Extreme E nimmt gemeinsam mit Polymateria die globale kunststoffbedingte Umweltbelastung in Angriff

Polymateria scientists checking materials at the company's labs in Imperial College, London (Photo: Business Wire)

LONDON--()--Extreme E, die neue Elektro-Rennserie mit einem nachhaltigen Gewissen, bildet eine Partnerschaft mit Polymateria und dessen bahnbrechender Technologie, um die durch Kunststoffe verursachte Umweltbelastung in Angriff zu nehmen. Dies gaben die beiden Unternehmen am Welt-Recycling-Tag bekannt.

Schätzungsweise 32 Prozent aller weltweit benutzten Kunststoffverpackungen werden nicht dem Recycling zugeführt oder korrekt entsorgt und erschütternde 80 Prozent der in den Weltmeeren gefundenen Plastikabfälle stammen aus diesem an Land nicht ordnungsgemäß behandelten Müll. Polymateria hat nun den weltweit ersten Kunststoff entwickelt, der sich mit der Zeit an der Luft biologisch abbaut und schnell und sicher wieder in den Naturkreislauf eingeht, falls er in die Umwelt gelangt. Gleichzeitig ist er jedoch auch recycelbar. Wenn nichts dagegen unternommen wird, werden bis zum Jahr 2050 vier Milliarden Tonnen Plastikabfälle in der Umwelt und in den Meeren landen. Daraus wird deutlich, dass dieses Problem auf innovativere Weise in Angriff genommen werden muss.

Extreme E und seine Rennmannschaften werden künftig die Biotransformationstechnologie von Polymateria bei ihren globalen X-Prix-Events nutzen, darunter Becher, eine Reihe von Lebensmittelverpackungen und sogar wirklich biologisch abbaubare Gesichtsmasken. Die auf dem Gelände benutzten Materialien werden dem Recycling zugeführt, wobei der größte Teil davon in Zweitanwendungen verwandelt werden soll.

Alejandro Agag, CEO von Extreme E, sagte dazu: „Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Polymateria, die das Bewusstsein für die durch Plastik entstehende Umweltbelastung weltweit stärken und gleichzeitig unsere eigene Umweltbilanz verbessern soll.“

„Unser auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierender Ansatz bietet eine einzigartige Gelegenheit, deren Technologie an bedeutenden Rennschauplätzen im Einsatz zu sehen. Hiermit wird nicht nur das globale Problem deutlich gemacht, sondern auch eine plausible Lösung dafür angeboten. Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Extreme E die neuesten und besten globalen Innovationen einsetzt, um bedeutende Umweltherausforderungen zu bewältigen.“

Die Biotransformationstechnologie ist ein brandneuer Ansatz, mit dem sichergestellt werden soll, dass sich Plastikabfälle, die den Abfallentsorgungsströmen entgangen sind, in einer natürlichen Umwelt vollständig zersetzen können, während gleichzeitig der normale Recycling-Prozess weiterhin möglich ist. Die Wissenschaftler von Polymateria haben einen Kunststoff formuliert, der es möglich macht, dass das Material, je nach Verwendungszweck, innerhalb von sechs bis zwölf Monaten wieder in den Naturkreislauf eingeht, während die heute weithin im Umlauf befindlichen Kunststoffe Tausende von Jahren brauchen, um sich abzubauen.

Niall Dunne, CEO von Polymateria, erklärte: „Es ist wirklich sehr spannend, mit Extreme E zusammenzuarbeiten, denn dieses Unternehmen teilt unsere Leidenschaft dafür, die Flut der durch Kunststoffe verursachten Umweltbelastung einzudämmen.“

„Die plastikbedingte Umweltschädigung ist eine bedeutende weltweite Umweltkrise und wir brauchen mehr Innovation und Zusammenarbeit, wenn wir dieses Problem wirklich lösen wollen. Die Biotransformationstechnologie von Polymateria bringt Recycling und biologische Abbaubarkeit auf einzigartige Weise zusammen, indem die mechanischen und natürlichen Zyklen zusammengelegt werden, wobei eine echte Kreislaufwirtschaft entsteht. Unsere oberste Priorität ist das Recycling von Werkstoffen, aber es dürfen auch keine Umweltschäden entstehen, wenn die Abfälle in die natürliche Umwelt gelangen sollten.“

„Zusammen mit Extreme E erwecken wir von Fachkollegen überprüfte wissenschaftliche Erkenntnisse zum Leben, damit die Menschen selbst sehen können, was möglich ist, und dann mehr Innovation und sinnvolle Veränderungen verlangen, um der Umweltkrise, die durch das aus dem Kreislauf ausbrechende Plastik verursacht wird, ein Ende zu setzen.“

An bestimmten Rennschauplätzen wird eine bestimmte Menge von Materialien in ein „lebendiges Labor“ vor Ort gebracht, um die Biotransformationstechnologie vor einem globalen Publikum praktisch vorzuführen. Das lebendige Labor wird über eine bestimmte Zeitspanne gefilmt und der Biotransformationsprozess von führenden unabhängigen Wissenschaftlern analysiert, um das Potenzial dieser Technologie für die Lösung des Plastikproblems auf globaler Ebene aufzuzeigen.

Am 3. April 2021 beginnt Extreme E in Saudi-Arabien eine Rennserie mit Elektro-Geländewagen (SUV) unter extremen Umweltbedingungen in der ganzen Welt, die bereits von Klima- und Umweltproblemen geschädigt oder beeinträchtigt worden sind.

Die aus fünf Rennen bestehende globale Serie soll die Auswirkungen des Klimawandels und der Eingriffe des Menschen an einigen der abgelegensten Stellen der Welt verdeutlichen und die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen und sauberer Energie im Hinblick auf eine kohlenstoffärmere Zukunft fördern.

Bitte besuchen Sie das Medienzentrum von Extreme E. Hier finden Sie Bildmaterial, Videos und Pressemitteilungen: https://www.extreme-e.com/en/mediacentre

HINWEISE AN DIE REDAKTION

Über Polymateria

Polymateria verfolgt das Ziel, der Natur bei der Bewältigung der durch die Plastikverschmutzung verursachten Krise mithilfe wissenschaftlicher Fortschritte zu helfen. Im Imperial College London gegründet und inzwischen dort ansässig, sind wir weltweit das erste Unternehmen, das wissenschaftlich nachgewiesen hat, dass die wahrscheinlichsten Quellen von weggeworfenem oder in die Natur gelangtem Plastik in die Natur zurückgeführt werden können, ohne Mikroplastik zu hinterlassen, die natürliche Umwelt zu schädigen oder in großem Umfang in die Recyclingströme einzugreifen.

Im Februar 2021 stellte Polymateria erstmals eine Polyethylenfolie vor, die sowohl recyclingfähig als auch in natürlicher Umgebung biologisch abbaubar ist. Die Mitteilung wurde vom Imperial College London veröffentlicht, und es wurde in der britischen Tageszeitung Daily Telegraph darüber berichtet.

Der neue Standard BSI PAS 9017 der British Standards Institutions stellt sicher, dass Aussagen im Hinblick auf die biologische Abbaubarkeit in der Umwelt erstmals ordnungsgemäß nach unabhängigen Pass/Fail-Kriterien überprüft werden können. Der Standard und die Technologie von Polymateria wurden kürzlich in der Zeitschrift National Geographic vorgestellt: https://www.nationalgeographic.co.uk/environment-and-conservation/2020/11/new-self-destructing-plastic-has-helped-define-a-new-british

Puma war 2020 die erste internationale Marke, die die Technologie von Polymateria in ihre Einkaufstaschen integriert hat: https://www.polymateria.com/wp-content/uploads/2020/07/10663-STim_Polymateria_26072020-A.pdf

Polymateria bildete zudem eine Partnerschaft mit dem internationalen Chemiekonzern Clariant (jetzt Avient), um die Technologie in Südostasien auf den Markt zu bringen: https://www.clariant.com/en/Corporate/News/2019/10/Clariant-and-Polymateria-launch-partnership-to-bring-new-Biotransformation-technology-to-market-in-S

Pour Les Femmes, die von der Schauspielerin/Aktivistin Robin Wright und der Designerin Karen Fowler gegründete ethische Marke, ist die erste Modemarke, die die Technologie von Polymateria in ihre Verpackungen integriert: https://pourlesfemmes.com/blogs/blog

Das Unternehmen ist stolz darauf, zu den Gründungsunterzeichnern der Terra Carta (Erd-Charta) des Prinzen von Wales zu gehören, die im Rahmen der Initiative Nachhaltige Märkte ins Leben gerufen wurde.

Über Extreme E:

Extreme E ist eine bahnbrechende neue Rennserie, bei der elektrische SUV-Geländewagen in extremen Umgebungen auf der ganzen Welt eingesetzt werden, die bereits durch Klima- und Umweltprobleme geschädigt oder beeinträchtigt wurden. Die fünf Rennen umfassende Weltreise beleuchtet die Auswirkungen des Klimawandels und menschlicher Eingriffe an einigen der entlegensten Orte der Welt und fördert die Einführung von Elektrofahrzeugen, um dem Planeten eine kohlenstoffärmere Zukunft zu sichern.

Um die Auswirkungen vor Ort auf ein Minimum zu begrenzen, sind keine Zuschauer bei den Extreme-E-Rennen zugelassen. Fans werden stattdessen aufgefordert, die Action live im Fernsehen und in sozialen Medien mitzuverfolgen.

Die St. Helena, ein ehemaliges Passagierfrachtschiff, wurde für mehrere Millionen Euro umgerüstet, um die Emissionen zu minimieren und sie in das Betriebszentrum von Extreme E zu verwandeln. Das Schiff wird die Fracht und Infrastruktur der Meisterschaft, einschließlich der Fahrzeuge, zum nächsten Hafen transportieren, um den Fußabdruck von Extreme E zu minimieren und um die wissenschaftliche Forschung durch ein Bordlabor zu erleichtern.

Terminkalender für Saison 1:

Desert X Prix: AlUla, Saudi-Arabien

3.-4. April 2021

Ocean X Prix: Lac Rose, Senegal

29.-30. Mai 2021

Arctic X Prix: Kangerlussuaq, Grönland

28.-29. August 2021

Amazon X Prix: Pará, Brasilien

23.-24. Oktober 2021

Glacier X Prix: Tierra del Fuego, Argentinien

11.-12. Dezember 2021

Über die Enel Foundation: Wissenschaftlicher Gründungspartner

Die Enel Foundation ist eine gemeinnützige Organisation mit Fokus auf die wesentliche Rolle, die saubere Energie in einer nachhaltigen Zukunft für die Menschheit spielt. Durch die Bildung von Partnerschaften mit vorrangigen Fachleuten und Institutionen in der ganzen Welt will die Enel Foundation unter Nutzung der gewaltigen Expertise ihrer Gründer die Auswirkungen globaler Herausforderungen im Energiebereich erforschen. Darüber hinaus bietet sie Fortbildungsprogramme für Nachwuchskräfte in den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft und Institutionen an.

Über Continental Tyres: Gründungspartner und Offizieller Reifenpartner

Continental entwickelt bahnbrechende Technologien und Dienstleistungen für nachhaltige und vernetzte Mobilität von Menschen und Gütern. Das Unternehmen wurde 1871 gegründet und produziert sichere, effiziente, intelligente und kostengünstige Lösungen für Fahrzeuge, Maschinen und Verkehrsmittel. Continental erwirtschaftete im Jahr 2019 Umsatzerlöse in Höhe von 44,5 Milliarden Euro und beschäftigt derzeit mehr als 230.000 Mitarbeiter in 59 Ländern und Märkten.

Die Reifensparte betreibt 24 Produktions- und Entwicklungsstätten weltweit. Continental ist einer der führenden Reifenhersteller mit mehr als 56.000 Mitarbeitern und wies für 2019 Umsatzerlöse in Höhe von 11,7 Milliarden Euro in diesem Geschäftsbereich aus. Continental gehört zu den Technologieführern in der Reifenherstellung und bietet ein umfangreiches Produktsortiment für Pkw, Nutz- und Sonderfahrzeuge sowie Zweiradfahrzeuge. Durch kontinuierliche Investitionen in Forschung und Entwicklung leistet Continental einen bedeutenden Beitrag zu sicherer, kostengünstiger und ökologisch effizienter Mobilität. Das Portfolio des Reifengeschäfts umfasst auch Dienstleistungen für den Reifenhandel und Fuhrparkanwendungen sowie digitale Managementsysteme für Reifen.

Über CBMM: Gründungszulieferer

CBMM ist der weltweit führende Anbieter von Niobprodukten und -technologien. Mit Hauptsitz in Brasilien sowie Niederlassungen und Tochtergesellschaften in China, den Niederlanden, Singapur, der Schweiz und den Vereinigten Staaten bietet CBMM seinen Kunden auf der ganzen Welt technische Innovationen. Das Team von über 2.000 hochqualifizierten, engagierten Fachleuten versorgt über 400 Kunden in ca. 40 Ländern mit hochmodernen Niobprodukten und -technologien.

Über LuisaViaRoma:

LUISAVIAROMA.COM wurde von der Financial Times als „Oase für richtungweisende Mode“ bezeichnet und ist der Spitzenreiter unter den Online-Luxusmodeanbietern mit weltweitem Versand, dessen Website jeden Monat 5 Millionen Besucher zählt. In jeder neuen Saison werden auf der Website Kollektionen von über 600 etablierten Modeschöpfern und aufstrebenden jungen Talenten präsentiert.

Über Neat Burger: Offizieller Partner auf Pflanzenbasis

Neat Burger ist der erste Vertreter seiner Art - der umweltfreundliche, vollmundige Game-Changer auf Pflanzenbasis, auf den die Welt gewartet hat. Neat Burger, die weltweit erste rein pflanzliche und nachhaltige Burger-Kette, bietet eine Speisekarte, die nicht nur Menschen anspricht, die sich rein pflanzlich ernähren, sondern auch alle diejenigen, einschließlich Fleischkonsumenten, die köstliche fleischlose Gerichte essen möchten, die nachhaltiger, gesünder und ethischer sind. Die Marke wird von dem siebenfachen FIA-Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton in Zusammenarbeit mit der Hotelorganisation The Cream Group und Investoren sowie dem UNICEF-Botschafter und frühen Unterstützer von Beyond Meat, Tommaso Chiabra, unterstützt.

Neat Burger eröffnete seinen ersten Standort im September 2019 in unmittelbarer Nähe der Regent Street in London und seinen zweiten und dritten Dine-In-Laden in Camden Market und Soho im Jahr 2020. Pläne für eine globale Expansion in Europa, den USA und dem Nahen Osten sind bereits vorhanden für 2021 und darüber hinaus.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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Julia Fry, Head of Communications
E-Mail: media@extreme-e.com / +44 7778 108754

Carla Corbet, MPA Creative
E-Mail: carla.corbet@mpacreative.com / +44 7944 077440

Polymateria
Julie Loschmann, Polymateria / +44 (0)7887 890 937
jl@polymateria.com

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