Laut neuem Studienbericht der GSMA intensiviert Mobilfunkbranche ihr Bestreben zur Einhaltung nachhaltiger Entwicklungsziele

Neuer „Mobile Industry Impact Report" betont zunehmenden Einfluss auf alle 17 nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs, Sustainable Development Goals)

NEW YORK--()--Eine neue Studie der GSMA zeigt einen zunehmenden Beitrag der Mobilfunkindustrie zu allen 17 nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen (SDG's) im vergangenen Jahr. Die Ausgabe des Mobile Industry Impact Report von 2019 der GSMA, der heute auf der UN Generalversammlung (UNGA) in New York veröffentlicht wurde, hebt die Rolle der Mobilfunktechnologie und der mobilen Anbindung besonders hervor, den diese bei der Einhaltung der SDG-Ziele der Vereinten Nationen und bei der Transformation von Milliarden von Menschenleben spielen. Jedoch warnt der Bericht auch davor, dass der Fortschritt beschleunigt werden muss, wenn die Industrie ihre Auswirkungen bis zum Jahr 2030 vollständig optimieren soll, um diese Ziele zu erreichen.

„Unser neuer Flaggschiffbericht offenbart eine Vielfalt an Hinweisen, um zu zeigen, welchen Beitrag die Mobilfunkindustrie zu den SDGs leisten kann, indem sie Armut reduziert, Gesundheit und Bildung verbessern hilft und darüber hinaus das nachhaltige ökonomische Wachstum fördern kann”, so Mats Granryd, Director General of the GSMA. „Dies konnte erreicht werden, indem der Ausbau der mobilen Breitbandnetzwerke rund um den Globus vorangetrieben wurde. Dies führte dazu, dass nahezu eine Milliarde weiterer Menschen seit 2015 mit dem mobilen Internet verbunden wurden. Jedoch zur Optimierung der Auswirkungen im Verlauf des nächsten Jahrzehnts müssen wir sicherstellen, dass die Hälfte der noch nicht mit dem Internet verbundenen Bevölkerung, dieses Ziel zu erschwinglichen Preisen, sicher und ausgestattet mit unentbehrlichen digitalen Fähigkeiten erreichen kann.”

Seit 2016, als die Mobilfunkindustrie sich zu einem der weltweit ersten Sektoren entwickelte, der sich um die SDGs bemühte, haben rund 400 Mio. Menschen damit begonnen, Mobilfunkgeräte zu benutzen und mehr als 860 Millionen Menschen haben angefangen, Zugang zu mobilen Internetdiensten in Anspruch zu nehmen. Die Einführung der 5G-Dienste wird voraussichtlich neue Technologien und Innovationen rund um KI (Künstliche Intelligenz), IdD (Allesnetz) und Big Data rund um den Globus ermöglichen, sodass dies zu einer weiteren Beschleunigung des Erreichens der Ziele beiträgt, wie eine stärkere Eingliederung und mehr Gleichheit sowohl in entwickelten Ländern als auch in Entwicklungsländern erreicht werden kann.

Die Studie zeigt, dass im Jahr 2018:

  • Zwei Drittel der Weltbevölkerung (5,1 Milliarden) Mobilfunkkunden sind und nahezu die Hälfte davon (3,5 Milliarden) mobile Internetdienste in Anspruch nimmt.
  • Die Mobilfunkindustrie leistet einen Beitrag in Höhe von 3,9 Mrd. US-Dollar (4,6%) zum globalen Bruttoinlandsprodukt, das durch die direkten Auswirkungen und die zunehmende Produktivität auch in anderen Sektoren weiter erhöht wird.
  • Nahezu 2 Milliarden Kunden verwenden ihre Mobilfunkgeräte, um Güter und Dienste zu erwerben (+160 Millionen im Vergleich zu 2017).
  • 1,3 Milliarden Kunden verfügen über Zugang zu mobilen Gesundheitsdiensten (+230 Millionen im Vergleich zu 2017).
  • 1,4 Milliarden Kunden verwenden den Mobilfunk, um ihre Bildung oder diejenige ihrer Kinder (+140 Millionen im Vergleich zu 2017) zu verbessern.
  • Mobiles Geld hat dazu beigetragen, finanzielle Ausgrenzungslücken in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, mit 866 Millionen registrierten mobilen Geldkonten bis Ende 2018 zu reduzieren (+20% im Vergleich zu 2017).
  • 140 Millionen weitere Personen in ländlichen Gebieten konnten mit dem mobilen Internet erstmals verbunden werden.
  • 80% der erwachsenen Frauen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen sind nun im Besitz eines Mobilfunkgeräts, das ihnen helfen kann, sich sicherer und besser angebunden zu fühlen - eine Zunahme um 250 Millionen im Verlauf der letzten fünf Jahre.

Quantifizierung der Auswirkungen des Mobilfunks

Der Mobile Industry Impact Report der GSMA verwendet eigene Verfahren, um einen „Impact Score" (Punktevergabe für die Auswirkungen) zuzuweisen und den Beitrag der Branche zu jedem der 17 Ziele zu quantifizieren. Durch Anwendung dieser Methode zeigt das Resultat dieser Studie nun, dass der wichtigste Beitrag der Branche weiterhin auf das Ziel SDG Nr. 9 (Industrie, Innovation und Infrastruktur) zutrifft. Dieser Fortschritt ist ein Ergebnis des mobilen Breitbands, das geschaffen wurde, um mehr als 90 % der Weltbevölkerung abzudecken und mehr als 5 Milliarden Menschen weltweit anzubinden. Gemäß der Testergebnisse werden im Jahr 2018 signifikante Fortschritte verzeichnet, die SDG Nr. 4 betreffend: Quality Education and SDG #6 und Clean Water and Sanitation.

Die Studie betont darüber hinaus die Bedeutung der Mobilfunkindustrie für die Bewältigung von klimatischen und Umweltveränderungen (SDG Nr. 13, Climate Action). Dieser Fortschritt ist das Ergebnis der Bereitstellung digitaler Lösungen, die dazu beitragen den Energieverbrauch zu reduzieren, Reise- und Transportemissionen sowie auf andere Weise entstehende Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Die Industrie selbst arbeitet auch im Rahmen einer von der GSMA geführten Initiative rund um die Veröffentlichungen der Klimaauswirkungen und Emissionszielsetzungen zusammen1.

Working Towards a #BetterFuture

Im Rahmen seiner #BetterFuture Kampagne und seines Engagements zugunsten der SDGs, arbeitet die GSMA eng mit der Industrie, mit Entscheidungsträgern und der internationalen Entwicklungsgemeinschaft zusammen, um all jenen, die noch über keine Netzwerkverbindung verfügen, zu ihrer Anbindung zu verhelfen. Auf diese Weise werden neue Möglichkeiten zur Nutzung und Skalierung mobilfunkfähiger Lösungen zur Verbesserung der Lebensqualität der Menschen geschaffen. Diese Arbeit wird mithilfe einiger kontinuierlicher GSMA Programme und Initiativen geleistet, darunter Mobile for Development, das Möglichkeiten kennzeichnet und Innovationen mit sozio-ökonomischen Auswirkungen zu Finanzdienstleistungen, Gesundheits- und Landwirtschaftsfragen, Herausforderungen zu digitaler Identität, Energie-, Wasser-, Sanitär-, Katastrophenvorsorge, Geschlechtergleichstellung und Fragen zu Big Data for Social Good und We Care bereitstellt.

Die Ausgabe des Mobile Industry Impact Report aus dem Jahr 2019 wurde von SMA Intelligence, dem Forschungsarm der GSMA, verfasst. Der Bericht bietet Zusammenfassungen zu den mobilen Auswirkungen aller 17 SDGs und zeigt innovative Fallstudien der Betreiberinitiativen, welche die Ziele (SDGs) unterstützen.

Klicken Sie hier, um Zugang zu dem Bericht zu erhalten

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Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint über 750 Netzbetreiber sowie rund 400 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen und Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert außerdem die branchenführenden MWC-Events, die jährlich in Barcelona, Los Angeles und Shanghai stattfinden, sowie regionale Konferenzen der Mobile 360 Series.

Weitere Informationen finden Sie Sie auf der Unternehmenswebsite der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.


1 https://www.gsma.com/newsroom/press-release/worlds-leading-mobile-operators-to-disclose-climate-impacts-as-part-of-new-gsma-led-climate-action-roadmap/

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