KSrelief startet umfassendes Projekt, um Jemeniten „ein Leben ohne Landminen“ zu ermöglichen

Dr. Abdullah Al Rabeeah, KSrelief Supervisor General (Photo: AETOSWire)

RIAD, Saudi-Arabien--()--Das King Salman Humanitarian Aid and Relief Centre (KSrelief) startete diese Woche das Saudi Project for Landmine Clearance (MASAM), ein Programm mit dem Ziel, den Jemen landminenfrei zu machen, um die Zivilbevölkerung zu schützen und die Lieferung dringender humanitärer Güter sicherzustellen.

Mehr als 600.000 Minen wurden in den befreiten Gebieten von Milizen gelegt, 130.000 international verbotene Seeminen, 40.000 Minen in Marib und 16.000 auf der Insel Mayon.

Der Konflikt hat zur Herstellung und dem Einsatz von Landminen durch Milizen geführt, die mehr als 1.539 getötete, über 3.000 verletzte und mehr als 900 dauerhaft behinderte Jemeniten, vor allem Frauen, Kinder und ältere Menschen, verschuldet haben. Leider liegen diese Zahlen weit unter den tatsächlichen Zahlen, da das nationale Minenräumprogramm diese nicht identifizieren und registrieren konnte. In einem von KSrelief finanzierten Prothesenzentrum in Marib wurden im vergangenen Jahr mehr als 195 Minenopfer mit 305 Prothesen versorgt.

Dieses von KSrelief finanzierte Projekt wurde am Montag nach der Unterzeichnung eines Abkommens durch die jemenitische Regierung und Dynashield über die Räumung von Landminen und Sprengstoffresten des Krieges in Zusammenarbeit mit dem britischen Unternehmen Dynasafe gestartet. Die Räumung erfolgt in fünf Phasen:

– Phase eins: Beratung, Vermessung und Koordination mit den lokalen Behörden.

– Phase zwei: Einsatz und erste Durchführung der sicheren Räumung von Landminen.

– Phase drei: Umfassende Räumungsarbeiten zur Landminenbeseitigung in mindestens sechs Gouvernements des Jemen, darunter Sanaa, Marib, Aden und Taiz.

– Phase vier: Einsatz von Teams für schnelles Eingreifen zur Räumung kritischer Infrastruktur für Hilfslieferungen und für Notfallsituationen.

– Phase fünf: Umfassende operative Leitung und Aufrechterhaltung der Phasen drei und vier.

Dr. Abdullah Al Rabeeah, Supervisor General von KSrelief, sagte: „Der Einsatz von Landminen gegen die unschuldigen Menschen im Jemen war ein verabscheuungswürdiger Anschlag auf das Leben von Zivilisten und Entwicklungshelfern im ganzen Land. KSrelief und unsere Partner bei Dynashield setzen sich mit Unterstützung der jemenitischen Regierung für die sichere und umfassende Beseitigung dieser verheerenden Vorrichtungen ein. Entscheidend ist, dass dieses Projekt auch Wege für Hilfslieferungen frei macht, um einen ungehinderten Fluss der humanitären Hilfsgüter zu gewährleisten. Unser Versprechen ist ein Leben ohne Landminen für die Menschen im Jemen.“

*Quelle: AETOSWire

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Zentrum für internationale Kommunikation, Ministerium für Medien, Königreich Saudi-Arabien;
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