Online-Händler, die nach Australien verkaufen: Registrieren Sie sich jetzt für die GST, um Strafgebühren zu vermeiden

SYDNEY--()--Die australische Steuerbehörde (Australian Taxation Office, ATO) hat Maßnahmen beschrieben, die sie ergreifen kann, um Händlern, die sich an die Bestimmungen halten, unfaire Nachteile durch die Nichteinhaltung von Bestimmungen bei der Konkurrenz zu ersparen.

Ab dem 1. Juli 2018 wird die GST („Goods and Services Tax“, Waren- und Dienstleistungssteuer) für den Verkauf von geringwertigen Gütern im Wert von 1.000 AUD gelten, die an Verbraucher in Australien verkauft werden. Internationale Händler müssen sich online registrieren, wenn sie innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten einen GST-Umsatz von 75.000 AUD oder mehr haben.

Das ATO kann bisher von positiven Reaktionen berichten und wird registrierten Online-Händlern weiterhin vollen Support bieten, damit sie in jedem Fall auf die neuen Änderungen vorbereitet sind.

Adrian Preston-Loh, Assistant Commissioner beim ATO, sagte, dass dies Maßnahmen einschließen würde, mit denen sichergestellt wird, dass diesen Firmen keine kommerziellen Nachteile entstehen, wenn sich die Konkurrenz nicht an die Bestimmungen hält.

„Der Ansatz, den wir verfolgen möchten, ist, weiterhin mit Unternehmen zusammenzuarbeiten und sie bei der Einhaltung von Bestimmungen zu unterstützen. Wir werden jedoch darauf achten, dass keinem Unternehmen, das ernsthaft versucht hat, seine Steuerverpflichtungen einzuhalten, Nachteile entstehen“, sagte Herr Preston-Loh.

„Unternehmen, die sich nicht an die Bestimmungen halten wollen, müssen eventuelle Strafgebühren zahlen.“

Das ATO wird über die Verfolgung von Finanz- und Zolldaten und Online-Recherchen diejenigen Unternehmen ermitteln, die ihre Verpflichtungen nicht eingehalten haben. Diesen Unternehmen drohen folgende Maßnahmen:

  • Zwangsregistrierung für die GST im Namen des Unternehmens
  • Verhängung einer Verwaltungsstrafe in Höhe zusätzlicher 75 %, die daraufhin von Rechts wegen zu zahlen ist
  • Aufhalten von Geldern, die das Unternehmen aus Australien erhalten soll
  • Registrierung der Schulden bei einem Gericht im Heimatland des Unternehmens
  • Antrag bei der Steuerbehörde im Heimatland des Unternehmens, die Schulden einzufordern

Mit dem neuen Gesetz wird der Verbrauch in Australien besteuert. So soll sichergestellt werden, dass die GST jetzt gleichermaßen für importierte und im Inland produzierte Waren gilt. Das Gesetz wird sich nicht auf bestehende Verpflichtungen bei Handels- oder Zolltarifen für Einzelhändler, die Waren nach Australien verkaufen, auswirken.

„Die neue steuerliche Maßnahme wird für einen faireren Handel für alle Einzelhändler sorgen und sicherstellen, dass von Verbrauchern in Australien gekaufte geringwertige Güter steuerlich gleichbehandelt werden – unabhängig davon, von welchem Ort sie gekauft werden“, sagte Herr Preston-Loh.

Unternehmen, die sich noch registrieren müssen, können dies über das vereinfachte Anmeldesystem unter ato.gov.au/GSTSimpleReg tun.

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Burson-Marsteller
Victoria Kougias
victoria.kougias@bm.com

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