der Anschaffung von öffentlichen Cloud-Speichern in ihrem Unternehmen beteiligt oder dafür verantwortlich waren. Von den 1.000 befragten Personen waren 350 (35 Prozent) Personen in der EMEA-Region ansässig (insbesondere in Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich). Die Befragung fand im November und Dezember 2022 in Organisationen mit mehr als 100 Mitarbeitern aus allen öffentlichen und privaten Sektoren statt.

Alle Interviews wurden nach einem strengen, mehrstufigen Auswahlverfahren durchgeführt, um sicherzustellen, dass nur geeignete Kandidaten die Möglichkeit zur Teilnahme erhielten.

Über Wasabi Technologies

Wasabi Technologies ist ein amerikanisches Hot-Cloud-Storage-Unternehmen mit Sitz in Boston, welches seinen Kunden eine schnelle, zuverlässige und kostengünstige On-Demand-Lösung zur Cloud-Speicherung anbietet. Das Unternehmen ermöglicht es, Daten zu speichern und bietet sofortigen, unkomplizierten Zugriff auf eine unbegrenzte Menge an Daten – konkurrenzfähig, kostengünstig und ohne versteckte Gebühren. Wasabi genießt bereits das Vertrauen von über Zehntausend von Kunden weltweit und gilt als eines der am schnellsten wachsenden, visionärsten Technologieunternehmen. Das Unternehmen wurde von den Carbonite-Mitbegründern und Cloud-Storage-Pionieren David Friend und Jeff Flowers gegründet und hat bis heute fast 275 Millionen US-Dollar an Finanzmitteln erhalten. Wasabi Technologies ist stolzer Partner der Boston Red Sox und offizieller Cloud-Storage-Partner des Liverpool Football Club und der Boston Bruins.

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Über Vanson Bourne

Vanson Bourne ist ein unabhängiger Spezialist für Marktforschung in der Technologiebranche. Der Ruf des Unternehmens für solide und glaubwürdige forschungsbasierte Analysen basiert auf strengen Forschungsprinzipien und der Fähigkeit, die Meinung von leitenden Entscheidungsträgern in allen technischen und geschäftlichen Funktionen, in allen Geschäftsbereichen und allen wichtigen Märkten einzuholen.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.vansonbourne.com

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