IDEMIA erhält Auftrag der isländischen Polizei für neues Einreise-/Ausreisesystem

  • IDEMIA wurde vom Nationalen Kommissariat der isländischen Polizei und von Isavia, dem Betreiber von Keflavik, dem wichtigsten Flughafen des Landes, sowie von weiteren Flughäfen, mit der Lieferung eines umfassenden Grenzabfertigungssystems für alle Luft- und Seegrenzübergangsstellen sowie mit der Lieferung neuer Ausrüstung beauftragt.
  • Mithilfe dieses neuen Systems erfüllt das Schengen-Mitgliedsland Island die Vorschriften der EU-Verordnung über ein Einreise-/Ausreisesystem (EES).
  • Das System ist ab 2021 einsatzbereit und wird mithilfe biometriegestützter bemannter und automatisierter Kontrollen durchschnittlich 10 Millionen Reisende pro Jahr abfertigen.

COURBEVOIE, Frankreich--()--IDEMIA:

Sicherheit und Komfort stehen bei dem isländischen Projekt im Mittelpunkt

Ab 2022 schreiben die neuen EES-Vorschriften der EU vor, dass an den Außengrenzen des Schengen-Raums von Drittstaatsangehörigen biometrische Daten, darunter Gesichtsaufnahmen und Fingerabdrücke, erfasst und identifiziert werden müssen. Dies wirkt sich in allen Schengen-Mitgliedstaaten auf die Grenzkontrollverfahren aus.

Angesichts eines jährlichen Anstiegs des Flugverkehrs um 20 Prozent (vor der COVID-19-Pandemie) plante Island die Einführung eines Programms zur Abfertigung der zunehmenden Passagierströme vor allem auf dem Flughafen Keflavik, dem wichtigsten internationalen Flughafen der Insel. Dort kommen 95 Prozent der Passagiere, die größtenteils nicht aus der EU stammen, in Island an bzw. fliegen von dort ab. Zusätzlich sind noch die 30 Seehäfen des Landes relevant, die als Grenzübergänge an den Seeaußengrenzen definiert sind. Die neuen Grenzabfertigungssysteme und -ausrüstungen sind zudem Teil der Binnenkontrolle innerhalb des Schengen-Raums.

Island, Innovationspartner bei der Grenzabfertigung

IDEMIA wird sein wegweisendes Know-how in den Bereichen Biometrie und Grenzkontrollen dazu nutzen, die Grenzsicherheit Islands zu wahren und zu optimieren. Gleichzeitig wird diese Spitzentechnologie die Sicherheit an den Außengrenzen steigern und den Passagierfluss durch den Einsatz modernster Grenzschutztechnologie optimieren.

Das neue Grenzabfertigungssystem, das auf der IDEMIA-Lösung Augmented Borders™ basiert, entspricht den EU-Vorschriften für das Einreise-/Ausreisesystem (EES). IDEMIA wird außerdem isländische Grenzübergangsstellen mit seinem TravelKiosk™ EU-EES ausstatten. Dabei handelt es sich um nutzerzentrierte, multi-biometrische Grenzabfertigungs-Selfservice-Kioske der neuesten Generation. Das System, zu dem auch automatische elektrische Zugangstore des Typs TraveLane™ zählen, zeichnet sich durch einen höheren Durchsatz und Komfort der Passagiere beim Passieren der Grenzkontrollen aus. Außerdem wird IDEMIA zur Vervollständigung dieser Komplettlösung auch für die Einrichtung der mit Abfertigungspersonal besetzten Grenzkontrollschalter sowie für die Bereitstellung mobiler Lösungen und Verfolgungssysteme sorgen, die den Anforderungen der isländischen Polizei entsprechen. Mithilfe dieser Komplettlösung werden die Reaktionszeiten verkürzt und die Koordination verbessert.

„Das Nationale Kommissariat der isländischen Polizei, die Polizei der Hauptstadtregion und die Polizei der Region Suðurnes koordinieren seit Anfang 2019 in enger Zusammenarbeit mit Isavia die Einführung des Einreise-/Ausreisesystems in Island. Das Beschaffungsverfahren begann im September 2019. Mit dem Auftrag an IDEMIA als Zulieferer und künftiger Partner für die Einführung des Einreise-/Ausreisesystems in Island haben wir heute einen wichtigen Meilenstein erreicht. Die Polizei und Isavia setzen in Bezug auf die Entwicklung von Lösungen, die die Grenzsicherheit und den Komfort der Reisenden steigern werden, hohe Erwartungen in die Zusammenarbeit mit IDEMIA“, so Jón Pétur Jónsson, Polizeioberrat beim Nationalen Kommissariat der isländischen Polizei.

Wir von Isavia sind von der guten Zusammenarbeit mit IDEMIA und mit der isländischen Polizei wirklich begeistert. Dies ist ein sehr wichtiger Schritt zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit und des Kundenservice an unserem bequem und einfach zu nutzenden Luftfahrtdrehkreuz zwischen Europa und Nordamerika“, so Guðmundur Daði Rúnarsson, Chief Commercial and Airport Development Officer von Isavia. Das Einreise-/Ausreisesystem wird alle Flughäfen mit Verkehr über die Außengrenzen des Schengen-Raumes hinweg betreffen. Isavia ist zuversichtlich, dass die Implementierung der Selfservice-Lösungen von IDEMIA in Zusammenarbeit mit der Grenzpolizei den Betrieb einer sichereren, effizienteren Grenzabfertigungsstelle ermöglichen wird, wodurch der Flughafen Keflavik das Potenzial hat, als internationales Luftfahrtdrehkreuz noch weiter zu wachsen.

„Bei IDEMIA ist man stolz darauf, Island als eines der ersten Länder des Schengen-Raumes bei der Umstellung seines Grenzkontrollsystems auf das europäische Einreise-/Ausreisesystem zu unterstützen. Wir beabsichtigen, ein umfassendes Paket an multi-biometrischen Lösungen anzubieten. Diese gewährleisten ein zukunftssicheres Programm. Island wird so zu unserem Innovationspartner bei der Umsetzung des EU-konformen Einreise-/Ausreisesystems EU-EES. Unsere innovativen Grenzabfertigungslösungen, die auf einer 40-jährigen Zusammenarbeit mit verschiedenen Regierungen basieren, werden mehr Komfort für die Reisenden bieten, da sie für die Reisenden verschiedener Kategorien interaktiv unterschiedliche Grenzabfertigungsverfahren vorsehen und gleichzeitig maximale Sicherheit gewährleisten“, so Philippe Barreau, Executive Vice President der Bereiche Public Security und Identity Activities von IDEMIA.

Als weltweit führender Anbieter von Biometriesystemen für die regierungsamtliche Identitätskontrolle und für die Polizei bringt IDEMIA seine wegweisende Technologie und sein Know-how ein, damit die persönliche Identität auf möglichst sichere Art und Weise überprüft werden kann.

Vor Kurzem wurde IDEMIA in Kooperation mit Sopra Steria mit der Einführung des gemeinsamen Systems für den Abgleich biometrischer Daten beauftragt. Dabei handelt es sich um das neue automatisierte multi-biometrische Identifikationssystem für Personen mit Staatsangehörigkeit von Drittstaaten, das von der Europäischen Agentur für das Betriebsmanagement von IT-Großsystemen im Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts (eu-LISA) betrieben wird. IDEMIA kooperiert seit vielen Jahren mit EU-Institutionen und hat in mehr als 23 Ländern Grenzkontrollsysteme installiert. Das umfassende Leistungsangebot von IDEMIA erfüllt die komplexen Anforderungen der Grenzkontrollbehörden und basiert auf modernster Technologie.

Über IDEMIA

IDEMIA, der weltweit führende Anbieter im Bereich „Augmented Identity‟, stellt eine vertrauenswürdige Umgebung bereit, in der Bürger und Verbraucher gleichermaßen in der Lage sind, ihre täglichen Aktivitäten (wie z. B. Bezahlen, Vernetzen und Reisen) sowohl in der physischen als auch in der digitalisierten Welt auszuführen.

Die Sicherung unserer Identität ist in der Welt, in der wir heute leben, von allergrößter Bedeutung. Mit unserem entschiedenen Eintreten für „Augmented Identity‟, eine Identität, die für Privatsphäre und Vertrauen sorgt und sichere, authentifizierte und verifizierbare Transaktionen gewährleistet, definieren wir die Art und Weise neu, wie wir eines der wichtigsten Güter – unsere Identität – für Personen oder Objekte begreifen, herstellen, nutzen und schützen, und zwar immer und überall dort, wo es um Sicherheit geht. Wir stellen „Augmented Identity‟ für internationale Kunden aus den Sektoren Finanzen, Telekommunikation, Identitätsdienste, öffentliche Sicherheit und IoT bereit. Mit nahezu 15.000 Mitarbeitern weltweit bedient IDEMIA Kunden in 180 Ländern.

Weitere Informationen finden Sie unter www.idemia.com / Folgen Sie @IDEMIAGroup auf Twitter.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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