ABB: nächste Phase der Wertsteigerung

  • Vier Divisionen werden als fokussierte, marktführende, unternehmerisch handelnde Einheiten neu ausgerichtet:
    • Elektrifizierungsprodukte
    • Robotik und Antriebe
    • Industrieautomation
    • Stromnetze
  • Transformation der Division Stromnetze wird unter dem Dach von ABB fortgesetzt:
    • „Power-Up“-Programm für höheres Wachstum und Profitabilität sowie reduzierte Risiken
    • Risiken im EPC-Geschäftsmodell werden verringert
      • Partnerschaft mit Fluor für Umspannwerke
      • Partnerschaft mit Aibel für Offshore-Windanlagen
    • Veräußerung des Kabelgeschäfts im ersten Quartal 2017 erwartet1
    • Zielkorridor für die operative EBITA-Marge ab 2018 um 200 Basispunkte auf 10 bis 14 % erhöht
  • Volles Potenzial von ABB als digitaler Champion wird erschlossen:
    • „ABB Ability“: vollintegriertes, digitales Angebot über alle Kundensegmente hinweg; unterstreicht ABBs führende Rolle in der Vierten Industriellen Revolution
    • Globale Partnerschaft mit Microsoft zur Entwicklung zukunftsweisender digitaler Lösungen
    • Guido Jouret, Pionier des Internets der Dinge, startete zum 1. Oktober in der neu geschaffenen Position als Chief Digital Officer
  • Globale ABB-Marke wird gestärkt:
    • Konsolidierung von mehr als 1.000 Marken unter einer ABB-Dachmarke
    • Starke Marke ist Voraussetzung zur vollen Erschließung des digitalen Angebots
    • Neue Markenpositionierung schreibt ABBs Geschichte als Technologie-Pionier in die Zukunft fort
  • Sparziel des White Collar Productivity (WCP)-Programms wird um 30 Prozent auf 1,3 Milliarden US-Dollar erhöht; Zeitrahmen und Kosten bleiben unverändert
  • Alle anderen Finanzziele werden bestätigt
  • Zweites Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 3 Milliarden US-Dollar ist von 2017 bis 2019 geplant; Prioritäten der Kapitalallokation bleiben unverändert

ZÜRICH--()--ABB hat heute die dritte Stufe der Next-Level-Strategie gestartet, die zusätzlichen Wert für Kunden und Aktionäre schaffen wird. Die zentralen Bestandteile sind: die Neuausrichtung der Divisionen als vier führende, unternehmerisch handelnde Einheiten, einschließlich der Division Stromnetze, die unter dem Dach von ABB weiter transformiert wird; Ausschöpfen von ABBs vollem digitalen Potenzial; Vorantreiben des operativen Exzellenzprogramms und die Stärkung der ABB-Marke.

Ulrich Spiesshofer, CEO von ABB sagt: „In den vergangenen zwei Jahren ist ABB schneller, schlanker und effizienter geworden. Wir haben unsere Marge kontinuierlich verbessert und unsere Cash-Generierung weiter gestärkt. Mit der dritten Stufe unserer Next-Level-Strategie setzen wir nun unsere erfolgreiche Transformation konsequent fort und stärken unsere Position als führendes Technologieunternehmen und globaler, digitaler Champion. Mit unseren vier klarer geschnittenen, marktführenden, unternehmerisch handelnden Geschäftsbereichen – kombiniert mit ABB Ability – sind wir fokussierter und flexibler aufgestellt, um die Kundenbedürfnisse in Zeiten von Energiewende und Vierter Industrieller Revolution zu erfüllen.“

Peter Voser, Verwaltungsratspräsident von ABB, sagt: „Dank der erfolgreichen Umsetzung unserer Next-Level-Strategie steht ABB heute operativ und finanziell deutlich besser da. Das Unternehmen ist konsequenter auf die Kundenbedürfnisse ausgerichtet und weniger komplex. Der gesamte Verwaltungsrat hat gemeinsam mit der Konzernleitung und externen Beratern an allen Elementen der dritten Stufe der Strategie gearbeitet. Mit dieser werden wir den Wert für unsere Kunden und alle Aktionäre nachhaltig steigern und unseren langfristigen Erfolg sichern. Die fortlaufende Transformation der Division Stromnetze unter dem Dach von ABB ist die beste aller sorgfältig geprüften Optionen für unsere Aktionäre. Wir unterstützen nachdrücklich das Management-Team und den heute präsentierten Aktionsplan.“

Wachstum mit vier unternehmerischen Einheiten beschleunigen

ABB richtet die Organisationsstruktur zum 1. Januar 2017 neu aus und fokussiert sich auf vier marktführende Divisionen: Elektrifizierungsprodukte, Robotik und Antriebe, Industrieautomation und Stromnetze. Die Divisionen werden künftig innerhalb der ABB-Gruppe noch stärker unternehmerisch handeln können. Dies zeigt sich in einer Weiterentwicklung der Modelle zur Leistungsbeurteilung und Vergütung, die den Fokus stärker auf die individuelle Verantwortung und Verantwortlichkeit legen. Unter dem ABB-Dach profitieren die Divisionen von Vertriebskooperationen über Regionen und Länder hinweg, dem gesamten digitalen Angebot der Gruppe, den exzellenten Verwaltungs- und Kostenstrukturen (G&A), dem gemeinsamen Supply-Chain-Management sowie den Forschungszentren der Gruppe. ABB wird die Divisionen durch ein aktives Portfoliomanagement weiter stärken. Das beinhaltet strategische Zukäufe, die Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen und die Trennung von Randgeschäften.

„Gestärkter Unternehmergeist ist die Grundlage für unser zukünftiges Geschäftsmodell“, sagt Ulrich Spiesshofer. „Unsere vier marktführenden unternehmerisch geführten Einheiten werden nachhaltigen Wert schaffen und dabei von den Regionen sowie den Vorteilen der Gruppe profitieren, wie beispielsweise ABB Ability und den wettbewerbsfähigen Verwaltungs- und Kostenstrukturen.“

Elektrifizierungsprodukte

Die Division Elektrifizierungsprodukte wird zum bevorzugten Partner für vielfältige elektrische Anwendungen.

Alle Elektrifizierungsangebote der Gruppe werden in dieser Einheit gebündelt, insbesondere durch die Integration von Teilen der bisherigen Division Industrieautomation und Antriebe. In dieser Aufstellung wird die Division als weltweite Nummer zwei den Kunden alle Produkte und Dienstleistungen aus einer Hand anbieten.

Die Bereiche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, Solarumrichter und unterbrechungsfreie Stromversorgung werden von der Division Industrieautomation und Antriebe in die Division Elektrifizierungsprodukte überführt und sollen innerhalb der Division eine Plattform für zukünftiges Wachstum bieten. Die notwendigen Investitionen, um den Wachstumskurs dieser Bereiche zu stärken, werden die Ergebnismarge der Division Elektrifizierungsprodukte anfänglich negativ beeinträchtigen.

Der Stromverbrauch steigt stärker als der Energieverbrauch insgesamt. Zum einen haben immer mehr Menschen Zugang zu Elektrizität. Zum anderen führen neue Formen des Stromverbrauchs zu höherer Nachfrage, wie beispielsweise durch Elektrofahrzeuge. So ergeben sich für ABB große Chancen durch die Digitalisierung und innovative Weiterentwicklung des bestehenden Angebots.

Robotik und Antriebe

Die Division Robotik und Antriebe wird zum bevorzugten Partner für Lösungen im Bereich Robotik und intelligente Antriebe.

ABBs führendes Angebot in den Bereichen industrieller Motoren und Antriebe sowie das leistungsstarke Robotik-Geschäft sind die zentralen Bausteine dieser neu gestalteten Division, die aus der bisherigen Division Industrieautomation und Antriebe hervorgeht.

Die Division wird sich auf den schnell wachsenden Robotik-Markt fokussieren und kann die Technologieplattform von ABB sowie die globalen Größenvorteile der Gruppe nutzen. Damit ist ABB ideal aufgestellt, um Marktführer im Bereich Robotik zu werden. Aktuell ist das Unternehmen in diesem hochattraktiven Markt der zweitgrößte Anbieter. ABB wird dabei von der starken Position in Zeiten der Vierten Industriellen Revolution, der globalen Aufstellung sowie den Service-Plattformen profitieren.

Darüber hinaus wird ABB in das Geschäft mit industriellen Antrieben und Motoren investieren, um die führende Marktposition auszubauen. Hierzu wird das Unternehmen den Fokus auf schnellwachsende Segmente, die Leichtindustrie und Wachstumsmärkte wie Asien richten.

Intelligente Serviceleistungen und ein führendes digitales Angebot sind schon heute eine starke Säule der Division und eröffnen signifikante Wachstumschancen. ABB wird die Ertragskraft der Division durch fortgeführte operative Exzellenz sowie die Optimierung der Wertschöpfungskette weiter erhöhen.

Industrieautomation

Die Division Industrieautomation wird zum bevorzugten Partner für die Industrieautomation.

Die Division geht aus der bisherigen Division Prozessautomatisierung hervor.

ABB wird als Marktführer im Bereich Prozessleittechnik mit ihren Software- und Dienstleistungsangeboten die Digitalisierung von Schlüsselindustrien vorantreiben. Das Unternehmen verfügt über eine einzigartige Breite an Branchenwissen, die es ermöglicht, zentrale Schnittstelle im Kontrollraum zahlreicher Industrien zu werden, wie Pharma, Bergbau, Schifffahrt oder Öl und Gas. Der Fokus auf Wachstumssegmente und die Verbindung von Instandhaltung, Betrieb und Kontrolle wird zu einer größeren Differenzierung des Angebots für die Kunden und zu einer höheren Marktdurchdringung für ABB führen.

Stromnetze

Die Division Stromnetze wird zum bevorzugten Partner für ein stärkeres, intelligenteres und umweltfreundlicheres Netz auf der ganzen Welt.

Nach einer umfassenden strategischen Portfolio-Überprüfung sind Verwaltungsrat und Konzernleitung zu dem Schluss gekommen, dass die Transformation der Division Stromnetze unter dem Dach von ABB den größtmöglichen Wert für die Aktionäre schafft – verglichen mit anderen Optionen wie beispielsweise ein Verkauf, Börsengang, Abspaltung oder Joint Venture.

Wichtige Faktoren des Entscheidungsprozesses waren unter anderem die Attraktivität des Marktes, die bestehenden und künftigen Angebote des Produktportfolios, die Chancen des Geschäftsmodells, die Frage nach dem besten Eigentümer sowie alternative Optionen zur Wertschaffung für die ABB-Aktionäre. Diese Überprüfung wurde begleitet und unterstützt von unabhängigen Analysen durch McKinsey sowie den unabhängigen Finanzexperten von Credit Suisse und Goldman Sachs.

Die Division Stromnetze ist Weltmarktführer und wird die Chancen der Energiewende und der Vierten Industriellen Revolution ergreifen. Diese Umbrüche des Marktes führen zu einer signifikanten Erhöhung der Nachfrage nach Produkten, Systemen, Software und Dienstleistungen der Division und fördern die zunehmende Digitalisierung des Portfolios.

ABB hat heute mit „Power-Up“ ein umfangreiches Programm vorgestellt, das alle Kernbereiche des Geschäfts abdeckt und die laufende Transformation der Division fortsetzt. Ziel dieses Programms ist es, das volle Potenzial der Division auszuschöpfen, indem es das Wachstum beschleunigt und die Ertragskraft erhöht. Die Division wird im Rahmen des Programms konsequent auf ihre operativen Stärken, auf Segmente mit starkem Wachstum sowie auf digitale Dienstleistungen und Software ausgerichtet.

Ein Kernelement der laufenden Transformation der Division ist eine Verbesserung des Risikoprofils des Geschäftsmodells. Außerdem werden neue Wachstumschancen durch zwei strategische Partnerschaften erschlossen, die heute bekannt gegeben wurden: mit Fluor im Bereich Umspannwerke und mit Aibel im Bereich Anbindung von Offshore-Windanlagen. Beide Partnerschaften bringen ABBs Marktführerschaft in der Stromtechnologie mit der jeweiligen Expertise der Partner zusammen. Fluor ist ein Experte im Management von großen EPC-Projekten (Engineering, Procurement, Construction) und Aibel bei Offshore-Windanlagenprojekten.

Ein weiteres Element ist die konsequente Trennung von Randgeschäften wie der jüngst angekündigte Verkauf des Kabelgeschäfts von ABB an NKT Cables. Zugleich hat ABB mit dem Käufer eine strategische Partnerschaft vereinbart, um den weiteren Technologiezugang sicherzustellen.

Infolge der Transformation erhöht ABB den Zielkorridor für die operative EBITA-Marge für diese Division ab 2018 von 8-12 % auf 10-14 %.

„Bei unserer umfassenden strategischen Portfolio-Überprüfung haben wir mit allen Interessengruppen gesprochen und ihnen aufmerksam zugehört. Nach dieser sehr sorgfältigen und detaillierten Untersuchung, die von externen Beratern unterstützt wurde, haben wir entschieden, dass die Fortsetzung der Transformation der Division Stromnetze unter dem Dach von ABB den höchsten Wert für unsere Aktionäre und Kunden schafft. Aufbauend auf den Erfolgen der Transformation ist die Division innerhalb der ABB-Gruppe ideal positioniert, um im Zuge der Energiewende und der Vierten Industriellen Revolution als integraler Bestandteil unseres Angebots langfristig und profitabel zu wachsen“, sagt Ulrich Spiesshofer.

Digitaler Quantensprung mit ABB AbilityTM

ABB ist schon heute ein digitaler „Hidden Champion“. Das Unternehmen ist ideal positioniert, um sich mit seinen Angeboten im digitalen Zeitalter durchzusetzen. Dabei kann ABB auf neue wie auch auf seine bereits bestehenden digitalen Komplettlösungen bauen, die sich mithilfe der intelligenten Cloud-Geräte miteinander verbinden. Das Unternehmen wird sein umfangreiches Wissen über die Bedürfnisse der Kunden nutzen, um ein einzigartiges, digitales Angebot zu planen, aufzubauen und zu betreiben und den Kunden somit eine echte Differenzierung seines Angebots bieten.

Das neue Digitalangebot ABB Ability führt ABBs Portfolio an digitalen Lösungen und Dienstleistungen über alle Kundensegmente hinweg zusammen. Damit festigt die Gruppe ihre führende Position in der Vierten Industriellen Revolution und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der vier unternehmerisch handelnden Divisionen.

Darüber hinaus hat ABB heute eine weitreichende strategische Partnerschaft mit Microsoft angekündigt, dem weltweit größten Software-Hersteller. Ziel der Kooperation ist es, zukunftsweisende digitale Lösungen auf Basis einer integrierten Cloud-Plattform zu entwickeln. Kunden werden von der einzigartigen Kombination von ABBs großer Expertise und breitem Portfolio an Industrie-Lösungen mit Microsofts intelligenter Cloud „Azure“ sowie der B2B-Technologiekompetenz des Software-Unternehmens profitieren. Gemeinsam werden die Partner die digitale Transformation in den Kundensegmenten der ABB-Geschäftsbereiche vorantreiben, wie beispielsweise Robotik, Schifffahrt und Elektromobilität.

„Unsere Partnerschaft bündelt die globalen Stärken von ABB und Microsoft und wird unseren Kunden in der Energieversorgung, der Industrie und im Transport- und Infrastruktursektor einzigartige Vorteile bieten“, sagt Ulrich Spiesshofer. „Basierend auf ABBs installierter Basis mit mehr als 70 Millionen angeschlossenen Geräten und mehr als 70.000 installierten Kontrollsystemen, werden wir eine der weltweit größten industriellen Cloud-Plattformen aufbauen.“

ABBs digitale Transformation wird von Guido Jouret geleitet, einem Pionier des Internets der Dinge, der seit dem 1. Oktober Chief Digital Officer ist und direkt dem CEO unterstellt ist.

Stärkung der globalen ABB-Marke

ABB wird künftig mit einer einzigen Unternehmensmarke auftreten und damit alle ABB-Marken weltweit unter einem Dach konsolidieren. Die einzelnen Unternehmen der Gruppe werden unter einer Marke vereint sein, womit diese das gesamte Spektrum des ABB-Angebots weltweit widerspiegelt. Dieser Prozess wird voraussichtlich bis zu zwei Jahre in Anspruch nehmen.

Der einheitliche Markenauftritt ist ein zentraler Baustein, um das volle Wertpotenzial von ABBs digitalem Angebot auszuschöpfen, da sie die Kundenbindung stärkt, Preisaufschläge ermöglicht und die Kaufwahrscheinlichkeit erhöht. Eine Hauptmarke macht für ABB die Vermittlung ihrer Strategie gegenüber den relevanten Stakeholdern sowie die Interaktion mit bestehenden und künftigen Kunden einfacher und unterstreicht den Kunden- und Digitalfokus der Gruppe.

Die Vision, Ausrichtung und einzigartige Marktposition von ABB werden durch die Gestaltung der Marke nun gegenüber Kunden, Aktionären, Mitarbeitenden und allen anderen Stakeholdern noch deutlicher abgebildet. ABBs Geschichte als führender Technologie-Pionier und die drei Schwerpunkte der Next-Level-Strategie spiegeln sich in dem neuen Markenversprechen wider: „Let’s write the future. Together.“ TM

ABB beschleunigt Momentum der operativen Exzellenz

ABB macht mit seinen operativen Exzellenzmaßnahmen gute Fortschritte und wird diese weiter verstärken.

Das im vergangenen Jahr gestartete WCP-Programm hat die Erwartungen bis dato übertroffen. Als Ergebnis hat ABB das Einsparziel um 30 Prozent auf 1,3 Milliarden US-Dollar erhöht. ABB wird diese zusätzlichen Einsparungen innerhalb des ursprünglich angekündigten Zeitrahmens und ohne weitere Restrukturierungs- und Implementierungskosten erreichen. Zudem setzt ABB das reguläre Kostensenkungsprogramm fort. Durch operative Exzellenz und ein erstklassiges Supply-Chain-Management sollen jährliche Einsparungen in Höhe von 3 bis 5 Prozent der Umsatzkosten erzielt werden.

ABB bestätigt außerdem die Umsetzung des 1.000-Tage-Programms zur Reduktion des Umlaufvermögens mit dem Ziel, bis Ende 2017 rund 2 Milliarden US-Dollar freizusetzen. Das Programm liegt voll im Plan und soll unter anderem die Anlagenbewirtschaftung entlang der gesamten Wertschöpfungskette optimieren, vom Produktdesign bis zur Produktion, und weitere Maßnahmen zum Nettoumlaufvermögen optimieren.

Die ABB-Gruppe bestätigt alle Finanzziele von 2015 bis 2020 wie unten aufgeführt.

ABB Next Level – Ziele 2015-20202

   

ABB Next Level – Ziele 2015-20202

     

Umsatzwachstum3

    3-6 %

Operatives EBITA in %4

    11-16 %

Operatives EPS-Wachstum (CAGR)5

    10-15 %
Free Cashflow (FCF)-Konversion / Konzerngewinn     >90 %

CROI in %6

    Im mittleren Zehnerprozentbereich
 

Operatives EBITA in % – Divisionsziele für 2015-2020

Elektrifizierungsprodukte     15-19 %
Robotik und Antriebe     14-19 %
Industrieautomation     11-15 %
Stromnetze     10-14 %*

*Die Ziel-Marge für Power Grids greift zum 1. Januar 2018.

1 Unterliegt behördlichen Genehmigungen und der Erfüllung von Vollzugsbedingungen.

2 Die genauen Definitionen beziehen sich auf das Dokument „Supplemental Financial Information“ unter „Capital Markets Day 2016” – Mehr Informationen auch auf unserer Website unter www.abb.com/investorrelations

3 Durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis über sechs Jahre, Basisjahr 2014.

4 Ziel auf Jahresbasis

5 CAGR = Compound Annual Growth Rate (jährliche Wachstumsrate). Basisjahr 2014. Ziel setzt konstante Wechselkurse voraus.

6 Vorübergehende Reduktion im Fall von großen Akquisitionen möglich.

Kapitalallokation

ABB hat heute Pläne für ein neues Aktienrückkaufprogramm in Höhe von bis zu 3 Milliarden US-Dollar von 2017 bis 2019 angekündigt. Dies spiegelt die Zuversicht des Unternehmens sowie die anhaltende Stärke von ABBs Cash-Generierung und Finanzlage wider. Am 30. September 2016 hat ABB den erfolgreichen Abschluss des jüngsten Aktienrückkaufprogramms verkündet, im Zuge dessen das Unternehmen 3,5 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre ausgeschüttet hat. In den vergangenen drei Jahren hat ABB insgesamt 8,7 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre in Form von Dividenden oder Aktienrückkäufen gezahlt.

Aktives Portfoliomanagement bleibt ein zentraler Bestandteil von ABBs operativem Handeln. Dies hat sich in den jüngsten Portfolioveränderungen und ergänzenden Zukäufen widergespiegelt. Beispiele sind der zuletzt angekündigte Verkauf des Kabelgeschäfts sowie Anpassungen des Geschäftsmodells der Division Stromnetze.

ABBs Prioritäten bei der Kapitalallokation bleiben unverändert. Der Fokus liegt auf: 1) organischem Wachstum, Forschung und Entwicklung sowie auf hochrentablen Investitionen (CROI); 2) der Zahlung einer kontinuierlich steigenden nachhaltigen Dividende; 3) Investitionen in wertsteigernde Akquisitionen; und 4) der Ausschüttung überschüssiger Cash-Bestände an die Aktionäre.

Über ABB

ABB (ABBN: SIX Swiss Ex) ist ein global führendes Technologieunternehmen in den Bereichen Elektrifizierungsprodukte, Robotik und Antriebe, industrielle Automation und Stromnetze mit Kunden in der Energieversorgung, der Industrie und im Transport- und Infrastruktursektor. Seit über vier Jahrzehnten gestaltet ABB die Zukunft der industriellen Digitalisierung. Mit einer installierten Basis von mehr als 70 Millionen verbundenen Geräten und über 70.000 Steuerungssystemen in sämtlichen Industrien ist ABB optimal aufgestellt, um von der Energiewende und der vierten industriellen Revolution zu profitieren. Mit 130 Jahren Kompetenz, ist ABB in über 100 Ländern tätig und beschäftigt etwa 135.000 Mitarbeitende.www.abb.com

Vorbehalte gegenüber Zukunftsaussagen

Die Pressemitteilung enthält Zukunftsaussagen sowie weitere Informationen betreffend den Ausblick für unsere Geschäftstätigkeit, einschließlich der Aussagen in „ABB beschleunigt Momentum der operativen Exzellenz“, „ABB Next Level – Ziele 2015-2020“, „Operatives EBITA in % – Divisionsziele für 2015-2020“ und „Kaitalallokation“ der Pressemitteilung. Diese Aussagen beruhen auf gegenwärtigen Erwartungen, Einschätzungen und Voraussagen über Faktoren, die unsere künftige Performance beeinflussen können, darunter auch über die globale Konjunkturlage sowie über die wirtschaftlichen Bedingungen in Regionen und Branchen, die für ABB Ltd die Hauptabsatzmärkte darstellen. Diese Erwartungen, Einschätzungen und Voraussagen werden im Allgemeinen mit Begriffen wie „erwartet“, „glaubt“, „schätzt“, „strebt an“, „plant“, „zielt darauf ab“, „wahrscheinlich“ oder Ähnlichem als solche bezeichnet. Es gibt jedoch viele Risiken und Unwägbarkeiten, wovon viele außerhalb unseres Einflussbereichs liegen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Zukunftsaussagen dieser Pressemitteilung abweichen und welche unsere Fähigkeit, einzelne oder alle der bekannt gegebenen Ziele zu erreichen, beeinträchtigen könnten. Zu den wichtigen Faktoren, die zu solchen Abweichungen führen könnten, zählen unter anderem Geschäftsrisiken im Zusammenhang mit dem volatilen globalen Wirtschaftsumfeld und den politischen Rahmenbedingungen, Kosten aus Compliance-Aktivitäten, die Marktakzeptanz neuer Produkte und Dienstleistungen, Änderungen staatlicher Bestimmungen und Wechselkursschwankungen sowie weitere Faktoren, die von Zeit zu Zeit in der Korrespondenz von ABB mit der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC), unter anderem im ABB-Geschäftsbericht auf Formular 20-F, erwähnt werden können. Obwohl ABB Ltd glaubt, dass die in solchen Zukunftsaussagen enthaltenen Erwartungen auf angemessenen Annahmen beruhen, kann das Unternehmen keine Garantien abgeben, dass sie auch tatsächlich eintreffen werden.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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