Positive Ergebnisse der Real-World-Studie EfficAPSI bestätigen signifikanten Nutzen der sublingualen flüssigen AIT-Behandlung auf Entstehung und Verschlimmerung von Asthma bei Patienten mit allergischer Rhinitis

BAAR, Schweiz--()--Stallergenes Greer, ein weltweit tätiges Gesundheitsunternehmen mit Spezialisierung auf die Allergenimmuntherapie (AIT), hat heute positive Daten aus seiner Real-World-Studie EfficAPSI bekannt gegeben. Die auf dem Kongress der European Academy of Allergy and Clinical Immunology (EAACI) 2022 in Prag (Tschechien) vorgestellte Real-World-Studie bestätigte einen signifikanten Nutzen der sublingualen flüssigen Allergenimmuntherapie (AIT) in Bezug auf die Entstehung und die Verschlimmerung von Asthma bei Patienten mit allergischer Rhinitis.

Die retrospektive pharmakoepidemiologische Längsschnittstudie umfasste mehr als 430.000 Patienten: mehr als 100.000 Patienten mit allergischer Rhinitis mit oder ohne Asthma, die mit einer sublingualen flüssigen Immuntherapie und symptomatischen Medikamenten behandelt und mit mehr als 330.000 ausschließlich mit symptomatischen Medikamenten behandelten Patienten mit allergischer Rhinitis mit oder ohne Asthma verglichen wurden.

Das primäre Ziel der Studie war die Bewertung der Auswirkungen der sublingualen flüssigen AIT auf das erstmalige Auftreten und die Verschlimmerung von Asthma bei Patienten mit allergischer Rhinitis. Die Studienergebnisse waren für alle Altersgruppen (Patienten über 5 Jahre), Allergene und Endpunkte konsistent und zeigten:

  • eine Verringerung des Risikos der Entstehung von Asthma um mehr als 20 % bei Patienten, die mit sublingualer flüssiger AIT und symptomatischen Medikamenten behandelt wurden, gegenüber Patienten, die ausschließlich mit symptomatischen Medikamenten behandelt wurden;
  • eine Verringerung des Risikos einer Asthmaverschlechterung um 28 %, bei schweren Formen sogar um bis zu 37 %.

Die Ergebnisse der Real-World-Studie EfficAPSI bestätigen und ergänzen die Ergebnisse randomisierter klinischer Studien und stärken die Evidenz für die positiven Auswirkungen der sublingualen flüssigen AIT auf die Entstehung und die Verschlimmerung von allergischem Asthma bei Patienten mit allergischer Rhinitis. Sie zeigen die Relevanz der ätiologischen Behandlung und untermauern die Wirksamkeit der AIT bei Patienten mit Allergien“, so Professor Dr. Pascal Demoly, MD, PhD, HDR, Leiter der Abteilung für Pulmonologie, Allergologie und Thoraxonkologie am Universitätskrankenhaus Montpellier (Frankreich) und Mitglied des wissenschaftlichen Ausschusses der Studie.

Große, robuste Datensätze aus der Praxis, die es uns ermöglichen, zusätzliche Aspekte der AIT-Behandlung zu evaluieren, sind entscheidend für die Verbesserung der Versorgung von Patienten mit Allergien. Stallergenes Greer hat die Entwicklung von Real-World-Evidenz auf dem Gebiet der Allergien eingeleitet und unterstützt. Diese Ergebnisse helfen uns, unser Wissen und unser Verständnis der Patientenergebnisse in der Praxis zu vertiefen, und liefern gleichzeitig substanzielle Daten über immer häufiger auftretende Allergene. Diese bahnbrechende Studie ist ein weiterer Beleg für die positiven Auswirkungen der sublingualen Allergenimmuntherapie von Stallergenes Greer auf die Gesundheitsversorgung“, erklärt Michele Antonelli, Chief Executive Officer bei Stallergenes Greer.

Die Analyse der Ergebnisse im Hinblick auf das sekundäre Ziel der EfficAPSI-Studie ist noch nicht abgeschlossen.

ÜBER EfficAPSI

EfficAPSI ist die größte retrospektive, praxisorientierte, longitudinale Kohortenstudie zur sublingualen flüssigen Allergenimmuntherapie. Ziel der Studie ist es, die Auswirkungen der sublingualen flüssigen Allergenimmuntherapie auf die Entstehung und die Verschlimmerung von Asthma bei Patienten mit allergischer Rhinitis zu untersuchen. Diese Studie umfasste mehr als 100.000 Patienten in Frankreich mit allergischer Rhinitis mit oder ohne Asthma, die mit sublingualer flüssiger AIT und symptomatischen Medikamenten behandelt wurden, und mehr als 330.000 Patienten mit allergischer Rhinitis mit oder ohne Asthma, die ausschließlich mit symptomatischen Medikamenten behandelt wurden.

EfficAPSI ist die erste Studie zur AIT, bei der die nationale französische Systemdatenbank (SNDS) mit Daten zu 99 % der Bevölkerung Frankreichs dazu verwendet wurde, Erkenntnisse zum therapeutischen Nutzen in der Praxis zu gewinnen, indem diese Daten mit den Daten eines Unternehmens des Gesundheitssektors zusammengeführt wurden.

Die Entstehung und die Verschlimmerung von Asthma wurden in der Hauptanalyse als erstmalige Abgabe eines bestimmten Medikaments, Krankenhausentlassungsberichte oder Langzeiterkrankung oder Asthma definiert. Für eine spezifischere, sekundäre Definition mit Fokus auf schweren Formen von Asthma wurde die Medikamentenabgabe ausgeschlossen. Die Analysen wurden nach vorbestehendem leichtem oder mittelschwerem Asthma stratifiziert, um zwischen der Entstehung und der Verschlimmerung von Asthma zu differenzieren.

Insgesamt wurden 101.345 exponierte (sublinguale flüssige AIT) und 333.082 nicht exponierte Patienten (Kontrolle) einbezogen.

Daten zur Entstehung von Asthma: Bei Patienten mit allergischer Rhinitis ohne vorbestehendes Asthma war die sublinguale flüssige AIT im Vergleich zur Kontrollgruppe (nur symptomatische Medikamente) mit einem signifikant niedrigeren Risiko für die Entstehung von Asthma verbunden, je nach Haupt- (HR: 0,78, 95 % KI 0,77-0,79) und sekundärer Definition (HR: 0,80, 95 % KI 0,73-0,87).

Daten zur Verschlimmerung von Asthma: Bei Patienten mit allergischer Rhinitis und vorbestehendem Asthma war die sublinguale flüssige AIT im Vergleich zur Kontrollgruppe (nur symptomatische Medikamente) mit einem signifikant geringeren Risiko einer Verschlimmerung des Asthmas verbunden, je nach Haupt- (HR: 0,72, 95 % KI 0,71-0,73) und sekundärer Definition (HR: 0,63, 95 % KI 0,59-0,66).

Die EfficAPSI-Studie deckt ein breites Spektrum an Allergenen ab, darunter Hausstaubmilben, Gräser-, Birken- und Ambrosiapollen sowie Katzen. Die Ergebnisse sind positiv und konsistent für alle Allergene und alle Altersgruppen.

Die Studie wurde von einem wissenschaftlichen Ausschuss entworfen, dem folgende Mitglieder angehörten: Prof. Dr. Pascal Demoly, MD, PhD, HDR, Leiter der Abteilung für Pulmonologie, Allergologie und Thoraxonkologie am Universitätskrankenhaus Montpellier (Frankreich), Prof. Philippe Devillier, Hôpital Foch, Paris (Frankreich), Dr. Jean François Bergman, Leiter der Inneren Medizin, Hôpital Lariboisière, Paris, Professor für Therapeutik, Universität Paris-Diderot (Frankreich), Dr. Bertrand Delaisi, Paris (Frankreich), und Dr. Mathieu Molimard, Bordeaux (Frankreich).

ÜBER ALLERGISCHE RHINITIS

Weltweit leiden mehr als 500 Millionen Menschen an allergischer Rhinitis. Bei ihnen besteht ein höheres Risiko als bei der Allgemeinbevölkerung, eine Exazerbation der Rhinitis und Asthma zu entwickeln. Die Symptome einer allergischen Rhinitis können unter anderem Niesen, eine laufende oder juckende Nase, eine verstopfte Nase und tränende oder juckende Augen sein i, ii. Die Symptome können schwerwiegend sein, sich mit der Zeit verschlimmern und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen1, iii, iv, v, vi.

ÜBER DIE STALLERGENES GREER INTERNATIONAL AG

Die Stallergenes Greer International AG mit Hauptsitz in Baar (Schweiz) ist ein weltweit tätiges Gesundheitsunternehmen, das sich auf die Diagnose und Behandlung von Allergien durch die Entwicklung und Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen zur Allergenimmuntherapie spezialisiert hat. Die Stallergenes Greer International AG ist die Muttergesellschaft von Greer Laboratories, Inc. (mit Sitz in den USA) und Stallergenes SAS (mit Sitz in Frankreich). Weitere Informationen finden Sie unter www.stallergenesgreer.com.

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i Demoly P, Corren J, Creticos P, et al. A 300 IR sublingual tablet is an effective, safe treatment for house dust mite–induced allergic rhinitis: An international, double-blind, placebo- controlled, randomized phase III clinical trial. J Allergy Clin Immunol. 2021
ii Bousquet J, Khaltaev N, Cruz A, et al. Allergic Rhinitis and its Impact on Asthma (ARIA) 2008 update (in collaboration with the World Health Organization, GA(2)LEN and AllerGen). Allergy. 2008 Apr;63 Suppl 86:8-160.
iii Brozek JL, Bousquet J, Agache I, Agarwal A, Bachert C, Bosnic-Anticevich S, et al. Allergic Rhinitis and its Impact on Asthma (ARIA) guidelines— 2016 revision. J Allergy Clin Immunol. 2017;140(4):950–8
iv Linneberg A., Henrik Nielsen N., Frolund L, et al. The link between allergic rhinitis and allergic asthma: a prospective population-based study. The Copenhagen Allergy Study. Allergy. 2002 Nov;57(11):1048-1052.
v Shin J-W, Sue J-H, Song T-W, et al. Atopy and house dust mite sensitization as risk factors for asthma in children. Yonsei Med J.2005;46: 629- 634.
vi Hankin C. S., Cox L., Lang D.,et al. Allergen immunotherapy and health care cost benefits for children with allergic rhinitis: a large-scale, retrospective, matched cohort study. Ann Allergy Asthma Immunol. 2010 Jan;104(1):79-85

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Stallergenes Greer
Communications
Catherine Kress
+33 (0)1 55 50 26 05
catherine.kress@stallergenesgreer.com

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