Laut neuer Studie von Displaydata und Planet Retail RNG gaben Einzelhändler weltweit im Jahr 2017 schätzungsweise 104 Milliarden US-Dollar für die manuelle Änderung von Preisschildern aus

Neue Studie zeigt, dass 65 % der Kunden eine agile Preisgestaltung im Geschäft begrüßen, 57 % der Kunden verlieren das Vertrauen aufgrund von Preisinkonsistenzen und Ungenauigkeiten, die durch manuelle Preis- und Aktionsänderungen verursacht werden

According to a new report from Displaydata and Planet Retail RNG, over two thirds of shoppers want technologies that enhance their experiences in stores. 33% want promotions sent direct to their mobile devices; 31% want Electronic Shelf Labels (ESLs) to show accurate, real-time prices, promotions, and detailed product information; and 27% want to be identified as a loyal customer. (Photo: Business Wire)

BRACKNELL, England--()--Eine neue heute von Displaydata und Planet Retail RNG herausgegebene Studie zeigt, dass falsche, uneinheitliche Preise – und ein Mangel an digitaler Technologie im Geschäft – Einzelhändlern Kosten durch entgangene Umsätze und Vertrauensverlust seitens der Verbraucher verursachen, da preisbewusste Kunden online nach dem besten Angebot und besseren Erfahrungen suchen.

Ziel der Studie Analogue to Automated: Retail in the Connected Age (Analog zu automatisiert: Einzelhandel im Zeitalter der Vernetzung) – in deren Rahmen 5.000 Verbraucher und 1.000 Einzelhändler befragt wurden – war es zu verstehen, was Verbraucher von physischen Geschäften erwarten und wie Einzelhändler darauf reagieren. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Einzelhändler nicht mit der veränderten Einstellung der Verbraucher zu Preis und Werbeaktionen Schritt halten und nicht in der Lage sind, in Echtzeit mit den Kunden digital in Kontakt zu treten, wenn sie sich im Geschäft befinden.

Verbraucher begrüßen eine agile Preisgestaltung

Die positive Nachricht für Einzelhändler, die mit steigenden Mieten, knappen Margen und Online-Wettbewerb zu kämpfen haben, ist, dass die Kunden entschieden tolerant gegenüber „agilen“ oder „dynamischen“ Preisen sind, wenn sie dadurch Geld sparen und Abfall reduziert wird. Tatsächlich ergab die Studie entgegen jüngsten Spekulationen Folgendes:

  • Fast zwei Drittel (65 %) der Verbraucher würden Preisänderungen im Tagesverlauf begrüßen, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum eines Produkts näher rückt. Dennoch ist ein Viertel der Einzelhändler nicht von der Akzeptanz der Kunden überzeugt, wenn sie die Preise häufiger ändern würden, was auf ein Hindernis für eine agile Preisgestaltung hinweist, das es in den Köpfen der Verbraucher gar nicht gibt.
  • Da die Preis- und Aktionsetikettierung immer noch manuell gehandhabt wird, können 65 % der Einzelhändler nicht so häufig Änderungen vornehmen, die sie dies gern täten. Und das Verfahren ist auch teuer: 67 % der Einzelhändler geben bis zu 4,99 % des durchschnittlichen monatlichen Geschäftsumsatzes für Preis- und Aktionsänderungen aus. Das entspricht einem Umsatz von rund 104 Milliarden US-Dollar – basierend auf den Einzelhandelsumsätzen von 2017 – an den zehn untersuchten Märkten.1 Dies unterstreicht, wie kompromittiert physische Geschäfte sind, wenn es um agile Preise im Vergleich zu Online-Shops geht, die Millionen von Preisen im Tagesverlauf aktualisieren können.
  • Die Mehrheit der Einzelhändler (84 %) ist der Meinung, dass die Fähigkeit, schnell und flexibel zu kalkulieren, dazu beitragen kann, die Margen zu verbessern und die Effizienz der Geschäfte zu steigern; 78 % der Einzelhändler wünschen sich die Fähigkeit, mehr Änderungen vorzunehmen, um ihren Kunden bessere Preise und Angebote anbieten zu können.

Kunden wünschen sich digitale Technologien

Die Studie verweist auch deutlich auf den verstärkten Wunsch der Verbraucher nach einem digitaleren und vernetzteren Einkaufserlebnis, das ihre Erwartungen in Bezug auf Preise, Werbeaktionen und Verfügbarkeit erfüllt und den Informationen entspricht, die Kunden online erhalten können, wie z. B. Preise der Wettbewerber, Lagerbestände usw.:

  • Mehr als zwei Drittel der Kunden wünschen sich Technologien, die ihr Einkaufserlebnis in den Geschäften verbessern. 33 % wünschen sich, dass Werbeaktionen direkt auf ihre mobilen Geräte gesendet werden; 31 % wünschen sich, dass elektronische Regaletiketten (ESLs) korrekte Preise in Echtzeit, Werbeaktionen und detaillierte Produktinformationen anzeigen, und 27 % möchten als treue Kunden erkannt werden.
  • Der Wunsch nach digitalen Serviceangeboten korreliert mit den schlechten Erfahrungen, die fast die Hälfte der Kunden (42 %) aufgrund von fehlendem WLAN, fehlenden Informationen am Regalrand und abweichenden Produktverfügbarkeiten im Geschäft und online gemacht haben.

„Unsere Studie zeigt, dass trotz der enormen Veränderungen, die der Einzelhandel in den letzten Jahren durchgemacht hat, ein fairer und korrekter Preis, der über alle Kanäle hinweg einheitlich ist, weiterhin für die überwiegende Mehrheit der Kunden der wichtigste Kauffaktor ist“, sagte Andrew Dark, der CEO von Displaydata. „Um jedoch die Macht des Preises effektiv zu nutzen, sich gegen Online-Wettbewerber durchzusetzen und das Vertrauen der Kunden zu erhalten, müssen Einzelhändler eine digital vernetzte Umgebung schaffen und so die hohen Kundenerwartungen erfüllen, die durch Online-Erlebnisse geprägt sind.“

„Die Verbraucher von heute haben digitalen Zugang zu Echtzeitinformationen über Produkte und sind preissensitiver denn je“, sagte Sarah Herrlein, Senior-Einzelhandelsanalystin bei Planet Retail. „Unsere Studie zeigt, dass sie eine einheitlichere, automatisierte Erfahrung erwarten, aber ihr Vertrauen in das Ladengeschäft nimmt aufgrund grundlegender technologischer Leistungsschwächen ab. Da Einzelhändler Milliarden für Dinge wie manuelle Preisänderungen ausgeben, waren die Gründe für den Einsatz digitaler Technologien, die die Effizienz optimieren, dem Kunden ein besseres Einkaufserlebnis UND einen besseren Wert im Geschäft bieten, noch nie überzeugender.“

Eine Kopie des vollständigen Berichts können Sie unter folgendem Link herunterladen: www.displaydata.com

Methodik

Displaydata beauftragte PlanetRetail RNG mit der Befragung von 1.000 Einzelhändlern und 4.811 Verbrauchern in zehn Ländern. Alle Befragten waren mindestens auf Geschäftsleitungsebene tätig und arbeiteten für ein Einzelhandelsunternehmen, das entweder Ladengeschäfte und Online-Shops oder nur Ladengeschäfte betrieb und einen Jahresumsatz von mehr als 100 Millionen US-Dollar erzielte. Jeder Verbraucher im Alter von 18–65 Jahren hatte in der Woche vor der Befragung einen Kauf in einem Geschäft getätigt. Die in die Studie einbezogenen Länder waren: Österreich, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Ungarn, Niederlande, Polen, Schweiz, das Vereinigte Königreich und die USA**.

**n = 100 teilnehmende Einzelhändler und n = 350 teilnehmende Verbraucher pro Markt, mit Ausnahme des Vereinigten Königreichs und den USA, wo n = 1.000 Verbraucher pro Markt.

Über Displaydata

Displaydata ist der führende Anbieter für Konstruktionsdesign und Lieferung von vollständig grafischen elektronischen Regaletiketten (Electronic Shelf Labels, ESLs). Mit dreifarbigen ESLs waren wir die Ersten auf dem Markt, und wir sind weiterhin an der Spitze dieser Kategorie, nachdem wir bereits Millionen von Etiketten ausgeliefert haben. Wir arbeiten in enger Partnerschaft mit vielen der weltweit größten Einzelhandelsmarken und unterhalten Geschäftstätigkeiten in den USA, Europa, Lateinamerika und Asien. Wir versetzen Einzelhändler in die Lage, Umsatz und Margen zu optimieren, indem wir das Kundenerlebnis an den Regalen verbessern, also dort, wo die Mehrzahl der Kaufentscheidungen getroffen wird.

Die ESLs von Displaydata werden optional mit integrierten Bluetooth-Low-Energy-Beacons und NFC ausgestattet. Damit können Einzelhändler Preisangaben und Werbeaktionen im Laden schnell, flexibel und einheitlich steuern und umsetzen. Die ESLs sind vollständig grafisch und in drei Farben erhältlich. Sie informieren über Produkt, Preis, Werbeaktion, Lagerbestände, Rezensionen, Währungsangaben und vieles mehr. Die Etiketten von Displaydata sind Teil einer Architektur, die in Partnerschaft mit Einzelhändlern entwickelt wurde, um für Unternehmen tauglich zu sein. Die bewährte Plattform lässt sich einfach installieren und erfordert verglichen mit allen anderen Anbietern die geringste Menge an Hardware im Geschäft. Das drahtlose Netzwerk ist sicher, und die robuste Software ermöglicht die zentralisierte Verwaltung einer beliebigen Anzahl von ESLs in einer beliebigen Anzahl von Geschäften. Weitere Informationen finden Sie unter: www.displaydata.com

Über Planet Retail RNG

Planet Retail RNG ist ein weltweit tätiges Analyse- und Beratungsunternehmen, das sich ausschließlich auf den Einzelhandel spezialisiert hat. Wir beobachten mehr als 2.000 führende Einzelhändler und haben ein proprietäres weltweit vergleichbares makroökonomisches Modell mit über 4,5 Millionen Datenpunkten aufgebaut. Durch die Anwendung unserer STEIP-Methodik identifizieren wir Gewinnstrategien, die unseren Kunden dadurch einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, dass sie wissen, wo sie tätig sein sollten und wie sie erfolgreich sein können. 18 der 20 weltweit führenden Einzelhändler und Hunderte Marken weltweit arbeiten mit uns zusammen, um die Zukunft des Einzelhandels und des Kaufverhaltens von Verbrauchern zu bestimmen und voranzutreiben. Weitere Informationen finden Sie unter www.planetretailnetgroup.com

1 Mehr als zwei Drittel der befragten Einzelhändler bestätigten, dass sie zwischen 1 und 4,99 % des Jahresumsatzes für den manuellen Etikettenwechsel ausgeben. PlanetRetail RNG berechnete auf Grundlage seines Datenbestands zur Gesamtzahl der Bannerverkäufe den durchschnittlichen Prozentsatz des Umsatzes in dem jeweiligen Land, um die vergleichenden Umsatzkosten für diese manuellen Änderungen zu ermitteln.

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