Competition Appeal Tribunal verhandelt über zwei Anträge auf Einleitung eines Sammelklageverfahrens in Bezug auf Kartelle im Devisenkassahandel

Die Verhandlung findet vom 12. bis 16. Juli 2021 vor dem Competition Appeal Tribunal in London statt

LONDON--()--Vom 12. bis 16. Juli 2021 wird das Competition Appeal Tribunal (CAT) darüber beraten, ob es einem Antrag auf Einleitung eines Sammelklageverfahrens (britische Devisen-Klage) stattgeben wird, der von dem vorgesehenen Vertreter der Sammelkläger, Phillip Evans, einem ehemaligen Inquiry Chair der britischen Wettbewerbsbehörde (Competition and Markets Authority – CMA), eingereicht wurde. Die Klage richtet sich gegen Unternehmen, die zu den folgenden Bankengruppen gehören: Barclays, Citibank, The Royal Bank of Scotland/NatWest, JPMorgan, UBS und MUFG Bank.

Jede dieser Banken hat Verstöße gegen das EU-Wettbewerbsrecht im Zusammenhang mit Devisenkassahandel zugegeben. Mit der von Herrn Evans vorgebrachten Klage wird im Namen der angegebenen Personengruppen, die mutmaßlich aufgrund der Verstöße der beteiligten Banken Verluste erlitten haben, Schadenersatz von den Banken gefordert.

Das CAT hat eine formelle Benachrichtigung über die Verhandlung veröffentlicht, die Sie hier finden können.

Herr Evans hat Hausfeld & Co LLP, eine führende, ausschließlich auf Prozessführung spezialisierte Anwaltskanzlei, mit der Durchführung der Klage beauftragt. Die US-Schwesterkanzlei von Hausfeld & Co LLP, Hausfeld LLP, ist Co-Rechtsbeistand der Kläger in der US-Devisen-Sammelklage, in der mehr als 2,3 Milliarden Dollar für die Betroffenen der Verstöße beim Devisenhandel in den USA erstritten wurden.

In seinem Antrag bittet Herr Evans das CAT, die Klage als zulässig für ein Sammelklageverfahren im Namen von berechtigten (juristischen) Personen zu befinden und Herrn Evans als Repräsentant der Klägerschaft zuzulassen.

Das CAT wird den Antrag von Herrn Evans zeitgleich mit einem anderen Antrag auf Zulassung zur Erhebung einer Sammelklage im Zusammenhang mit den Kartellen beim Devisenkassahandel anhören, welcher von Michael O'Higgins FX Class Representative Limited eingereicht wurde. Infolgedessen muss das CAT möglicherweise entscheiden, welcher der vorgeschlagenen Repräsentanten am besten geeignet ist, als Vertreter der Klägerschaft zu handeln. Dies wäre das erste Mal, dass das CAT angerufen wird, einen sogenannten „carriage dispute“ (Streit über die Vertretungsberechtigung einer Klägerschaft) in Bezug auf ein Sammelklageverfahren zu lösen.

Jede Person, deren Interessen von den beiden Anträgen (einschließlich der angegebenen Sammelkläger) berührt sind, kann gegen einen oder beide Anträge oder gegen die Zulassung eines oder beider vorgeschlagenen Klägerschaftsvertreter Einspruch erheben, indem bis zum 4. Mai 2021, 16:00 Uhr, schriftlich beim CAT die Gründe für den Einspruch angegeben werden. Diese Personen können auch erbitten, bei der Verhandlung im Juli schriftlich und/oder mündlich Stellung nehmen zu dürfen, indem sie bis zum 4. Mai 2021, 16:00 Uhr, einen begründeten Antrag an das Gericht stellen.

Phillip Evans kommentierte: „Es ist im Interesse der Sammelkläger, dass die Fragen der Zulassung der Sammelklage und der Vertretungsberechtigung so schnell wie möglich geklärt werden. Ich begrüße die Entscheidung des Gerichts, die Verhandlung über die Zulassung für Juli 2021 anzusetzen.“

Vorbehaltlich etwaiger Vorkehrungen aufgrund der Covid-19-Pandemie findet die Verhandlung vor dem Competition Appeal Tribunal, Salisbury Square House, 8 Salisbury Square, London EC4Y 8AP, statt. Informationen darüber, wie Sie sich durch schriftliche Stellungnahmen oder eine Anhörung bei der Verhandlung im Juli an der Prüfung der beiden Zulassungs-Anträge durch das Tribunal beteiligen können, finden Sie unter www.fxclaimuk.com und in der formellen Benachrichtigung über die Verhandlung des CAT hier.

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Matt Baldwin
Coast Communications
matt@coastcommunications.co.uk
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