GSMA fördert umfassende Agenda zur digitalen Inklusion von Frauen im Vorfeld des G20-Gipfels

GSMA befürwortet kooperativen Ansatz zur Überwindung der Kluft zwischen den Geschlechtern bei der CSW62 als Topic Chair der W20-Engagementgruppe

NEW YORK--()--Im Rahmen ihres Engagements für die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Developments Goals, SDG), insbesondere von SDG 5 (Geschlechtergleichheit), unterstützt die GSMA die 60. Sitzung der Frauenrechtskommission (CSW62), die diesen Monat am Sitz der Vereinten Nationen in New York1 stattfindet1. Mit ihrer Rolle bei der Veranstaltung entspricht die GSMA ihrem Status als Topic Chair des Themas „Digitale Inklusion“ innerhalb der Gruppe W20 (Women 20)2, die die G20-Mitgliedsstaaten in Fragen der Gleichstellung der Geschlechter und der wirtschaftlichen Stärkung von Frauen beraten wird. Bei der CSW62 werden die GSMA und ihre Partner parallele Veranstaltungen zu einer Reihe von Themen in diesem Bereich abhalten, die Unternehmen des mobilen Ökosystems, Regierungen, UN-Organisationen und NGOs zusammenbringen.

„Die Entwicklung zukunftsweisender Maßnahmen zur Förderung der digitalen Inklusion von Frauen ist für die Gleichstellung der Geschlechter unerlässlich und dient der Stärkung von Frauen in allen Teilen der Welt sowie als wirksamer Katalysator für das Wirtschaftswachstum“, sagte Mats Granryd, Director General der GSMA. „Als Topic Chair des Arbeitsbereichs ‚Digitale Inklusion‘ innerhalb der W20 bringt die GSMA den öffentlichen und den privaten Sektor zusammen, um den weltweiten Fortschritt bei der Überwindung der digitalen Kluft zwischen den Geschlechtern zu beschleunigen.“

„Ideen und öffentliche Politik, die hinter der Technologie stehen, verwandeln unsere Realität“, sagte Susana Balbo, Vorsitzende der W20. „Die Überbrückung der Kluft zwischen Männern und Frauen in der digitalen Welt durch echte Inklusion und Entwicklung in jedem Land wird im Mittelpunkt der W20-Empfehlungen an die G20 stehen - und mobile Technologien bieten eine ausgezeichnete Gelegenheit, die derzeitig bestehende Ungleichheit umzukehren.“

„Mobile“ treibt die digitale Inklusion von Frauen voran

Als W20 Topic Chair wird die GSMA die Debatte im Vorfeld des G20-Gipfels 2018 leiten, der vom 30. November bis 1. Dezember 2018 in Buenos Aires in Argentinien stattfindet. Im Rahmen dieser Arbeit werden Foren für den Dialog mit internationalen Organisationen und Experten eingerichtet, die bei der Ausarbeitung der W20-Empfehlungen helfen und die Entscheidungsgremien der G20 bei der Durchführung von Maßnahmen zur Gleichstellung der Geschlechter beeinflussen sollen. Die Gleichstellung durch digitale Inklusion ist neben der Inklusion auf dem Arbeitsmarkt, der finanziellen Inklusion und der ländlichen Entwicklung eines der vier strategischen Ziele der W20.

„Mobile“ gilt als ein wichtiges Instrument zur Förderung der digitalen Inklusion, insbesondere in Schwellenländern, in denen mobile Kommunikation Frauen stärkt, sodass sie sich sicherer und besser vernetzt fühlen und ihnen Zugang zu einer Reihe von Informationen und Diensten bietet, die das Leben verbessern. Allerdings gibt es nach wie vor eine beträchtliche „geschlechtsspezifische Kluft“ in Bezug auf den Besitz und die Nutzung von Mobiltelefonen. Der jüngsten Untersuchung der GSMA3 zufolge ist bei Frauen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen die Wahrscheinlichkeit um durchschnittlich 10 Prozent geringer, ein Mobiltelefon zu besitzen als bei Männern, während es bei der Nutzung des mobilen Internets 26 Prozent sind.

Bei Bezug auf weltweit im Erwerbsleben tätige Frauen ist der Anteil der Frauen in den meisten Branchen im Jahr 2017 sogar gesunken, wobei der Rückgang im Technologiebereich besonders stark ausfiel, so der Global Gender Gap Report 20174 des Weltwirtschaftsforums. Die Zahl der Frauen in Führungspositionen im Technologiesektor und in technischen Funktionen ist ebenfalls geringer als in vielen anderen Sektoren und das geschlechtsspezifische Lohngefälle ist nach wie vor groß.

Die GSMA unterstützt die Anstrengungen zur Beschleunigung der digitalen und finanziellen Inklusion von Frauen durch ihre Teilnahme an der W20, die Initiative EQUALS, das Programm GSMA Connected Women, Women4Tech, die Initiative WeCare in Lateinamerika und die Kampagne #BetterFuture.

Im Jahr 2016 startete die GSMA die Connected Women Commitment Initiative, mit der sich Mobilfunkbetreiber formell verpflichten, die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei ihren Kunden im Bereich mobiles Geld und/oder mobiles Internet bis 2020 zu verringern. Bislang haben 36 Mobilfunkbetreiber in Afrika, Asien und Lateinamerika 51 Selbstverpflichtungen abgegeben, die sich bisher auf mehr als 2,5 Millionen Frauen ausgewirkt haben.

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Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber sowie nahezu 300 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen und Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress, den Mobile World Congress Shanghai, Mobile World Congress Americas und die Konferenzen der Mobile 360 Series.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.

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1 http://www.unwomen.org/en/csw/csw62-2018

2Die W20 ist eine von sieben unabhängigen Engagementgruppen, die sich aus zivilgesellschaftlichen Organisationen aus den G20-Mitgliedsstaaten zusammensetzen. Die Engagementgruppen treffen sich parallel zu den G20 und sorgen dafür, dass die Position der Zivilgesellschaft in wichtigen Fragen von den Staats- und Regierungschefs der G20 berücksichtigt wird. Weitere Informationen finden Sie unter http://w20argentina.com

3 https://www.gsma.com/mobilefordevelopment/programmes/connected-women/the-mobile-gender-gap-report-2018

4 https://www.weforum.org/reports/the-global-gender-gap-report-2017

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