Susman Godfrey L.L.P. und Hausfeld LLP melden Klagen und Vergleiche im Wert von 340 Mio. USD, von denen Privatpersonen und Institutionen betroffen sind, die zwischen August 2007 und Mai 2010 im Besitz von USD-LIBOR-basierten...

NEW YORK--()--

Susman Godfrey L.L.P. und Hausfeld LLP melden Klagen und Vergleiche im Wert von 340 Mio. USD, von denen Privatpersonen und Institutionen betroffen sind, die zwischen August 2007 und Mai 2010 im Besitz von USD-LIBOR-basierten Finanzinstrumenten waren

Die folgende Mitteilung wird von Susman Godfrey L.L.P. und Hausfeld LLP herausgegeben.

Es sind Prozesse anhängig, die Privatpersonen und Institutionen betreffen, die von 2007 bis 2010 direkt mit 17 Banken im US-Dollar-LIBOR-Panel Geschäfte mit OTC-Finanzderivat- und Nicht-Derivatinstrumenten abgeschlossen und Zahlungen auf Basis des US-Dollar-LIBOR erhalten haben. Inzwischen wurden Vergleiche im Wert von 340 Millionen US-Dollar mit der Deutschen Bank Aktiengesellschaft und HSBC Bank plc erzielt. Früher wurden bereits Vergleiche im Wert von 250 Millionen US-Dollar mit Barclays und Citibank erzielt. Eine von den Klägern vertretene Klägergruppe in diesem Prozess macht weiterhin Ansprüche gegen die Bank of America, N.A. und JPMorgan Chase Bank, N.A. geltend. Die Rechtsanwälte für die Klägergruppe müssen deren Ansprüche vor Gericht begründen und ein Gerichtsverfahren wird für einen späteren Zeitpunkt anberaumt. Die Klägergruppe fordert Rückzahlungen für ihre Mitglieder.

In der Klageschrift wird vorgebracht, dass die Banken den US-Dollar-LIBOR während der Finanzkrise manipuliert und den Satz zum eigenen Gewinn künstlich niedriger gehalten haben, was dazu führte, dass die Gruppenmitglieder niedrigere Zinszahlungen für ihre auf dem US-Dollar-LIBOR basierten Finanzinstrumente von den Banken erhalten haben, als ihnen zugestanden hätten. Die Kläger bringen Kartellrechtsverstöße, Vertragsverletzungen und unlautere Bereicherung als Klagegründe vor. Die Deutsche Bank, HSBC, Bank of America und JPMorgan Chase streiten jegliche Rechtsverletzungen ab.

Von diesen Prozessen sind zwei Gruppen von Privatpersonen und Institutionen betroffen.

Klägergruppe: Privatpersonen und Institutionen sind eingeschlossen, wenn sie ihren Wohnsitz in den USA und direkt bestimmte auf dem US-Dollar-LIBOR basierte Finanzinstrumente (Zinsswaps oder Bonds/Floaters) von Panel-Banken (Bank of America, Bank of Tokyo-Mitsubishi, Barclays, Citibank, Credit Suisse, Deutsche Bank, HBOS, HSBC, JPMorgan Chase, Lloyds, Norinchukin, Rabobank, Royal Bank of Canada, Royal Bank of Scotland, Société Générale, UBS und WestLB) oder einer ihrer Tochtergesellschaften oder verbundenen Unternehmen erworben haben und wenn eine Panel-Bank ihnen gemäß den Instrumenten im Zeitraum zwischen August 2007 und August 2009 mit dem 1- oder 3-monatigen US-Dollar-LIBOR indexierte Zinsen gezahlt hat. (Das heißt, sie müssen zwischen August 2007 und August 2009 im Besitz der Instrumente gewesen sein.)

Vergleichsgruppen: Privatpersonen und Institutionen sind eingeschlossen, wenn sie direkt bestimmte auf dem US-Dollar-LIBOR basierte Finanzinstrumente von der Deutschen Bank, HSBC, Barclays, Citibank, Bank of America, Bank of Tokyo-Mitsubishi, Citizens Bank, Credit Suisse, HBOS, JPMorgan Chase, Lloyds, Norinchukin, Rabobank, Royal Bank of Canada, Royal Bank of Scotland, Société Générale, UBS oder WestLB (oder ihren Tochtergesellschaften oder verbundenen Unternehmen) in den Vereinigten Staaten erworben und diese Instrumente zu einem beliebigen Zeitpunkt zwischen August 2007 und Mai 2010 besessen haben. Zu den Finanzinstrumenten der Vergleichsgruppen gehören bestimmte Zinsswaps, Forward Rate Agreements, Asset-Swaps, Collateralized Debt Obligations, Credit Default Swaps, Inflationsswaps, Total Return Swaps, Optionen und Bonds/Floaters.

Im Rahmen der Vergleiche mit der Deutschen Bank und HSBC werden Entschädigungsfonds im Wert von 340 Millionen US-Dollar geschaffen, die zur Auszahlung an empfangsberechtigte Mitglieder der Vergleichsgruppen, die ihre Ansprüche nachweisen, verwendet werden sollen. Darüber hinaus werden die Deutsche Bank und HSBC mit den Klägern in deren laufendem Rechtsstreit gegen die verbleibenden Beklagten zusammenarbeiten.

Mitglieder der Vergleichsgruppe müssen einen Anspruchsnachweis (Proof of Claim) vorlegen, um eine Zahlung zu erhalten. Dieser Nachweis kann online oder auf dem Postweg eingereicht werden. Einsendeschluss für einen Anspruchsnachweis ist der 20. Dezember 2018. Mitglieder der Vergleichsgruppe haben Anspruch auf eine Zahlung, wenn sie eine qualifizierende Transaktion mit der Deutschen Bank, HSBC, Barclays, Citibank, Bank of America, Bank of Tokyo-Mitsubishi, Citizens Bank, Credit Suisse, HBOS, JPMorgan Chase, Lloyds, Norinchukin, Rabobank, Royal Bank of Canada, Royal Bank of Scotland, Société Générale, UBS oder WestLB (oder deren Tochtergesellschaften oder verbundenen Unternehmen) getätigt haben. Die Höhe der Zahlung an die Mitglieder der Vergleichsgruppe, die einen begründeten Anspruch vorlegen, ist derzeit noch nicht bekannt.

Für die Klägergruppe stehen derzeit keine Gelder bereit und es kann nicht gewährleistet werden, dass solche in Zukunft bereitstehen werden. Sollten Gelder oder Leistungen in einem künftigen Prozess erlangt werden, dann werden die Mitglieder der Klägergruppe darüber informiert, wie sie einen Anteil daran beantragen können.

Mitglieder der Vergleichsgruppen, die keinen zeitgerechten Anspruch vorlegen oder auf die Beteiligung an dem Vergleich verzichten, verlieren ihren Anspruch auf Gelder oder Leistungen aus dem auf 340 Millionen US-Dollar bezifferten Vergleichsfonds der Deutschen Bank und HSBC. Mitglieder der Klägergruppe, die auf die Teilnahme an der Sammelklage verzichten, haben keinen Anspruch auf Gelder oder Leistungen, die in einem künftigen Prozess gegen JPMorgan Chase oder Bank of America bzw. einem entsprechenden Sammelvergleich erlangt werden, sofern sie nicht zeitgerecht einen eigenen Prozess anstrengen. Gruppenmitglieder, die ihr Recht auf einen eigenen Prozess gegen die Deutsche Bank, HSBC, JPMorgan Chase oder Bank of America bewahren wollen, müssen vor dem 28. September 2018 aus der jeweiligen Gruppe austreten. Wenn sie in den Vergleichsgruppen verbleiben, können sie bis zum 28. September 2018 Widerspruch gegen die Vergleiche einlegen.

Am 25. Oktober 2018 findet eine gerichtliche Anhörung statt, um zu prüfen, ob die Vergleiche und der Antrag der Gruppenanwälte auf Anwaltshonorare in Höhe von bis zu einem Drittel der Vergleichsfonds plus Erstattung von Kosten und Auslagen gebilligt werden sollen. Gruppenmitglieder oder deren Anwälte können bei der Anhörung auf eigene Kosten erscheinen und das Wort ergreifen.

Weitere Informationen über die Vergleichsgruppen erhalten Sie auf der Website unter www.USDollarLiborSettlement.com und in der ausführlichen Version der Mitteilung, die auf dieser Website verfügbar ist, oder telefonisch unter der Rufnummer 1-888-568-7640.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Contacts

Susman Godfrey LLP
Seth Ard, 212-471-8354
sard@susmangodfrey.com

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