MANCHESTER, England--()--Synexus hat sich zur Übernahme des in Leipzig ansässigen Unternehmens ClinPharm bereit erklärt und wird diese im Januar 2010 abschließen. Dieser Geschäftsabschluss wird die Anzahl der Spezialforschungszentren (Dedicated Research Centres) von Synexus auf 26 in neun Ländern erhöhen und somit die Flächendeckung des Unternehmens in Europa bedeutend erweitern sowie seine weltweit führende Position weiter ausbauen.
Synexus ist das weltweit größte multinationale Unternehmen, das sich ausschließlich auf die Patientenfindung und Durchführung von klinischen Studien in seinen eigenen Spezialforschungszentren konzentriert. Neben einem Netzwerk von Forschungszentren in Mittel- und Osteuropa werden durch diese Übernahme acht weitere Forschungszentren in Deutschland hinzukommen. Mit weiteren Standorten in Österreich und der Ukraine wird die Übernahme das mittel- und osteuropäische Synexus-Portfolio an Zentren in Polen, Ungarn und Bulgarien stärken und so die Plattform des Unternehmens in einem Gebiet verbessern, das für seine Kunden von großer Bedeutung ist. Synexus besitzt nun Forschungszentren in West-, Mittel- und Osteuropa, Südafrika und Asien.
Das Synexus-Vorhaben der Patientenfindung für klinische Studien hat über die letzten Jahre eine beachtliche Schwungkraft erreicht, da die Pharmaindustrie erkannt hat, dass dieses „neue Modell“ tatsächlich seinen Ankündigungen gerecht wird, in der Lage zu sein, in kurzer Zeit und zu geringeren Gesamtkosten den Zugang zu einem größeren Patientenbestand zu schaffen. Gleichzeitig sichert Synexus hierbei eine gleichbleibend hohe Qualität an klinischen Ergebnissen.
Die Übernahme von ClinPharm wird den gesamten Patientenbestand von Synexus auf über 30 Millionen Patienten erhöhen. Dies bedeutet einen Anstieg von 50% weltweit und 100% in Europa. Keine andere Organisation, die sich auf Patientenfindung spezialisiert hat, kann hinsichtlich Größe oder Ausmaß mit ähnlichen Zahlen aufwarten. ClinPharm bringt zudem ein enormes Erfahrungspotenzial auf dem Fachgebiet der Therapie mit.
Diese Übernahme erfolgt im Anschluss an eine Zeit, die für Synexus von beachtlichem Wachstum geprägt war. Synexus agierte am Markt im Einklang mit den Erwartungen und erzielte über die letzten drei Geschäftsjahre hinweg ein substanzielles Wachstum hinsichtlich Umsatz, Gewinn und Nettobuchwert sowie im letzten Geschäftsjahr einen Anstieg von 100% des Nettogewinns. Zusätzlich zum organischen Wachstum, angetrieben vom Interesse an seinem einzigartigen Modell, sind Übernahmen eine Schlüsselkomponente der Wachstumsstrategie von Synexus. Diese schnelle Expansion wurde mittels finanzieller Unterstützung durch die Beteiligungsgesellschaft Lyceum Capital ermöglicht, die ein Management-Buyout des Geschäfts im Jahre 2007 unterstützte und das Unternehmen so von der Liste des AIM (Alternative Investment Market) nahm. Seit der Zusammenarbeit mit Lyceum hat das Management-Team eine aggressive Wachstumsstrategie verfolgt, damit sich Synexus auf die ansteigende internationale Nachfrage nach Professionalisierung der Patientenfindung und der Durchführung von klinischen Studien in Spezialforschungszentren mit fest angestellten Forschern konzentrieren konnte. Dies beinhaltete auch zwei vorangegangene komplementäre Übernahmen.
Zum Abschluss des Geschäfts sagte Synexus Chief Executive Michael Fort: „Das Konzept von Synexus hat sich bewährt. Zunächst galten unsere Annahmen als äußerst kühn. Unsere Arbeit mit einigen der weltweit führenden Pharmafirmen hat nun jedoch den Markt davon überzeugt, dass unser Unternehmen für den neuen Weg der Patientenfindung und der Durchführung von klinischen Studien in Spezialforschungszentren steht. Um mit den Anforderungen des Marktes Schritt zu halten, ist es notwendig, dass wir unsere Infrastruktur und Patientenreichweite ausbauen. ClinPharm war für uns die ideale Gelegenheit, da sie eine beachtliche Präsenz in West-, Mittel- und Osteuropa haben und auch unsere Arbeitsweise verstehen.“
Das Geschäft wird im Januar 2010 mit Ende des Geschäftsjahres von ClinPharm abgeschlossen sein. Der Gründer und geschäftsführende Gesellschafter von ClinPharm, Hans-Detlev Stahl MD, Ph.D. (Melb.) F.R.A.C.P. tritt Synexus als Medical Director für Europa bei. Dr. Stahl hat seit über 10 Jahren umfangreiche praktische Erfahrung sowohl auf dem klinischen Gebiet als beratender Spezialist in Rheumatologie und klinischer Immunologie sowie, noch spezifischer, mit klinischen Studien durch seine Arbeit als Principal Investigator und koordinierender Forscher seit mehr als 10 Jahren. Außerdem ist er Herausgeber von mehr als 50 wissenschaftlichen Publikationen und zweier Fachbücher.
Dr. Stahl erläuterte: „Es lag in der Natur der Sache dem Team von Synexus beizutreten. Wir kennen uns alle sehr gut und unsere geographischen Bereiche ergänzen sich perfekt. Zusammen können wir mehr erreichen, und ich freue mich, dem neuen Unternehmen mit einer weiteren Expansion helfen zu können, die unseren Kunden der Pharmaindustrie zugute kommt."
Dr. Helena Sigal, derzeit Director of Operations bei ClinPharm, wird bei Synexus Country Manager für Deutschland. Die österreichischen und ukrainischen Kliniken werden der bestehenden CEE-Region von Synexus zugeordnet und Dr. Christian Tueni, CEE Regional Director, Bericht ablegen. Sowohl Dr. Sigal als auch Dr. Tueni werden Jane Restorick, Senior Vice President Inernational Operations Bericht ablegen.
Über Synexus
Synexus® hat seinen Sitz in Manchester, England, und ist der weltweit größte multinationale Konzern, der sich auf die Patientenfindung und Durchführung von klinischen Studien in seinen eigenen Forschungszentren auf der ganzen Welt im Auftrag seiner pharmazeutischen, biotechnologischen und CRO-Kunden spezialisiert hat. Synexus hat nun 26 Spezialforschungszentren in Großbritannien, Deutschland, Österreich, Polen, Ungarn, Ukraine, Bulgarien, Indien und Südafrika mit speziell in den Grundsätzen der guten klinischen Praxis geschulten fest angestellten Forschern.
Der traditionelle Weg der Patientenfindung für klinische Studien über einzelne Ärzte ist immer noch die am weitesten verbreitete Methode, obwohl jeder Arzt durchschnittlich nur fünf Patienten pro Studie rekrutiert und über 40% der Ärzte nicht mehr als einen Patienten finden. Dieses enorm kostspielige Modell ist noch immer die Norm.
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