Europäisches Parlament - E-Zigarette: ein möglicher Fortschritt für die europäische Gesundheit, so LIAF – Lega Italiana Anti Fumo

BRÜSSEL--()--Nachfolgend eine Erklärung der LIAF – Lega Italiana Anti Fumo:

Die Verwendung von E-Zigaretten nimmt weltweit ständig zu. Europe gerät aber bei dieser Entwicklung in Rückstand. Es ist wichtig, dass Europa das Potenzial dieser Technologie nutzt, um die Auswirkungen des Rauchens auf die öffentliche Gesundheit in Europa zu reduzieren. Aus diesem Grund bringt die Italienische Liga gegen Rauchen (Lega Italiana Anti Fumo - LIAF), mit MEP Giovanni La Via (ehemaliger Vorsitzender des ENVI-Komitees) als Gastgeber, Experten und Politiker ins Europäische Parlament, um die Vorteile elektronischer Zigaretten zu erörtern. Die Veranstaltung findet am 20. März 2018 um 12.30 Uhr statt und bietet Experten Gelegenheit zum Meinungsaustausch über das Potenzial von E-Zigaretten bei der Neugestaltung der europäischen Gesundheit.

Obwohl es sich um ein sehr wichtiges öffentliches Gesundheitsproblem handelt, fehlt die Diskussion hierzu auf der europäischen Agenda. Weltweit sind Zigaretten für den Tod einer halbe Million Raucher pro Monat verantwortlich, und fast 6 Millionen Europäer verwenden heute E-Zigaretten, um mit dem Rauchen aufzuhören. Wissenschaftliche Belege vorzulegen, die die Abkehr von einer allein auf Abstinenz ausgerichteten Agenda hin zu einer Schadensbegrenzungsstrategie unterstützen, ist für eine Senkung der mit Rauchen zusammenhängenden Todesfälle unerlässlich.

Europa steht im Kampf gegen das Rauchen an einem Scheideweg. Immer mehr evidenzbasierte Erkenntnisse weisen darauf hin, dass die Förderung der Verwendung von E-Zigaretten zur Raucherentwöhnung eine große Chance für die öffentliche Gesundheit darstellt. Gesundheitspolitiker in Europa haben die Pflicht, die Öffentlichkeit über alle Fakten zu E-Zigaretten aufzuklären und das beste regulatorische Umfeld bereitzustellen, das Rauchern hilft, das Rauchen ganz aufzuhören.” Giovanni La Via, Mitglied des Europäischen Parlaments (EPP, Italien)

Jüngste Berichte haben wichtige Einrichtungen im öffentlichen Gesundheitswesen zu einer positiven Haltung gegenüber E-Zigaretten bewegt. Angesehene Einrichtungen wie Public Health England (PHE), Cancer Research UK und Action on Smoking and Health (ASH) erkennen jetzt an, dass E-Zigaretten potenziell zu einer Senkung der Auswirkungen des Rauchens auf die Gesundheit beitragen können. Der jüngste Bericht von PHE zu E-Zigaretten (Februar 2018) kommt zu dem Schluss, dass das Verdampfen bzw. Verwenden von E-Zigaretten 95 % sicherer ist als Tabakrauchen. Außerdem zeigt der Bericht, dass die Zahl der Raucher in der Gruppe der jungen Menschen weiterhin rückläufig ist und keine Belege dafür vorliegen, dass E-Zigaretten vermehrt zu Rauchen führen. Dieselbe Untersuchung fand, dass E-Zigaretten fast ausschließlich von Personen verwendet werden, die bereits geraucht haben.

Diese Veranstaltung bietet Mitgliedern des Europäischen Parlaments und Referenten eine wichtige Gelegenheit zur Zusammenarbeit, zum Austausch wissenschaftliche Ansichten und zur Einrichtung von Instrumenten, die erfolgreich dazu eingesetzt werden können, das Rauchen in Europa einzudämmen.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Contacts

LIAF – Lega Italiana Anti Fumo
Valeria Nicolosi, (+39) 095.3781581
info@liaf-onlus.org

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