Studie des Project Management Institute benennt sechs KI-Technologien mit Auswirkungen auf Projektexperten

PHILADELPHIA--()--Das Project Management Institute (PMI) hat heute den Bericht 2019 Pulse of the Profession® In-Depth Report: AI Innovators: Cracking the Code on Project Performance (Eingehender Bericht zu KI-Innovatoren: Den Code für die Projektleistung knacken) herausgegeben. Er gibt einen detaillierten Einblick in die Auswirkungen der künstlichen Intelligenz (KI) auf Unternehmen und die im Projektmanagement tätigen Personen. Den Ergebnissen zufolge findet derzeit in großem Umfang eine KI-Disruption statt: 81 Prozent der Befragten berichten, dass ihr Unternehmen von KI-Technologien betroffen ist. 37 Prozent sagen, dass die Einführung von KI-Technologien für ihr Unternehmen eine hohe Priorität hat, während den Erwartungen von Projektfachleuten zufolge der Anteil der Projekte, die sie mithilfe von KI koordinieren, in den nächsten drei Jahren von 23 auf 37 Prozent steigen wird.

Diese aus einer Umfrage unter 551 im Projektmanagement tätigen Berufspraktikern weltweit gewonnenen Einblicke zeigen, dass die Verbreitung von KI-Technologien weiter zunehmen wird, sodass Veränderungen in der Verwaltung von Projekten und Umsetzung von Strategien durch Unternehmen erforderlich sind. Der Bericht nennt sechs KI-Technologien, die sich weltweit auf Unternehmen auswirken. Die drei KI-Technologien, die zurzeit die meisten Unternehmen betreffen, sind:

  • Wissensbasierte Systeme: Versteht den Kontext der zu verarbeitenden Daten und unterstützt so das menschliche Lernen und die Entscheidungsfindung
  • Maschinelles Lernen: Analysiert Daten zur Modellbildung durch das Erkennen von Mustern und ermöglicht eine bessere Entscheidungsfindung bei minimalem menschlichem Eingriff
  • Entscheidungsmanagement: Erstellt einen intelligenten Prozess oder eine Reihe von Prozessen basierend auf Regeln und Logik zur Automatisierung der Entscheidungsfindung

Die Projektexperten gehen für die nächsten drei Jahre von einer Zunahme der Auswirkungen dieser KI-Technologien aus:

  • Expertensysteme: Emulieren und simulieren menschliche Intelligenz, Fähigkeiten oder Verhalten in einem bestimmten Bereich, Thema oder einer Kompetenz
  • Tiefes Lernen: Baut, trainiert und testet neuronale Netzwerke, die Ergebnisse vorhersagen und/oder unstrukturierte Daten basierend auf Wahrscheinlichkeiten klassifizieren
  • Roboter-Prozessautomatisierung: Simuliert und automatisiert menschliche Aufgaben zur Unterstützung von Unternehmensprozessen

In einem kürzlich erschienenen Pulse of the Profession® Bericht forderte das PMI Unternehmen auf, ihren Project Management Technology Quotient (PMTQ) zu stärken, mit dem die Fähigkeit eines Unternehmens bewertet werden kann, Technologie basierend auf den Bedürfnissen des Unternehmens oder des jeweiligen Projekts zu verwalten und zu integrieren. Da Unternehmen zunehmend KI-Technologien einsetzen, ist ein hoher PMTQ unerlässlich.

Dem Bericht zufolge ist es jetzt an der Zeit darüber nachzudenken, wie Unternehmen KI-Technologien nutzen können, damit Projekte gelingen“, sagte Michael DePrisco, Vice President of Global Solutions bei PMI. „Da Projektfachleute weitgehend für die Umsetzung von Veränderungen verantwortlich sind, werden sie die Einführung dieser Technologien in ihren Unternehmen maßgeblich mitbeeinflussen. Aus der PMI-Forschung wissen wir, dass Unternehmen mit einem hohen Project Management Technology Quotient (PMTQ) verstehen, dass die Wertschöpfung aus der KI mehr erfordert, als nur die Einführung der Technologie. Es bedarf einer neuen Denkweise, Lernkultur und der Unterstützung von oberster Stelle, um eine organisatorische Infrastruktur aufzubauen, die zum Erfolg führt.“

So ergaben Untersuchungen von Accenture, dass die meisten visionären Unternehmen fünf Schlüsselprinzipien für ihre KI-Investitionen anwenden. Mit den sogenannten MELDS-Prinzipien haben sie folgende Forderungen an die Unternehmen:

  • Förderung der richtigen Denkweise
  • Verbreitung von Experimenten
  • Förderung einer aktiv eingebundenen Führung
  • Einbindung von Daten in die Strategie
  • Kultivierung neuer Fähigkeiten

Unternehmen, die diese fünf Prinzipien befolgen, werden als KI Innovators bezeichnet und im Gegensatz zu Unternehmen, die keines der Prinzipien befolgen (KI Laggards), sind sie eher zum Aufbau einer organisatorischen Infrastruktur in der Lage, die zum Projekterfolg führt. Laut Pulse®-Daten ergeben sich deutliche Vorteile für Unternehmen, die in Bezug auf KI vorn liegen. KI Innovators übertreffen KI Laggards bei mehreren wichtigen Projektkennzahlen:

  • Bessere Termintreue: KI Innovators berichten, dass sie 61 Prozent ihrer Projekte pünktlich realisiert haben, während es bei den KI Laggards 47 Prozent waren
  • Höhere Realisierung von Vorteilen: AI Innovators gaben an, dass bei 69 Prozent ihrer Projekte mindestens 95 Prozent der Geschäftsvorteile realisiert wurden, verglichen mit 53 Prozent der Projekte bei den KI Laggards
  • Höherer ROI: KI Innovators sagten, dass 64 Prozent ihrer Projekte ihre ursprünglichen ROI-Schätzungen erreicht oder übertroffen haben, verglichen mit 52 Prozent der Projekte bei den KI Laggards

Die erfolgreiche Implementierung von KI-Technologie erfordert eine Prioritätenverlagerung durch die Unternehmen. Der PMTQ sollte nicht nur als Vorsorgemaßnahme betrachtet werden, sondern auch als Maßstab, wie gut ein Unternehmen die MELDS-Prinzipien einhält. Dies wird im Zuge der weiteren Einbindung von immer mehr KI-Technologien in die Betriebsabläufe in den folgenden Jahren immer wichtiger.

Weitere Informationen über den 2019 Pulse of the Profession® In-Depth Report: AI Innovators: Cracking the Code on Project Performance finden Sie unter www.PMI.org/Pulse.

Über die PMI-Umfrage Pulse of the Profession®

Diese eingehende „Pulse of the Profession®“-Untersuchung wurde im April/Mai 2019 online unter 551 im Projektmanagement tätigen Berufspraktikern weltweit durchgeführt.

Über Project Management Institute (PMI)

Project Management Institute (PMI) ist die weltweit führende Vereinigung aller, die Projekt-, Programm- oder Portfolio-Management als ihren beruflichen Aufgabenbereich betrachten. PMI wurde 1969 gegründet und ist für mehr als drei Millionen Fachleute, die in praktisch jedem Land weltweit tätig sind, durch globale Fürsprache, Kooperation, Fortbildung und Forschung besonders wertvoll. Wir fördern Karrieren, verbessern den unternehmerischen Erfolg und arbeiten an der Reifung des Projektmanagement-Berufs durch global anerkannte Standards, Zertifizierungen, Communities, Ressourcen, Tools, akademische Forschung, Publikationen, Kurse zur beruflichen Weiterentwicklung und Networking-Gelegenheiten. Als Teil der PMI-Familie schafft ProjectManagement.com Online-Communities, die weitere Ressourcen, bessere Tools, größere Netzwerke und breitere Perspektiven bieten.

Besuchen Sie uns unter www.PMI.org, www.projectmanagement.com, www.facebook.com/PMInstitute und auf Twitter @PMInstitute.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Contacts

Mary Ortega
Public-Relations-Spezialistin
Project Management Institute
14 Campus Blvd.
Newtown Square, PA 19073
Telefon: +1 610 356 4600 X7030
E-Mail: mary.ortega@pmi.org
Website: www.pmi.org

Contacts

Mary Ortega
Public-Relations-Spezialistin
Project Management Institute
14 Campus Blvd.
Newtown Square, PA 19073
Telefon: +1 610 356 4600 X7030
E-Mail: mary.ortega@pmi.org
Website: www.pmi.org