Defacto sichert sich 15 Millionen Euro in einer Runde unter der Leitung von Northzone unter Beteiligung von Headline und GFC, um Europas größte „API-first“ B2B-Kreditplattform zu werden

  • Steigende Kosten und Zinssätze sowie Rückzahlungen infolge der Pandemie gewährter Kredite gefährden die Zahlungsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)
  • Defacto unterstützt das Wachstum von KMU in Europa durch sofortige und eingebettete B2B-Kredite
  • Die Finanzierungsrunde steht unter der Leitung von Northzone mit Beteiligung der bestehenden Investoren GFC und Headline.
  • Bereit zur Expansion in Spanien, den Niederlanden, Belgien und Deutschland nach dem Einsatz von 30 Millionen Euro in Frankreich

PARIS--()--Gegründet im Juni 2021 von Jordane Giuly, dem ehemaligen Mitbegründer von Spendesk (der kürzlich mit über 1,5 Milliarden Euro bewerteten Plattform für Ausgabenmanagement), Morgan O'hana und Marc-Henri Gires, bietet Defacto kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) nahtlos eine sofortige Finanzierung.

Beteiligt an der Series-A-Runde im Volumen von 15 Millionen Euro unter der Leitung des neuen Investors Northzone (Geldgeber des FinTechs Klarna) sind die Seed-Geldgeber von Defacto, Headline und Global Founders Capital, sowie Angel-Tickets von Thibaud Elzière (Gründer von eFounders), Rodolphe Ardant (Gründer und CEO von Spendesk), Didier Valet (ehemaliger stellvertretender CEO der Societe Generale) und Victoria van Lennep (Gründerin von Lendable).

Entwickelt im Sinne von „Capital by API, statt Papier“

Defacto bietet Darlehen und Kredite für KMU über seine eingebettete Finanzplattform an. Sein API-basiertes Produkt ermöglicht es Dritten wie Marktplätzen, E-Commerce-Plattformen und anderen, seine Produkte direkt in ihre eigenen Produkte einzubetten und damit eine nahtlose Integration.

Der zuerst auf Technologie setzende Ansatz zielt darauf ab, KMU Zugang zu Betriebskapital zu verschaffen, ein von den klassischen Akteuren nicht ausreichend berücksichtigtes Segment, insbesondere unter den derzeit herrschenden widrigen makroökonomischen Bedingungen.

„Der Cashflow und der Zugang zu Liquidität geben aufgrund der Inflation, der Rückzahlung staatlicher Kredite im Zusammenhang mit Covid und der steigenden Zinssätze weiterhin Anlass zur Sorge. Der Schätzung einer EY-Studie zufolge werden allein in Frankreich über 40.000 Unternehmen scheitern. 2021 waren es 28.000“, ergänzte Mitbegründer Morgan O'hana. „Wir entwickeln ein Produkt für Bauherren, nicht für Banker. Der Zugang zu Kapital sollte gerecht sein und sofort erfolgen. Banken stützen sich auf mindestens 18 Monate alte Daten und brauchen dann 4 Monate oder länger für die Bearbeitung der Kreditanträge.“

Seit seinem Start in Frankreich hat Defacto Partnerschaften mit über 15 führenden B2B-Marktplätzen, FinTech-Unternehmen und E-Commerce-Firmen gebildet. Das Unternehmen hat kurzfristige Kredite in Höhe von über 30 Millionen Euro an KMU über Partner wie die Freelancer-Plattform Malt oder Fintechs wie Agicap oder Pennylane vergeben.

Frederic Tan, Produktdirektor bei Malt: „Wir haben uns aufgrund der Flexibilität, der Qualität der API und der Integrationserfahrung für die Zusammenarbeit mit Defacto entschieden. In Bezug auf unsere Herausforderung, unseren Kunden und Freiberuflern ein noch angenehmeres und nahtloses Zahlungserlebnis zu bieten, waren sie ein toller Partner. Das Team ist immer verfügbar und reaktionsschnell: die Zusammenarbeit mit ihnen ist ein Vergnügen!“

Sofortiger Zugang für KMU

„Die Interaktion von Unternehmen mit digitalen Plattformen nimmt zu. Diese Interaktionen erzeugen große Datenmengen in Echtzeit, die Defacto nutzt, um neu zu definieren, wie die Kreditvergabe erfolgen sollte. Bankinstitute werden nie über die richtigen Informationssysteme zur Verarbeitung dieses Stroms alternativer Daten verfügen, um maßgeschneiderte Kreditangebote in Echtzeit erstellen zu können“, sagte Marc-Henri Gires, Mitbegründer und CTO von Defacto.

„Jordane, Morgan und Marco entwickeln ein unglaublich spannendes Angebot im B2B-Bereich, einer Kategorie, in der sie wohl eine Führungsrolle einnehmen werden. Der B2B-Handel ist viel umfangreicher als der B2C-Handel und den meisten Lösungen für Käufer und Verkäufer rund um die Checkout-Finanzierung fehlt es an technologieorientierten Ansätzen. Mit der explosionsartigen Zunahme von KMU-Plattformen werden in den kommenden Jahren enorme Möglichkeiten entstehen und Defacto hat unserer Meinung nach das Potenzial, an der Spitze dieser Marktentwicklungen zu stehen“, ergänzte Kilian Pender, Partner bei Northzone und Mitglied des Vorstands von Defacto.

Dank einer neuen Darlehenskapazität in Höhe von 400 Millionen Euro führt Defacto seine Lösung nun auch in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Spanien ein. „Das Finanzwesen muss auf echtzeitbasierte Daten und Prozesse umstellen. 99 % aller europäischen Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Doch klassische Banken sind in Bezug auf eine Unterstützung zunehmend zurückhaltender. Capital by API von Defacto bietet Unternehmern Kreditformen, die nicht nur skalierend an ihren Bedarf angepasst werden, sondern auch gerechter und transparenter sind. Es ist ein Wachstumsmotor. Ich habe selten ein Team getroffen, das so kundenfokussiert ist und in nur einem Jahr so viel erreicht hat“, kommentierte Jonathan Userovici, Partner bei Headline und Leiter der Seed-Runde von Defacto.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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Jordane Giuly
jordane@getdefacto.com

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