Piraeus Bank vereinbart den Verkauf eines Corporate NPE-Portfolios mit Rechtsansprüchen im Wert von 1.950 Mio. € bzw. einem Bruttobuchwert von 1.450 Mio. €

ATHEN, Griechenland--()--Piraeus Bank S.A. („Piraeus“ oder die „Bank“ oder die „Gruppe“) gibt bekannt, dass sie mit Bain Capital Credit LP („Bain“) eine Vereinbarung über den Verkauf von notleidenden und gekündigten Kreditengagements von Unternehmen abgeschlossen hat, die mit Immobilien besichert sind und einem Gesamtbetrag von 1.950 Mio. € oder einem bilanziellen Bruttobuchwert von 1.450 Mio. € entsprechen (das „Portfolio“ bzw. die „Transaktion“).

Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt üblicher Bedingungen, regulatorischer und sonstiger Genehmigungen durch die zuständigen Behörden in Griechenland, einschließlich der Zustimmung des Hellenic Financial Stability Fund.

Die Transaktion soll zum 31. März 2018 rund 20 Basispunkte CET-1-Kapital generieren und die NPE-Ratio der Bank um mehr als 100 Basispunkte senken. Nach Abschluss der Transaktion hat Piraeus keinerlei Kontrolle über das Servicing des Portfolios und behält keine der damit verbundenen Risiken und Chancen.

„Dies ist der erste NPE-Verkauf, der in unserem Land stattfindet und den Piräus methodisch vorbereitet und durchgeführt hat. Er setzt Zeichen und trägt wesentlich zur Schaffung des Marktes für besicherte Risikopositionen (Non-performing Exposures, NPE) in Griechenland bei. Die Transaktion unterstreicht unsere Entschlossenheit, unsere Bilanz weiter zu entlasten und unseren Kapitalerhöhungsplan im Einklang mit unserer strategischen Initiative, Agenda 2020, umzusetzen. Die Direktinvestitionen von Bain in Griechenland, die wir als ein starkes Vertrauensvotum für die Aussichten des neu geschaffenen NPE-Marktes, die sich erholenden Immobilienpreise und die griechische Wirtschaft insgesamt betrachten, sind für uns sehr ermutigend“, sagte Christos Megalou, Chief Executive Officer der Gruppe.

„Wir freuen uns, unsere Position im griechischen Non-Performing Credit-Bereich, einem Markt mit einem Volumen von rund 100 Milliarden Euro in NPEs, weiter zu stärken“, sagte Alon Avner, Managing Director und Leiter des Europageschäfts von Bain Capital Credit.

„Diese Investition zeigt unser Interesse am Markt, und wir freuen uns, an der Erholung Griechenlands mitzuwirken. Nachdem wir europaweit ähnlich komplexe Portfolios erworben haben, zeigt diese Transaktion unsere Kompetenz bei der Durchführung von Transaktionen dieser Größenordnung“, ergänzt Fabio Longo, Managing Director und Head of European Non-Performing Loan & Real Estate Business bei Bain Capital Credit.

„Wir sind froh darüber, dass wir auch weiterhin finanziell angeschlagene griechische Vermögenswerte in produktive Einheiten der Wirtschaft zurückführen können und freuen uns auf die weitere Entwicklung der positiven Arbeitsbeziehungen, die wir aufgebaut haben“, sagte Brad Palmer, Managing Director und Leiter der europäischen Aktivitäten von Bain Capital Credit.

UBS Limited fungiert als exklusiver Finanzberater von Piraeus für die Transaktion. Alix Partners und Ernst & Young haben bei der Erstellung von Datenräumen, Immobilienbewertungen und anderen Materialien im Zusammenhang mit der Transaktion geholfen. Shearman & Sterling ist als internationaler Rechtsberater für Piräus und Zepos & Yannopoulos als griechischer Rechtsberater für die Transaktion tätig.

Die Durchführung dieser Transaktion von Bain Capital Credit wurde von Mount Street, einem Spezialisten für Kreditbetreuung, unterstützt; Property Solutions Asset Management und Danos Real Estate boten Immobilienbewertungsberatung, während Kirkland & Ellis, Karatzas & Partners und Andreas Angelidis & Associates Rechtshilfe leisteten. Sonstige Financial Due Diligence und Beratung wurde von Deloitte übernommen. Auch Alvarez & Marsal unterstützte Bain.

Über die Piraeus Bank

Die 1916 gegründete Piraeus Bank ist mit einem Marktanteil von 30% der führende Kreditgeber in Griechenland und bietet mehr als 5 Millionen Kunden ein umfassendes Angebot an Finanzprodukten und -dienstleistungen. Die Bilanzsumme der Gruppe belief sich zum 31. März 2018 auf 64 Mrd. Euro, die Nettokredite auf 41 Mrd. Euro und die Kundeneinlagen auf 43 Mrd. Euro. Die Piraeus Bank beschäftigt 13.000 Mitarbeiter in Griechenland und betreibt ein landesweites Netzwerk von 600 Filialen, die bei der Kundenzufriedenheit auf dem griechischen Markt an erster Stelle stehen. Parallel dazu ist die Bank führend im Bereich der Digitalisierung und Innovation in Griechenland und bedient die Bedürfnisse von mehr als 1,5 Millionen Kunden im Bereich E-Banking. Weitere Informationen über die Piraeus Bank finden Sie auf: http://www.piraeusbank.gr/en.

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Piraeus Bank
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oder
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